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Duisburg/Rheinhausen

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Duisburg-Rheinhausen
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Duisburg-Rheinhausen ist ein Stadtteil von Duisburg.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kruppsche Hüttenwerke Anfang des 20. Jahrhunderts
Aufteilung Rheinhausens

Rheinhausen ist ein linksrheinischer, südlicher Stadtteil von Duisburg, ursprünglich stark geprägt durch die "Hütten- und Bergwerke Rheinhausen", einer Kruppschen Fabrik, die von 1898 bis 1993 in Betrieb war. Sie überbaute das Dorf Bliersheim fast vollständig. In Spitzenzeiten waren 16.000 Menschen bei Krupp in Rheinhausen beschäftigt.

Neben der Eisen- und später Stahlproduktion und -verarbeitung gab es noch viele weitere Technikbetriebe und Infrastrukturen (z.B. Bahnanlagen in Friemersheim), die heut nur noch teilweise oder gar nicht erhalten sind. Auf den beiden Zechengeländen (Diergardt und Mevissen) befinden sich heute Gewerbeparks.

In den 1980/90er Jahren machten die Krupp-Belegschafter Schlagzeilen, als sie sich gegen die Schließung ihrer Arbeitsstätten zur Wehr setzten. Autobahnen wurden blockiert, die Hauptverwaltung Krupps in Essen besetzt, die Rheinbrücke Rheinhausen–Hochfeld in "Brücke der Solidarität" umbenannt. Trotzdem wurde 1993 der letzte Hochofen ausgeblasen. Auf dem Gelände des Hüttenwerkes gibt es heute den LogPort, einen Containerhafen.

Bis 1975 waren Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen eigenständige Städte des Kreises Moers. Nahe Städte sind linksrheinisch Moers, Neukirchen-Vluyn und Krefeld, rechtsrheinisch Mülheim an der Ruhr und Oberhausen, die anderen Stadtteile von Duisburg sowie Ratingen.

Rheinhausen setzt sich aus den Ortsteilen Hochemmerich, Bergheim, Rheinhausen-Mitte, Rumeln-Kaldenhausen und Friemersheim zusammen.

Anreise[Bearbeiten]

Zwischen Duisburg und Moers mit Halt in Rheinhausen fahren die RE 11, RB 31 und RB 33, teilweise im 30/60 Minuten Takt. Der größte Bahnhof Rheinhausen liegt im Ortsteil Friemersheim, daneben gibt es Haltepunkte in Rheinhausen-Ost, Rumeln-Kaldenhausen und Trompet (Bergheim).

Buslinien, die Rheinhausen mit dem Hauptbahnhof Duisburg verbinden: 921, 923, 924. Zuständig für den ÖPNV ist die Duisburger Verkehrsgesellschaft; es gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

Die Anreise über die Autobahn kann erfolgen über die A40 (Abfahrten Moers-Ost/Rheinhausen oder Homberg) oder über die A57 (Abfährt Krefeld-Gartenstadt).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hochemmerich[Bearbeiten]

Brücke von Norden mit den Rheinauen auf Rheinhausener Seite
  • Die Brücke der Solidarität zwischen den Duisburger Stadtteilen Rheinhausen und Hochfeld heißt heute immer noch so und erinnert an den Arbeitskampf.
  • Margarethensiedlung, nach Margarethe Krupp benannt (nicht mit der Margarethenhöhe in Essen verwechseln).
  • Rheinuferpark, Grüngürtel zu den Rheinauen (gegenüber dem Rheinpark Hochfeld)
  • Diergardtpark in Asterlagen (auf dem ehemaligen gleichnamigen Zechengelände)

Friemersheim[Bearbeiten]

Bergheim[Bearbeiten]

  • Bergheimer Mühle
  • Rheinhausener Bergbausammlung am Wasserturm Bergheim
  • Toeppersee, liegt zwischen Bergheim und Rumeln-Kaldenhausen, nicht zum Baden geeignet, aber als Wandergebiet im Sommer stark frequentiert, mit Wasserskianlage am kleinen Nebensee (Tegge)
  • Volkspark Rheinhausen, Gartenstraße (seit 1928), mit Wildgehege, Minogolfanlage und Sportplätzen

Rumeln-Kaldenhausen[Bearbeiten]

  • Bienen- und Imkermuseum

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In Hochemmerich findet jeden Mittwoch und Samstag der größte Wochenmarkt am Niederrhein statt (seit 1901).

Küche[Bearbeiten]

  • Zur Linde, Sedanstr. 1, Friemersheim, Tel. (02065) 22079; Bus 923 bis Sedanstraße (gute leichte deutsche und internationale Küche)
  • Schumachers, Friemersheimer Str. 23, Friemersheim-Dorf, Tel. 02065-49738 (gehobene Küche)
  • Homme d'Or Wilhelmstr. 14 (Asterlagen, Grenze zum Stadtbezirk Homberg), Tel. 02066-502025
  • Poseidon, Jägerstraße 2, 47228 Duisburg (Bergheim), Telefon: 02065 66164 (griechische Küche)
  • Restaurant Kupferpfanne, Kaiserstrasse, Friemersheim
  • Restaurant International am Marktplatz Friemersheim, Bachstr,
  • Restaurant Stellwerkhof, auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände, Frienersheim/Eisenbahnsiedlung

Neben den bekannten Imbissketten (McDonalds, Subway und Kentucky Fried Chicken (alle auf der Asterlager Straße) finden sich verteilt im Stadtgebiet zahlreiche Pommesbuden, Pizzerien und Dönerimbisse.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Zur Linde, Sedanstr. 1, Friemersheim, Tel. (02065) 22079; Bus 923 bis Sedanstraße

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Um die Beethovenstraße, Rheinhausen-Mitte, im sog. Stadtkern, befinden sich alle wichtigen Institutionen, z.B. das Rathaus (mit Bürgerbüro und Standesamt), die Stadtbibliothek, Hauptpost, Sparkasse, Finanzamt, kath. Familienbildungsstätte, VHS-Filiale, Rheinhausenhalle, ev.und kath. Kirchen und ein Altenheim der AWO.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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