Llerena

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Llerena ist eine Stadt in der Provinz Badajoz.

Llerena
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Hintergrund[Bearbeiten]

Zur maurischen Zeit war Llerena als Ellerina bekannt. Unter den katholischen Königen blühte die Stadt auf. Die zurückeroberten Städte und Landstriche mussten erneut bevölkert und kultiviert werden. Deshalb wurde in Llerena der Ritterordens von Santiago ansässig. Jahre später hat man hier das Tribunal der Inquisition eingerichtet, was der Stadt neuen Auftrieb gab. Die Gebäude zeigen einen Mudéjar-Einfluss, weil zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert die maurische Kultur das Leben bestimmte. Bauwerke, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet wurden, gehören einer Mischung aus Mudéjar-Elementen und Gotik an. Der Mudejarstil ist maurischen Ursprungs. Holzdecken und sichtbares Bruchstein Mauerwerk wurden häufig mit Spitzbögen, Kreuzgewölben und Quadersteinen kombiniert. Sakral-, Profan- und Militärbauten konnten durch den neuen Reichtum aus Süd-Amerika mit Barockkunst bereichert werden. Die Extremadura war die Geburtsstätte zahlreicher Eroberer (siehe Trujillo (Spanien)) und Kolonisten. Deshalb hat sie von der Eroberung Amerikas stark profitiert. Für alle nicht spanisch Sprechenden: Llerena spricht man Jerena aus.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

  • Llerena liegt an der N-432 zwischen Córdoba und Zafra.
  • Von Sevilla kann man die A-66 in Richtung Mérida bis zur Ausfahrt 684 (Zafra) fahren und dann in die N-432 nach Llerana abbiegen.
  • Von Córdoba benutzt man die N-432 nordwestwärts.
  • Von Cáceres oder Mérida fährt man auf der A-66 südwärts bis zur Ausfahrt 684 und dann auf der N-432 nach Llerena.

Mobilität[Bearbeiten]

In Llerena kann man die Sehenswürdigkeiten zu Fuß erschließen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Auf einem Rundgang durch die Altstadt sollte man die Iglesia Nuestra Señora de la Granada, den Innenhof des Tribunals der Inquisition und den Bischofspalast besichtigen. Durch den Einfluss des mittelalterlichen Ritterordens entstand ein ganzer Komplex sakraler Bauwerke.

Plätze[Bearbeiten]

  • Plaza Mayor. Der Hauptplatz von Llerana. Er hat einen Brunnen von Zurburán, der 13 Jahre in Llerena lebte. Hier steht auch das Ayuntamiento (Rathaus) und die Iglesia Nuestra Señora de la Granada.

Kirchen[Bearbeiten]

  • In der Iglesia de Santiago wurde das letzte Mitglied des Ritterordens von Santiago begraben.
Iglesia Ntra Sra de la Granada
Wahlkampf im Mai 2007 in Llerana
  • Im Kloster Santa Clara sind Werke des großen Meisters des spanischen Barocks, Juan Martínez Montañés, zu bewundern.
  • Die Hospitäler San Juan de Dios und Santa Catalina sind einen Besuch wert.
  • Die Iglesia Nuestra Señora de la Granada an der Plaza Mayor hat einen Glockenturm im manieristischen Stil. Bogengänge und Altar sind barock. Im Inneren der Kirche befindet sich eine geschnitzte gotische Figur der Virgen de la Granada. Hier war der Sitz der Inquisition.

Paläste[Bearbeiten]

  • Palacio Maestral, Palacio Episcopal, Palacio Consistorial und Palacio de los Zapata haben sehr schöne Innenhöfe, vornehme Korridore und große Räume. Die Paläste sind aus Ziegelsteinen gebaut und mit Stuck verziert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die traditionelle Küche von Llerana besteht aus Gerichten wie der Sopa Dorada (Brotsuppe) und der Sopa Molinera (Tomatensuppe mit Kümmel und Chilischoten). In den warmen Monaten isst man Gazpacho (kalte Gemüsesuppe). Fleischgerichte sind Hase und Rebhuhn mit Salbei, Lammbraten und die Eintöpfe.

Unterkunft[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Hospederia Mirador de LLerena ****. Preis: DZ incl. Frühstück 70-80 €.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Campiña und Sierra Sur
  • Das Stadtbild von Fregenal de la Sierra in der Sierra Sur ist bestimmt durch weiß getünchte Häuser und Kirchen. Die Wallfahrtskapelle Virgen de los Remedios sowie die Kirchen Santa Catalina und Santa Ana sind neben der Plaza de Toros. Zusammen mit der alten maurischen Alcázaba (Festung) und Templer-Festung sind das die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
  • Zafra, eine Stadt an der Via de la Plata sollte man sich ansehen. Das zu Füßen der Sierra de Castelar gelegene Zafra besitzt einen Alcázar (Burg), der zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt wurde. Hier ist jetzt der Parador de Zafra. Plaza Grande und Plaza Chica sind zwei beliebte Treffpunkte. Herrenhäuser, Klöster und Kirchen bilden ein Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie.
  • Etwa 130 km entfernt liegt Badajoz, die Hauptstadt der Provinz. Die Stadt hat maurische Stadtmauern, sehenswerte Denkmäler und interessante Straßen und Bogengänge zu bieten.
  • Die Stadt Mérida hat eine glanzvolle römische Vergangenheit. Sie gehört zum Weltkulturerbe der UNESCOund ist einen Besuch wert. Das Nationalmuseum für römische Kunst, ein Werk des spanischen Architekten Rafael Moneo, sollten man nicht vergessen. Im Sommer findet in Mérida das Internationale Festival des klassischen Theaters statt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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