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Dübener Heide

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Der Hügelzug der Dübener Heide ist eine Endmoränenlandschaft etwa 40 km nordöstlich von Leipzig. Sie wird begrenzt durch die Flussniederungen der Mulde nach Westen, der Elbe nach Norden und Osten sowie einer gedachten Linie von Eilenburg nach Torgau Richtung Süden.

Diese Seite befasst sich mit dem zum Land Sachsen-Anhalt gehörenden Teil der Dübener Heide. Der Südteil der Dübener Heide gehört zu Sachsen. Hierzu sei auf die Seite Dahlener und Dübener Heide verwiesen. Angrenzende Reiseregionen sind im Norden das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, im Nordosten der Vorfläming, im Süden der sächsische Teil der Dübener Heide und im Westen das mitteldeutsche Chemiedreieck.

Orte[Bearbeiten]

  • Bad Schmiedeberg - in der Mitte der Dübener Heide gelegen; Jugendstil-Kurhaus und Heilbrunnen.
  • Gräfenhainichen - größte Stadt in der behandelten Reiseregion; in unmittelbarer Nähe Ferropolis – die Stadt aus Eisen.
  • Kemberg - Städtchen am Nordrand der Dübener Heide; Kirche „Unser Lieben Frauen“.
  • Pretzsch - an der Elbe gelegene Kleinstadt; Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert.

Der namensgebende Ort Bad Düben, an der Mulde gelegen, befindet sich bereits in Sachsen.

Der Wegweiser „Siebenarmsäule“ in der Dübener Heide

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Blick von der Gremminer Brücke in Gräfenhainichen auf Ferropolis

Die Dübener Heide, überwiegend aus sandigen Böden aufgebaut, ist eine sanfthügelige und überwiegend bewaldete Landschaft. Es handelt sich um eines der grössten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteldeutschlands. Höchste Erhebung ist der Ochsenkopf dei Vergleichsweise dünn besiedelt und nur von wenigen Verkehrsadern zerschnitten, ist sie ein Rückzugsgebiet für Wildtiere.

Teile der Dübener Heide sind in dem gleichnamigen Naturpark „Dübener Heide“ unter Schutz gestellt.

Historisch gehörte die Dübener Heide zu Kursachsen und war eines der Jagdgebiete der in Wittenberg bzw. in Torgau residierenden sächsischen Kurfürsten. 1815 im Ergebnis des Wiener Kongresses wurde der westliche Teil abgetrennt und Preussen zugeschlagen; eine Teilung, die in der heutigen Aufteilung zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen fortbesteht.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Am Westrand der Dübener Heide führt die A 9 entlang. Wer aus Richtung Berlin kommt, verlässt die A 9 für die östlichen Gebiete um Pretzsch an der Abfahrt Klein Marzehns und für die westlichen Teile um Gräfenhainichen an der Abfahrt Dessau-Ost. Aus Richtung Leipzig erreicht man das Gebiet über die B 2 via Bad Düben.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Bahnlinie Leipzig - Bitterfeld - Wittenberg - Berlin mit Fernverkehrshalten in Bitterfeld und Wittenberg streift den westlichen Teil der Dübener Heide. Nahverkehrszüge halten auch in Gräfenhainichen, Bergwitz oder Radis. Von dort geht es mit dem Bus weiter, da die Bahnlinie Wittenberg - Bad Schmiedeberg - Eilenburg nur unregelmässig befahren wird (2017 an Sommerwochenenden zwischen Wittenberg und Bad Schmiedeberg, einzelne Züge auch bis Eilenburg).

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Folgende Bundesstraßen führen durch das Gebiet:

Eher tangential berühren die Bundesstrassen

die Dübener Heide.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Wasserschloss Reinharz
  • Bunker Kossa - Unterirdischer ehem. Gefechtsstand der NVA
  • Köhlerei Eisenhammer


Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern. Es gibt in der Dübener Heide ca. 1.000 km beschilderte Wanderwege ohne greosse Schwierigkeitsgrade.
  • Pilzsammeln. Die Dübener Heide ist ein echter Tipp unter Pilzsammlern. Einfach jemandem, der nach Ahnung aussieht, unauffällig folgen, die genauen Stellen verraten sie eh nicht.
  • Baden. Zahlreiche Gewässer, zumeist ehemalige Kies- oder Braunkohlegruben, erlauben ungestörtes Plantschen.

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritzsche, Ernst. Die Dübener Heide - Reise- u. Wanderbuch. Naumburger Verlagsanstalt 2005. ISBN 3-86156-144-1.
  • Autorenkollektiv / J.M. Pietsch. Spuren im Stein - Kirchen im Kirchenkreis Eilenburg. Edition Akanthus, Spröda 1997. ISBN 3-00-001722-4.
  • Kadatz, Hans-Joachim. Dörfer und Dorfkirchen im historischen Altkreis Torgau. Heide-Druck, Bad Düben 2013.
  • Wilde, Manfred. Archivbilder Dübener Heide. Sutton Verlag, Erfurt 1999. ISBN 3-89702-122-6
  • Flegel, A. / Böttcher, H.-J. / Funk, H. Von Eilenburg nach Bad Düben. Torgauer VLG, 1993. ISBN 3-930199-01-7.
  • Böttcher, Hans-Joachim. SAX-FÜHRER Dübener Heide. Sax-Verlag, Beucha 2003. ISBN 3-934544-44-4.
  • Böttcher, Hans-Joachim. / Wilde, Manfred. Die Mühlen und Müller der Dübener Heide. Degener & Co., Heustadt a.d.A. 2003. ISBN 3-7686-4219-4.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Historische Grabdenkmale und ihre Inschriften in der Dübener Heide. AMF, Hanau 2005.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Archivbilder Bad Düben. Sutton Verlag, Erfurt 2005. ISBN 3-89702-814-X.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Still und voll herber Schönheit ... Schlösser und ihre Gärten in der Dübener Heide. Heide-Druck, Bad Düben 2006. ISBN 978-3-00-020880-5.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Bilder aus der DDR Bad Düben. Sutton Verlag, Erfurt 2007. ISBN 978-3-86680-134-9.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Streifzüge durch die Dübener Heide. Sutton Verlag, Erfurt 2007. ISBN 978-3-86680-243-8.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Entlang der Mulde zwischen Eilenburg und Dessau. Sutton Verlag, Erfurt 2010. ISBN 978-3-86680-653-5.
  • Böttcher, Hans-Joachim. Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide. AMF, Hanau 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

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