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Südgrönland

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Südgrönland
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Südgrönland ist eine Region an der Südspitze der Insel Grönland. Sie liegt zwischen der Labradorsee im Westen und der Irmingersee im Osten. Südlichster Punkt ist das auf einer Insel liegende Kap Farvel (engl: Cape Farewell, grönländ. Uummannarsuaq). Die Region besteht aus der Kommune Kujalleq, die 2009 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Qaqortoq, Nanortaliq und Narsaq sowie etlichen kleineren dazugehörigen Orten gebildet wurde.

Wappen von Kujalleq

Hintergrund[Bearbeiten]

Das grönländische Wort Kujalleq steht für Süden, und bedingt durch ihre Lage verfügt die Kommune Kujalleq über das mildeste Klima der Insel. Auch wenn die Einheimischen für diese Region scherzhaft die Bezeichnung "Sineriak Bananeqarfik" (Bananenküste) benutzen, sind sommerliche Temperaturen zwischen 5°C und 15°C nicht gerade als tropisch zu bezeichnen. Aber es ist die einzige Region der Insel, die mit einigem Recht als "Grünland" bezeichnet werden kann. Der Widderkopf im Wappen der Kommune weist auf die zahlreichen Schaffarmen hin, daneben gibt es auch Rentierfarmen. Und in der Nähe von Qaqortoq befindet sich die 1 Versuchsstation Upernaviarsuk, in der erfolgreich Pflanzenbau sowohl in Gewächshäusern als auch auf Feldern betrieben wird.

Eine erste Landwirtschaft entwickelte sich bereits um das Jahr 1000, als sich nordische Jäger hier niederließen und Weidewirtschaft, Ackerbau und Jagd auf Meeressäuger betrieben. Ein etwa 100 km langes Gebiet links und rechts des Tunulliarfikfjord im Bereich der Gemeinden Qaqortoq und Narsaq wurde 2017 unter dem Stichwort Kujataa Grönland - nordische und Inuit-Landwirtschaft am Rand der Eiskappe zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Orte[Bearbeiten]

Die drei größten Orte der Region sind

  • 1 Qaqortoq, ca. 3.200 EW.
  • 2 Nanortalik, ca. 1.300 EW
  • 3 Narsaq, ca. 1.400 EW

Aus diesen ehemals selbstständigen Gemeinden wurde im Jahr 2009 die Kommune Kujalleq gebildet (Kujalleq = Süden), Wirtschafts- und Verwaltungszentrum ist Qaqortoq. Zur Kommune gehören noch einige teils recht kleine Siedlungen:

Aappilattoq im Prins-Christian-Sund
  • 4 Qassimiut
  • 5 Qassiarsuk, hier gründete einst Erik der Rote die Siedlung Brattahlíð.
  • 6 Narsarsuaq mit dem internationalen Flughafen
  • 7 Igaliku, zur Zeit der Wikinger hieß der Ort Garðar, die noch vorhandenen Ruinen stammen von einem ehemailgen Bischofssitz
  • 8 Eqarlugaarsuit.
  • 9 Ammassavik
  • 10 Saarloq
  • 11 Alluitsup Paa ( Sydprøven), ca. 270 EW. In der Nähe ist auch die Insel Uunartoq mit ihren 38 °C heißen Quellen.
  • 12 Tasiusaq (Nanortalik). Unweit davon ist der See 2 Tasersuaq, und im benachbarten 3 Quinnqua-Tal wächst der einzige Wald von Grönland.
  • 13 Aappilattoq, die Siedlung hat ca. 120 EW, sie liegt im Prins-Christian-Sund
  • 14 Narsarmijit oder Narsaq Kujalleq, auch bekannt unter dem Namen Friedrichstal

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Im Prins-Christian-Sund
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  • 1 Alluitsoq, (Lichtenau), verlassene Siedlung. Im Jahr 1774 von der Herrnhuter Brüdergemeinde gegründet, später als Sozialstation benutzt.
  • 2 Hvalsø Kirke (Hvalsey Church), es ist Grönlands am besten erhaltene Kirchenruine. Um das Jahr 1000 kam das Christentum nach Grönland zu den Wikingern. Die Kirche wurde wahrscheinlich um 1300 erbaut. Sie war nachweislich bis zum Jahr 1408 in Benutzung. In der Nähe der Kirche gibt es noch weitere Ruinen aus der Zeit der Wikinger.
  • 3 Uunartoq, auf der kleinen Insel gibt es Quellen, die mit 38 °C heißem Wasser zum Baden einladen.
  • Prins Christian Sund. Die ca. 100 km lange Passage ist umgeben von schneebedeckten, bis zu 1.400 m hohen Bergen. Bei einer Fahrt durch den Sund entdeckt man zahlreiche Gletscherzungen, und mit etwas Glück kann man das Kalben eines Eisbergs erleben. Inmitten dieser grandiosen Landschaft liegt die kleine Siedlung Aappillatoq, sie hat ca. 130 Einwohner, die vom Fischfang leben. Der Sund trennt das grönländische Festland von den vorgelagerten Kap-Farvel-Inseln.

Sprache[Bearbeiten]

Kalaallisut, (Grönländisch), dänisch

Anreise[Bearbeiten]

  • 1 Flughafen Narsarsuaq. Es gibt regelmäßige Verbindungen nach Nuuk und Kopenhagen, im Sommer auch nach Reykjavik.
  • Mit dem Schiff: In den Sommermonaten verkehrt das Küstenpassagierschiff Sarfak Ittuk einmal pro Woche entlang der Südwestküste von Grönland und legt auch in Qaqortoq und Narsaq an. Fahrplan siehe Website der Arctic Umic Line. Vereinzelt kommen auch Kreuzfahrtschiffe nach Qaqortoq, sie liegen dann zumeist auf Reede.

Mobilität[Bearbeiten]

  • Die schnellste Verbindung ist der Hubschrauber, Heliports gibt es in allen größeren Orten. Aktuelle Pläne siehe Air Greenland.
  • Hauptverkehrsmittel ist das Schiff. Die Arctic Umiaq Line verbindet im Sommer mit der Fähre Sarfaq Ittuk einmal wöchentlich die Städte Narsaq und Qaqortoq, ansonsten geht es mit Fischerbooten und Kajaks von Ort zu Ort.
  • Die Straßenverbindungen sind meist nur für allradbetriebene Fahrzeuge geeignet, falls sie überhaupt vorhanden sind. Im Winter sind Schlittenhunde oder Schneemobile angesagt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Arctic Five sind Hundeschlitten, Schnee und Eis (Inlandeis), Wale, Nordlichter und die Ruinen der Wikinger. Sie zählen zu den Hauptattraktionen der Insel, wenn auch nicht ganzjährig gleichmäßig verfügbar. Immerhin liegt Südgrönland etwa auf der Breite von Oslo und damit südlicher als Island.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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