Nagasaki

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Nagasaki City view from Hamahira01s3.jpg
Nagasaki
PräfekturNagasaki
Einwohnerzahl404.656 (2021)
Höhe
Tourist-Infovisit-nagasaki.com
Lagekarte von Japan
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Nagasaki

Nagasaki Nagasaki ist eine Hafenstadt und Hauptstadt der Präfektur Nagasaki. Sie liegt an der Südwestküste der Insel Kyūshū.

Hintergrund[Bearbeiten]

Karte von Nagasaki

Ende des 12. Jahrhundert war Nagasaki noch ein bedeutungsloses Fischerdorf mit einem zwar schönen, jedoch abseits gelegenen Naturhafen. Dies änderte sich, als im 16. Jahrhundert die ersten Europäer Japan erreichten. Es kam zu Handelsbeziehungen, wobei die portugiesischen Händler sowohl Waren aus ihrer Heimat als auch aus China mit sich führten. In ihrem Gefolge kamen Jesuiten, die mit der Missionierung begannen. Damit war bald ein Ende: unter Toyotomi Hideyoshi wurden 26 Christen und ihre Missionare hingerichtet. Inzwischen hatten auch die Holländer eine Handelsstation errichtet, ebenso waren chinesische Kaufleute auf der Insel tätig. Allerdings war die Bewegungsfreiheit der ausländischen Händler sehr beschränkt, so dass nur in Nagasaki der kulturelle Austausch mit Europa möglich war. Ausgerechnet diese Stadt war dann am 9. August 1945 das Ziel einer Atombombe, die die Stadt und mehr als 100.000 Menschenleben zerstörte.

Inzwischen ist Nagasaki wieder eine blühende Stadt mit rund 400.000 Einwohnern, der Hafen ist Ziel von Handels- und Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt.

Anreise[Bearbeiten]

Lage der Stadt Nagasaki in der Präfektur

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Flughafen Nagasaki wikipedia commons wikidata (IATA: NGS) liegt etwa 25 km nördlich der Stadt auf einer Insel. Es gibt überwiegend Flugverbindungen innerhalb des Landes, auch nach Seoul und Shanghai.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Shinkansen-Strecken in Nord-West-Kyushu. Der von Takeo nach Nagasaki führende Ast hier noch rot gestrichelt als „im Bau“ eingezeichnet. Diese Strecke wurde 2022 dem Verkehr übergeben.
Maki-0.5.0.-rail-24-test-2.svg Nagasaki-Hauptbahnhof (長崎駅; Trambahnschluß und Busse am Vorplatz) wikipedia commons wikidata. Von Hakata führt die 125 km lange Nagasaki-Strecke. Seit Anfang 2022 auch Shinkansen. Spezielle Schnellzüge, die Seaside Liner fahren nach Sasebo.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Das Nagasaki Ken-ei Bus Terminal ist beim Hauptbahnhof.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Nationalstraße 2020 nach Fukuoka.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • Es gibt Fährverbindungen nach Busan und weiter nach Jeju. (Stand: Aug 2022) noch Coronabedingt eingestellt.
  • Kreuzfahrtschiffe fahren unter der 1 Venus-Flügelbrücke (Megami-Brücke) durch und legen am 2 Matsugae Pier an.

Mobilität[Bearbeiten]

Die „5“ Trambahnlinien fahren gepaart entlang zweier Hauptstrecken. Der Plan zeigt die Haltestellennummern.

Einzelfahrten mit der Trambahn kosten 130 Yen. Bezahlt werden kann mit der Wertkarte Nimoca oder den anderen im ganzen Lande gängigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Konfuzius-Schrein wikipedia commons wikidata. Erbaut 1893 von in Japan lebenden Chinesen. Durch die Atombombe stark beschädigt, wieder restauriert.
  • 1 Glover Garden wikipedia commons wikidata. unesco
  • 2 Fukasai-ji. Zen-Tempel, erbaut 1628, durch die Atombombe zerstört. Neubau 1979. Täglich um 12.02 läutet die Tempelglocke zur Erinnerung an die Detonation.
  • 3 Hashima wikipedia commons wikidata (Gunkanjima). Unter der unbewohnten Insel gab es Kohlevorkommen, die von 1887 bis 1974 abgebaut wurden. Dazu wurde die Insel durch Aufschüttungen mehrmals erweitert. Die Insel wurde auch Kriegsschiff-Insel genannt. hier wohnten und arbeiteten bis zu 5259 Arbeiter auf einer Fläche von 480m x 160 m.
  • 2 Kofuku-ji wikipedia commons wikidata. Zen-buddh. Tempel, errichtet 1624. Merkmal: Fucha Ryōri.
  • 4 Megane-Bashi wikipedia commons wikidata. Doppelbogen-Brücke.
  • 1 Mount Inasa wikipedia commons wikidata (Inasayama), 333m hoher Hügel, von einer Plattform hat man den "10 Million Dollar Night View" genannten Ausblick.
  • 5 Atombombenmuseum wikipedia commons wikidata
  • 6 Museum of History and Culture wikipedia commons wikidata
  • 7 Chinatown wikipedia commons wikidata
  • 2 Subtropischer Botan. Garten wikipedia wikidata. Mit über 2000 Arten von Pflanzen.
  • 3 Ōura-Kirche oder Ōura Tenshudō, katholisches Gotteshaus, erbaut 1853, den 26 japanischen Märtyrern geweiht.
  • 8 Sanno-Schrein. Der Schrein stand nur ca. 800 m vom Zentrum der Atombombendetonation entfernt und wurde daher fast völlig zerstört. Von einem Torii blieb nur eines der beiden Beine als Mahnmal stehen.
  • 9 Shōfuku-ji. 1677 mit Unterstützung chinesischer Händler fertiggestellt.
  • 10 Sofuku-ji. buddhistischer Tempel, 1629 erbaut.
  • 11 Suwa Schrein. Shinto-Schrein, 1625 erbaut.
  • 12 26-Märtyrer-Monument
  • 4 Urakami Kathedrale wikipedia commons wikidata, erbaut 1895-1925. Durch die Atombombe zerstört. Ab 1959 wurde die Kathedrale neu errichtet. Die Überreste der 13 alten Kathedrale dienen als Mahnmal.
  • 3 Dejima. Einst kleine künstliche Insel, Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie, auf der in der Edo-Zeit die Ausländer leben mussten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Hashima (Gunkanjima). Eine vorgelagerte Insel, die, als hier im 20. Jhdt. Kohle abgebaut wurde, der am dichtesten besiedelte Ort der Welt war, bis bei Schließung innerhalb weniger Wochen alle Bewohner die Insel verließen. Der Besuch ist nur mit zugelassenen Veranstaltern möglich, die für Sicherheit in den bröckelnden Gebäuden sorgen.
  • Zum Freizeitpark 4 Huis Ten Bosch am nördlichen Rand der Omura-Bay mit Windmühlen, Grachten und Tulpenfeldern.

Literatur[Bearbeiten]

  • Briscoe Center for American History; Flash of light, wall of fire: Japanese photographs documenting the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki; Austin 2020; ISBN 9781477321515
  • Glynn, Paul; Ein Lied für Nagasaki: die Geschichte von Takashi Nagai: Wissenschaftler, Konvertit und Überlebender des Atombombenabwurfs; Illertissen 20216; ISBN 9783945401293. Vom Beschriebenen erschien: Wir waren dabei in Nagasaki Frankfurt 1951 (Metzner)

Weblinks[Bearbeiten]

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