Trzebieradz

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Trzebieradz
WoiwodschaftWestpommern
Einwohnerzahl
Höhe
Tourist-Infowww.trzebieradz.pl
Lagekarte von Polen
Lagekarte von Polen
Trzebieradz
Jagdschloss (vor Restaurierung)

Trzebieradz (deutsch Horst Försterei) ist ein Küstenort in Polen in der Woiwodschaft Westpommern am Südufer des Stettiner Haff.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Ort ist recht klein und überschaubar. Er liegt in einem großen Waldgebiet der Ueckermünder Heide. Er eignet sich daher vor allem für Touristen, die abseits des großen Rummels nach Ruhe und Erholung am Wasser und in der Natur suchen.

Anreise[Bearbeiten]

Karte
Karte von Trzebieradz

Trzebieradz ist über Altwarp und Nowe Warpno mit der Fähre, den Grenzübergang bei Hintersee oder über Stettin erreichbar.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist Stettin-Goleniów (SZZ; ca. 60 km).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise mit der Bahn kann von Deutschland aus über Szczecin erfolgen. Der Ort selbst hat jedoch keinen Bahnhof, so dass am Ende ein Bus oder Taxi genommen werden muss. Betrieben wird das polnische Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren ist in Polen sehr preisgünstig.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zahlreiche Busunternehmen bieten von Deutschland und Österreich Busreisen nach Stettin an, z.B. Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia. Von Stettin aus fahren preisgünstige Überlandbusse nach Trzebieradz.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Straßennetz um Trzebieradz ist gut ausgestattet, der Ort liegt an der Woiwodschaftsstraße 114. Die Anreise aus Deutschland ist über Stettin möglich.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Seehafen vom benachbarten Nowe Warpno liegt am Stettiner Haff. Es verkehren Fähren und Ausflugsschiffe von Altwarp, Ueckermünde und Kamminke. Wer mit einem eigenen oder gecharterten (Segel-)Boot kommt, kann in der Marina an der Südseite von Nowe Warpno anlegen. Trzebieradz selbst hat keinen Hafen.

Mobilität[Bearbeiten]

Den Ort kann man recht gut zu Fuß erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Ort stammt aus dem 18. Jahrhundert, die gegenwärtige Bebauung geht jedoch hauptsächlich auf das 19. Jahrhundert zurück. Im Ort befindet sich ein Jagdschloss mit einer Parkanlage unmittelbar am Haff. Das Schloss wurde vor kurzem restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Hauptaktivität des Ortes ist das Sonnenbaden und Wassersport. Durch den Ort führen zwei markierte Fernradwege, der Radweg ums Stettiner Haff und der Radweg der Ueckermünder Heide, sowie der Fernwanderweg der Ueckermünder Heide.

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind auf den täglichen Bedarf und kleinere Souvenirs beschränkt. Zum Shopping sollte man nach Stettin fahren, da dort die Auswahl bedeutend größer ist.

Küche[Bearbeiten]

Auf Grund der Nähe zum offenen Meer, aber auch zu Binnengewässern, sind Meeres- und Süßwasserfische Hauptbestandteil der regionalen Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Ausgehmöglichkeiten im Ort sind bescheiden. Nachtschwärmer werden nach Stettin oder in eine der benachbarten größeren Städte fahren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im benachbarten Brzózki gibt es Fremdenzimmer und Pensionen, die sich auf Agrotouristik spezialisieren.

Lernen[Bearbeiten]

In der Region kann man unter anderem einen Segelschein machen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Für deutschsprachige Touristen, die einen Ferienjob in der Region suchen, bieten sich Gelegenheiten in der Touristik und Gastronomie. Die Bezahlung dürfte jedoch nicht deutschen Verhältnissen entsprechen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Haffküste fällt in der Regel unter Wasser flach herab und es gibt kaum Gezeiten oder unvorhersehbare Strömungen. Das Baden ist also auch für Familien mit Kindern in der Regel sicher und Badeunfälle sind selten. Wenn es doch zu Badeunfällen kommt, ist meisten übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum mit im Spiel. Wer sich jedoch an die allgemeinen Baderegeln hält und nicht bei hohem Wellengang ins Wasser geht, hat kaum etwas zu befürchten.

Gesundheit[Bearbeiten]

Nächstgelegelene Arztpraxen und Apotheken befinden sich in Police.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zur Polnischen Ostseeküste.

Weblinks[Bearbeiten]

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