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Nagasaki

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Nagasaki
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Nagasaki Nagasaki ist eine Hafenstadt und Hauptstadt der Präfektur Nagasaki. Sie liegt an der Südwestküste der Insel Kyūshū.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ende des 12. Jahrhundert war Nagasaki noch ein bedeutungsloses Fischerdorf mit einem zwar schönen, jedoch abseits gelegenen Naturhafen. Dies änderte sich, als im 16. Jahrhundert die ersten Europäer Japan erreichten. Es kam zu Handelsbeziehungen, wobei die portugiesischen Händler sowohl Waren aus ihrer Heimat als auch aus China mit sich führten. In ihrem Gefolge kamen Jesuiten, die mit der Missionierung begannen. Damit war bald ein Ende: unter Toyotomi Hideyoshi wurden 26 Christen und ihre Missionare hingerichtet. Inzwischen hatten auch die Holländer eine Handelsstation errichtet, ebenso waren chinesische Kaufleute auf der Insel tätig. Allerdings war die Bewegungsfreiheit der ausländischen Händler sehr beschränkt, so dass nur in Nagasaki der kulturelle Austausch mit Europa möglich war. Ausgerechnet diese Stadt war dann am 9. August 1945 das Ziel einer Atombombe, die die Stadt und mehr als 100.000 Menschenleben zerstörte.

Inzwischen ist Nagasaki wieder eine blühende Stadt mit rund 400.000 Einwohnern, der Hafen ist Ziel von Handels- und Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt.

Anreise[Bearbeiten]

Lage der Stadt Nagasaki in der Präfektur

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Nagasaki IATA CodeNGS, ICAO CodeRJFU liegt etwa 25 km nördlich der Stadt auf einer Insel. Es gibt überwiegend Flugverbindungen innerhalb des Landes, auch nach Seoul und Shanghai.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Nagasaki

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hashima (Gunkanjima)
  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Konfuzius-Schrein, erbaut 1893 von in Japan lebenden Chinesen. Durch die Atombombe stark beschädigt, wieder restauriert
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Glover Garden
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Fukasai-ji. Zen-Tempel, erbaut 1628, durch die Atombombe zerstört. Neubau 1979. Täglich um 12.02 läutet die Tempelglocke zur Erinnerung an die Detonation.
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Hashima (Gunkanjima). Unter der unbewohnten Insel gab es Kohlevorkommen, die von 1887 bis 1974 abgebaut wurden. Dazu wurde die Insel durch Aufschüttungen mehrmals erweitert. Die Insel wurde auch Kriegsschiff-Insel genannt, hier wohnten und arbeiteten bis zu 5259 Arbeiter auf einer Fläche von 480m x 160 m.
  • 5 Kofuku-ji, Zen-buddh. Tempel, errichtet 1624
  • 6 Megane-Bashi, Doppelbogen-Brücke
  • 1 Mount Inasa (Inasayama), 333m hoher Hügel, von einer Plattform hat man den "10 Million Dollar Night View" genannten Ausblick.
  • 7 Atombombenmuseum
  • 8 Museum of History and Culture
  • 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Chinatown
  • 10 Subtropischer Botanischer Garten mit über 2000 Arten von Pflanzen
  • 11 Ōura-Kirche oder Ōura Tenshudō, katholisches Gotteshaus, erbaut 1853, den 26 japanischen Märtyrern geweiht.
  • 12 Typ ist Gruppenbezeichnung Sannō-Schrein. Der Schrein stand nur ca. 800 m vom Zentrum der Atombombendetonation entfernt und wurde daher fast völlig zerstört. Von einem Torii blieb nur eines der beiden Beine als Mahnmal stehen.
  • 13 Typ ist Gruppenbezeichnung Shōfuku-ji, 1677 mit Unterstützung chinesischer Händler fertiggestellt
  • 14 Typ ist Gruppenbezeichnung Sofuku-ji, buddhistischer Tempel,1629 erbaut.
  • 15 Typ ist Gruppenbezeichnung Suwa Schrein, Shinto-Schrein, 1625 erbaut
  • 16 26-Märtyrer-Monument
  • 17 Urakami Kathedrale, erbaut 1895-1925. Durch die Atombombe zerstört. Ab 1959 wurde die Kathedrale neu errichtet. Die Überreste der 18 alten Kathedrale dienen als Mahnmal.
  • 19 Dejima, einst kleine künstliche Insel, Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie, auf der in der Edo-Zeit die Ausländer leben mussten.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Arita. Ursprung und Zentrum der japanischen Porzellanfertigung.
  • Shimabara. Stadt auf der gleichnamigen Halbinsel am Fuß des aktiven Vulkans Unzen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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