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Stein AR

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Stein
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Stein AR ist ein Dorf im appenzeller Hinterland in der Ostschweiz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach der Appenzeller Landteilung war der Kanton Appenzell Ausserrhoden und sechs "Rhoden" genannte Bezirke aufgeteilt, die Rhode Hundwil zog sich vom Zusammenfluss von Urnäsch und Sitter im Kubel bis zum Säntis hin. 1749 spaltete sich der untere im Dreieck zwischen den Flüssen Urnäsch und Sitter gelegene Teil der Rhode ab und erbaute mit finanzieller Unterstützung des grossen Rat von Appenzell A.Rh. und mehreren reformierten Städten eine eigene Kirche.

Zunächst hätte das Dorfzentrum im Flurgebiet "Uf Stein" erbaut werden sollen, wegen der besseren Wasserversorgung entschied man sich für den etwas nördlich gelegenen heutigen Standort.

Die Ortskirche wurde von den Teufener Baumeistern Jakob und Hans Ulrich Grubenmann geplant und 1748/49 erbaut, die Glocken wurden 1749 von der Dorfjugend in den Turm gezogen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist derjenige von 1 Zürich-Kloten, mit der Bahn und dem Postauto erreicht man Stein in etwa eineinhalb Stunden.

Mit der Bahn / Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind derjenige von 2 Herisau und 3 St. Gallen.

Eine Postauto-Linie verkehrt stündlich von Herisau über Hundwil und Stein via Niederteufen nach St. Gallen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die wichtigste Strassenverbindung ist die Hauptstrasse 463 von Herisau über Hundwil nach Stein, sie führt über Niederteufen nach St. Gallen.

Mobilität[Bearbeiten]

Lokal bewegt man sich zu Fuss, auf der Strecke zwischen Hundwil und Niederteufen gibt es zahlreiche Postautostellen als Ausgangspunkte von Wanderungen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

reformierte Kirche
Stein mit dem Gebäude der Schaukäserei
  • die 1 reformierte Kirche von den Brüdern Jakob und Hans Ulrich Grubenmann aus Teufen im Jahre 1749 erbaut, 1832/33 wurde sie renoviert und erhielt Stuckaturen und eine Gipsdecke.
  • das Dorfbild mit einer schön erhaltenen Häuserzeile von Gebäuden aus dem 18. Jhdt.
  • 2 Appenzeller Schaukäserei. Tel.: (0)71 368 50 70, E-Mail: . In der 1978 eröffneten modernen Schaukäserei kann bei der Herstellung von Appenzeller Käse zugeschaut werden (vielleicht wird auch das Gemeinis der Kräutersulz gelüftet, wer weiss?), das Angebot wird abgerundet durch einen Käse-Shop und ein Restaurant, teils Spezialanlässe wie Fondueessen und "Stobete" mit Auftritt einer Appenzeller Streichmusik. Geöffnet: 09.00-18.00h, im Sommer bis 19.00h. Preis: freier Eintritt, Führung Mi/So 14.00h 5.00 Fr.
  • 3 Appenzeller Volkskunde-Museum. Tel.: (0)71 368 50 56, Fax: (0)71 368 50 55, E-Mail: . Ausstellung zur Sennen-Kultur und zum Brauchtum, Bauernmalerei und Appenzeller Möbelmalerei, Demonstrationen von Sticken und Weben, am Sa Demonstration von Alpkäsefertigung. Geöffnet: Di-So 10.00-17.00h, Mo geschlossen. Preis: 7.00/3.50 Fr.

Zahlreiche Brücken über die das Gemeindegebiet umgebenden Flüsse können erwandert werden:

Kubelbrücke über die Sitter
"Hüslibrugge"
"Hüslibrugge" bei Zweibruggen
"Ganggelibrugg"
  • 1 Kubelbrücke: diese gedeckte Holzbrücke, im Jahre 1780 erbaut von Hans Ulrich Grubenmann, überspannt die Urnäsch beim Kubel und wird aufgrund der Inschriften an den Querjochen ebenso wie die "Schwester" im Hundwilertobel als Sprechende Brücke bezeichnet.
  • die 2 Äbtebrücke über die Sitter beim Weiler Kubel wurde auf Veranlassung des Klosters St.Gallen um 1800 gebaut, der Saumweg von St.Gallen nach Herisau über die Sturzenegg führte über diese Brücke. Sie dient heute noch dem Autoverkehr.
  • die 3 Ganggelibrugg  : die 350 m lange Fachwerkbrücke aus Strahl verläuft auf sechs Pfeilern teils bis 99 m über der Schlucht und gilt als einer der höchsten Fussgängerstege Europas. Die 1936/37 erbaute Konstruktion gerät bei Windstössen in spürbare Schwingungen und wird deshalb im Volksmund als "Ganggelibrugg" (wacklige Brücke) bezeichnet. Für den Autoverkehr wurde sie nie freigegeben, ist aber eine beliebte Verbindung für Wanderer zwischen St.Gallen-Haggen und Stein.
  • über die beiden Hüslibrücken bei Zweibruggen über die 4 Sitter und den 5 Wattbach, gedeckte Holzbrücken die beide aus dem Jahre 1787 stammen und ältere Brückenbauten ersetzten, führte der Saumweg zwischen St.Gallen-Haggen und Stein. Die sog. Hundwiler Leiter mit ihren 364 Stufen auf der St.Galler Seite ist der Erosion zum Opfer gefallen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • zahlreiche Wanderungen sind in und um Stein bezeichnet, speziell erwähnenswert ist der Weg über den Störgel und die Ganggelibrugg nach St.Gallen-Haggen und der Weg über den Badeplatz beim Zusammenfluss von Sitter und Rotbach und dann weiter über das Klosten Wonnenstein (gehört als Exklave zum Kanton Appenzell Innerrhoden) nach Teufen AR.
  • Besuch der Schaukäserei und des Volkskundemuseums

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Schaukäserei können Appenzeller Käse und Spezialitäten erworben werden.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Das Kantonale Spital Herisau führt eine Notfallstation.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • die 1 Post befindet sich an der Hauptstrasse, hier auch Haltestelle der Postautokurse nach Herisau und St.Gallen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Website der Gemeinde Stein AR, mit Tourismusinformationen

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