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Vence

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Vence
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Vence ist eine französische Stadt im Hinterland der Côte d’Azur, in der Nähe von Nizza. Sie gehört zum Département Alpes-Maritimes.

Hintergrund[Bearbeiten]

Politisch gehört die Stadt zum Arrondissement Grasse, und ist Verwaltungssitz des Kanton Vence.

Die Gegend war schon von ligurischen Kelten besiedelt als die Gegend im Jahre 16 vor Christus erobert wurde. Unter den Römern wurde zu einer bedeutenden Siedlung. So sind die Fundamente der Kathedrale größten Teils römischen Ursprungs. Wie viele römische Städte wurde auch Vence zu einem Bischofssitz. Unter Karl dem Großen kam die Stadt zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Wurde aber 1481 zusammen mit der Provence an Frankreich angegliedert. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag Franz I. verschönert. Während der Religionskriege blieb Vence katholisch.

Im 20. Jahrhundert lockte die Stadt viele Künstler an, in deren Gefolge auch der Tourismus einen Aufschwung erlebte, was der Stadt zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung verhalf.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Nizza (NCE), wo auch Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum landen. Von dort sind es noch ca. 15 km bis Vence, die man per Buslinie 400 (von 6.45 bis 20.20 Uhr, häufiger als stündlich; Fahrplan) oder 94 (von 8.16 bis 20.20 Uhr ungefähr halbstündlich) der Lignes d’Azur in ca. 40–45 Minuten oder per Mietwagen, Taxi oder privatem Shuttle (ab 50 €) in ca. 20–30 Minuten überbrücken kann.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Vence hat keinen Bahnanschluss. Der nächste Bahnhof ist im gut 10 km entfernten Cagnes-sur-Mer, wo Regionalzüge aus Grasse, Cannes, Antibes, Nizza, Monte Carlo, Menton und Ventimiglia (Italien) halten. Dort kann man auf die tagsüber ungefähr halbstündlich fahrende Buslinie 94 umsteigen, die einen in 30 Minuten nach Vence bringt. Die nächsten Fernbahnhöfe (TGV, IC, Nachtzug) sind in Antibes (19 km entfernt) und Nizza (22 km), wo auch Züge aus Paris, Marseille, Genua, Mailand und Brüssel halten. An beiden Bahnhöfen kann man dann in einen der häufig fahrenden TER (Regionalexpress) nach Cagnes-sur-Mer umsteigen und dann wie oben weiter mit Buslinie 94 (insgesamt jeweils ca. eine Stunde).

Von Marseille nach Vence braucht man so insgesamt knapp 3½ Stunden, von Genua gut vier, von Lyon über fünf, von Mailand sechs, von Paris mindestens 6½ Stunden. Von Zürich ist man (über Mailand) um die 10 Stunden unterwegs, von Köln über 11 Stunden. Aus Deutschland kommend, kann es sich anbieten, gegen Abend nach Paris zu fahren und dort einen Nachtzug an die Côte d’Azur zu nehmen, wo man dann am nächsten Morgen ankommt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Nizza fahren die Buslinien 94 und 400 der Lignes d’Azur ungefähr halbstündlich nach Vence. Die Fahrt dauert von der Altstadt etwas mehr als eine Stunde.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Vence liegt an der gut ausgebauten Metropolitanstraße M36, die die Stadt mit der Küste (Cagnes-sur-Mer) und mit der Autobahn A8 («la Provençale»; Marseille–Cannes–Nizza) verbindet. Aus Richtung Marseille/Cannes verlässt man die Autobahn an der Ausfahrt Nr. 47 Villeneuve-Loubet, aus Richtung Nizza an der Nr. 48 Cagnes-sur-Mer. In beiden Richtungen ist Vence bereits ausgeschildert. Wenn es nicht auf Schnelligkeit ankommt, kann man bis Cagnes-sur-Mer auch auf der Küstenstraße Cannes–Antibes–Nizza (D6007/D6098) bis Cagnes-sur-Mer fahren und dann wiederum auf der M36 nach Vence. Aus Richtung Westen (Grasse), Osten und Norden ist Vence nur über kurvige Bergstraßen erreichbar.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Vence

In Vence verkehren die Buslinien 46, 47, 94, 400, 510 und 511 der Lignes d’Azur, die die Stadt auch mit den Nachbargemeinden Saint-Jeannet, Gattières, Saint-Paul-de-Vence, Cagnes-sur-Mer, Saint-Laurent-du-Var sowie Nizza und Grasse verbinden.

Für weitere Ausflüge empfiehlt sich das Auto. In der Stadt selbst mit ihren engen Straßen macht das Autofahren (und Parkplatzsuchen!) aber wahrlich keinen Spaß. Der Altstadtkern ist ohnehin Fußgänger- bzw. verkehrsberuhigte Zone. In der Stadt ist der Carsharing-Anbieter Auto Bleue vertreten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die pittoreske Altstadt ist als Ganzes sehenswert.

  • Kathedrale Saint-Veran. Die ehemalige Kathedrale Saint-Veran. Der Bau der Kathedrale wurde im 10. Jahrhundert begonnen, und im 15. Jahrhundert vollendet. In der Außenfassade befinden sich zwei römische Inschriften, die den Kaisern Heliogabalus und Grodianus gewidmet sind. Im Inneren befindet sich ein schönes Chorgestühl, der Altarsokel, ist einem römischen Sarkophag nachempfunden. Die Taufkapelle ist mit einem Mosaik von Marg Chagall geschmückt, welches die Rettung Moses aus dem Nil darstellt.
  • Chapelle du Rosaire. Die Rosenkranzkapelle gehört zu einem Dominikanerinnenkloster. Äußerlich ist sie eher unauffällig, im Innern ist sie zwischen 1947 und 1951 mit großen Grafiken von Henri Matisse gestaltet. Die Grafiken stellen die 12 Stationen des Kreuzwegs Christi dar und sind in schwarzer Farbe auf weißen Keramikfliesen gehalten, so dass die farbigen Glasfenster die Farbgestaltung des Innenraums maßgeblich beeinflussen. Matisse hat für die Kapelle einen künstlerischen Gesamtentwurf entwickelt, der von den Grafiken und Fenstern bis zum Kruzifix, der Dekoration der Türen und den Gewändern der Priester reicht. Geöffnet: täglich 14.00 – 17.30 Uhr, Di + Do zusätzlich 10.00 – 11.30 Uhr.
  • Place Godeau. Mit seiner antiken Säule.
Peyra-Brunnen
  • Place du Peyra. Mit dem Peyra-Brunnen.
  • Glockenturm.
  • Renaissance-Tor.
  • Capelle des Pénitents-Blaces. Aus dem 15. Jahrhundert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Office de Tourisme, Place du Grand Jardin, F-06140 Vence. Tel.: +33 (0)4 93 58 06 38, Fax: +33 (0)4 93 58 91.

Ausflüge[Bearbeiten]

Saint-Paul-de-Vence
  • Saint-Paul-de-Vence. Das „Künstlerdorf“ Saint-Paul-de-Vence gilt als einer der malerischsten und romantischsten Orte Südfrankreichs. Leider hat sich das schon weit herumgesprochen, sodass der Ort in den Sommermonaten von Besucherströmen überlaufen ist. Sehenswert ist er dennoch (vor allem außerhalb der Hauptsaison!). 6 km südlich (7 Minuten mit Buslinie 400).
  • Cagnes-sur-Mer. Sonnenbaden und Schwimmen am Strand von Cagnes-sur-Mer. Dort befindet sich auch das größte Hippodrom (Pferderennbahn) der Côte d’Azur. 11 km südlich (30 Minuten mit Buslinie 94 oder 400).}}
  • Marineland. Zwischen Cagnes und Antibes. Großer Freizeitpark mit Meerestieren, Delfin- und Ottershows, Tauchen im Haibecken (50 Minuten mit Bus 94 und 200 – Umsteigen in Cagnes).
  • Antibes. Badeort, es gibt aber auch eine sehenswerte Altstadt. 20 km südlich (55 Minuten mit Bus und Bahn – Umsteigen in Cagnes).
  • Biot. Hübsche Kleinstadt, bekannt für ihre Glasbläserei und das Musée national Fernand-Léger, eine bedeutende Sammlung moderner Kunst. 20 km südwestlich.
  • Nizza. Kosmopolitische Hafenstadt mit prächtiger Altstadt. 22 km südöstlich (eine Stunde mit Buslinie 94 oder 400).
  • Grasse. Die Welthauptstadt des Parfums. 25 km westlich (50 Minuten mit Buslinie 511 (nur Mo–Sa)).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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