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São Paulo

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São Paulo, Catedral da Sé
São Paulo
BundesstaatSão Paulo
Einwohner
12.106.920 (2017)
Höhe
760 m
Tourist-Info Webhttp://prefeitura.sp.gov.br
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Lage
Lagekarte von Brasilien
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São Paulo

São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 18 Mio eine der größten Städte der Welt. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats São Paulo und bietet vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Nachtleben und Kultur.

Stadtteile[Bearbeiten]

Entsprechend dem außergewöhnlichen Wachstum sind die meisten historischen Gebäude im 20. Jahrhundert zeitgemäßen Bauwerken gewichen. Das bedeutet, dass sich die meisten Sehenswürdigkeiten im Einzugsbereich des Stadtzentrums konzentrieren, wo neugotische Kathedralen im Schatten von Wolkenkratzern stehen. Die traditionellen ethnischen Stadtviertel konzentrieren sich ebenfalls um das Stadtzentrum. Shoppen und Essen kann man hingegen überall in der Stadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eigentlich ist São Paulo keine Stadt für Touristen. Es gibt nur wenige Sehenswürdigkeiten, aber umso mehr Arbeitsmöglichkeiten. Es ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und viele der größten Unternehmen des Landes haben hier ihren Hauptsitz. Die Stadt ist riesig und umfasst mit den Vororten ca. 100 km von Ost nach West und 70 km von Nord nach Süd.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Guarulhos (GRU) liegt ca. 40 km außerhalb des Zentrums im Nordosten. Er wird aus Deutschland direkt von Lufthansa und LATAM von Frankfurt aus angeflogen.

Von dem Flughafen verkehren regelmäßig Busse in das Stadtzentrum. Wenn man mit dem Taxi fahren will ist es das Beste, sich in dem Ankunftsbereich kurz vor dem Ausgang einen Taxi-Gutschein zu kaufen. Der Preis ist fix (hängt von dem Stadtviertel ab). Ein UberX ins vom internationalen Flughafen ins Stadtzentrum kostet etwa 60–70 R$.

Der nationale Flughafen Congonhas liegt ca. 5 km südlich vom Zentrum also eigentlich mitten in der Stadt. Er verbindet unter anderem Rio de Janeiro mit São Paulo und das halbstündlich. Für Reisende der Airline Azul verbindet ein Shuttelbus den Flughafen Congonhas mit dem weiter außerhalb von São Paulo gelegenen Flughafen Viracopos in Campinas (mit Zwischenstopp an der Eldorado Shopping Mall).

Etwas weiter von São Paulo entfernt ist der Flughafen Viracopos in Campinas (CPQ). Wer mit der Airline Azul fliegt, erreicht den Flughafen von São Paulo aus mit den kostenlosen Shuttlebussen. Diese fahren von/zu den Shoppingmalls Eldorado bzw. Tamboré und nahe der Metro-Station Barra Funda. Über einen Zwischenstopp an der Eldorado Mall erreicht man auch den Flughafen Congonhas. Der Fahrplan ist auf der Azul-Webseite zu finden.

Zu den Flughäfen São Paulos gibt es einen Shuttlebus, der diese von einer Reihe wichtiger Punkte in der Stadt anfährt bzw. auch miteinander verbindet.

Verschiedene Fluggesellschaften (darunter LATAM und Azul) bieten für ihre Fluggäste kostenlose Shuttlebusse an. Als Nachweis reicht der Boardingpass oder ein Ausdruck der Bestätigungsmail bei einer Onlinebuchung.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bis 2003 verband der "Trem de prata", ein Luxus-Nachtzug São Paulo mit Rio de Janeiro, der Betrieb wurde aber eingestellt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • Der Busbahnhof Terminal Rodoviário do Tietê ist der größte Lateinamerikas und verbindet São Paulo mit zahlreichen Städten inner- und außerhalb Brasiliens. Er ist über die Station Portuguesa-Tietê (Linie 1, Blau) an das Metro-Netz angebunden. Der Busbahnhof verfügt über eine Gepäckaufbewahrung (24/7) und Duschen (12 R$, mit Handtuch und Seife 22 R$).
  • Der zweitgrößte Busbahnhof (Estação Barra Funda) ist in Barra Funda. Metro: Barra Funda, Linie 4 (Gelb).
  • Busstation Jabaquara (auch: Terminal Intermunicipal Jabaquara). Metro: Jabaquara, Linie 1 (Blau).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Straßen des Bundesstaats São Paulo sind meist in wesentlich besserem Zustand als die der sie umgebenden Bundesstaaten. Ein Großteil dieses Straßennetzes besteht aus privat verwalteten Mautstraßen.

Die Straßen der Stadt São Paulo sind bemerkenswert ungerade und verwirrend. Es ist fast unmöglich, auch für Einheimische, sich ohne ein Navigationsgerät zu orientieren. Hierbei muss man aber dennoch Acht geben, nicht unversehens in eine gefährliche Gegend geschickt zu werden. Große Gebiete der Stadt sind Favelas (auch wenn dieser Begriff heute nicht mehr gebraucht wird) und es ist für den Nicht-Eingeweihten nur sehr schwer möglich abzuschätzen, was das für die persönliche Sicherheit bedeutet. Viele arme Gegenden sind relativ harmlos, andere sind es nicht - es ist deshalb gut zu wissen, was man tut.

Der Verkehr ist sehr stark und selbst außerhalb der Stoßzeiten, bei denen man mehrstündige Verspätungen einrechnen muss, kann es immer wieder zu lokalen Staus kommen. Die Stadtverwaltung arbeitet schlecht und deshalb führen die, vor allem im Sommer häufigen, Regenfälle zu Ausfällen im Stromnetz, und somit zu nicht funktionierenden Verkehrsampeln. Bei Regen gibt es auch viele kleinere Unfälle, die zu langen Wartezeiten führen können.

Die Paulistas sind für brasilianische Verhältnisse relativ gesittete und kooperative Autofahrer und ein Einhalten der wichtigsten Verkehrsregeln kann eigentlich angenommen werden. Dennoch ist eine sehr defensive Fahrweise anzuraten!

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der nächste Hafen ist Santos, etwa 1 1/2 Autostunden von São Paulo entfernt. Die beiden größeren Flüsse Rio Pinheiros und Rio Tiete sind stille Gewässer und bieten keinerlei Schiffahrt.

Mobilität[Bearbeiten]

São Paulo hat eine 1974 eingeweihte U-Bahn, die älteste Brasiliens, mit sechs Linien und acht überirdische Stadtbahnlinien (CPTM), die das schnellste Verkehrsmittel im chronisch überlasteten Ballungsraum darstellen. Diese sind nach Farben geordnet. Weiterhin gibt es mehrere hundert Bus- und Obus-Linien, die wiederum in verschiedene Kategorien eingeteilt sind, darunter auch Expresslinien.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Museu do Ipiranga. Ein immenses Denkmal der Unabhängigkeit, mit großem historischem Museum und dem Grab des ersten brasilianischen Kaisers, Dom Pedro I.
  • Pateo do Colégio. Der Ort an dem São Paulo gegründet wurde. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Mosteiro de São Bento. Ein Benediktinerkloster mitten im Stadtzentrum mit riesiger neugothischer Kirche. Sonntags gregorianische Messe.
  • Theatro Municipal. Das Stadtheater, das der Pariser Opéra Garnier nachempfunden ist.
  • Parque do Ibirapuera. Der riesige Stadtpark mit dem Pavilhão da Bienal, wo die größte Kunstausstellung der Welt zweijährlich stattfindet, der von Oscar Niemeyer gebauten Oca, einer kuppelförmigen Ausstellungshalle und dem japanischen Pavillon.
  • Monumento as Bandeiras. Von Victor Brecheret.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Flohmarkt auf der Praça Benedito Calixto, jeden Freitag
  • Briefmarkenbörse auf der Praça da Republica jeden Samstag
  • Rua 25 de Março, die ein riesiges Open-Air Einkaufszentrum bildet. Alles wird hier verramscht, billigste Kleider, Stoffe, etc.
  • Rua Sta. Efigenia, die Strasse der Elektro- und Elektronikhändler

Kletter-, Wander-, Camping- und sonstiges Outdoorzubehör gibt es im Decathlon. Zwei Filialen befinden sich in São Paulo (Osasco, 05576-000, (11) 3789-1000; Avenida Dqa. de Goiás, 335-381 - Morumbi, Tel.: (beide Filialen): (11) 05686-001). Außerdem befindet sich nicht weit von der Metrostation "Paraiso" "Pé na Trilha". Rua Apeninos, 803 - Paraíso, São Paulo, Tel.: (11) 3171-2923 oder 3562-1800.

Küche[Bearbeiten]

Wer in Brasilien ist, der muss ein Rodizio besuchen. Neben einem kalten Buffet gibt es dort so lange Fleisch, das direkt von Grillspießen abgeschnitten wird, bis man nicht mehr kann. Empfehlenswert: Jardineira Grill,Av. dos Bandeirantes, 1001 - Vila Olímpia; ein ganz nobles Rodizio-Restaurant (http://www.jardineiragrill.com.br/), Vento Hagano (http://ventoharagano.com.br/) und Fogo de Chão (https://fogodechao.com). Noch bessere Qualität an Fleisch findet man in den oft argentinischen Churrascarias, wo man allerdings portionsweise bestellt.

Die Leidenschaft der Paulistas ist jedoch die Feijoada, ein stark sättigender Bohneneintopf mit Fleisch, der mit gebratenen Blattkohl, Reis, Maniokmehl und Orangenstücken genossen wird. Normalerweise wird dieses Gericht zu Hause im Kreis der Familie genossen, in der letzten Zeit findet man es aber auch in diversen, meist darauf spezialisierten Restaurants. Hier stechen besonders hervor: Feijoada da Lana (https://web.facebook.com/feijoadadalana) in Vila Madalena und, exklusiver, Figueira Rubaiyat (http://rubaiyat.com.br/figueira/) in Jardins, nicht weit von der Avenida Paulista.

Eine wesentliche Besonderheit São Paulos ist seine spezielle multikulturelle Zusammensetzung. São Paulo ist so zB. die größte japanische Stadt außerhalb Japans. Das spiegelt sich natürlich auch im Angebot an exotischen Küchen wieder: Japanische Restaurants im Viertel Liberdade, koreanische Küche in Bom Retiro, italienische Kantinenküche in Bexiga, deutsche, sehr urige Küche vor allem in Santo Amaro. Man findet aber gute ethnische Küche praktisch überall - kein Wunder: Essengehen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Paulistas. Ein besonderes Augenmerk sei auf die vorzügliche syrisch-libanesische Küche gelenkt, die ein Fixbestandteil der paulistanischen schnellen Küche (Esphihas, Kibes, Beirutes, kaum Kebap) ist.

Nachtleben[Bearbeiten]

São Paulo hat ein vibrierendes Nachtleben, das es problemlos mit europäischen Metropolen aufnehmen kann. Von der Samba-Kneipe über Rockbars hin bis zum Elektro-Club ist alles zu finden. Besonders viele Bars und Clubs gibt es in den Distrikten Vila Madalena und Itaim. Auch für Schwule und Lesben hat die Stadt das wohl beste Angebot Lateinamerikas. Die Eintrittspreise der Diskotheken sind allerdings relativ teuer.

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Blue Tree Convention Plaza, an der Avenida Ibirapuera direkt neben dem Einkaufszentrum Ibirapuera. In der recht sicheren Gegend Moema, ca. 5 km südlich vom Zentrum. Gute Busverbindungen ins Zentrum. Preis: regulär ca. 300-400 R$ (Stand November 2004). Typ ist Gruppenbezeichnung

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalitätssituation in der Stadt verbessert sich inzwischen. São Paulo hat sich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts von einer der Städte mit der höchsten Mordrate Brasiliens zur Millionenstadt mit der geringsten Mordrate entwickelt. Laut der offiziellen Statistik fiel diese von beängstigenden 51,23 Morden pro 100.000 Einwohnern im Jahr 2000 auf 11,25 im Jahr 2009.[1] Das ist zwar immer noch deutlich höher als in Argentinien oder Chile, aber der Ruf eines „Kriegsgebiets ohne Krieg“, den die Stadt jahrelang innehatte, ist inzwischen nicht mehr gerechtfertigt.

Dennoch gibt es weiter wie in jeder Großstadt Lateinamerikas ein gewisses Risiko, Opfer eines Verbrechens zu werden, und obwohl die Mordrate zurückging, stagniert die Zahl der Eigentumsdelikte wie Raub und Taschendiebstahl. Es empfiehlt sich, die eigenen Papiere im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen. Außerdem sollte man im Portemonnaie nur geringe Mengen Geld mitführen. Bei einem Überfall keine Gegenwehr leisten, sondern Geld und ggf. Handy und was noch gefordert wird herausrücken. Besonders vorsichtig sollte man bei sehr jungen Dieben oder Räubern sein. Diese zögern weit weniger, jemanden zu verletzen (oder zu töten) als die Älteren.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellennachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Statistik der Mordrate von São Paulo
ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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