Fulda
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Fulda
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| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
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| Einwohner: | 64.349 (Dez. 2010) |
| Höhe: | 261 m |
| Tourist-Information: | http://www.fulda.de |
| Tourist-Information: | 0661 / 102-18 14 |
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Lage
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Die Stadt Fulda liegt in Osthessen, das Kloster Fulda gehört im Mittelalter zu den wichtigsten Klöstern nördlich der Alpen.
Inhaltsverzeichnis |
Hintergrund [Bearbeiten]
Zu Fulda gehören unter anderem folgende Stadtteile:
- Im Flusstal der Fulda: Bronnzell, Kohlhaus, Johannesberg, Neuenberg, Kämmerzell, Lüdermünd sowie die überwiegenden Teile der Innnenstadt
- Im Westhang der Rhön: Lehnerz, Niesig, Horas und Aschenberg (Hochhaussiedlung), Ziehers Nord und Süd
- Im Osthang des Vogelsberg: Harmerz, Sickels, Haimbach, Maberzell
Lage [Bearbeiten]
Benachbarte Gemeinden zu Fulda sind südseitig zur Rhön hin: Hünfeld, Petersberg mit der frühromanischen Kirche Sankt Peter, dem Rauschenberg und dem Haunesee, Künzell mit dem Florenberg, Eichenzell mit dem klassizistischen Jagdschloss Fasanerie und Neuhof.
Benachbart zum Nordwestlichen Vogelsberg sind Großenlüder und Schlitz.
Geschichte [Bearbeiten]
Erste Siedlungsfunde im Raum Fulda werden auf das Ende der Steinzeit um ca. 5000 v. Chr. datiert. Im frühen Mittelalter siedelten in der Region zwischen Vogelsberg und Rhön der Germanenstamm der Chatten (vermutlich namensgebend für das heutige Hessen).
Der Ort des heutigen Fulda liegt an einem zur Zeit der Klostergründung verödetem Siedlungsgebiet mit Resten eines früheren merowingischen Hofes und in der Fauldaaue der hier bereits schiffbaren Fulda. Die Stelle liegt in strategisch günstiger Position an einer vermuteten Furt für eine seinerzeit wichtige Fernstraße.
Unter Papst Gregor II organisierte der spätere Apostel der Deutschen, Bonifatius, die Christianisierung des überwiegend noch heidnischen Germaniens.
Klostergeschichte [Bearbeiten]
Auf Veranlassung von Bonifatius zieht Sturmius, einer seiner Gefährten, von seiner Einsiedelei Haerulfisfeld (Bad Hersfeld) aus fuldaaufwärts, um nach der von Bonifatius bestimmten Stelle für die Klostergründung zu suchen.
Das historische Datum ist der 10.3.744: mit sieben Brüdern gründete Sturmius an einem später „Eichloha“ genannten Platz das Kloster Fulda, es wird dem hochheilgen Erlöser (SS. Salvator) geweiht und nach der Regel der Benediktiner geführt, Sturmius wird erster Abt des Klosters. Zum Kloster gehört auch die Region im Umkreis von 8 – 9 km, die dem damaligen Altgauen Grabfeldgau oder Buchonia zugeordnet war. Im Jahre 751 wird die erste Klosterkirche durch Bonifatius selber geweiht, auf Veranlassung von Bonifatius wird am 4. November 751 das Kloster direkt dem Papst unterstellt.
Entscheidend für den Aufstieg des Klosters ist die Ermordung von Bonifatius auf einer Missionsreise in Begleitung von 50 Gefährten bei Dokkum in Friesland am 5. Juni 754: Nach der Legende hielt Bonifatius zum Schutz sein Buch, den Ragyndrudis-Codex (keine Bibel) vor sich: es wurde durchstochen und kann in Fulda im Diözesanmmuseum besichtigt werden. Der Leichnam wurde zunächst nach Mainz überführt, aber dann auf Initiative von Sturmius und gemäß dem Wunsch des Toten in seinem Eigenkloster Fulda bestattet. In Folge entwickelt sich Fulda zum Wallfahrtsort und erhält zahlreiche Schenkungen aus dem ganzen Reich.
Unter Karl dem Großen erhielt das Kloster 774 die Immunität und wurde zu einem Reichskloster mit dem Recht auf freie Abtswahl. Mit 364 Mönchen ist Fulda um das Jahr 784 auch zahlenmäßig schon eines der größten Klöster im Reich.
Von 791 bis 819 wurde die Ratgarbasilika (benannt nach dem amtierenden Abt Ratgar) als neue Klosterkirche und Grabeskirche für Bonifatius gebaut, der Vorgängerbau des heutigen Doms gilt bei der Fertigstellung als größte Kirche im Frankenreich und modernste nördlich der Alpen.
Auf den Hügeln um Fulda und in Kreuzesform um das Zentrum der Abtei entstanden vier weitere Klöster: Frauenberg auf dem Bischofsberg (Chorherren um 817), Petersberg (Kloster St. Lioba ab 836), Neuenberg (seit 1023, heute Pfarrei St. Andreas) und Johannesberg (Benediktiner-Nebenkloster ab 836) vom 9. bis zum frühen 11. Jh. stammen sieben der Mainzer Erzbischöfe aus dem Fuldaer Konvent.
Unter Abt Rabanus Maurus (* um 780 in Mainz; † 4. Februar 856), wird das Kloster mit insgesamt über 600 Mönchen auch der wissenschaftliche Mittelpunkt des Reiches: die in dieser Zeit maßgeblich aufgebaute Klosterbibliothek umfasste seinerzeit etwa 2.000 Handschriften, darunter auch zahlreiche Abschriften bedeutender antiker Werke. Ein weiteres Beispiel für die Bibliotheksbestände ist das "Hildebrandlied", es gilt als der Beginn der deutschen Literatur und wird heute von der Universität Kassel aufbewahrt. Große Teile der Klosterbestände gehen im dreißigjährigen Krieg verloren, Teile finden sich noch in der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda.
Ab 968 war der Abt des Klosters Fulda auch der Abt Primas aller deutschen Benediktiner, 1220 wird Fulda unter Kaiser Friedrich II eine Fürstabtei.
Im 12. Jahrhundert besitzt das Kloster das größte geschlossene Herrschaftsgebiet aller Abteien im Reich mit insgesamt 450.000 Morgen Land zwischen Alpen und Nordsee. Dieser Grundbesitz stützt sich auch auf den Codex Eberhardi: Dieses Verzeichnis der Klostergüter gilt allerdings nach der der modernen Forschung auch als eine der größten Fälschungsaktionen des Mittelalters: der Mönch (oder Konverse) Eberhard fertigte im großen Stil gefälschte Abschriften alter Besitzurkunden an. Der Codex wird heute im Hessischen Staatsarchiv in Marburg aufbewahrt.
Unter Abt Reinhard von Weilnau (1449 - 1476) erhält das Reichskloster den Status eines Territorialfürstentums.
Zu Beginn der Neuzeit bleibt auch das Kloster von den Wirren der Reformationszeit nicht verschont: Im evangelischen Umfeld der hessischen Region werden 1571 die Jesuiten in das Kloster geholt und Fulda wird zu einem Zentrum der Gegenreformation. Im Dreißigjährigen Kriegs (1618–1648) wird das Kloster mehrfach geplündert und gebrandschatzt, aber unter Fürstabt Joachim von Gravenegg (1644–1671) kann sich das Kloster wieder erholen.
Die Abtei zur Hl. Maria (Stadtzentrum, Benediktinerinnen) wird 1626 gegründet. Fürstabt Adalbert von Schleifras holt als Auftakt der Fauldaer "Barockzeit" im Jahre 1700 den Barockbaumeister Johann Dientzenhofer in die Stadt, unter siner Leitung entsteht an Stelle der maroden Ratgar-Basilika der neue Dom und das barocke Stadtschloss aus dem Umbau der alten Burg.
1734 wurde die Universität Fulda gegründet, 1752 wurde die Fürstabtei durch Papst Benedikt XIV. noch in den Rang eines Fürstbistums erhoben, bis 1802 im Reichsdeputationshauptschluss das Kloster aufgelöst wird.
Das Bistum wechselt dann 1803 zum Fürstbistum an Nassau-Oranien, 1806 an Frankreich, 1810 an das Großherzogtum Frankfurt, ist 1813 unter Österreichischer Verwaltung, 1815 gehört es zu den Preußen, wird 1816 hessisch und gelangt 1866 wieder an die Preußen. 1945 wird das Bistum Fulda Groß-Hessen zugeschlagen.
Stadtgeschichte [Bearbeiten]
Die Stadt Fulda hat ihren Ursprung in der Siedlung für Bauern, Handwerker und Bedienstete die um das Kloster entsteht. Abtei und Siedlung erhielten 1019 durch Heinrich II das Münz-, Markt- und Zollrecht seit 1114 ist für Fulda das Stadtrecht (Civitas) belegt. Die Marktsiedlung entwickelt sich um den Bereich von Steinweg, Markt- und Mittelstraße, die Geschichte der Stadt ist in weiterer Folge immer stark an das Kloster gebunden.
Unter Fürstabt Heinrich V. von Diez-Weilnau (1288 - 1313) entsteht von 1294 bis 1312 eine Abtsburg außerhalb des Klosters, aus ihr entsteht im 17. Jahrhundert nach Umbauten unter Fürstabt Johann Friedrich von Schwalbach das heutige Barockschloss.
Zu ersten größeren Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Kloster kommt es unter Abt Heinrich (vor 1320), der noch eine zweite Burg außerhalb des Klosters bauen lies. Darauf hin stürmten die Bürger mit Hilfe des Hochvogtes Graf Johann von Ziegenhain beide Burgen des Abtes und zerstörten die neue Burganlage. Die Stadt und der Graf wurden von Kaiser Ludwig IV mit der Reichsacht belegt, zur Sühne mussten die Bürger die Burg wieder aufbauen und Entschädigungen zahlen, der Rädelsführer wurde hingerichtet.
Weitere Spannungen zwischen Stadt und Kloster entladen sich im mitteldeutschen Bauernaufstand, als die Stadtbürger zu Ostern 1525 mit den Bauern gegen das Reichsstift revoltieren, der Aufstand wurde im Mai des gleichen Jahres vom Heer des hessischen Landgrafen Philipp I. niedergeschlagen.
Fulda ist in der Neuzeit ab 1603 auch ein Zentrum der Hexenverfolgungen und Hexenprozesse, Symbol hierfür ist der Hexenturm. Besonders bekannt ist das Schicksal der Merga Bien, eine der ersten Frauen, die der Hexenjäger Balthasar Nuß im Sommer 1603 inhaftieren und nach 14 Wochen Haft und Folter auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Am 19. Juni 1603 wurde Merga inhaftiert und in einen Hundekäfig am Turm des Bischofspalasts gesperrt, weil das Gefängnis im Schloss überfüllt war. Seit 2008 erinnert ein Gedenkstein am Alten Dompfarrlichen Friedhof an die 270 Opfer der Hexenverfolgung im Hochstift Fulda 1600 – 1606.
Im Zweiten Weltkrieg war Fulda mehrfach das Ziel von Luftangriffen, das Zentrum war zu einem Drittel zerstört.
Anreise [Bearbeiten]
| Entfernungen | |
| Frankfurt am Main: | 102 km |
|---|---|
| Gießen: | 107 km |
| Kassel: | 106 km |
| Eisenach: | 110 km |
| Würzburg: | 107 km |
Mit dem Flugzeug [Bearbeiten]
Nächster Internationaler Flughafen ist Frankfurt am Main. Er ist in einer guten Stunde mit den ICE erreichbar, mit dem Auto benötigt man für die 114 km lange Strecke rund eine Stunde.
Mit der Bahn [Bearbeiten]
- Fulda ist ein Bahnknotenpunkt und ICE-Halt. Somit bestehen sehr gute Fernverbindungen nach ganz Deutschland, u.a. Direktverbindungen nach München, Hannover, Mannheim über Frankfurt am Main, Berlin, Dresden. Regionalverbindungen bestehen unter anderem nach Kassel (Hauptbahnhof und Wilhelmshöhe, über Bebra), Gießen, Frankfurt am Main über Hanau, Gersfeld. Keine Direktverbindungen bestehen zum den bayerischen und thüringischen Teilen der Rhön.
- Weitere Bahn-Haltepunkte nahe der Stadtgrenze sind Oberbimbach (Richtung Gießen) und Eichenzell (Richtung Gersfeld); sie sind unter Umständen näher als der Hauptbahnhof.
Mit dem Auto [Bearbeiten]
Die Stadt liegt an zwei Autobahnen. Von Nord nach Süd führt die A7 an Fulda vorbei und Richtung Westen kann man über die A66 (teilweise noch im Bau) Frankfurt am Main erreichen.
Mobilität [Bearbeiten]
Ab dem Hauptbahnhof sind die meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt (Dom, Schloss, Museen) problemlos zu Fuß erreichbar. Große Teile der Stadtmitte sind als Fußgängerzone ausgewiesen.
Zuständig für die Buslinien im Landkreis Fulda ist die ÜWAG (Überlandwerk Fulda Bus GmbH): Fahrplanauskunft ÜWAG.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Kirchen [Bearbeiten]
Dom zu Fulda [Bearbeiten]
Der Dom zu Fulda ist die ehemalige Abteikirche des Klosters Fulda und Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Seit 1752 ist sie Kathedralkirche des Bistums Fulda. Erbaut wurde die Kirche nach Plänen des Stiftsbaumeisters Johann Dientzenhofer (1663-1726) im zeitgenössischen barocken Stil in den Jahren 1704 bis 1712. Für den Bau wurde die einst größte Basilika nördlich der Alpen, die Ratgar-Basilika weitestgehend abgebaut. Über der Bonifatiusgruft und auf Teilen der Fundamente des alten Doms wurde der neue Dom errichtet. In der Bonifatiuskapelle unter dem Dom ist der reichverzierte Sarkophag des heiligen Bonifatius, des "Apostels der Deutschen". Die Krypta ist Ziel der jährlichen Bonifatiuswallfahrt.
Michaelskirche [Bearbeiten]
Der vorromanische Kirchenbau ist das älteste Bauwerk der Stadt, die älteste Grabeskirche Deutschlands und eine der ältesten Kirchen nördlich der Alpen. Von dem ursprünglich karolingischen Zentralbau sind noch die Rotunde und die achtsäulige Krypta erhalten.
Die Kirche entstand ab dem Jahre 818 zunächst als die Totenkapelle des 744 von Bonifatius gegründeten Klosters Fulda auf dem damaligen Mönchsfriedhof und nach dem Vorbild der Grabeskirche zu Jerusalem. Das Kloster Fulda war im frühen Mittelalter eines der führenden kulturellen Zentren in Deutschland. Die Kirche wurde am 15. Januar 822 dem Erzengel Michael geweiht. Der Bau entstand im Auftrag von Abt Eigil, der ab 818 Abt in Fulda war und im Jahre 822 auch in der Kirche beigesetzt wurde.
Die heutige Kirchengestalt entstand nach Umbauarbeiten im 10. und 11. Jahrhundert. Die Rotunde wurde zur Kreuzform erweitert und der Westturm gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Rochuskapelle angebaut. Die Kirche zählt heute zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands.
Besonders sehenswert im Kircheninneren sind die Wandmalereien (Fresken) aus dem 11. Jahrhundert.
Öffnungszeiten April mit Oktober: 10- 18 Uhr, November bis März 14 - 16 Uhr. Eintritt frei, im Inneren der Kirche gilt zum Schutz der kostbaren Fresken ein Fotografierverbot.
Lage: auf dem Michaelsberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom;
weitere Kirchen [Bearbeiten]
- Propsteikirche St. Andreas − Die Andreaskirche ist Teil des Klosters aus der ersten Hälfte des 11. Jahrh. aus ottonischer Zeit. Sie wurde mehrfach, besonders durch die 1766 erfolgte Barockisierung, verändert. Die frühromanischer Krypta blieb dagegen bis heute unverändert.
- Benediktinerinnenabtei St. Maria − schlichter Bau in den Formen der Spätgotik und Renaissance.
- Heilig-Geist-Kirche − 1729 bis 1733 als Hospitalkirche errichtet.
- Stadt-Pfarrkirche St. Blasius − 1770 bis 1786 erbaut. Sie ist der späteste Barock-Bau Fuldas mit Resten des gotischen Vorgängerbaus aus dem Jahre 1470, wie z.B. den Nordwestturm. Die Gewölbe über dem Mittelschiff zeigen eine Darstellung der Vertreibung der Händler aus dem Tempel durch Jesus.
- St. Johannes − Johannesberg
Stadtschloss und Schlosspark [Bearbeiten]
- Das Stadtschloss entstand als Residenz der Fuldaer Fürstäbte und Fürstbischöfe in der heutigen Form durch Baumeister Johann Dientzenhofer, er erweiterte in den Jahren 1708-1714 das seinerzeit vorhandene Renaissanceschloss (Umbau von 1607 - 1612) mit Ursprüngen in der erste Burg des Klosters (ab 1312) zur heutigen Gestalt als eine repräsentative vierflügelige Barockanlage mit Innenhof und einer Gesamtlänge von gut 250 Metern.
- Nach der Säkularisation (1803) gelangte das Schloss zum Fürstentum Hessen. Unter Kurfürst Wilhelm I. wurde in den Jahren 1817 und 1818 der Flügel am Residenzgarten im spätklassizistischen Stil durch Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis umgebaut und das Schloss zur Residenz des Kurprinzen. Heute wird es von der Stadtverwaltung genutzt.
- Im Inneren sehenswert ist die barocke Ausstattung von Fürstensaal, heute Nutzung als Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung, der Festsaal und die historischen Wohnräume.
- Der Schlossturm (Aussicht über die umgebenden Mittelgebirge) ist im Rahmen einer Schlossbesichtigung in den Monaten April bis Oktober zugänglich.
- Öffnungszeiten Schlossmuseum (Besichtigung der historischen Innenräume): täglich 10 - 18 Uhr; Fr. 14 - 18 Uhr; Besichtigung: 3.- €
- Die Orangerie, entstand zwischen 1721 und 1724 im Schlosspark, die dem Stadtschloss gegenüberliegt. Am barocken Gebäude sind die Innenräume sehenswert, besonders der prächtig ausgestattete Apollosaal und auch der Terrassenbereich mit Freitreppe und Floravase.
- Die Orangerie gehört heute zum Hotel Maritim und wird für Veranstaltungen und Tagungen des Hotels genutzt. Das Café und Restaurant mit barocker Ausstattung ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
- Schlossgarten: Die zunächst als Barockgarten angelegte Anlage wurde im 17. Jahrhundert in Teilen zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Besonders sehenswert ist hier die Springbrunnenanlage.
- Der Park ist zu den Öffnungszeiten kostenlos zugänglich: 1. April - 31. Oktober: 7.00 - 22.30 Uhr; 1. November - 31. März; 7.00 bis 21.00 Uhr
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- Floravase - barocke Skulptur des Bildhauers Johann Friedrich Humbach
- Lage: nördlich vom Domplatz;
Burgen, Schlösser und Paläste [Bearbeiten]
- Kanzlerpalais, Barockbau aus dem Jahre 1735 und zunächst das Wohnhaus des Kanzlers Wagner, später des Hofrats Zwenger. Von 1782 bis 1900 war das Rathaus der Stadt Fulda im Gebäude untergebracht, heute beherbergt das Kanzlerpalais die Volkshochschule und das Jugendbildungswerk.
- Lage: Unterm Heilig Kreuz 1
- Das Palais Altenstein war die Wohnung des fuldischen Kanzlers und entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Bauleitung des Hofmarschalls von Stein zu Altenstein. Ab 1800 ist das Palais das vornehmste Wirtshaus der Stadt Fulda, von 1816 bis 1866 Sitz des Fuldaer Obergerichts und heute Nutzung für verschiedene Ämter der Stadt. Der repräsentative Rokokosaal im 2.Stock galt seinerzeit als einer der schönsten Festsäle und wird noch für repräsentative Veranstaltungen und als Hochzeitssaal genutzt.
- Lage: Schlossstraße 6 (gegenüber dem Stadtschloss)
- Palais Buseck (Stift Wallenstein), im Jahr 1731/1732 für Ernst Johann von Buseck vermutlich nach Plänen des Fuldaer Hofarchitekten Andreas Gallasini erbaut. Von 1802 bis 1814 Unterkunft für den amtsenthobenen und letzten Fürstbischof von Fulda, Adalbert von Harstall. Ab 1832 im Eigentum des Ritterschaftlichen Stifts Kaufungen bis 2006 als Wohnheim für adlige, ledige und protestantischen Damen genutzt. Nach aufwändiger und denkmalsgerechter Restaurierung im Jahre 2006 derzeit Büronutzung. Bedeutendster Raum im Gebäude ist im 2. Obergeschoss der reich ausgestattete Festsaal (Kapitelsaal).
- Lage: Pauluspromenade, am Bonifatiusplatz
- Palais Buttlar, erbaut 1737-39, Nutzung heute für die Tourist-Information.
- Lage: Am Bonifatiusplatz 1
Bauwerke [Bearbeiten]
- Altes Rathaus, Fachwerksbau aus dem Jahre 1531.
- Hexenturm, entstanden im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und zur Abgrenzung der Stadt vom Klosterbereich. Der Turm hatte in Fulda keine Funktion als Gefängnis, die Bezeichnung des Turms ist noch für das Jahr 1808 belegt als "Turm am (Frauen)Törlein" nach einer Zugangspforte zum Kloster. Die "Hexen" wurden nicht hier, sondern im Stadtschloss gefangen gehalten. Die Bezeichnung Hexenturm für den mit 14 Metern Höhe besterhaltenen Teil der Stadtmauer entstand erst später.
- Lage: Kanalstr. 1b (östlich vom Domplatz), nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Denkmäler [Bearbeiten]
- Bonifatiusdenkmal gegenüber der Touristinfo am Bonifatiusplatz
- Mariensäule unterhalb des Klosters Frauenberg
- Stadtgründer (missio - Hl. Bonifatius / regular - Ordensgründer Hl. Benedikt v. Nursia / Klostergründer u. erster Abt = Hl. Sturmius) Borgiasplatz
- Jüdischer Friedhof Rabanusstraße
Museen [Bearbeiten]
Der Museumspass für Fulda (Erwachsene 12.- €) beinhaltet den Eintritt für fast alle Museen der Stadt und weitere Vergünstigungen, erhältlich ist er bei der Tourist-Info und bei den Museen.
- Vonderau Museum der Stadt Fulda:
- Das Museum zeigt u.a. eine Dauerausstellung zur Kulturgeschichte von Stadt und Region, desweiteren gibt es eine Abteilung zur Naturkunde. Eine weitere Ausstellung widmet sich der Malerei, außerdem verfügt das Museum über ein Planetarium. Namensgeber für das Museum ist der Fuldaer Lehrer und Heimatforscher Joseph Vonderau.
- Museumsshop, Museumscafe;
- Vonderau Museum, Jesuitenplatz 2, 36037 Fulda (in der Innenstadt), Tel.: +49 (0)661 / 92835-0. Die. bis So. 10 bis 17 Uhr, an Feiertagen geöffnet. Eintritt Erwachsene: 3,50 EUR; Planetarium 4.- €. (Koordinate: 50° 33' 4" N 9° 40' 44" O)
- Dommuseum des Bistums Fulda:
- Gezeigt werden Exponate zur Kloster- Dom- und Bistumsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Person des hl. Bonifatius.
- Dommuseum, Domplatz 5, 36037 Fulda (am Dom), Tel.: +49 (0)661 / 8 72 07. Di. bis Sa. ab 10 Uhr, im Winter Mittagspause 12.30 - 13.30); So. ab 12.30 Uhr. (Koordinate: 50° 33' 13" N 9° 40' 12" O)
- Deutsches Feuerwehr-Museum Fulda:
- Die Ausstellung zeigt die Geschichte des aktiven und passiven Brandschutzes im deutschsprachigen Raum und überspannt die Zeit vom Frühmenschen "homo erectus" über das Mittelalter bis zum Ende des 1. Weltkriegs in 1918. Zu sehen gibt es technisches Gerät und Ausrüstung der Feuwerwehr. Ein (feuer-)botanischer Garten ermöglicht Kontakt zu Pflanzen wie Brennnessel oder Fackellilie.
- Deutsches Feuerwehr-Museum, St. Laurentius-Str. 3, 36041 Fulda (in den Fuldaauen südlich vom Zentrum, zu Fuß ca. zwei Kilometer vom Dom aus), Tel.: +49 (0)661 / 7 50 17. Die. - So.. 10 - 17 Uhr. Erwachsene : 5.- €. (Koordinate: 50° 32' 44" N 9° 39' 51" O)
- Kinder-Akademie Fulda:
- Die KAF ist Deutschlands ältestes eigenständiges Kindermuseum und versteht sich selbst als ein "Fitnesscenter der Sinne", es will Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 14 Jahren Kultur als Teil ihrer eigenen Identität erleben lassen.
- Dauerausstellung, Sonderausstellungen, Ferienprogramme, Mitmach-Programme, Gruppenprogramme.
- Kinder-Akademie Fulda (KAF), Mehlerstr. 4, 36043 Fulda (in Nähe Bahnhof, ca. 10 -15 Minuten zu Fuß), Tel.: +49 (0)661 / 90273-0. Mo.- Fr. 10 – 17 Uhr; So. 13 – 17.30 Uhr; Sa. 13.00 – 17.30 Uhr (Oktober – April). Einzeln (ab 3 Jahren) = 3,00 €; Familie = 9,00 €; Freitag von 14.00 – 17.30 Uhr; Freitags alle Familienkarten zum halben Preis. (Koordinate: 50° 32' 45" N 9° 41' 13" O)
- Schausammlung der Hochschul- und Landesbibliothek
- Unmittelbar zu Fulda benachbart und in rund 5 km Entfernung befindet sich das Museum Schloss Fasanerie bei Eichenzell, eine Sammlung von Mobiliar und Ausstattungskunst des 18. und 19. Jahrhunderts in Hessens schönstem Barockschloss .
Straßen und Plätze [Bearbeiten]
Parks [Bearbeiten]
Die Stadt Fulda ist auch grün und hat zahlreiche Parks- und Erholungsflächen vorzuweisen.
- Parkanlage in der Fuldaaue - Die bei Einheimischen beliebte, frei zugänglich Grünanlage liegt ca. 5 - 10 Gehminuten westlich der Stadtmitte.
Die Stadt Fulda pflegt insgesamt 20 Friedhöfe, einige davon haben als Grünanlage auch Erholungswert.
- Alter dompfarrlicher Friedhof:
- Im Mittelalter und bis in das Jahr 1870 genutzt, ab 1894 aufgelassen und dann im Zuge der Landesgartenschau 1994 als Ausstellungsort für die „Historische Entwicklung der Grabstättenbepflanzung“ zu verschiedenen Epochen mit einigen Schaugräbern umgestaltet. Außerdem gibt es seit 2008 einen Gedenkstein für die Opfer der Hexenverfolgungen in Fulda.
- Lage: am Eichsfeld, rund 200 Meter nördlich vom Domplatz (50° 33' 26" N 9° 40' 22" O).
- Neuer dompfarrlicher Friedhof, auch Frauenberg-Friedhof:
- Angelegt als Ersatz für den geschlossenen „alten Dompfarrlichen“, hier ruhen neben weiteren bekannten Fuldaer Persönlichkeiten auch der Archäologe und Fuldaer Heimatforscher Dr.h.c. Joseph Vonderau, Namensgeber für das Vonderau Museum.
- Lage: am Frauenberg, Butlarstraße 61 (50° 33' 45" N 9° 40' 17" O).
Verschiedenes [Bearbeiten]
Aktivitäten [Bearbeiten]
- Rhön Adventures (Kanutouren und Geocaching-Touren in und um Fulda), Karlstr. 33, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0) 661 / 2502623
- Sieben Welten Therme & Spa Ressort (Therme, Saunalandschaft, Bäder-Park-Hotel, Erlebnisgastronomie), Harbacher Weg 6, 36093 Künzell (in der Fuldaer Stadtrandgemeinde Künzell ca. 4 km östlich vom Zentrum), Tel.: +49 (0)661 397 800. Mo. - Fr. 10 - 23 Uhr; Sa., So. und Feiertag 9 - 23 Uhr. Tageskarte: 25,- €. (Koordinate: 50° 32' 16" N 9° 43' 23" O) im Sommer 2010 nach grundliegendem Umbau wiedereröffnete ehemalige Rhöntherme, neu nach Themen gegliedert.
- Kartbahn NOlimit (Indoor - Kart, Außenbahn), Frankfurter Straße 142, 36043 Fulda (Kohlhaus, ca. 3km südlich vom Zentrum), Tel.: +49 (0) 661 / 40 20 53. Mo - Fr: 15 - 23 Uhr; Sa: 13 - 24 Uhr; So: 10 - 23 Uhr
- Radwandern - z.B. auf dem Fulda-Radweg oder auch auf dem Milseburgradweg
regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Schützen- und Volksfest Fulda (auf der ausgeschilderten Ochsenwiese). alljährlich Ende Juli
- Altstadtfest: Kneipenfest Mitte August in der Altstadt.
- Weihnachtsmarkt Fulda, findet mit gut 70 Weihnachtsmarktständen auch zu Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck und einem kulturellem Rahmenprogramm rund um die Stadtpfarrkirche statt.
- Öffnungszeiten: im Advent Mo. bis Sa. von 11 bis 20 Uhr und So. von 12.30 bis 19.00 Uhr.
Einkaufen [Bearbeiten]
Fulda ist regionale Einkaufsmetropole mit großem Angebot in mehreren Kaufhäusern, zahlreichen Läden und Fachgeschäften in der Altstadt, erhöht wird die Attraktivität auch durch die hier gegebene und gut sortierte Kneipen- und Gastroszene die auch ein Verschnaufen vom anstrengenden Einkaufsbummel ermöglicht.
Küche [Bearbeiten]
Günstig [Bearbeiten]
Mittel [Bearbeiten]
- Wirtshaus Schwarzer Hahn, Friedrichstrasse 18, 36037 Fulda (im Zentrum), Tel.: +49 (0)661 / 24 03 12
- Brauhaus Wiesenmühle (Restaurant, Hotel, deutsche Küche, Biergarten), Wiesenmühlenstraße 13, 36037 Fulda (in den Fuldaauen unterhalb des Doms), Tel.: +49 (0)661 / 92 868 0, Fax: +49 06 61/ 92 868 39
- Fuldaer Hof (Biergarten), Am Ried 13, 36041 Fulda/Maberzell (etwas außerhalb im Nordwesten von Fulda), Tel.: +49 (0)661 / 25 00 864, Fax: +49 06 61/ 25 00 862. von Okt bis einschl. Apr. täglich ab 11.00 Uhr ; Die Ruhetag
Gehoben [Bearbeiten]
- Alt Elsass (Gästezimmer, Elsässer Küche), Am Abtstor 35, 36037 Fulda (unterhalb des Doms an den Fuldaauen), Tel.: +49 (0)661 / 250 40 35
Nachtleben [Bearbeiten]
Kino [Bearbeiten]
- Cinestar, Löherstraße 41, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0)661 / 8658-401
- Löhertor Kinos (8 Kinosäle), Gerbergasse 9, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0)661 / 21421
Kneipen und Cafes [Bearbeiten]
Die Altstadt und Fußgängerzone von Fulda hat mit die größte Kneipendichte in Deutschland, an der Karlstraße liegt das Bermuda-Dreieck. Hier trifft sich abends die Szene und mancher ist auch schon verschollen.
- Schöppchen (Kneipe), Karlstraße 16, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0)0661 / 79180
- Cafe-Bar "22", Karlstraße 22, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0)661 / 22898
Club [Bearbeiten]
- Medusa Club Fulda (Club, Bar, Lounge), Königstasse 80-82, 36037 Fulda (im Zentrum), Tel.: +49 (0)661 / 250 32 85
- S-Club (Black & House), Karlstr. 38, 36037 Fulda (Altstadt), Tel.: +49 (0)661 / 9015590
- M1 Club (Club, Lounge, jugendliches Publikum), Karl-Storch-Str. 22, 36041 Fulda, Tel.: +49 (0)661 / 250 32 85. Fr. und Sa. 22.30 Uhr - 5 Uhr
Unterkunft [Bearbeiten]
Günstig [Bearbeiten]
- Jugendherberge Fulda, Schirrmannstraße 31 (im Stadtteil Neuenberg), Tel.: 0661 / 73389
- Hotel am Schloss, Habsburgergasse 5-11/ Ecke Kanalstraße 1b, 36037 Fulda (Nähe Dom / Stadtschloß), Tel.: +49 (0)661 / 250 55 8 0, Fax: +49 (0)661 / 250 55 8 99. EZ: ab 57.€ (39,-€ mit Gemeinschaftsbad); DZ ab 78.-€
Mittel [Bearbeiten]
- Hotel am Dom, Wiesenmühlenstraße 6, 36037 Fulda (im Stadtzentrum), Tel.: +49 (0)661 / 97980, Fax: +49 (0)661 / 9798500
Gehoben [Bearbeiten]
- Romantik Hotel "Goldener Karpfen" - Stadtmitte
- Maritim Hotel am Schlossgarten Fulda, Pauluspromenade 2, 36037 Fulda, Tel.: +49 (0)661 / 282-0, Fax: +49 (0)661 / 282-499
Lernen [Bearbeiten]
- Hochschule Fulda (Fachhochschule des Landes Hessen), Marquardstr. 35, 36039 Fulda (einige hundert Meter nördlich vom Bahnhof und östlich vom Zentrum), Tel.: +49 (0)661 / 9640-0
- Ferdinand-Braun-Schule (Berufsschulzentrum Fulda mit Fachschule für Technik, Fachoberschule), Goerdelerstraße 7, 36037 Fulda (einige hundert Meter nordöstlich vom Bahnhof), Tel.: +49 (0)661 / 9683-0
- Richard-Müller-Schule (Kaufmännische Berufsschule der Stadt Fulda), Pappelweg 8, 36037 Fulda (einige hundert Meter nordöstlich vom Bahnhof), Tel.: +49 (0)661 / 9687-0
Arbeiten [Bearbeiten]
Die Stadt Fulda hat historisch ihren Ursprung auch als die Siedlung der Arbeiter und Handwerker des Klosters und war immer auch ein wichtiger Handelsplatz und Markt. Auch das Fulda der Moderne ist ein überregional bedeutender Standort für Industrie, Handwerk und Handel und damit auch das Ziel vieler in der Stadt arbeitenden Pendler aus dem unmittelbaren Umland und auch aus den etwas weiter entfernten Regionen bis in das südseitig anschließende Unterfranken. Fulda verfügt zudem auch über eine gute verkehrstechnische Anbindung an die weniger als einhundert Kilometer entfernte Metropolregion Rhein-Main.
Größter Arbeitgeber vor Ort ist mit rund 2.600 Arbeitsplätzen die Klinikum Fulda gAG, national bekannt ist auch die Fulda Reifen GmbH, heute zum Konzern GoodYear gehörig. Die Region Fulda ist Firmensitz für verschiedene weitere Firmen auch aus dem Sektor Medizin und Dienstleistung, die Arbeitslosenstatistik und der regionale Arbeitsmarkt entwickelt sich damit allgemein immer etwas günstiger als der westdeutsche Durchschnitt.
Sicherheit [Bearbeiten]
Die Sicherheitslage in Fulda entspricht der im übrigen Deutschland, Fulda ist damit als eine sichere Stadt ohne besondere Auffälligkeiten einzustufen.
Natürlich sollte man aber auch hier die üblichen Regeln beachten (z.B. keine Wertsachen im Auto liegen lassen, Fahrräder immer anschließen usw.)
| Kurzinfos | |
| Fläche: | 104,05 km² |
|---|---|
| Telefonvorwahl: | 0661 |
| Postleitzahl: | 36001–36043 |
| Kennzeichen: | FD |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notruf: | 112 / 110 |
Gesund bleiben [Bearbeiten]
- Klinikum Fulda (Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg, Großklinik mit zahlreichen Kliniken und Abteilungen), Pacelliallee 4, 36043 Fulda (westlich des Stadtzentrums / Künzell, Anfahrt ausgeschildert), Tel.: +49 (0)661 / 84-0 (Zentrale) /84-61 45 (Notaufnahme)
- Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda (Grund- und Regelversorgung, 11 Fachabteilungen mit 256 Planbetten), Buttlarstrasse 74, 36039 Fulda (ca. 500 m nördlich des Stadtzentrums (Dom)), Tel.: +49 (0)661 / 15-0 (Zentrale), Fax: +49 (0)661 / 15 - 5383
Klarkommen [Bearbeiten]
- Tourismus und Kongressmanagement Fulda im Palais Buttlar, Bonifatiusplatz 1, 36037 Fulda, Tel.: 0661-102 1814 oder 1813, Fax 0661-102 28 11; Öffnungszeiten: Mo - Fr 8:30 - 18:00 Uhr, Sa 9:30 - 16:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen: 10:00 - 14:00 Uhr; www.tourismus-fulda.de, tourismus@fulda.de
- Wettervorhersage - Wetterstation "Fulda" der Meteonedia AG von Jörg Kachelmann mit 4-Tagesvorhersage
Post und Telekommunikation [Bearbeiten]
- Hauptpost (DHL, Deutsche Post): Heinrich-v-Bibra-Platz 5, 36037 Fulda;
Ausflüge [Bearbeiten]
bis 40 km Entfernung [Bearbeiten]
- Schloss Fasanerie in Eichenzell (5 km südlich, im Sommerhalbjahr geöffnet).
- Unbedingt ansehen sollte man sich bei einem Aufenthalt in Fulda die nahe Rhön mit Wasserkuppe, Milseburg, Rotes und Schwarzes Moor, Kegelspiel- und Milseburgradweg.
- Sehenswert sind aber auch die Mittelgebirge Spessart, Vogelsberg und der Knüll.
- Steinau an der Straße (etwa 35 km südwestlich) mit dem Gebrüder Grimm-Haus, in dem die Gebrüder Grimm aufgewachsen sind. Nette Altstadt mit Puppentheater und dem Schloss. Sehenswert sind auch der Erlebnispark Steinau und die einzige Tropfsteinhöhle Hessens.
- Fachwerkstadt Alsfeld (etwa 40 km nordwestlich)
Weiter entfernt [Bearbeiten]
- Kassel (etwa 100 km nördlich) ist mit seinen attraktiven Parkanlagen (Bergpark Wilhelmshöhe und der Karlsaue) über die Autobahn A7 oder mit dem ICE in nur 30 Minuten Fahrzeit schnell erreichbar.
- etwas weiter geht es nach Hanau (90 km südwestlich) und in die Metropole Frankfurt am Main (120 km südwestlich).
- In Franken ist Würzburg (90 km südlich) mit seiner Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe) ein attraktives Ausflugsziel (auch schnell über die A7 und per ICE erreichbar).
Literatur [Bearbeiten]
- Peter Egner : Barockstadt Fulda. Wartberg Verlag, 2009, ISBN 978-3831320738, 72 Seiten. 15,90, Fotospaziergang durch die Stadt
- Wolfgang Hamberger (Hg.) : Geschichte der Stadt Fulda. Von den Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches, Bd. 1. Parzeller, 2009 (1. Auflage), ISBN 978-3790003970, 848 Seiten. ca. 40.- €
- Wolfgang Hamberger (Hg.) : Geschichte Der Stadt Fulda. Von der fürstlichen Residenz zum hessischen Sonderstatus, Bd. 2. Parzeller, 2008 (1. Auflage), ISBN 78-3790003987, 752 Seiten. ca. 40.- €
- Stephanie Hahn (Autor) Michael Imhof (Fotograf) : Fulda zur Zierde der Stadt: Bauten und Bauaufgaben der Residenzstadt im 18. Jahrhundert. Petersberg : Imhof, 2005, ISBN 978-3865680525, 200 Seiten. 19,95 €, Die städtebauliche Entwicklung Fuldas im 18. Jahrhundert
- Thomas Heiler, Beate Kann : Fulda 1945 bis 1970. Sutton Verlag, 2007 (1. Auflage), ISBN 978-3897028289, 127 Seiten. 17,90 €; rund 200 meist unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Stadtarchiv
- Bischof Heinz Josef Algermissen : Papst Benedikt und Fulda. Petersberg : Imhof, 2010 (1. Auflage), ISBN 978-3865686077, 48 Seiten. 6,80 € Die Besuche Kardinal Ratzingers in der Bonifatiusstadt
Weblinks [Bearbeiten]
- Seite der Stadt Fulda: www.fulda.de
- Landkreis Fulda: www.landkreis-fulda.de
- Fuldaer Zeitung: www.fuldaerzeitung.de: tagesaktuelle Informationen zur Stadt und Region.
- Fuldaer Geschichtsverein e.V., Stadtarchiv Fulda Bonifatiusplatz 1-3, 36037 Fulda; Palais Buttlar, Raum 006