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Tuniberg

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Der Tuniberg ist ein Gebirgsrücken im Breisgau.

Südlicher Teil des Tunibergs mit der Erentrudiskapelle (Vordergrund), dem Gelände des Golfclubs Tuniber e.V. (linker Bildrand) und den rauchenden Schloten der Kies- und Betonwerke westlich von Oberrimsingen

Regionen[Bearbeiten]

Auf halber Strecke zwischen Breisach und Freiburg erhebt sich der Tuniberg aus der Oberrheinischen Tiefebene. Er misst nur knapp 10 km von Nord nach Sud, und die Ost-West-Ausdehnung ist mit rund 3 km noch bescheidener. Er gilt als kleiner Bruder des nordwestlich gelegenen Kaiserstuhls, seine höchste Stelle mit 312 m an der Südspitze des Bergrückens überragt die Tiefebene um etwas mehr als 100 m.

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Gottenheim Website dieser Einrichtung Gottenheim in der Enzyklopädie Wikipedia Gottenheim im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGottenheim (Q519267) in der Datenbank Wikidata , eine Weingaugemeinde, liegt an der Nordspitze

An der Ostflanke liegen die zu Freiburg gehörenden Orte 2 Waltershofen Waltershofen in der Enzyklopädie Wikipedia Waltershofen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWaltershofen (Q2547034) in der Datenbank Wikidata ', 3 St. Nikolaus, 4 Opfingen Opfingen in der Enzyklopädie Wikipedia Opfingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOpfingen (Q885089) in der Datenbank Wikidata , 5 Tiengen Tiengen in der Enzyklopädie Wikipedia Tiengen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTiengen (Q1307671) in der Datenbank Wikidata Tiengen und 6 Munzingen Munzingen in der Enzyklopädie Wikipedia Munzingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMunzingen (Q259852) in der Datenbank Wikidata

  • An der Südseite liegen die Breisacher Ortsteile 7 Oberrimsingen Oberrimsingen in der Enzyklopädie Wikipedia Oberrimsingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOberrimsingen (Q2010754) in der Datenbank Wikidata und 8 Niederrimsingen Niederrimsingen in der Enzyklopädie Wikipedia Niederrimsingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNiederrimsingen (Q1988395) in der Datenbank Wikidata .
  • die selbstständige Gemeinde 9 Merdingen Website dieser Einrichtung Merdingen in der Enzyklopädie Wikipedia Merdingen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMerdingen (Q142169) in der Datenbank Wikidata liegt im Westen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Tuniberg unterscheidet sich vom nahen Kaiserstuhl vor allem durch die Bodenbeschaffenheit. Während der Kaiserstuhl vulkanischen Ursprungs ist, besteht der Tuniberg aus Kalkgestein mit Lehm- und Lößschichten. Der Breisgau und somit auch der Tuniberg zählen zu den wärmsten Regionen Deutschlands, die Gegend ist ein bekanntes Weinanbaugebiet, als Sonderkultur ist auch der Spargel zu nennen.

Sprache[Bearbeiten]

Hier wird neben dem Hochdeutschen auch alemannisch gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

  • Der Tuniberg ist gut erreichbar über die Anschlußstellen Symbol: AS 62 Freiburg-Mitte, Symbol: AS 63 Freiburg-Süd und Symbol: AS 64 Bad Krozingen der Autobahn A5.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Tuniberg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Erentrudiskapelle: Der steile Weg zu diesem Wahrzeichen des Tunibergs ist mühsam, lohnt aber jede Mühe, denn von hier hat man eine herrliche Aussicht über die Rheinebene bis zu den Gipfeln des Schwarzwaldes und der Vogesen. Einst Feldkapelle und etwa seit 1000 Wallfahrtsort der Hl. Erentrudis, Äbtissin und Schutzpatronin von Salzburg. Nach vielen Beschädigungen in diversen Kriegen schon dem Verfall preisgegeben, wurde sie von 14 Männern aus dem nahe gelegenen Munzingen restauriert und 1879 wieder eingeweiht. Der lichtdurchflutete kleine Innenraum wird von einer Facettendecke überdeckt und birgt die Figur der Patronin, die ein Modell der Kapelle in der Hand hält.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Beliebte Sportarten sind hier der Radsport, Mountain-Bike und Inliner
  • Wanderungen in den Weinbergen mit herrlicher Aussicht auf den Südschwarzwald, Kaiserstuhl und Vogesen

Ausflüge[Bearbeiten]

  • 2 St.-Anna-Kapelle zwischen Wasenweiler und Ihringen
  • 3 St.-Vituskapelle zwischen Wasenweiler und Ihringen: Erbaut im 14. Jahrhundert, 2010 restauriert. Näheres siehe St. Vitus bei Wikipedia.
  • 4 St.-Pantaleon-Wallfahrtskirche in Niederrotweil: Näheres siehe St. Pantaleon bei Wikipedia
  • 5 Katharinenkapelle auf dem Katharinenberg: der 493 m hohe Berg oberhalb von Endingen und Amoltern ist die vierthöchste Erhebung des Kaiserstuhls. Hier ist eine kleine Ausflugsgaststätte. Der 22 m hohe Aussichtsturm kann bestiegen werden und belohnt den Aufstieg mit einer herrlich Sicht auf die Vogesen, den Schwarzwald und die Rheinebene. 1402 erste urkundliche Erwähnung, während der Franz. Revolution zerstört und im 19. Jahrhundert mit Mitteln der Endinger Bewohner wieder errichtet. Im Inneren Deckenbild der Hl. Katharina von Alexandrien, gefertigt von den Endinger Kirchenmalern Max und Alexander Stertz.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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