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Südäthiopien

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Südäthiopien ist der südliche Teil Äthiopiens. Administrativ umfasst es die meisten südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker, auch einfach als SNNPR bekannt, sowie die südlichen Teile von Oromia. Südäthiopien ist der Lebensraum mehrerer indigener Völker, darunter die Arbore, Banna, Bodi, Dassanech, Dorze, Hamer, Karo, Mursi und die Tsemay.

Der Süden Äthiopiens besticht auch durch seine Vielzahl an Nationalparks mit deren Tier- und Pflanzenwelt sowie mehreren Seen im Bereich des Ostafrikanischen Grabens (Rift Valley), an denen man Vögel beobachten kann.

Städte[Bearbeiten]

Karte
Karte von Südäthiopien
  • 1 Arba Minch (አርባ ምንጭ) . Stadt zwischen dem Abaya-See im Norden und dem Chamo-See. (6° 2′ 0″ N 37° 33′ 0″ O)
  • 2 Awasa (አዋሳ, ​Hawassa) . Die Hauptstadt der Region Sidama. (7° 3′ 0″ N 38° 28′ 0″ O)
  • 3 Baatuu (ባቱ, ​Ziway) . Eine Kleinstadt am Westufer des Ziway-Sees. (7° 56′ 0″ N 38° 43′ 0″ O)
  • 4 Chencha . Stadt in der Provinz Gemu-Gofa bei Arba Minch. (6° 15′ 0″ N 37° 34′ 0″ O)
  • 5 Dila (ዲላ) . Hauptstadt der Gedeo-Zone. (6° 24′ 45″ N 38° 18′ 42″ O)
  • 6 Irgalem (ይርጋለም) . Stadt 40 km südlich von Awasa in der Sidama-Zone. (6° 45′ 0″ N 38° 25′ 0″ O)
  • 7 Jinka . Die Stadt bidet das Tor zum Mago-Nationalpark. (5° 47′ 0″ N 36° 34′ 0″ O)
  • 8 Konso . Eine Kleinstadt mit antiken Skulpturen und fossilen Betten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. (5° 20′ 30″ N 37° 26′ 30″ O)
  • 9 Mooyalee (Moyale) . Eine Kleinstadt im Süden an der kenianischen Grenze. (3° 31′ 37″ N 39° 3′ 22″ O)
  • 10 Shaashamannee (ሻሸመኔ, ​Shashemene, Shashamane) . Die Stadt ist bekannt für seine Rastafari-Gemeinschaft. (7° 12′ 0″ N 38° 35′ 0″ O)
  • 11 al-Scheich Ḥusein (الشيخ حسين, ​Sheek Huseen, Sheikh Hussein) . Wallfahrts- und historischer Ort mit dem Grab (Dirre) des Sufi-Heiligen Scheich Ḥusein aus dem 13. Jahrhundert, der den Islam in diese Gegend brachte. (7° 44′ 48″ N 40° 42′ 27″ O)
  • 12 Sodo (ሶዶ) . Stadt in der Wolayit-Zone. (6° 51′ 36″ N 37° 45′ 36″ O)
  • 13 Turmi . Stadt im Süden Äthiopiens. (4° 58′ 0″ N 36° 29′ 0″ O)
  • 14 Wondo Genet . Urlaubsressort im Südosten von Shaashamannee. (7° 1′ 0″ N 38° 35′ 0″ O)
  • 15 Worabe . Stadt in der Silte-Zone im Norden von Südäthiopien. (7° 51′ 0″ N 38° 11′ 0″ O)
  • 16 Yabelo . Eine Kleinstadt im Süden. (4° 53′ 0″ N 38° 5′ 0″ O)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Lage des Ostafrikanischen Grabens

Hintergrund[Bearbeiten]

Der äthiopische Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs (engl. Great Rift Valley) durchschneidet Südäthiopien und schafft eine Savannenlandschaft, die derjenigen der meisten Menschen ähnelt, die sich Ostafrika vorstellen, sich jedoch stark von den meisten Teilen Äthiopiens unterscheidet. Überall in diesem Tal gibt es Seen (von Norden nach Süden: Ziway, Langano, Abijatta, Shalla, Awasa, Abaya, Chamo) und Nationalparks mit wildlebenden Tieren.

Östlich des Tals liegt das Bale-Gebirge, das weniger touristische Wandermöglichkeiten bietet als der nördlicher gelegene Simien-Mountains-Nationalpark.

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat. In den einzelnen Provinzen werden vorwiegend lokale Sprachen in der Kommunikation und auch in der Schrift verwendet.

Amharisch ist die Hauptsprache der Provinz Amhara im nördlichen Zentraläthiopien und zugleich Amtssprache in Äthiopien. Über die Provinz Amhara hinaus wird Amharisch insbesondere in den Städten im ganzen Land von der Bevölkerung bis zu einem gewissen Grad als Zweitsprache gesprochen. Amharisch ist wie Arabisch und Hebräisch eine semitische Sprache, wird aber mit der altäthiopischen Schrift, Ge’ez, von links nach rechts geschrieben. Diese Schrift wird auch in den Sprachen Tigrinisch und Ge’ez verwendet. Knapp 20 Millionen Sprecher, das sind 27 % der Gesamtbevölkerung, sprechen Amharisch als Muttersprache. Sie ist damit nach Oromo die zweitmeist verwendete Sprache in Äthiopien.

Ge’ez, das Altäthiopische, ist ebenfalls eine semitische Sprache, war die Sprache des spätantiken Reiches von Aksum und wurde noch bis ins 19. Jahrhundert als Schriftsprache genutzt. Natürlich wurde sie mit der altäthiopischen Schrift geschrieben. Heute wird die Sprache nur noch in der Kirchenliturgie verwendet.

Oromo (Afaan Oromoo) ist die Hauptsprache in der südäthiopischen Provinz Oromia. Es handelt sich hierbei um eine kuschitische, afroasiatische Sprache und wird seit 1991 mit der lateinischen Schrift geschrieben. Oromo wird von etwa 25 Millionen Oromo gesprochen und ist damit die meistverwendete Sprache in Äthiopien.

Gamo-Gofa-Dawro wird in Teilen Südäthiopiens gesprochen.

Englisch ist in Äthiopien eine Fremdsprache. Sie wird im Schulunterricht in den höheren Klassen gelehrt. Kommunikation auf Englisch ist daher vor allem in Städten selten ein Problem. Dennoch ist das Niveau des gesprochenen Englisch nicht so hoch, wie dieser Umstand es erwarten ließe, und das Englische ist mit einem lokalen Akzent behaftet. Insbesondere in der jüngeren Bevölkerung unter 40 Jahren wird English als Zweit- oder Drittsprache verwendet. In der älteren Bevölkerung wird teilweise noch Italienisch (Nordäthiopien), Französisch (an der Grenze zu Dschibuti), Russisch oder Spanisch verstanden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

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