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Antigua

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Karte von Antigua

Antigua (von den Einheimischen "Antiga" ausgesprochen) ist eine der zwei Hauptinseln des Staates Antigua und Barbuda.

Regionen[Bearbeiten]

Zahlreiche Hügel um den English Harbour bieten eine fantastische Aussicht. Der dunkle Dreimaster in der Bildmitte gehört übrigens Silvio Berlusconi, der auf Antigua wie viele andere Promis auch ein Anwesen hat.

Die Insel besteht aus 6 Verwaltungseinheiten, die als Parishes (wie die Counties im US-Bundesstaat Louisiana) bezeichnet werden:

  • St. John's
  • St. George's
  • St. Mary's
  • St. Paul's
  • St. Philip's
  • St. Peter's

Orte[Bearbeiten]

Strand mit Ferienhäusern nahe Jolly Harbour

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Das kleinste Haus auf Antigua gehört einem Mann Mitte 80. Es hat innen sogar verschiedene "Zimmer" und der Mann soll sehr zufrieden damit sein.
  • Fig Tree Drive ist eine kurvenreiche Straße, die von der Inselmitte bei Swetes über die Hügel im Südwesten zur Küste nach Old Road führt, vorbei an dichtem Regenwald. Der Name Fig Tree steht für eine Art von Bananen, die es hier nicht nur auf Plantagen, sondern auch am Straßenrand gibt, ebenso wie wilde Mangobäume, Kokospalmen und Brotfruchtbäume. Dazwischen sieht man immer wieder am Straßenrand steinerne Türme, es sind meist Reste von Windmühlen, mit deren Hilfe einst der Zuckersaft aus dem Zuckerrohr gewonnen wurde. Und man findet auch Farmen, so z.B. die 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Claremont-Farm nahe Old Road, auf denen man die schwarze Ananas anbaut. Diese Antigua Black Pineapple krönt das Wappen des Inselstaates, sie wurde bereits von den Arawak angebaut und ist eine echte Delikatesse. Auf Claremont experimentiert man auch erfolgreich mit dem Anbau von Noni-Früchten und verkauft deren Saft.

Hintergrund[Bearbeiten]

Black Pineapple
Ananas-Feld

Antigua hat eine Ausdehnung von ca. 16 km x 24 km mit tief eingeschnittenen Buchten und 153 km Uferlinie. An der Westküste gibt es einzelne größere, flache Salzseen. Einige Küstenlinien sind sumpfig und teilweise mit Mangroven bewachsen. Der größte Teil der Insel war zur Zeit der Entdeckung durch Kolumbus mit dichtem Wald bedeckt, heute findet der Besucher nur noch karges Buschland.

Der Ursprung Antiguas ist ein massiger Vulkankegel, er macht heute noch 40-45 % der gesamten Landfläche aus, der Rest besteht aus Schwemm- und Schichtgesteinen sowie aus dem Kalkgestein der Riffe. Dies hat zu dem sehr unregelmäßigen Küstenverlauf mit den tief eingeschnittenen Buchten, Salzseen, vielen kleinen, vorgelagerten Riffen, Inselchen und Inseln geführt. Im Südwesten liegt die höchste Erhebung, der Boggy Peak, 405 m hoch, der Rest des Vulkans. Es gibt eine kleine Textilindustrie. Im vulkanisch geprägten Südwesten wird Obst und Gemüse angebaut. Als Folge der geringen Niederschläge gibt es überall auf der Insel kleine Stauseen, in denen Wasser für die Landwirtschaft aufgestaut wird. Trinkwasser kommt teilweise aus Meerwasserentsalzungsanlagen.

Die Insel wirbt Touristen mit 365 feinsandigen Badebuchten: für jeden Tag des Jahres eine andere. Die exklusiven Hotels liegen an der Nordwest- und Südküste.

Sprache[Bearbeiten]

Nelson's Dockyard im English Harbour. Heute sind in und vor der alten Schiffswerft zahlreiche Touristen-Läden.

Amtssprache auf Antigua ist Englisch mit dem für die Karibik typischen Dialekt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Per Direktflug ab Frankfurt am Main mit Condor und mit British Airways ab London-Gatwick möglich.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit einem der vielen Kreuzfahrtschiffe landet man im Hafen von St. John's. Hier muss man die Bordkarte zur Ein- und Ausreise vorzeigen.

Mobilität[Bearbeiten]

Von der Hauptstadt Plymouth der Nachbarinsel Montserrat ist nach zahlreichen Vulkanausbrüchen in den 90er Jahren nichts mehr übrig. Sie wurde verlassen. Auf der anderen Seite der Insel wurde neu gesiedelt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Etliche Sehenswürdigkeiten werden verwaltet vom National Parks Service. Dazu gehören

  • 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Devil's Bridge nahe Indian Town Creek. Die Naturbrücke aus Kalkstein ist auf eigene Gefahr zugänglich. In ihrer Umgebung ist Schwimmen untersagt.
  • 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Green Castle Hill, die schlecht zugänglichen Megalithen der Felsformation sind vermutlich vulkanischen Ursprungs.
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Nelson's Dockyard bei English Harbour. Eine ehemalige Werft, heute geöffnet für Touristen mit diversen Shops im Inneren und davor. Sie vermittelt einen Eindruck von der Geschichte der britischen Marine auf der Insel. Dazu gehören auch eine Reihe von Forts, Beobachtungsposten und Wanderwegen.
  • 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Shirley Heights und die Ruinen des benachbarten Fort Charlotte. Der Aussichtspunkt ist auch bei Einheimischen beliebt als malerische Kulisse für Feiern.
  • 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Dow's Hill Interpretatios-Center
  • 6 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort Berkeley
  • 7 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort George's, Monk's Hill
  • 8 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort James - nordwestlich der Inselhauptstadt St. John's an der Hafeneinfahrt gelegen, bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt samt malerischer Bucht.
  • 9 Typ ist Gruppenbezeichnung Fort Barrington westlich von St. John's auf dem Goat Hill gelegen
  • 10 Typ ist Gruppenbezeichnung Betty's Hope, von der historischen Zuckerrohrplantage wurden Windmühlen erhalten.
  • Antigua und Barbuda Museum in St. John's

Aktivitäten[Bearbeiten]

Ein Unternehmen bietet Rundflüge über Antigua und Montserrat an.
  • caribbean helicopters bietet mit zwei Hubschraubern Rundflüge über die Insel, besonders aber zur Nachbarinsel Montserrat an, die zwischen 1995 und 1997 von einem Vulkan fast komplett zerstört wurde. Wenn man es geschickt anstellt, bekommt man den Sitz neben dem Piloten. Wenn man Pech hat sitzt man im größeren Helicopter auf der Rückbank in der Mitte, dann muss man sich ständig zur Seite beugen um was zu sehen. Ein Flug nach Montserrat kostet ca. 220 US $, wenn man ihn selbst bucht.

Allerdings sollte man sich rechtzeitig darum kümmern, denn wenn zufällig gerade viele Kreuzfahrschiffe anlegen, belegen die oft die gesamten Resourcen des Unternehmens.

  • Antigua Sailing Week Sie zählt zu den bedeutendsten Segelregatten der Welt und findet jährlich Ende April/Anfang Mai statt.

Kaufen[Bearbeiten]

Die Market Street in St.John's.
Der Hafen von St.John's. Wenn man die Größe der Kreuzfahrtschiffe mit jeweils mehreren Tausend Passagieren ins Verhältnis zur Stadt setzt, kann man sich vorstellen, wie abhängig Antigua und andere Karibikstaaten vom Tourismus sind.

Das Preisniveau liegt wie in der gesamten Karibik etwa auf mitteleuropäischer Höhe, Antigua ist also kein Einkaufsparadies. In St.John's gehen Einheimische in der Market Street einkaufen. An deren Ende gibt es auch eine Markthalle für Obst und Gemüse.

Zahlreiche Shops bieten T-Shirts an, die aber nicht billiger als in Europa sind (und in den Etiketten findet man fast immer den "Made in China"-Aufdruck).

Rum und Rumpunsch gibt es günstig und in Mengen.

Küche[Bearbeiten]

Lobster ist die amerikanische Art des Hummers. Snapper ist der am meisten verbreitete Fisch der Region.

Maisbrei und eingesalzener Trockenfisch verbirgt sich hinter Funghi.

Salt Fish, Trockenfisch wird eingeweicht, gekocht, in kräftiger Tomaten-Zwiebelsauce mit Auberginen als Sonntagsessen serviert.

Souse, ist gekochtes und mariniertes Schweinefleisch (Kopf und Pfoten), mit Zwiebeln, Pfeffer, Knoblauch und Gurken verfeinert, es wird mit Brot und Salat serviert.

Doucouna ist ein kleiner Pudding aus Süßkartoffeln, Kokosnussraspeln, Mehl und Gewürzen.

Pepper Pot wird auf Antigua aus Schweine- und Rindergulasch, Kürbis, Spinat, Bohnen, Auberginen und Okra-Bohnen zusammengekocht und mit Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen verfeinert.

Ziegenfleisch, Curry Goat, Spanferkel, Pork und Hähnchen sind wie auf den anderen karibischen Inseln weit verbreitete Gerichte; ebenso sind French Fries besser bekannt als Pommes Frites.

In der einzigen Rum Distillerie des Landes in St. John´s wird Rum der Marke Cavalier gebrannt (ein 250 ml-Fläschchen kostet etwa 2 US$). Seit 1993 wird im Lande auch ein eigenes Bier unter dem Markennamen Wadadli gebraut. Unter Lizenz wird hier Red Stripe Beer und Carib Lager Beer hergestellt.

Von der Nachbarinsel St.Julia importiert bekommt man einen Bananenketchup, der sich als Dipp für herzhaftes eignet. Er ist auch ein originelles Mitbringsel.

Nachtleben[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Wegen der Sonne sollte man ausreichend Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden und es mit dem Bräunen nicht übertreiben.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sonne geht entsprechend der Äquatornähe sehr schnell unter, nach kurzer Dämmerung wird es sofort dunkel. Man muss also rechtzeitig vorher für Orientierung sorgen.

In der Hauptstadt St. John's gibt es viele hohe Bürgersteige. Besucher mit Gehbehinderungen könnten Probleme haben.

Klima[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Es gibt eine Postfiliale in St.John's direkt am Hafen am Ende der High Street, Ecke Thames Street.

Im E-Plus-Netz (also auch blau.de, Simyo und andere Anbieter im E.Plus-Netz) funktioniert das Roaming nicht, man ist nicht erreichbar.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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