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Istanbul/Fatih

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Fatih

Fatih ist der von der Theodosianischen Landmauer eingeschlossenen Teil der Istanbuler Altstadt. Eminönü war früher ein eigner Stadtteil, wurde aber 2008 mit dem Stadtteil Fatih vereinigt. Fatih wird in 102 Stadtteile (Mahalle) sowie in 36 Bezirke (Semt) untergliedert, darunter auch bekannte Viertel wie Aksaray, Balat, Eminönü, Fener, Karagümrük, Sulukule und Topkapı

Anreise[Bearbeiten]

Nach wie vor gilt aber Eminönü als die landläufige Bezeichnung für den wichtigen Verkehrsknoten am südwestlichen Brückenkopf der Galatabrücke. Hier endet die europäische Eisenbahnstrecke am Sirkeci-Bahnhof, hier war der Endpunkt des legendären Orient-Express. Zur Zeit verkehrt hier nur ein Zugpaar täglich über Edirne nach Sofia, Belgrad und Bukarest (Kurswagen), sonst nur Vorortzüge.

Die Straßenbahnlinie T1 von Kabataş nach Zeytinburnu und zahlreiche Stadtbuslinien treffen sich hier.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Plan der Straßenbahnlinie Tramvay T1
Plan der Straßenbahnlinie Tramvay T1

Auf dem Wasser[Bearbeiten]

Links und rechts der Galatabrücke fahren die Fähren über den Bosporus an die asiatische Seite, die Fähren entlang des Bosporus und des Goldenen Horns ab. Es gibt folgende Fähranlegestellen:

  • 1 Eminönü Haliç İskelesi - Boarding-Punkt für Şehir Hatları Goldene Horn Fähren und Goldene Horn Kreuzfahrten.
  • 2 TurYol Eminönü İskelesi - TurYol Boote zum Bosporus , Üsküdar, Haydarpasa und Kadiköy .

Um von der einen Seite der Galata-Brücke zur anderen zu kommen gibt es die Fußgängerunterführung (Yaya alt geçidi) unter der Galata-Brücke oder unter der Fahrbahn.

  • 3 Boğaz İskelesi - Şehir Hatları Bosporus-Fähren, Boğaziçi YolTur Dock, und eineinhalbstündige Bosporus Fahrten.
  • 4 Hezarfen Ahmet Çelebi İskelesi - Häufige Şehir Hatları Fähren nach Üsküdar auf der asiatischen Ufer. Wenn man nur eine kurze Fahrt über den Bosporus machen will, einfach an Bord springen und gleich wieder zurück fahren.
  • 5 Kadıköy (Evliya Çelebi) İskelesi - Şehir Hatları Fähren nach Kadiköy alle 15 oder 20 Minuten. Fähren von Karaköy / Galata, am nördlichen Ende der Galata-Brücke gehen auch nach Kadiköy
  • 6 Katib Çelebi İskelesi - Dieses Dock ist nun ein Buchladen und ein Souvenirgeschäft
  • 7 Harem Araba İskelesi - Diese Autofähre nimmt auch Passagiere über den Bosporus auf den Harem Otogar, der Intercity-Bus-Terminal auf dem asiatischen Ufer mit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die meisten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls befinden sich im Stadtteil Fatih.

Moscheen[Bearbeiten]

  • 1 Sultan Ahmet Camii. Die Blaue Moschee wurde unter Sultan Ahmet I als Teil eines riesigen Komplexes erbaut. Aufgrund der Innenausstattung mit blauen Fliesen wird sie auch Blaue Moschee genannt. Der Gesamtkomplex besteht aus der Moschee, Koranschule, Medrese (Schule) und der Türbe (Grabmal) Sultan Ahmets. Der Bau der Moschee begann 1609 und wurde 1616 fertiggestellt. Dadurch, dass die Moschee in der Nähe des Topkapi Palastes lag, wurde sie zur Moschee der Hohen Pforte in Istanbul erklärt. Die Moschee liegt in einem ausgedehnten Hof, der fünf Tore hat. Der Innenhof neben der Moschee hat drei Eingänge und ist umringt von Säulenhallen, die aus 26 Säulen und 30 Kuppeln bestehen. Die Brunnenanlage für die rituelle Waschung vor dem Gebet in der Mitte des Hofes hat nur einen symbolischen Charakter, da die benutzten Anlagen an den Außenwänden des Innenhofes liegen. Durch drei Eingänge kann man das Hauptgebäude betreten, einen vom Innenhof her und zwei an beiden Seiten des Gebäudes. Insgesamt gibt es sechs Minarette, die vier Minarette an den Ecken der Moschee haben jeweils drei Brüstungen, die beiden Minarette an den entlegenen Ecken des Hofs haben jeweils nur zwei Brüstungen. Eintritt für Nichtmoslems nur außerhalb der Gebetszeiten. An Sommerabenden beginnt um 20 Uhr zwischen der Blauen Moschee und der Hagia Sofia eine Ton- und Lichtschau, die sich anzuschauen lohnt. Die Sprachen der Schau wechseln während der Nacht zwischen türkisch, englisch, französisch und deutsch. Zur Zeit (Juni 2015) ist eines der sechs Minaretts zum Teil abgetragen und wird restauriert.
  • 2 Süleymaniye Camii. Die Süleymaniye Moschee gilt vielfach als das vollkommenste Bauwerk osmanischer Architektur, erbaut im Zeitraum von 1550 bis 1557 unter der Herrschaft des Sultans Süleyman I. Architekt war Mimar Sinan (1490 oder 1491–1588). Die Süleymaniye Moschee ist ein riesiger Komplex, typisch für das Osmanische Reich in seiner Glanzzeit. Sie besteht aus einem Innenhof, der von Säulenhallen mit 28 Kuppeln umgeben ist, die wiederum von 24 Säulen getragen werden. Der religiöse Brunnen in der Mitte dient den Waschungen vor dem Gebet. In den vier Ecken des Innenhofes erheben sich vier Minarette mit insgesamt zehn Brüstungen. Der Hauptteil der Moschee ist von einer riesigen Kuppel mit einem Durchmesser von 27,5m und einer Höhe von 47m bedeckt. Die Akustik des Gebäudes ist eine der besonderen Merkmale des Gebäudes, die durch das Aufstellen von 64 Krügen an verschiedenen Stellen der Wände und in den Fluren erreicht wurde. Mimar Sinan hat außerdem noch ein besonderes Luftzirkulationssystem entwickelt. Sultan Süleyman und seine Lieblingsfrau Roxelane sind in zwei schönen Türben im kleinen, direkt an die Moschee anschließenden Friedhof begraben. Der Architekt Koca Mimar Sinan liegt außerhalb der Vorhofmauer in einem kleinen Grabmal, das an der Stelle des Zusammentreffens der Mimar Sinan Caddesi mit der Fetva Yokuşu Sokak liegt. Die Moschee wurde in den letzten Jahren umfassend restauriert. (Stand Juni 2015)
  • 3 Yeni Camii (Neue Moschee)
  • Rüstem Paşa Camii
  • 4 Küçük Aya Sofya (Kleine Hagia Sophia)
  • 5 Mehmet Sokullu Paşa Camii
  • 6 Beyazit Camii
  • Şehzade Camii
  • Laleli Camii
  • 7 Nuruosmaniye Camii
  • Mahmutpaşa Camii

Paläste[Bearbeiten]

  • 8 Topkapı SarayıE-Mail: . Topkapı Sarayı ist die ehemalige Residenz der Sultane bis 1853,"Schatzkammer" mit weltweit einzigartigen Kunstschätzen. Meist stehen lange Schlangen an Besuchern an und man wird mehr "durchgeschoben" als dass man geruhsam durchgehen und die Ausstellungsstücke bewundern könnte, daher empfiehlt es sich, den Besuch möglichst zu einer tourismusarmen Zeit oder zumindest gleich am Anfang der Öffnungszeit um 9 Uhr vorzunehmen. Dienstag geschlossen, virtueller Besuch möglich unter [1]. Hier gilt der Museumspass (näheres unter Museen), dieser erspart auch das oft lange Anstehen an der Kasse. Preis: Eintritt TL 60, Harem extra TL 35 (Stand Nov 2018).

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 9 Yerebatan Sarnıcı. Der Versunkene Palast ist ein historischer Wasserspeicher aus byzantinischer Zeit - bekannt auch als Schauplatz aus dem James Bond-Film "Liebesgrüße aus Moskau". Hier findet man zahlreiche alte Säulen verschiedenster Stile die beim Bau verwendet wurden, eine antike Form des Recycling. Legendär auch die Verwendung von steinernen Medusenhäuptern als Sockel für Säulen. Liegt am Rande des At Meydanı zwischen Sultanahmet Camii und Hagia Sophia. Geöffnet: Die Öffnungszeiten sind täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr. Preis: Der Eintritt beträgt 20TL (Stand Juni 2015).
  • 10 Am Bahnhof Sirkeci (türkisch Sirkeci garı) endete einst der Orientexpress aus Paris. Im Sommer 2013 wurde sämtlicher Personenverkehr eingestellt. Heute spürt man noch den Flair vergangener Zeiten im Wartesaal und es gibt ein kleines Eisenbahnmuseum.
  • 11 Galata Köprüsü. Die Galata Brücke wird von vielen als das eigentliche Herz Istanbuls beschrieben, Verbindung von Eminönü mit Karaköy über das Goldene Horn. Die alte legendäre Ponton-Brücke, Anfang des 20. Jahrhunderts von einer deutschen Firma errichtet, musste Anfang der 1990er Jahre einem breiteren Neubau weichen, der zudem den Wasseraustausch zwischen Goldenem Horn und Bosporus begünstigt. Die über 400 m lange Brücke ist wie die alte zweistöckig. Im unteren Bereich gibt es zahlreiche Restaurants. Die Schiffe können im mittleren Bereich durchfahren, auch kann der Mittelteil geöffnet werden, um (des Nachts) größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Die Brücke selber ist keine architektonische Schönheit, doch das geschäftige Treiben, die vielen Angler und der Blick auf die Stadt machen den Ort zu etwas ganz Besonderem. Traumhaft ist der Sonnenuntergang über dem Goldenen Horn von der Brücke aus beobachtet.
  • Binbirdirik Sarnıcı. Zisterne der 1001 Säulen, kleiner als ihre prominentere Schwester, die Zahl der Säulen bleibt mit 224 deutlich unter den Versprechungen, dafür gibt es ein Restaurant und Café.
  • Çemberlitaş. Verbrannte Säule oder Konstantin-Säule, Rest einer mit Eisenmanschetten gesicherten Säule, auf der einmal ein Reiterstandbild Kaiser Konstantins stand.
  • Kapalı Çarşı. Großer Bazar; engl. Grand Bazaar, wörtliche Übersetzung „Gedeckte Stadt“ oder „Gedeckter Markt: Das Herzstück des riesigen Marktviertels ist die alte Markthalle mit wunderschönen Fliesenmosaiken, Kreuzgewölben, engen Gängen und sogar Brunnen. Das Warenangebot ist aber zum großen teil überteuerter Touristenkitsch; zum Einkaufen treibt man sich besser im Marktviertel außerhalb der Halle herum. Siehe dazu auch das Kapitel Einkaufen.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • 12 Aya SofyaE-Mail: . Die Hagia Sophia ist die Kirche der Göttlichen Weisheit, lange Zeit die bedeutendste Kirche der Christenheit, 537 nach nur 5 jähriger Bauzeit eingeweiht, ab 1453 Moschee, seit 1934 Museum, Eintritt TL 20.--, Montags geschlossen. Der Museumpass gilt auch hier und erspart eine lange Wartezeit an den Kassen. Weltweit ein Highlight, auch hier stehen oft lange Schlangen an Besuchern an. Von der Empore hat man einen grandiosen Blick auf die Halle der Kirche hinunter, einen traumhaften Blick durch einige Fenster hinüber auf die Sultanahmet Camii, und man kann einige sehr sehenswerte Mosaike besichtigen. Zur Zeit (Juni 2015) ist ein Teil der Halle für Restaurierungsarbeiten eingerüstet. Hier gilt auch der Museumspass.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 13 At Meydanı. Der Rossplatz war das ehemalige Hippodrom, im absoluten Zentrum der Altstadt gelegen, anschließend an die Blaue Moschee. Kaiser Septimius Severus ließ hier im 2. Jahrhundert ein Gegenstück zum Colosseum in Rom errichten. Die Türken verwendeten die Reste der Anlage für ihre Neubauten. Heute noch stehen hier drei berühmte Säulen: Dikilitaş (Ägyptischer Obelisk), etwa 3500 Jahre alt, ursprünglicher Standort bei Karnak (Ägypten), während der Regierungszeit von Theodosius dem Großen (378 - 395 n. Ch.) wurde er hier aufgestellt, er ist noch erstaunlich gut erhalten; Yılanlı Sütün (Schlangensäule), heute nur mehr ein Rest einer Säule, die ursprünglich beim Apollotempel in Delphi stand, etwa 2500 Jahre alt; Örmetaş (Gemauerte Säule), vermutlich in spätrömischer Zeit errichtet, war ursprünglich mit Bronzeplatten verkleidet, welche während der Kreuzzüge von den "christlichen Rittern" abmontiert und wie so viele andere Kunstwerke als Kriegsbeute mitgenommen wurden. Weiters steht hier noch der Alman Ceşmesi (Deutscher Brunnen), gestiftet 1898 vom deutschen Kaiser Wilhelm II.
  • Divan Yolu. Ehemalige Hauptstraße von Byzanz, hier begann der Weg vom Kaiserpalast Richtung Thrakien, den Balkan und weiter nach Mitteleuropa. Am Anfang des Divan Yolu befindet sich der Rest eines Triumphbogens, von dem aus die Entfernungen in das Reich gemessen wurden (Milliarium Aureum).

Parks[Bearbeiten]

  • 14 Gülhane Parkı

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Neben dem klassischen Sightseeing bietet sich ein Besuch in einem Hamam (türkischen Bad) an. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Hauptseite von "Istanbul".
  • 1 Ayasofya Hürrem Sultan Hamamı, Ayasofya Meydanı No:2, Fatih. Tel.: +90 212 517 35 35. Das Bad wurde 1556 erbaut und nach der intriganten Hauptfrau Süleyman I. Roxelane benannt. Preis: Ab 85 €.
  • 2 Süleymaniye Hamamı, Mimar Sinan Cd. No:20, Türkei. Tel.: +90 212 520 3410. Fast 500 Jahre alt, auf Touristen ausgerichtetes gemischtes Hamam (Achtung: Es werden nur gemischte Gruppen und Familien eingelassen, auch keine Singles!), Reservierung notwendig (erledigt z. B. das Hotel) kostet zur Zeit (Juni 2015) € 40.--, hier hat schon Sultan Süleyman (der Prächtige) gebadet. Geöffnet: Täglich 10:00 - 23:00 Uhr. Der gesamte Besuch dauert zwischen 60-90 Minuten. Preis: 40 € pro Person, nur Barzahlung. Enthalten sind Waschen, Peeling , Seifenmassage, abschliessbarer Umkleideraum, Handtuch, Hüfttuch für Männer, Bikini für Damen, Badeschuche.
  • 3 Çemberlitaş Hamamı, Vezirhan Cad. No: 8, 34440 Çemberlitaş. Tel.: +90 212 522 79 74. Den Gästen werden Frottierhandschuhe, Seifen, Shampoos, Badetücher, Pantoffeln und Sarongs gegeben, man kann auch eigene Sachen mitbringen. Der Hamam wurde 1584 vom berühmtesten osmanischen Architekten Mimar Sinan erbaut. Geöffnet: Täglich zwischen 06:00 und 24:00 Uhr. Preis: Eintritt 70 TL, mit Schaummassage 115 TL.
  • 4 Cağaloğlu Hamamı, Cağaloğlu Hamamı Sk. No:34,Fatih oder Prof. Kazım İsmail Gürkan Cad. No: 24 Cağaloğlu. Tel.: +90 212 522 2424. Angeblich einer der 1000 Plätze auf Erden, die man vor seinem Tode besucht haben soll. Teilweise gibt es schlechte Kritiken als Touristen-Abzocke, unfreundliches Personal und Drang nach Trinkgeld. Preis: Eintritt ohne jeglichen Service kostet 30 €, ab 60 € pro Person mit Massage.
  • Wie in jeder Großstadt gibt es auch in Istanbul "Hop on- Hop off"-Busse. Die Touren beginnen meist am 5 Sultan-Ahmed-Platz zwischen der Blauen Moschee und der Hagia Sophia neben der Hauptstraße. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Hauptseite von "Istanbul".

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Kapalı Çarşı. Der Besuch des Großen Basars (Bedeckter Basar) ist immer noch ein Erlebnis, heute leider stark auf Touristen ausgerichtet. Vereinzelt findet man noch traditionelle Handwerksbetriebe und Geschäfte mit besonderen Waren. Die Preise können hier verhandelt werden, manchmal sind sie auch angeschrieben, dann jedoch oft - aber nicht immer - um ein Vielfaches überhöht. Es ist dringend zu empfehlen, sich vorher über den wahren Wert einer Ware gut zu informieren! Die alte Regel, man biete die Hälfte des vom Händler genannten Preises und treffe sich dann irgendwo dazwischen, kann nicht mehr als allgemein gültig angesehen werden. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass die Preise hier höher sind. Geöffnet: Montag - Samstag, 09.00 - 19.00 Uhr.
  • 2 Mısır Çarşısı. Der Ägyptischer Basar, oder auch Gewürz-Basar in Eminönü ist, wie der Name schon verrät, ein wahres Paradies für Augen und Nase. Rund um den Ägyptischen Basar und zwischen diesem, dem Großen Basar und der Süleymaniye Camii gibt es eine Unzahl von Läden und Straßenverkäufern, wo man so ziemlich alles in allen nur erdenklichen Qualitäten bekommt, von Lebensmitteln über Textilien, Schmuck, Haushaltsartikel, Spielzeug, Werkzeug bis hin zu gefälschten Markenuhren und gefälschtem Viagra. Hier kann man noch orientalisches Basarfeeling pur erleben, hier kaufen die Einheimischen.
  • 3 Arasta Basar. ist ein für Touristen ausgerichteter Basar südlich der Sultan Ahmet Camii gelegen, trotzdem nett anzusehen.
  • 4 Der Fatih Çarsamba Pazari (Mittwochsmarkt) ist der größte und gleichzeitig älteste Markt von Istanbul. Jeden Mittwoch von 5:00 bis 21:00 Uhr erstreckt sich der Markt entlang der Fatih Caddesi über insgesamt 24 Straßen. An etwa 4.800 Ständen werden Obst, Gemüse, Fleisch, Kleidung und alle möglichen Haushaltsgegenstände angeboten.

Interessant ist auch das große Angebot der fliegenden Straßenhändler. Sie bieten meist Chinaramsch an Passanten, manchmal jedoch auch hochwertige Ware (Elektronik, Parfums usw.). Hier kann man den erstgenannten Preis leicht um 70 % herunterverhandeln. Wer bei hochpreisiger ein Schnäppchen machen möchte, muss sich bewusst sein, dass es sich meist um eine Kombination aus Diebesgut, Schmuggelware, Produktpiraterie und qualitativ minderwertiger Ware handelt. Die niederpreisigen Waren wie Haushaltsutensilien oder Kleidung kann man aber bedenkenlos erwerben. Hier unbedingt den gesunden Menschenverstand einschalten... ein Smartphone, das normal 200 Euro kostet, um 30 Euro zu kaufen, kann nicht koscher sein!

Küche[Bearbeiten]

Zu essen bekommen Sie im Stadtteil an allen Ecken und Enden. In unmittelbarer Nähe der wichtigen Sehenswürdigkeiten müssen Sie natürlich mit Touristenpreisen rechnen. Speisekarten mit den Preisen stehen meistens vor den Lokalen, bzw. werden Ihnen von den Schleppern vor den Lokalen in die Hand gedrückt. In Nebenstraßen können sie in den kleinen Garküchen (hier werden Speisen in offenen Behältern warm gehalten und können nach Besichtigung geordert werden) oft sehr preiswert essen. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Rechnung keine "Tax" oder "Service" draufgeschlagen wird, von der auf der Speisekarte nichts vermerkt war!

Auch bei Straßenhändlern bekommen Sie jede Menge an Essbarem. Meist sind hier auch die Preise angeschlagen. So kostet ein "Simit" (Sesamkringel) zur Zeit (2016) 1 TL, dieses kann für den schnellen Hunger wärmstens empfohlen werden!

Es gibt sehr viele Restaurants und außerdem ändert sich in einer Stadt wie Istanbul ständig etwas, so dass jede Empfehlung sehr unverbindlich sein wird. Dennoch seien hier einige empfehlenswerte alteingesessene Restaurants genannt:

Ein sehr nettes Café gibt es zwischen Gewürzmarkt und Neuer Moschee unweit des Fährhafens von Eminönü. Es wird von der Bezirksverwaltung Fatih betrieben und man bekommt neben Tee und Kaffee auch kleine Snacks und Süßspeisen zu normalen Preisen; das Lokal wird hauptsächlich von Einheimischen besucht. Zeitweise ist es schwer, einen Platz zu finden.

Nachtleben[Bearbeiten]

In Kumkapı einem Stadtviertel am Marmarameer gibt es zahlreiche Fischrestaurants, häufig mit Live-Musik, es spielen Roma-Bands, auch nehmen die Einheimischen ihre Instrumente mit, es wird getanzt und gesungen, dann fließt der Raki (Anisschnaps) in Strömen und es kann sehr ausgelassen zugehen. Mittlerweile etwas touristisch geworden, trotzdem eine Empfehlung wert!

Unterkunft[Bearbeiten]

Hier gibt es eine Unzahl von Beherbergungsbetrieben verschiedenster Kategorien. Für Touristen, die eher die Ruhe und zeitgemäßen Komfort suchen, sei das Viertel Sultanahmet empfohlen. Der Vorteil hier ist auch, dass man sich sozusagen mitten unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten befindet und vieles auch leicht zu Fuß erreichbar ist. In zahlreichen der kleinen Nebenstraßen und Gassen ist es erstaunlich ruhig.

Billiger aber auch lauter ist es in den anderen Vierteln. In Laleli und Nişanca gibt es vergleichsweise günstige Hotels, die vorwiegend von Osteuropäern frequentiert werden. Hier sei ausdrücklich vor "Nachtclubs" gewarnt, die von Russen und Ukrainern betrieben werden, hier werden Sie gnadenlos abgezockt!

Am besten ist, sich eine Unterkunft über die zahlreichen Hotel-Buchungs-Portalen im Internet zu suchen und die Bewertungen der Gäste zu studieren. Eine Onlinereservierung ist jedoch nur im Sommer nötig, im Winter ist es besser persönlich vorbeizuschauen und sich das Zimmer zeigen zu lassen, manchmal kann man dann auch noch etwas runterhandeln, insbesondere bei längeren Aufenthalten ab einer Woche oder wenn mehrere Personen gemeinsam kommen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Das (schöne) Hauptpostgebäude befindet sich in der Nähe des Sirkeçi Bahnhofes. Postkästen findet man selten, aber das Hotel übernimmt meist gerne die Aufgabe von Postsendungen.

Öffentliche Telefone findet man noch relativ viele. Handyempfang besteht flächendeckend. Praktisch alle Hotels bieten (meist kostenfreien) Zugang zum Internet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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