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Beni Suef

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Oktoberkriegsdenkmal in Beni Suef
Beni Suef ·بني سويف
Neu-Beni Suef ·بني سويف الجديدة
GouvernementBeni Suef
Einwohner
193.048 (2006)
Höhe
33 m
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Lage
Lagekarte von Ägypten
Reddot.svg
Beni Suef

Beni Suef oder Bani Suwaif (arabisch: ‏بني سويف‎, Banī Suwaif, gesprochen: Banī Swēf, koptisch: Ⲡⲁⲛⲓⲥⲱϥ, Panisōf) ist eine Stadt an der Grenze zwischen Unterägypten und Mittelägypten mit 193.048 Einwohnern (2006).[1] Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements. Auch wenn die Stadt nicht unbedingt zu den touristischen Highlights gehört, so lohnt doch ein Besuch des archäologischen Museums.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Beni Suef liegt etwa 115 Kilometer südlich von Kairo am linken Ufer des Nils, der hier von Südwesten nach Nordosten verläuft. Etwa zwei Kilometer weiter nördlich durchquert zudem der Ibrāhīmīya-Kanal die Stadt, der sich während seiner Errichtung noch außerhalb der Stadt befand. Bahnhof und Bahngleise befinden sich unmittelbar südlich des Kanals. Seit 1986 wurde auf dem rechten Ufer die Stadt Neu-Beni Suef (arabisch: ‏بني سويف الجديدة‎, Banī Suwaif al-Ǧadīda) angelegt.

Beni Suef ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Von hier aus verbindet z. B. eine Piste das Niltal mit den Rotmeerklöstern, dem Antonius-Kloster und dem Paulus-Kloster, die im zehn Kilometer nördlicher gelegenen Nāṣir (Būsch) eigene Niederlassungen unterhalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Beni Suef ist wohl eine Gründung aus islamischer Zeit. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt sind keine pharaonischen oder koptischen Vorgänger bekannt. Das etwa 15 Kilometer westlich von Beni Suef gelegene Herakleopolis Magna war jedoch während der gesamten altägyptischen Zeit besiedelt und im Alten Reich Hauptstadt des 20. oberägyptischen Gaus.

Gemäß dem Islam-Gelehrten as-Sachāwī (1427–1497) hieß die Stadt einst Binumsuwaih (arabisch: ‏بنمسويه‎),[2] aus dem sich der heutige Name ableitete. Der Geograf Leo Africanus (um 1490 – nach 1550) nannte die Stadt zu Beginn der osmanischen Zeit, am Ende des Spätmittelalters, schon mit ihrem heutigen Namen und berichtete vom Flachsanbau im Umfeld der Stadt und der Leinenherstellung als dem bedeutendsten Wirtschaftszweig der Stadt:

„Beni Suaif ist ein Städtchen am Nile auf der africanischen Seite, ungefähr 120 Meilen von Kahira. Um es her liegt ein sehr großes Feld, das vorzüglich zur Flachs- und Hanfsaat tauglich ist. Der Lein ist von besonderer Güte, so daß er bis nach Tunis in der Barbarey [von Berbern bewohnter Landstrich in Nordafrika] verfahren, und aus ihm ausserordentlich feine und feste Leinwand verfertigt wird. Mit diesem Flachse wird auch ganz Aegypten versehen. Der Nil nagt bey seinem Anwachse immer am Erdreiche und verzehrt es; er riß, als ich da war, mehr als die Hälfte aller Dattelpflanzungen weg. Alle Einwohner beschäftigen sich auf verschiedene Art mit dem Flachse, wenn er geärntet ist. Jenseits der Stadt findet man Crocodille, die Menschen fressen, wie ich im Buche von den Thieren melden werde.“[3]

Johann Michael Wansleben (1635–1679), der sich 1672/1673 in Ägypten aufhielt, erwähnte Beni Suef südlich von Būsch nur kurz mit dem Hinweis, dass es hier Christen gibt.[4]

Bereits seit der Unterteilung Ägyptens in Provinzen ist Beni Suef die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, heute des gleichnamigen Gouvernements.

Etwa Mitte der 1880er-Jahre wurde Beni Suef Bischofssitz der gleichnamigen Diözese. Der Bischof Amba Youssef amtierte aber noch in Būsch,[5] sicher, weil es in Beni Suef noch keine geeignete Kirche gab.

Im Baedeker-Reiseführer von 1891 wurde aber schon die Leinenindustrie als heruntergekommen bezeichnet. Häuser und Hütten wurden aus Nilschlamm errichtet, in denen am Ende des 19. Jahrhunderts etwa 10.000 Einwohner lebten.[6] An die Stelle des Flachses traten nun Zuckerrohr- und Baumwollpflanzungen und die dazugehörigen Entkernungsfabriken in der Stadt. 1917 wurden bereits 31.986 Einwohner gezählt.[7]

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dehnte sich die Stadt immer mehr aus, hauptsächlich nach Norden, auch über den Ibrāhīmīya-Kanal hinaus. 1981 wurde nördlich des Kanals auch ein Zweig der Kairo-Universität eingerichtet. Mit dem Präsidentenerlass 643 wurde 1986 die Stadt Neu-Beni Suef auf dem Ostufer des Nils gegründet. Hier entstanden neue Wohnquartiere einschließlich der Nahḍa-Universität. 1986, 1996 und 2006 wurden in der Stadt 152.476, 171.734 bzw. 193.048 Einwohner gezählt, zusammen mit Neu-Beni Suef lebten 2006 in der Stadt 210.969 Einwohner.[1]

Meinardus und Timm benannten für die 1970er-Jahre mehrere Kirchen und kirchliche Einrichtungen. Diese waren neben der Kirche der hl. Jungfrau, dem Bischofssitz von el-Bahnasā und Beni Suef, die griechisch-orthodoxen Kirchen der Drei Hierarchen (das sind die Bischöfe Basilius der Große, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos, die u.a. als Schutzpatrone der Bildung gelten) und des hl. Georg, die koptisch-orthodoxe Kirche des hl. Markus, die koptisch-unierte Kirche des hl. Petrus, eine Missionsschule der Franziskaner und eine Kirche der evangelikalen Baptisten.[8]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Produktion von Leinen, Baumwolle und Teppichen gibt es vor Ort noch Zementfabriken, in denen der in der Nähe abgebaute Calcit, auch ägyptischer Alabaster genannt, weiterverarbeitet wird. Im Bereich der Westwüste werden Erdgaslagerstätten erkundet. Das südkoreanische Unternehmen Samsung unterhält seit 2013 eine Fertigungsstätte für Elektronikbauteile in Beni Suef.[9] Weiterhin gibt es in der Stadt auch eine Ausbildungsstätte für Piloten der ägyptischen Luftstreitkräfte (Egyptian Air Force EAF). Die 1 EAF Airbase Busch (29° 11′ 52″ N 31° 1′ 2″ O) befindet sich nur 15 Kilometer nordwestlich der Stadt. 2017 wurde ein Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk der Fa. Siemens mit 1,2 GW Leistung in Betrieb genommen.[10]

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Stadtplan von Beni Suef

Beni Suef stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar mit Anbindungen an das Rote Meer über Raʾs Zaʿfarāna, nach Oberägypten und nach el-Faiyūm.

Beni Suef befindet sich an der Fernverkehrsstraße 2. In Nordosten und Südwesten der Stadt teilt sich diese Straße in eine nördliche und südliche Umgehungsstraße auf.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Eine Anreise ist mit Minibus oder Bus möglich. Der 1 Busbahnhof (29° 4′ 35″ N 31° 5′ 20″ O) von Upper Egypt Travel befindet sich an der Südseite der Salah Salem St. nördlich des Kanals. Etwa einstündig, zwischen 6 und 18 Uhr, fahren Busse nach Kairo, Helwan, el-Minyā und el-Faiyūm. Busstationen in Kairo sind ʿAbūd und el-Munīb. Der Bus nach el-Munīb kostet etwa LE 7 (Stand 8/2009). Einmal täglich verkehrt auch ein Bus nach Raʾs Zaʿfarāna an der Küste des Roten Meeres.

Für Minibusse und Service-Taxis gibt es mehrere Haltepunkte in der Stadt. Der wichtigste Haltepunkt, der 2 neue Busbahnhof (29° 4′ 23″ N 31° 5′ 2″ O), befindet sich im Westen der Stadt südwestlich der Brücke über den Ibrāhīmīya-Kanal. Im äußersten Osten, etwa im Bereich des Beni Suef Conference and Hotel Centers, gibt es einen 3 Haltepunkt (29° 5′ 4″ N 31° 6′ 12″ O) für Minibusse in Richting Nāṣir (Būsch). Die Fahrt mit einem Service-Taxi von Kairo nach Beni Suef kostet LE 12 (Stand 8/2009). Minibusse fahren auch zur nördlicher gelegenen Stadt el-Wāsṭā (el-Wāsiṭā), von der aus man mit einem Taxi nach Meidūm weiterreisen kann.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Beni Suef liegt an der Bahnlinie KairoAssuan. Der 4 Bahnhof Beni Suef (29° 4′ 34″ N 31° 5′ 41″ O) befindet sich im Stadtzentrum unmittelbar südlich des Kanals an der Safiya Zaghlul St. Die Zugfahrt von Kairo nach Beni Suef dauert etwa anderthalb bis zwei Stunden. Die Bahnfahrt in klimatisierten Wagen der 2. Klasse kostet LE 19 (Stand 8/2009).

Im Bereich des Bahnhofs kann man den Ibrāhīmīya-Kanal überqueren.

Mobilität[Bearbeiten]

Vor Ort verkehren zahlreiche weiß-blaue Taxis zu einem kleinen Entgelt, das für Stadtverbindungen LE 5 (Stand 3/2017) beträgt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Beni Suef hat mehrere, zumeist kleinere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Archäologisches Museum[Bearbeiten]

Das 1 archäologische Museum (29° 5′ 3″ N 31° 6′ 4″ O), arabisch: ‏متحف الآثار ببني سويف‎, Matḥaf al-Athār Banī Suwaif, ist täglich von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet LE 20, für ausländische Studenten LE 10 (Stand 11/2018). Der Erwerb einer Fotoerlaubnis zu LE 50 ist möglich.

Fassade des archäologischen Museums
Kopf einer Statue von Hatschepsut oder Thutmosis III.
Ausstellungshalle im Erdgeschoss des Museums
Keramiksarg aus Kōm Abū Rāḍī
Spätzeitlicher Holzsarg
Grabausstattung eines Mädchens aus koptischer Zeit

Seit 1997 verfügt Beni Suef auch über ein archäologisches Museum. Das durchaus sehenswerte Museum befindet sich nördlich des Zoos. Vor dem Museum soll ein Garten entstehen. Die Fassade des Museums, eine Halle mit Pfeilern aus Rosengranit, soll an den einstigen Tempel von Herakleopolis Magna, dem heutigen Ihnāsyā el-Madīna, erinnern. Das Museum ist zweigeschossig, im Untergeschoss befinden sich die pharaonischen Ausstellungsstücke, darüber die koptischen und islamischen. Von den 3.000 Stücken sollen 90 Prozent aus der Umgebung stammen.

Ein Korridor zur rechten führt zur Ausstellungshalle. Im Korridor werden bereits mehrere Statuen und Statuenfragmente präsentiert. Hierzu gehören eine kniende Statue Thutmosis’ III. aus schwarzem Granit, ein Kopf aus Rosengranit der Hatschepsut oder des Thutmosis III., eine Kalksteinstatue Amenemhets III., der einen Kasten oder eine Opfertafel auf den Knien hält, ein Kalksteindoppelblock mit einer Anbetungsszene, ein Kalksteinkopf eines Königs aus der Zweiten Zwischenzeit mit der Krone Oberägyptens und eine Granitsitzfigur eines Priesters mit einem Mantel aus der 13. Dynastie aus Karnak. Letztere wurde in der 22. Dynastie für den Priester Djed-Djehuti-iuef-anch umgearbeitet. Auf dem Sitz sind seine Familie, so seine Frau und seine Tochter, dargestellt. Die früher ausgestellten knienden Statuen der Seele von Nechen mit Schakalskopf und der Seele von Pe (Buto) mit Falkenkopf, die anlässlich des Sedfestes von Amenophis III. angefertigt wurden, fehlen nun. Die selten plastisch dargestellten Seelen, die als Ahnen der ägyptischen Könige angesehen wurden, befinden sich nun dauerhaft im Ägyptischen Museum Kairo.

An der linken Eingangswand der Halle unmittelbar hinter dem Korridor befinden sich eine Granitstatue der Löwengöttin Sachmet, Göttin des Krieges und des Schutzes vor Krankheiten, aus Karnak, eine Kalksteinstatue des Schreibergotts Thot in der Gestalt eines Pavians, beide aus dem Neuen Reich, ein Kalksteinkopf des Gottes Amun von einem Pfeiler aus Karnak sowie Kalksteinstelen Verstorbener.

In der Halle sind Särge, Grabbeigaben und Statuen aus der Zeit zwischen dem Alten Reich und der römischen Zeit ausgestellt. Sie stammen vorwiegend von den Friedhöfen der Region wie Sidmant el-Gebel, Abū Ṣīr el-Malaq, Kōm Abū Rāḍī[11] und Dischascha. Zu den Grabbeigaben gehören Kanopenkrüge für die Aufnahme der Eingeweide, Schmuck, Amulette, Keramik- und Steingefäße sowie Uschebti-Figuren, die die Arbeit der Verstorbenen nach ihrem Tod übernehmen sollten.

Auf der linken Seite sieht man z. B. spätzeitliche hölzerne Sargmasken aus Abū Ṣīr el-Malaq. Auf der rechten Seite wurden Statuen, Stelen, Keramik und Grabsteine aus griechisch-römischer Zeit, die ebenfalls meist aus Abū Ṣīr el-Malaq stammen, aufgestellt. In der Hallenmitte befinden sich ausgewählte Statuen und Särge. Die Grabstatuen aus dem Alten Reich stammen aus Gīza oder Saqqāra, unter ihnen ist eine Schreiberstatue aus der 4. Dynastie. Die ältesten Särge sind hölzerne Kastensärge aus der Ersten Zwischenzeit, die mit Stuck überzogen, bemalt und beschriftet wurden. Unter ihnen ist der eines Wadj. Mumienförmige Holzsärge stammen erst aus der Spätzeit oder später, z. B. aus Sidmant el-Gebel. Auf der Brust ist meist der Verstorbene im Beisein des Totengotts Anubis und der Göttinnen Isis und Neith dargestellt. Der vollständig bemalte spätzeitliche Keramiksarg stammt aus Kōm Abū Rāḍī. Aus dem Grab einer Dame namens Tent-Amun, die in Ihnāsyā el-Madīna bestattet wurde, ist ein vollständiger Satz Kanopenkrüge mitsamt der Deckel mit den Köpfen der vier Horussöhne erhalten geblieben.

Aus dem griechisch-römischen Friedhof von Abū Ṣīr el-Malaq stammen die Kalksteinstatue einer Frau und eines Mannes, die Statue eines geflügelten Löwen und ein Grabstein eines Verstorbenen mit seinem Hund.

Das Obergeschoss ist als umlaufende Galerie ausgeführt. Am besten läuft man in Gegenuhrzeigerrichtung. Man beginnt mit den Ausstellungsstücken aus koptischer Zeit. Die meisten der Stücke stammen aus der Region, einige Ikonen aus der Sammlung des Koptischen Museums in Kairo. Zu den Ausstellungsstücken zählen frühe koptische Schriftzeugnisse, Holzpanele, Ikonen, Textilien, Keramik, Grabbeigaben, Kämme, Flöten und Glas. Ausgestellt wird z. B. die komplette Grabausstattung aus dem Gebiet von el-Muḍill. Ein weiterer Höhepunkt ist ein Triptychon aus dem 18. oder frühen 19. Jahrhundert, das sich dem Leidensweg Christi auf dem Berge Golgatha widmet. Auf der mittleren Tafel ist Christus am Kreuz dargestellt, zu seinen Füßen Maria und Johannes. Auf den Seitentafeln sind die Schächer abgebildet, die zusammen mit Christus gekreuzigt wurden.

Die nun folgenden Ausstellungsstücke aus islamischer Zeit stammen fast ausschließlich aus dem Bestand des Museums für Islamische Kunst in Kairo. Hierzu gehören Waffen, hölzerne Türflügel und Holzpanele, Stuck-Baufragmente, Textilien, Teppiche, religiöse Handschriften und Lederhüllen, Keramik, Silber- und Glasgeschirr sowie Tischdecken. Eine Besonderheit stellen Goldmünzen des el-Mustanṣir bi-’llāh aus fatimidischer Zeit (10.–12. Jahrhundert) dar.

Moscheen[Bearbeiten]

Die 2 Moschee des ʿUmar ibn ʿAbd el-ʿAzīz (29° 4′ 31″ N 31° 5′ 52″ O), arabisch: ‏مسجد عمر بن عبد العزيز‎, Masǧid ʿUmar ibn ʿAbd el-ʿAzīz, befindet sich reichlich 300 Meter südöstlich vom Bahnhof entfernt an der Ostseite eines großen Platzes. Über eine Arkadenvorhalle erreicht man das Innere der Moschee, die über ein Minarett im Nordwesten verfügt. In der Kuppel der farbig ausgemalten Moschee mit drei Querschiffen hängt ein massiver Kronleuchter. An den Wänden der Moschee sind Fenster in zwei Reihen angeordnet. Die Fenster der oberen Reihe sind kleine Glasfenster. Die größeren Fenster der unteren Reihe sind mit hölzernen Ziergittern, sog. Maschrabīyen, verschlossen. Die Gebetsnische (Mihrab) ist mit einem farbigen Mosaik geschmückt, rechts daneben befindet sich die hölzerne Gebetskanzel (Minbar).

Fassade der Moschee des ʿUmar ibn ʿAbd el-ʿAzīz
Im Inneren der Moschee des ʿUmar ibn ʿAbd el-ʿAzīz
Mihrab und Minbar in der Moschee des ʿUmar ibn ʿAbd el-ʿAzīz

Etwa 350 Meter weiter südwestlich befindet sich die 3 Moschee der Saiyida Ḥūrīya (29° 4′ 20″ N 31° 5′ 47″ O), einer Enkelin des Propheten Muḥammad, arabisch: ‏مسجد السيدة حورية‎, Masǧid as-Saiyida Ḥūrīya. Die Grabmoschee der lokal verehrten Heiligen ist die älteste Moschee der Stadt. Sie besteht heute aus zwei Teilen. Dies ist zum einen der moderne Moscheebau mit einem Minarett. Die Moschee selbst besteht aus drei Querschiffen mit einem Lichtdom in der Mitte. Im hinteren Teil der schlichten Moschee befindet sich die Empore. An der gegenüber liegenden Seite befinden sich die Gebetsnische mit einem farbigen Mosaik und die hölzerne Gebetskanzel. Neben der Moschee befindet sich das Grab der Saiyida Ḥūrīya.

Moschee der Saiyida Ḥūrīya
Mihrab und Minbar der Moschee der Saiyida Ḥūrīya
Grab der Saiyida Ḥūrīya

Weitere historische Moscheen:

  • 4 El-Ghamrāwī-Moschee (مسجد مصطفي كامل الغمراوي, Masǧid Muṣṭafā Kāmil al-Ghamrāwī), Ahmed Orabi St., شارع أحمد عرابي. Eine der ältesten Moscheen der Stadt aus dem Jahr 1316 AH, 1896 AD, mit einem Minarett, rechteckigem Grundriss, blauem Sockel, Fenster in oberer Reihe, Holzflachdecke mit Lichtdom, Mihrab (Gebetsnische) mit senkrechtem schwarz-weißem Streifenmuster in der unteren Hälfte und einem hölzernen Minbar (Kanzel). Unter der Empore im hinteren Teil befindet sich das Grab und der Kenotaph des Moscheegründers Muṣṭafā Kāmil el-Ghamrāwī, Sohn des Muḥammed Ḥasan ibn Ibrāhīm el-Ghamrāwī. El-Ghamrāwī, Widersacher von Lord Cromer, regte 1906 die Bildung der Kairoer Universität an und spendete selbst 31 Morgen Land und 500 Goldpfund. (29° 4′ 25″ N 31° 5′ 50″ O)
  • 5 Ed-Deiri-Moschee (مسجد الديري, Masǧid ad-Dairī), El Deiry St., شارع الديري. Historische Moschee mit einem Minarett aus dem Jahr 1327 AH, 1909 AD, errichtet von Hammām ibn Darwīsch ed-Deirī, die mit Arkaden in vier Querschiffe unterteilt wird. An den Wänden befinden sich eine umlaufende blau-gelb-braune Sockeldekoration, darüber große Fenster mit Metallgittern und Holzflügeln, darüber kleinere Dreifachfenster. Der Mihrab ist farbig ausgemalt. Darüber befindet sich ein Inschriftenband, daneben ein hölzerner Minbar. Auf der rechten Seite befindet sich eine Empore mit dem ursprünglichen Aufgang in der Ecke. Gedeckt ist die Moschee mit einer Holzflachdecke mit Lichtdom. (29° 4′ 25″ N 31° 5′ 39″ O)

Kirchen[Bearbeiten]

Fassade der Kirche der hl. Jungfrau

Die 6 Kirche der hl. Jungfrau Maria (29° 4′ 18″ N 31° 5′ 46″ O), arabisch: ‏كنيسة العذراء مريم‎, Kanīsat al-ʿAḏrāʾ Maryam, ist der Sitz des Bischofs von el-Bahnasā und Beni Suef. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Moschee der Saiyida Ḥūrīya. Die dreischiffige Kirche besitzt drei Heikale (Ältäre), und zwar für den hl. Georg, die hl. Jungfrau und den heiligen Mercurius (Abū Seifein).

Das koptisch-orthodoxe 7 Kloster der hl. Jungfrau (29° 3′ 53″ N 31° 7′ 16″ O), arabisch: ‏دير العذراء مريم‎, Dair al-ʿAḏrāʾ Maryam, befindet sich umgeben von Feldern auf dem rechten Nilufer gegenüber von Beni Suef, etwa 500 Meter westlich des Dorfsrands von Bayāḍ el-ʿArab, auch Bayāḍ en-Naṣārā. Etwa 300 Meter südöstlich der Nilbrücke von Beni Suef führt bei 5 29° 3′ 12″ N 31° 6′ 9″ O ein Abzweig zu einer Straße in nordöstlicher Richtung, auf der man das Kloster nach etwa 2,5 Kilometern erreicht.

Über die Geschichte des Klosters ist wenig bekannt. Der arabische Historiker el-Maqrīzī (1364–1442) gab in seiner Kirchenliste unter Nummer 19 an, dass es im Gebiet von Bayāḍ südlich von Aṭfīḥ eine Kirche des hl. Antonius gegeben habe, die erneuert wurde.[12] Timm erwähnte, dass aufgrund der großen Anzahl Christen das Dorf seit 1815 Bayāḍ en-Naṣārā, Bayāḍ der Christen, heißt.[13] Meinardus berichtete, dass für den Kirchenneubau, der 1963 vom damaligen Bischof Athanasius geweiht wurde, die bestehende Kirche abgerissen wurde. 1965 wurde zudem im Kloster ein religiöses Zentrum für den koptischen Orden der Töchter der hl. Maria eingerichtet.[14]

Das Kloster ist von einer hohen Mauer umgeben. Der Eingang befindet sich in der Südecke. An der Innenseite der Mauer befanden sich einst die Mönchszellen. Die neue Kirche, für die alte Kirche abgerissen wurde, verfügt über zwei Heikale, nämlich für die hl. Jungfrau zur linken und für die hl. Damyana. Von der alten Kirche sind nur die die Granitbasen und Teile der Granitsäulen erhalten. Alljährlich wird ein Mūlid (Festtag) vom 7.–22. August aus Anlass der Wiederkehr von Maria Himmelfahrt begangen.

Weitere Kirchen:

Denkmäler[Bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe zur Universität befinden sich zwei Denkmäler:

Jagdfliegerdenkmal mit einer Suchoi Su-7
Hauptgebäude der Universität von Beni Suef
  • 11 Oktoberkriegsdenkmal (29° 5′ 1″ N 31° 6′ 10″ O) erinnert an den Oktoberkrieg von 1973, außerhalb Ägyptens Jom-Kippur-Krieg genannt. Geleitet von der Mutter Heimat überqueren Soldaten rudernd in ihren Booten den Suez-Kanal zur Rückeroberung des Sinai.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 1 Kulturpalast (29° 3′ 50″ N 31° 6′ 2″ O), arabisch: ‏قصر الثقافة‎, Qaṣr ath-Thaqāfa. Traurige Berühmtheit erlangte der Kulturpalast, als am 5. September 2005 ein Feuer ausbrach, bei dem 46 Menschen umkamen.[15]
  • Niluferstraße Corniche en-Nil (arabisch: ‏كورنيش النيل‎, Kūrnīsch an-Nīl)

Parks[Bearbeiten]

  • 13 Zoo (حديقة الحيوان, Ḥadīqat al-Ḥayawān). Der sehr kleine Zoo befindet sich in der Nähe zur Universität und zum archäologischen Museum. Geöffnet: Täglich 8–17 Uhr. Preis: Eintritt LE 5. (29° 5′ 3″ N 31° 6′ 6″ O)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Die Fußballmannschaft Telephonat Bani Sweif spielte in der Saison 2011/2012 in der ersten ägyptischen Liga.

Kultur[Bearbeiten]

Kulturveranstaltungen finden in den Theatersälen des Kulturpalasts statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Zum Einkaufen bieten sich die vielen Basars an, sowie eine Menge Läden, die auch nach ägyptischer Mentalität zum Feilschen einladen.

Küche[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es zahlreiche kleinere Restaurants, in denen klassisches ägyptisches Fastfood wie Kuschari, Fūl, Taʿmiya und Schawarma-Sandwiches angeboten werden. An der Corniche und in der Ahmed Orabi St. gibt es mehrere Cafés.

Günstig[Bearbeiten]

  • Afandina Crepe (كريب أفندينا, Krīb Afandīnā), 59 Nameq St., شارع ٥٩ نامق (Abzweig Ahmed Orabi St., متفرع من شارع أحمد عرابي). Tel.: +20 (0)82 235 3613. Waffeln, Pizza.
  • KFC (مطعم كنتاكي, Maṭʿam Kintākī), Salah Salem St., شارع صلاح سالم (südlich der Universität von Beni Suef). Tel.: +20 19019. KFC auf Facebook. Geöffnet: Täglich 12 Uhr bis 1:30 Uhr morgens.
  • Koshary El Bakry (كشري البكري, Kuscharī al-Bakrī), Abdel-Salam Arif St., ساري عبد السلام عارف. Mobil: +20 (0)112 664 5522. Kuschari. Geöffnet: Täglich 10–24 Uhr.
  • Koshary El Gawhara (كشري الجوهرة, Kuscharī al-Ǧawhara), Ahmed Orabi St., شارع أحمد عرابي. Tel.: +20 (0)82 233 4200. Kuschari, Fastfood.

Mittel[Bearbeiten]

  • 4 Menton, Ahmed Orabi St., building 7, شارع أحمد عرابي (in der Nähe zum Kulturpalast, قريب قصر الثقافة). Tel.: +20 (0)82 236 4777, Mobil: +20 (0)102 488 8867. Menton auf Facebook. Restaurant und Café mit Grillgerichten, Pizza, Pasta, Sandwichs. Menü in Arabisch. Freies WiFi. Geöffnet: Täglich 9 Uhr bis 3 Uhr nachts. (29° 3′ 52″ N 31° 5′ 59″ O)
  • 5 Vepiano, El Corniche St., شارع الكورنيش. Tel.: +20 (0)82 236 3665, (0)82 236 3664, Mobil: +20 (0)122 222 9785, (0)111 197 9979. Vepiano auf Facebook. Restaurant und Café nach australischem Vorbild auf zwei Etagen und Dachterrasse mit arabischer Küche, Grillgerichten, Fisch, Sandwichs, Pasta, Pizza, Gebäck und Süßwaren. Menü in Englisch und Arabisch. Freihauslieferung. Freies WiFi. Geöffnet: Täglich 9 Uhr bis 3 Uhr nachts. (29° 3′ 43″ N 31° 6′ 2″ O)

Nachtleben[Bearbeiten]

Für Paare ist ein Abendspaziergang am Nil – mit Blick auf die Lichter der alltäglichen Hochzeitsfeiern – besonders romantisch. Ebenfalls kann man den Nil durch eine kleine Schiffsfahrt erleben. Die zahlreichen Cafés sind bis spät in der Nacht geöffnet, manche schließen (fast) nie. In den Cafés wird meist ägyptisches Fernsehen als Unterhaltung gezeigt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 2 Dishisha Hotel (فندق ‏دشيشة, Funduq Dischīscha), El Mahatta Sq., ميدان المحطة (gegenüber vom Bahnhof). Tel.: +20 (0)82 232 5582. Sehr altes und billigestes Hotel der Stadt. Hat keinen guten Ruf. (29° 4′ 33″ N 31° 5′ 42″ O)
  • 4 El Nour Hotel (فندق النور, Funduq an-Nūr), Sharq el-Nil, Beni Suef el-Gadida, شرق النيل ، بني سويف الجديدة (Neu-Beni Suef). Tel.: +20 (0)82 224 1824. (29° 2′ 41″ N 31° 6′ 33″ O)
  • 5 alSaraya Hotel (فندق السرايا, Funduq as-Sarāyā), Saad Zaghloul St., Moqbil, شارع سعد زغلول ، مقبل (über Toshiba-Elektronikgeschäft „al-Arabi“, أعلى توكيل توشيبا العربي). Tel.: +20 (0)82 231 3112, (0)82 231 3113, Mobil: +20 (0)100 086 5900, (0)121 287 7339. alSaraya Hotel auf Facebook. 2016 eröffnetes Hotel mit 46 Zimmern, darunter 6 kleine und 6 große EZ, 29 DZ, 2 Dreibettzimmer und 3 Suiten. Zimmer verfügen über Klimaanlage, TV, Telefon, Kühlschrank und Bad mit Dusche. Restaurant für alle Mahlzeiten. Freihauslieferung. WiFi frei. Preis: EZ, klein LE 170, groß LE 295, DZ LE 350, Dreibett LE 395, Suite LE 420 (Stand 3/2017). (29° 4′ 36″ N 31° 6′ 8″ O)

Mittel[Bearbeiten]

  • 6 Beni Suef Conference and Hotel Center (فندق ومركز مؤتمرات جامعة بنى سويف, Funduq wa-markaz muʾtamarāt Ǧāmaʿat Banī Suwaif), Corniche el-Nile, كورنيش النيل. Tel.: +20 (0)82 220 9004, (0)82 220 9049, Fax: +20 (0)82 235 6518. Hotel dient der Universität auch als Gästehaus. Zimmer mit Bad, Klimaanlage, TV, Kühlschrank und Balkon. (29° 4′ 24″ N 31° 6′ 53″ O)
  • 7 El Bakry Palace Hotel (فندق قصر البكري, Funduq Qaṣr al-Bakrī, Kasr El Bakry), Abdel Rahman Shaker St., Mokbel, شارع عبد الرحمن شاكر ، مقبل (Abzweig 23rd of July St., متفرع من شارع 23 يوليو). Tel.: +20 (0)82 231 0802, Mobil: +20 (0)100 009 5077, E-Mail: . Hochpreisiges Hotel. Zimmer mit Bad, Klimaanlage, TV und Kühlschrank. WiFi. Preis: EZ ab 45 USD ÜF (Stand 12/2016). (29° 4′ 36″ N 31° 5′ 59″ O)
  • 9 Semiramis Hotel (فندق سميراميس, Funduq Samīrāmīs), Sh. Safia Zaghloul, شرق صفية زغلول (Midan Mahata). Tel.: +20 (0)82 232 2092, (0)82 232 4607, Fax: +20 (0)82 231 6017. Altes 2-Sterne-Hotel mit 30 zumeist Zweibettzimmern. Zimmer mit TV, Klimaanlage und Kühlschrank. (29° 4′ 34″ N 31° 5′ 44″ O)

Lernen[Bearbeiten]

  • Die 2 Universität Beni Suef (29° 4′ 54″ N 31° 6′ 4″ O), arabisch: ‏جامعة بني سويف‎, Ǧāmaʿat Banī Suwaif, Salah Salem St., ist eine staatliche Universität. Die Universität besteht seit 1981 als Zweig der Kairo-Universität. Durch den Präsidentenerlass 84 ist sie seit 2005 eigenständig. Zu den zwölf Fakultäten gehören u.a. eine wirtschaftswissenschaftliche und juristische Fakultät, Fakultäten für Naturwissenschaften, Medizin und Veterinärmedizin, Pharmazie, Erziehungswissenschaften, Geisteswissenschaften und Ingenieurwesen. 2007 waren etwa 62.000 Studenten eingeschrieben.
  • 3 Al-Nahda-Universität (29° 2′ 58″ N 31° 7′ 5″ O), NUB, arabisch: ‏جامعة النهضة‎, Ǧāmaʿat an-Nahḍa, „Renaissance-Universität“. Privatuniversität auf dem Ostufer des Nils mit sechs Colleges für Ingenieurwesen, Informatik, Verwaltung, Massenkommunikation, Pharmakologie und Zahnmedizin.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Post- und Telefonämter[Bearbeiten]

Post- und Telefonfilialen befinden sich neben dem Semiramis-Hotel.

Banken[Bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe zur zentralen Bushaltestelle in der Salah Salem St. befindet sich die 1 Nationalbank (29° 4′ 36″ N 31° 5′ 18″ O) mit einem Geldautomaten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Wichtige Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Stadt sind die Pyramiden von Hawāra und von Meidūm.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Egypt: Governorates & Major Cities auf Citypopulation.de, eingesehen am 08. Jan. 2014.
  2. Becker, C.H.: Banī Suwayf. In: Gibb, Hamilton Alexander Rosskeen (Hg.): The Encyclopaedia of Islam : Second Edition ; Bd. 1: A - B. Leiden : Brill, 1960, ISBN 978-90-04-08114-7, S. 1016.
  3. Leo <Africanus> ; Lorsbach, Georg Wilhelm [Übers.]: Johann Leo’s des Africaners Beschreibung von Africa ; Erster Band : welcher die Uebersetzung des Textes enthält. Herborn : Buchhandlung der hohen Schule, 1805, (Bibliothek der vorzüglichsten Reisebeschreibungen aus den frühern Zeiten ; 1), S. 546 f.
  4. P[ère] Vansleb [Wansleben, Johann Michael]: Nouvélle Relation En forme de Iournal, D’Vn Voyage Fait En Egypte : En 1672. & 1673. Paris : Estienne Michallet, 1677, S. 295. Vansleb, F[ather]: The present state of Egypt : or, A new relation of a late voyage into the kingdom, performed in the years 1672 and 1673. London : John Starkey, 1678, S. 178.
  5. Jullien, M[ichel]: L’Égypte : Souvenirs bibliques et chretiens. Lille : Societe de Saint-Augustin, 1891, S. 63.
  6. Baedeker, Karl: Ägypten : Handbuch für Reisende ; Theil 2: Ober-Ägypten und Nubien bis zum Zweiten Katarakt. Leipzig : Baedeker, 1891, S. 2.
  7. Baedeker, Karl: Ägypten und der Sûdan : Handbuch für Reisende. Leipzig : Baedeker, 1928 (8. Auflage), S. 210.
  8. Meinardus, Otto F. A.: Christian Egypt, ancient and modern. Cairo : American University in Cairo Press, 1977 (2. Auflage), ISBN 978-977-201-496-5, S. 358. Timm, Stefan: Christliche Stätten in Ägypten. Wiesbaden : Reichert, 1979, (Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients : Reihe B : Geisteswissenschaften ; 36), ISBN 978-3-88226-063-2, S. 61.
  9. First Egyptian Samsung factory starts production, Bericht auf Ahram Online vom 10. September 2013.
  10. Commercial operation of Siemens power plants to begin next week, Nachricht von Daily News Egypt vom 23. März 2017.
  11. 14 Kōm Abū Rāḍī (29° 19′ 53″ N 31° 8′ 21″ O) liegt westlich von el-Wāsṭā.
  12. [Abū al-Makārim] ; Evetts, B[asil] T[homas] A[lfred] (Hg., Übers.) ; Butler, Alfred J[oshua]: The churches and monasteries of Egypt and some neighbouring countries attributed to Abû Sâliḥ, the Armenian. Oxford : Clarendon Press, 1895, S. 340. Verschiedene Nachdrucke, z. B. Piscataway : Gorgias Press, 2001, ISBN 978-0-9715986-7-6. Bezüglich der Lage zu Aṭfīḥ (nördlich/südlich) liegt hier wohl ein Übersetzungsfehler vor.
  13. Timm, Stefan: Bayāḍ. In: Das christlich-koptische Ägypten in arabischer Zeit ; Bd. 1: A - C. Wiesbaden : Reichert, 1984, (Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients : Reihe B, Geisteswissenschaften ; 41,1), ISBN 978-3-88226-208-7, S. 375 f.
  14. Meinardus, Otto F. A.: Christian Egypt, ancient and modern. Cairo : American University in Cairo Press, 1977 (2. Auflage), ISBN 978-977-201-496-5, S. 357 f.
  15. Ägypten: Tote und Verletzte bei Theaterbrand, Bericht auf Spiegel Online vom 6. September 2005.
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