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Cres

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Cres
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Cres ist die zweitgrößte kroatische Insel.

Historische Karte von Cres mit Umgebung (ca. 1910)

Regionen[Bearbeiten]

Stadt Cres

Erscheinungsbild

Norden: Gebirge, teils karge Vegetation (wird beeinflusst von dem Bora-Wind, der vom Gebirge des Festlands weht), teils Waldgebiete mit Laubwald

Mitte: Olivenhaine, Weiden, Wein

Süden: mediterrane Flora (setzt sich auf der Insel Lošinj fort). 50 % der Inseloberfläche ist von trockenen Gräsern und Steinweiden bedeckt, 1/3 durch Wald, 1/10 wird landwirtschaftlich genutzt.

Orte[Bearbeiten]

Cres porta orologio.jpg
  • Predošćica ist ein kleiner, von Steinmauern umrahmter Ort mit wunderschönem Blick auf die Insel Krk und das Festland. 8 Einwohner leben noch hier. Auf dem Weg von Predošćica nach Cres passiert man die Mitte der nördlichen Erdhalbkugel, den 45. Breitengrad.
  • Beli. Seit 4.000 Jahren ständig bewohnte Wallburg - wurde in der Antike Caput insulae (der zentrale Ort der Insel) genannt, da er durch seine strategisch günstige Lage hoch über dem Meer einer der bedeutendsten Orte von Cres war. Der Name geht auf den ungarisch-kroatischen König Bela IV. zurück, der hier vor den Tataren (mongolische Krieger) Schutz fand. Der Weg nach Beli führt über eine gut erhaltene römische Brücke, die sich über das 12 m breite Tal spannt. Kurz vor dem Stadttor steht auf der linken Wand geschrieben „Beli ima što cili svit nima – Beli hat das, was die ganze Welt nicht hat“…
  • Die Stadt Cres. Das 1.900 Einwohner zählende Cres liegt in einer Bucht mit engem Durchlass und geschützter Lage. Seit dem 15. Jh. Hauptstadt der Insel, nachdem Osor als Hauptstadt aufgegeben wurde.
  • Lubenice. Siedlung schon vor 4.000 Jahren, bronzezeitliche Wallburg und Fluchtburgsiedlung - Die Stadt befindet sich auf dem Kamm einer vertikalen Felswand. Sie ist daher eng und langgestreckt, weshalb keine Verteidigungsmauer auf dieser Seite notwendig war. Einstige Mauerreste sind noch z.T. am östlichen und nördlichen Rand der Stadt erhalten.
  • Osor. Einst eine der wichtigsten Städte in der Adria. Gegründet angeblich noch vor dem Trojanischen Krieg in 13 Jh. vor Christus
    • Legende zur Gründung von Osor und Namen der Apsyrtides Inseln – Goldenes Vlies und seine Geschichte:
    • Einst wollte Iason das goldene Vlies auf Geheiß seines Vaters von Kolchis zurück nach Iolkos bringen. Er ließ sich nach den Anweisungen der Göttin Athene ein Schiff von dem geschicktesten Baumeister Griechenlands bauen und benannte es nach dessen Erbauer „Argo“. Iason versammelte viele Helden Griechenlands um sich und sie nannten sich nach dem Namen des Schiffes die „Argonauten“. In Kolchis herrschte der König Aites. Dem unterbreitete Iason seine Forderung nach dem goldenen Vlies. Medea, die Tochter des Königs, verliebte sich sofort unsterblich in Iason. Der König ging auf die Forderung Iasons ein, er sollte jedoch zuvor drei Aufgaben erfüllen: Im Stall des Königs befanden sich zwei Flammenspeiende Stiere. Die sollte er bezwingen, sie vor einen Pflug spannen, einen Acker damit pflügen und dort Drachenzähne säen, aus denen eiserne, lanzenbewehrte Männer wachsen würden. Iason willigte heldenmutig ein. Medea war der Zauberkunde mächtig. So gab sie Iason ein Öl, mit dem er sich und seine Waffen und die Rüstung einreiben sollte. Am nächsten Morgen fasste Iason die Stiere an den Hörnern und fasste sie mit unmenschlicher Gewalt bei den Hörnern, spannte sie vor den Pflug und ihr Feueratem glitt ohne ihm Schaden zuzufügen, an seinem Körper ab. Er pflügte den Acker, säte die Drachenzähne, aus denen die eiserne Armee erwuchs und warf dann, wie Medea ihm befohlen hatte einen Stein, den sie ihm gegeben hatte, in deren Mitte. Sofort brach ein Gefecht unter ihnen um den Sein aus und sie fielen übereinander her, bis das ganze Feld von Erschlagenen übersät war. Der König entbrannte vor Wut und schmiedete einen Plan, wie er Iason beseitigen könnte. Medea ahnte von diesem Plan und warnte die Griechen. Gemeinsam mit Iason brach sie auf, um das goldene Vlies zu stehlen. Es war an eine Eiche genagelt und wurde bewacht von einem Drachen. Die in der Zauberkunde bewanderte Medea gab dem Drachen ein Stück Kuchen zu essen, welches sie vorher mit einem Schlafmittel getränkt hatte. Zusätzlich besänftigte sie den Drachen mit einem Lied und wiegte ihn so in den Schlaf. Iason konnte das goldene Vlies ungestört vom Baum lösen und die beiden flohen mit den Argonauten von Kolchis. Aites entdeckte den Raub des goldenen Vlieses und den Verrat seiner Tochter. Er mobilisierte seine ganze Flotte unter Anführung des Bruders von Medea, Apsyrtos. Als die Verfolger die Argonauten erreichten lockte Medea ihren Bruder unter dem Vorwand, sie wolle verhandeln. Iason tötete ihn aus dem Hinterhalt. Medea zerschnitt den toten Leib von Apsyrtes und warf die Glieder ins Meer. Aus den Teilen des Apsyrtes entstanden die Apsyrtes-Inseln, die Apsyrtides. Die Armee von Apsyrtos traute sich nicht mehr zurück zur ihren König, nach Kolchis und sie blieben hier und gründeten die Städte Pula und Apsyrtos = Slawisch OSOR
    • Geschichte:
    • 9. Jh. v. Chr. Fundamente der Stadtmauer zeugen von einer Siedlung. Osor galt unter dem illyrischen Stamm der Liburner als wichtigste Stadt an der Bernsteinstraße (Handelsstraße zwischen Europa und Asien, auf der Bernstein, Gewürze, Seide und andere Dinge transportiert wurden.)
    • 1. Jh. v. Chr. Der 11 m breite Kanal zwischen den Inseln Cres und Lošinj (Kavuada)wurde wahrscheinlich von den Römern gegraben, um den Handelsweg zu vereinfachen. Vorher wurden die Schiffslasten oder sogar ganze Schiffe mechanisch, wahrscheinlich mit Walzen, von der einen Seite auf die andere Seite über gesetzt.
    • Seine Blütezeit erlebte Osor zur Zeit der Römer, und wächst zu einer Großstadt mit dem Status eines Munizipiums heran. Die Schiffe konnten damals noch nicht kreuzen und waren oft zu langen Liegezeiten gezwungen. Angeblich sollen in dieser Zeit 20.000 Menschen hier gelebt haben. Umgeben von einer Stadtmauer gab es mehrere Tempel, ein Theater, ein Forum, Thermen, eine Wasserleitung und Paläste.
    • Heute leben hier noch 80 Einwohner.
    • 841 Die Stadt wird von den Sarazenen (Araber) verwüstet.
    • 10. Jh. Osor erkennt die Herrschaft der Kroaten an.
    • 11. Jh. Venedig übernimmt die Herrschaft.
    • 15. Jh. Mit der Entdeckung Amerikas und den damit einhergehenden größer werdenden Schiffen wird der Hafen von Osor zu klein. Das alte Hafenbecken von Osor wird zur Saline. In den schlammigen und verwilderten Sümpfen der Salinen entwickelt sich im 15. Jh. die Malaria und die Pest und reduziert die Bevölkerung drastisch. Die Stadtmauern werden eingerissen da man dachte, die schlechte Luft würde die Menschen krank machen. Somit ist Osor schutzlos Angriffen ausgeliefert.
    • 15. u. 16. Jh. Die Inselverwaltung und die bischöfliche Residenz siedeln um nach Cres. Auch ein Großteil der Bevölkerung wandert nach dem Verfall der Stadt nach Cres aus.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Länge: 66 km
  • Breite: 12 km
  • Fläche: 405,70 km²
  • Einwohner: 3184

Flora und Fauna

Vor dem Eingreifen des Menschen in die Natur waren die Inseln mit Eichenwäldern bedeckt. Die damaligen Wälder wurden völlig abgeholzt (Schiffbau, Brenn- und Baumaterial. Venedig steht zu einem großen Teil auf Baumstämmen aus Kroatien.) Übrig geblieben sind so genannte degradierte Steinfelder. Insgesamt wachsen auf der ganzen Inselgruppe ca. 1.500 Pflanzenarten. (Vergleich: ganz Großbritannien hat 1.180 Arten)

Älteste Eiche in Europa. Über 1000 Jahre! Es waren mal über 2 Millionen Olivenbäume, heute sind es nur noch 200 000! Die Inseln sind reich an Klein- und Federwild, Raubvögeln (Gänsegeier, der größte Vogel Europas, bis zu 10 kg schwer und 2.80 Meter Flügelspannweite, brütet auf der Insel Cres , Schlangenadler) und Singvögeln sowie Möwen.

Wasserversorgung

Der Vraner See als größter Süßwasserspeicher versorgt die Bevölkerung mit Trinkwasser.

Größe: 5,5 km²

Wasseroberfläche: 13 m über dem Meeresspiegel

Grund des Sees: 60 m unter dem Meeresspiegel

Kryptodepressionssee krypto: griech. kryptein „verbergen“, Depression: geomorpholog. eine in sich geschlossene Hohlform der Landoberfläche, speziell für eine unter dem Meeresspiegelniveau liegende Einsenkung) Keine Verbindung zum Meer -15 Quellen -10 Brunnen gibt es auf der Insel

Legende zum Vraner See:

Vor langer Zeit lebten zwei Schwestern am Ufer des Vraner Sees. Die eine war reich und böse. Sie wollte ihrer Schwester nicht helfen und so wurde sie bestraft: Das Wasser des Sees stieg an und versenkte das Schloss der reichen Schwester. Noch heute soll sie auf dem Grund des Sees liegen. Bei Sturm ist aus der Tiefe des Sees ihr Schluchzen zu hören.

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Porozina

Fähre entweder aus Brestova (Festland-Istrien) nach Porozina oder aus Valbiska (Insel Krk) nach Merag. Siehe Fährenfahrplan

Auf der Insel Krk befindet sich auch der 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Flughafen Rijeka (IATA CodeRJK).

Katamaran aus Rijeka (kein Autotransport). Siehe Fahrplan

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Beli:

  • Gotische Kirche aus dem 15. Jh. am Ortseingang
  • Loggia, der Platz, auf dem früher Versammlungen abgehalten und zu Gericht gesessen wurde
  • Pranger, der Weg führt weiter auf einen Platz, auf dem früher der Pranger stand.
  • Alte Wohnarchitektur, das Haus auf dem Platz ist ein gutes Beispiel der alten Wohnarchitektur mit äußerem Treppenaufgang und einer gedeckten Terasse (=baltura)
  • Pfarrkirche mit Glockenturm aus dem 18. Jh. Sie steht an der höchsten Stelle des ansteigenden Weges auf einem mit steinernen Bänken umrundeten, großen, gepflasterten Platz. Von diesem Aussichtsturm wurden sämtliche kirchlichen und zivilen Nachrichten, durch ein kompliziertes System akustischer Signale, den Bewohnern der Insel mitgeteilt.
  • Haus mit dem steinernen Kopf des legendären ungarisch-kroatischen Königs Bela IV. steht neben der Kirche

Stadt Cres:

  • Stadtmauer: Umgab die Stadt im Mittelalter. Wurde im 16. Jh. von Venedig geschliffen, um für die wachsende Bevölkerung neuen Wohnraum zu schaffen. Entstehung eines viereckigen Grundrisses in dieser Zeit. Reste der Stadtmauer: ein runder Wehrturm an der Nordwestecke ein 200 m langer Mauerabschnitt 2 Stadttore: 1. südl. Tor: Mala vrata (kleines Tor) mit Uhrturm 2. nördl. Tor: Grace vrata oder Marcella beide Tore sind aus der Hochrenaissance und mit venezianischen Wappen geschmückt
  • Loggia: Eine Halle auf schlanken Säulen aus dem 16. Jh. Ort der Öffentlichkeit: Verlesung von Verlautbarungen und Gerichtsurteilen, Schließen von Verträgen, Handel, Debatten und Treffpunkt. Eine Säule der Loggia war auch der Pranger: An der Stirnseite der Loggia, mittlere Säule, war eine Kette befestigt. Hier band die Creser Verwaltung die Übertreter des Gesetzes an und gab sie den Blicken der Öffentlichkeit preis.
  • Mandrać: Ein kleiner Hafen im Hafen. Unter venezianischer Herrschaft war dieses kleine Hafenbecken nachts oder zu Kriegszeiten mit einer Kette verschlossen. Heute ist dieser Teil des Hafens aufgefüllt und gepflastert.
  • Pfarrkirche St. Maria im Schnee: erbaut im 15. Jh. im Stil der Gotik und einem Renaissanceportal mit frei stehendem Glockenturm. Die Namensgebung der Kirche rührt wahrscheinlich daher, dass es geschneit hat, als die Kirche geweiht wurde. Das Portal zeigt ein Relief von der Mutter Gottes mit ihrem Kind. Über dem Portal befindet sich eine Inschrift: NIHIL DEEST TIMENTIBUS DEUM (Nichts mangelt denen, die Gott fürchten). Ein Zitat aus der Hl. Schrift, welches der Osorer Bischof Marco Negri als Devise in sein Wappen aufnahm. Reliquien des hl. Isidor (Schutzpatron von Cres) und Reliquien des hl. Gaudentius (Schutzpatron von Osor) befinden sich in der Kirche.
  • Kirche des hl. Isidor: älteste Kirche der Stadt aus dem 12. Jh., erbaut im romanischen Stil. Die Kirchenglocke aus dem 14. Jh. gehört zu den ältesten der Insel. Sie ist dem Schutzheiligen der Stadt gewidmet. Zu lesen ist die Bitte der Einheimischen im creser cakawischen Dialekt: „Sveti Sider, kampanun do grada, ti nas čuvaj do gveri i glada“ (Heiliger Sider, Schutzpatron der Stadt, bewahre uns vor Krieg und Hunger) Über dem Eingangsportal ist ein Relief des hl. Isidor mit einem Abbild der Stadt zu sehen.
  • Patrizierpalast: Palais Arsan, an dieser Stelle stand früher das alte Arsenal. Ein Gebäude, errichtet im Stil typischer, sehr schöner venezianischer Gotik. Geburtshaus des Philosophen Frane Petrić (geb. 1529), einer der bedeutendsten Philosophen seiner Zeit. Wegen seiner Abneigung gegenüber den Venezianern und seinem Sympathisieren mit den Protestanten wurde er der Stadt verwiesen und ging nach Wien. Dort wurde er von einem der bedeutendsten Mitarbeiter Luthers unterrichtet. Er schrieb Bücher über Geschichte und Geometrie und übersetzte aus dem Griechischen ins Lateinische (z.B. die Prophezeiungen des Zarathustra). Heute ist der Palast Sitz des Stadtmuseums im Erdgeschoss eine Sammlung von Amphoren aus dem 2. Jh. v. Chr.
  • Franziskanerkloster mit der Kirche Sv. Franjo: erbaut im 14. Jh., der Glockenturm wurde im 18. Jh. an die Kirche gebaut. Der Turm ist mit Gesichtern auf den Schlusssteinen der Biforien verziert: Missgestimmte, stirnrunzelnde Fratzen sind dem faulen, regenbringenden Südwind „Jugo“ ausgesetzt, fröhliche Gesichter schauen dem frischen und gesunden, Sonne bringenden Nordwind „Bura“ entgegen. In der Kirche ein holzgeschnitztes Chorgestühl, im Kloster eine Sammlung gotischer Plastiken und ein Messbuch in glagolitischer Schrift. Im großen, feierlichen Klosterhof Grüfte und Grabplatten von Creser Familien, an der Ostwand Posten berühmter Männer, die aus diesem Kloster hervor gegangen sind. Im kleinen, alten Klosterhof ein Brunnen, der das älteste bekannte Stadtwappen von Cres, ein aufgerichteter Panther, aus dem 14. Jh. trägt.
  • Straßenpflasterung: Nicht nur auf Cres, sondern auch in vielen anderen alten Städten Kroatiens fällt die ursprüngliche Steinpflasterung auf, die teilweise eine gerade Linie von Pflastersteinen in der Mitte aufweist. Diese Linie deutet auf eine Durchgangsstraße hin. Die Pflasterungen der Straßen, die in einer Sackgasse enden, haben diese Linie nicht.

Osor:

  • Patrizierwappen: Von ruhmreichen Zeiten und dem Wohlstand der Stadt zeugen noch heute Patrizierwappen oder eingemauerte, steinerne Fragmente über den Türen der Häuser.
  • Römische Stadtmauer: Reste der römischen Stadtmauer sind auf dem heutigen Friedhof zu finden.
  • Marienkathedrale: aus dem 15. Jh. mit freistehendem Glockenturm aus dem 16. Jh., am Hauptplatz. Wegen der damaligen Anordnung städtischer Bauten musste der Dom in ost-westlicher, statt in sonst üblicher Nord-Südrichtung erbaut werden. Renaissanceportal, Am Giebel drei Figuren: Mitte: der Erlöser, links: hl. Nikolaus, rechts: hl. Gaudentius, Hauptaltar: Barock, 17. Jh. Der Innenraum dient wegen seiner guten Akustik in den Sommermonaten als Konzertsaal für die international anerkannten, traditionellen „Osorer Musikabende“, die hier seit 1976 von Mitte Juli bis Mitte August stattfinden.
  • Überall in der Stadt findet man moderne Bronzestatuen musizierender Frauen und Männer von den Bildhauern Kršinić, Rosadrić und Ivan Meštrović.
  • Bischofspalast: aus dem 15. Jh. Er beherbergt eine reiche Sammlung von Messgewändern und goldenen und silbernen liturgischen Gegenständen.
  • Ehemaliges Rathaus mit Loggia: aus dem 15. Jh. Das heute als städtisches Museum genutzte Gebäude besitzt eine archäologische Sammlung bestehend aus: - röm. Glas - Lapidarium (Steinsammlung) mit Inschriften und steinernen Reliefs aus der Römerzeit, altchristl. Zeit und dem Mittelalter.
  • Gaudentiuskirche: aus dem 15. Jh. mit einem gotischen Spitzgewölbe Gaudentius ist der Schutzheilige von Osor, geboren auf dem Weiler „Tržić“ im 11. Jh. bei Osor. Er war Mönch, Benediktiner, und Weiser und wurde Bischof von Osor.
    • Legende zum Hl. Gaudentius: Da Gaudentius in seiner Funktion als Bischof die Sündigkeit und Verderbtheit der Osorer immer wieder tadelte, wurde er aus der Stadt vertrieben. Er suchte Zuflucht in der Höhle „Vela Špilja“ auf dem Berg „Osoršćica“, nahe der Stadt Osor. Da die Höhle voller Giftschlangen war, betete er Gott, die Insel für immer von allen Giftschlangen zu befreien. Gaudentius lebte in dieser Höhle das Leben eines Einsiedlers. Er starb in der Fremde. Seine Überreste wurden jedoch auf seltsame Weise in einem hölzernen Sarg in Osor angeschwemmt. Seine Reliquien sind in der sakralen Sammlung im Bischofspalast aufbewahrt. Die Höhle des Hl. Gaudentius kann man besichtigen. Die Legende sagt, wenn man einen Stein aus dieser Höhle mitnimmt und ihn bei sich trägt, wird er einen ein Leben lang, egal wo man lebt, vor dem Biss einer Giftschlange beschützen. Die alten Inselbewohner haben so ein Steinchen immer bei sich getragen, wenn sie die Insel verließen. In der Gaudentiuskirche gibt es ein Gemälde des Hl. Gaudentius, auf dem sich zu seinen Füßen eine Schlange windet.
  • Altchristliche Basilika der Hl. Maria: aus dem 5. – 9. Jh. Überreste mit den Resten des Baptisteriums und Gedächtniskapelle aus dem 5. Jh. Beide befinden sich auf dem Friedhof, außerhalb der Stadtmauer.
  • Ruinen des Klosters des glagolitischen Bettelordens der Franziskaner und die gotische Kapelle: aus dem 11. Jh. Seit 1841 verlassen, liegen nahe am Stadtrand.
  • Über eine Drehbrücke überquert man den Kanal „Kavuada“ und gelangt auf die Insel Lošinj.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima auf der Insel Cres wird vom Adriatischen Meer beeinflusst. Die Temperaturen liegen im mediterranen Bereich. Im Herbst und Winter weht die berüchtigte Bora über die kahlen Inselhochebenen. Die Sommertemperaturen liegen tagsüber bei +30°C.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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