Ypern

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Ypern (deutsch)
Ieper (niederländisch)
Ypres (französisch)
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Ypern (niederländisch: Ieper; französisch: Ypres) ist eine Stadt in der Provinz Westflandern in Belgien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die alte Tuchmacherstadt mit ihrer berühmten Tuchhalle (flämisch: Lakenhal) lag während des Ersten Weltkriegs unmittelbar an der Front und wurde bei Angriffen des deutschen kaiserlichen Heers schwer zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte nach dem Krieg unter Einsatz deutscher Reparationszahlungen. Heute gehört die Tuchhalle zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der fast nur von innerfranzösischen Verbindungen bediente Flughafen Lille Flughafen Lille im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Flughafen Lille in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Lille im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Lille (Q1431888) in der Datenbank Wikidata (IATA: LIL) liegt rund 35 km entfernt bei der französischen Großstadt Lille. Hauptsächlich von Ferienfliegern benutzt wird der Flughafen Oostende-Brügge (IATA:OST).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Stadt wird von der Bahnlinie Kortrijk-Poperinge bedient.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Kortrijk (Anreise dorthin siehe diesen Artikel) führt die belgische Autobahn 19 nach Ypern. Aus Frankreis über die französische Autoroute 25 bis zur Ausfahrt 8 (Armentières) und weiter auf der D 945 und über die Grenze nach Warneton. Von dort sind es noch 12 km auf der belgischen N 336 nach Ypern. Von Dünkirche an der kanalküste über die französische AutoRoute A 25 bis zur Ausfahrt 13 Steenvoorde und weiter nach Osten auf der D 948 über die Grenze und auf der belgischen N 38 an Poperinge vorbei nach Ypern (von der Ausfahrt noch rund 20 km)

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Der Bootshafen an der Ieperlee wird über die IJzer von Nieuwpoort über Diksmuide erreicht. Nach Nieuwpoort kommt man auf dem Kanal von Brügge.


Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Ypern

Das kleine Zentrum lässt sich zu Fuß bewältigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel[Bearbeiten]

Die Kathedrale
  • Die 1924 rekonstruierte Sint-Pieterskerk (Rijselsestraat)
  • Die nach dem Ersten Weltkrieg wieder aufgebaute Kathedrale Sint-Maarten am Sint-Maartensplein.
  • Die 1927 bis 1929 erbaute britische St. George's Memorial Church an der Elverdingestraat.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Tuchhalle
Ruine der Tuchhallen 1916
  • Hauptsehenswürdigkeit von Ypern sind die 1915 in Schutt und Asche gelegten, aber bis in die 1960er Jahre aus den Ruinen wiedererstandenen Tuchhallen (Lakenhal), mit einer Länge von 133 m das gewaltigste Denkmal der bürgerlichen gotischen Architektur in Westeuropa (UNESCO-Welterbe). Die Hallen wurden von ca. 1200 bis 1304 errichtet. Der Turm ist 70 m hoch.

Museen[Bearbeiten]

  • Das Erinnerungsmuseum In Flanders Field Museum in den Tuchhallen.
  • Das Menin gate Memorial zur Erinnerung an die gefallenen britischen Soldaten.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Soldatenfriedhöfe um die Stadt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Hinweistafel
  • Kortrijk, rund 25 km ostsüdöstlich.
  • Die südwestlich gelegenen Hügel wie Mont des Cats und Mont Noir (beide schon in Frankreich), Rodeberg und Kemmelberg (Gemeinde Heuvelland).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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