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Jinka

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Jinka
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Jinka ist eine Stadt in Äthiopien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Jinka ist eine Kleinstadt mit Universität, Krankenhaus und Flughafen im Süden Äthiopiens und eine der Ausgangsbasen für Touren in das Omo-Tal.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Jinka hat seit 2018 eine Landepiste und ein kleines Flughafengebäude in Betrieb. Ethiopian Airlines fliegt jetzt mehrmals wöchentlich die Strecke Addis Abbeba - Arba Minch - Jinka - Addis Abbeba. Der one-way-Preis beträgt ca. 150 USD (Ausländer ohne Ermäßigung, Dez. 2018). Bei Ankunft der Dash-8 stehen Tuctucs zum Transport in die Stadt zur Verfügung. In Jinka gibt es ein kleines Stadtbüro von Ethiopian Airlines

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Jinka ist von allen umliegenden Orten durch Bus- und Minibusverbindungen erreichbar. Ein Busbahnhof befindet sich in Ortsmitte neben der ehemaligen Lndepiste. Direktbusse aus/von Addis Abbeba wurden 2018 nicht gesichtet.

  • Key Afer / Demeca ca. 1 Stunde,
  • Arba Minch ca. 5 Stunden,
  • Turmi über 2 Stunden

Wer nach Turmi weiterfährt, sollte darauf achten, eine der wenigen Direktverbindungen zu erhalten, auch wenn man sich dazu auf eine lange und ungewisse Wartezeit auf dem Busbahnhof einrichten muss: in Key Afer oder gar in Demeka (auch Demaka, Demaca) zu stranden ist sicher nicht sehr bequem, das spätere Hinzusteigen in einen bereits voll besetzten Minibus kein Vergnügen oder gar völlig unmöglich.

Wer mit dem Minibus unterwegs ist, kann sich für ein kleines Trinkgeld den (äußeren!) Beifahrersitz erkaufen, was unbedingt zu empfehlen ist, weil dort nicht damit zu rechnen ist, dass dort später weitere Fahrgäste, Ziegen u. dergl. hinzugeladen werden. Für das Gepäck auf dem Dach wird ebenfalls eine Extragebühr erhoben, außerdem gelegentlich für das Be- und Abladen desselben.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Key Afer (von dort weiter nach Turmi, Konso, Arba Minch etc.) ist auf einer Asphaltstraße mit Bussen, Minibussen, notfalls mit Tuctuc oder privatem Motorradtaxi gut erreichbar.

Mobilität[Bearbeiten]

In der Stadt bewegt man sich

  • zu Fuß,
  • mit einem Tuctuc (indische Bajaj). Diese können 2 Fahrgäste und Gepäck aufnehmen, eignen sich wegen der winzigen Räder aber nicht für weitere Entfernungen.
  • Zahlreiche junge Männer fahren im Ort 100-/150cc-Motorräder als Statussymbol und befördern gern gegen Entgelt Passagiere. Auf diese Weise kann man als Einzelreisender alle nahegelegenen Ziele bequem erreichen (z.B. Museum und zurück 100 Birr), ggf. auch über Land fahren (z.B. nach Demeka, 1000 Birr). Diese Fortbewegungsweise empfiehlt sich für intensive Kontakte mit der Bevölkerung, Abstecher, Fotografie, nicht aber für Fahrten in den Mago Ntl.Park, siehe unten.
  • mit dem Geländewagen. Wer nicht ohnehin auf einer organisierten Tour unterwegs ist (das sind die allermeisten), hat in Jinka noch Gelegenheit, einen Wagen mit Fahrer und (obligatorischem) Guide zu buchen versuchen, z.B. über das Hotel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die allermeisten Touristen reisen - aus gutem Grund - mit Auto, Fahrer und Guide, die bereits von zu Hause aus, in Addis Abbeba oder spätestens in Arba Minch gebucht wurden. Diese Art zu reisen ist bequem und vor allem Zeit sparend und aus diesem Grund nicht wesentlich teurer als eine Individualreise, für die mehr Übernachtungen und viel mehr Zeit für die Transporte aufzuwenden ist. Der Individualtourist wird, z.B. aus Mangel an Wissen, möglicherweise auch nicht alle interessanten Orte und Gegebenheiten erreichen.

Jinka ist die optimale Ausgangsbasis für den Besuch des Mursi Stammes im Mago Nationalpark. Das nächstgelegene Dorf ist etwas mehr als eine Stunde von der Stadt entfernt und über eine Piste sehr gut erreichbar. Der Besuch der Mursi ist ein unbedingtes Muss und Höhepunkt einer Südäthiopienreise, was den lokalen Guides reichlich bekannt ist: Im Dezember 2018 wurden für den halbtägigen Trip inclusive aller tatsächlichen und fiktiven Nebenkosten über 200 USD verlangt, vermittelt durch den Guide Marmo im Orit Hotel. Für diesen Besuch kommt man vermutlich um Wagen und Fahrer nicht herum.

Die Stämme der Ari, Benna und der Hamer lassen sich gut und preiswert erkunden, indem man eine Tagesfahrt im Minibus nach Key Afer (montags ist Markttag) oder nach Dimeka (Markttag samstags) und zurück unternimmt oder, noch viel besser, mit einem privaten Motorrad. In Key Afer gibt es eine Lodge, die von außen einen ordentlichen Eindruck macht, in Dimeka sind keine Touristenunterkünfte bekannt. Die zahlreichen Hamer wird man aber auch von Turmi aus gut kennen lernen können.

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt viele kleinere Läden (Lebensmittel, Kleidung, Elektronik), keine wirklichen Souvenirläden.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • "Nasa Pension". Die Pension liegt unmittelbar neben dem Busbahnhof und ist neu und sehr sauber, zum Essen geht man über die Straße in eines der Restaurants. Preis: 600 Birr single ohne Frühstück, Dez. 2018.
  • "Goh"-Hotel. Das Hotel in der Stadtmitte ist die Unterkunft der Fahrer. Sehr einfacher Standard, nicht sehr sauber und reichlich laut. Restaurant.
  • "Orit"-Hotel. Das Hotel mit seinem Gartenrestaurant unter großen Mangobäumen ist der soziale Mittelpunkt der Traveller, Guides, Fahrer und anderer VIPs im Ort. Brauchbares Restaurant, akzeptable Zimmer (ca. 500 Birr), immer Strom, ordentliches WIFI, Frühstück, nicht immer fließendes Wasser.
  • Es gibt sehr viele sehr preiswerte kleine Hotels und Pensionen, die sich vor allem an Einheimische richten. Positiv erwähnt wurde irgendwo mal Nardos Pension.
  • Eco Omo Lodge. Die Lodge liegt etwas außerhalb des Stadtkerns. Dürfte wohl teurer sein als die Hotels in der Stadtmitte (nicht überprüft).
  • (außerhalb) Rift Valley Lodge. Diese Lodge liegt in der Nähe des Omo, weitab von Jinka. Sie hat eine private Landepiste und wird gerüchteweise von einem Großwildjäger betrieben.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Jinka ist sehr sicher. Als Ausländer wird man wohl ständig angesprochen und angebettelt, aber nie ernsthaft belästigt, auch nicht als Frau.

Gesundheit[Bearbeiten]

Jinka hat ein Hospital und einige Apotheken.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Jinka gibt es zahlreiche Banken, die Euro, British Pound und Schweizer Franken tauschen. Die Mitnahme größerer Mengen an USD ist also nicht erforderlich. Etliche ATM geben bis zu 5000 Birr auf Visa. Funktioniert gut.

Jinka hat Tankstellen (aber nicht immer Benzin), Reifenservice, Lebensmittelläden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
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