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Risør

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Risør
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Risør ist eine Gemeinde (kommune) an der norwegischen Südküste im Fylke Aust-Agder.

Hintergrund[Bearbeiten]

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Regatta in Oslo im Juli 1989
Risør von der Seeseite

Risør ist eine Kleinstadt am Skagerrak, deren alter, 1723 gegründeter Ortskern mit den vielen weißgestrichenen Holzhäusern zu den besterhaltenen dieser Art in ganz Europa zählt. Die hvite by ved Skagerrak, die weiße Stadt am Skagerrak, wie der Ort auch genannt wird, erhielt 1990 den Preis für die schönste Holzstadt des Landes, und ist ein sehr beliebtes Ziel bei Touristen in den Sommermonaten, wenn das Sonnenlicht die weiße Stadt besonders hell erscheinen lässt.

Der Name des Ortes wird von der vor der Insel vorgelagerten Insel Risøya hergeleitet, was in etwa Insel mit Gestrüpp bedeutet.

Die dem Ort zugehörige Kommune liegt im Fylke Aust-Agder und wird durch die Nachbarkommunen Tvedestrand, Vegårshei, Gjerstad und Kragerø begrenzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Risør ist eine der ältesten Städte in der Region Sørlandet, bereits im 14. und 15. Jhd. befand sich an dieser Stelle ein Holzumschlagsplatz für das nördlich gelegene Skien, von wo aus Holz in die Niederlande verschifft wurde. Diese Ladestelle bestand bis 1630. Als Kristiansand 1641 gegründet wurde, sollten die Einwohner aus der Umgebung des heutigen Risør dorthin umziehen, aber sie weigerten sich. In der Folge erhielt Risør 1723 Stadtrechte, ihr besonderes Kennzeichen war eine große Segelflotte, die allerdings - heute ein eher unrühmliches Erbe - auch zu Kaperfahrten eingesetzt wurde. Die Bedeutung der Segelflotte Risørs (und spätestens damit auch der Kaperfahrten) endete mit dem Beginn der Dampfschifffahrt.

1861 verbrannten in einem Großfeuer 248 Häuser vollständig, 81 Häuser konnten gerettet werden. Der Zeitpunkt des Brandes war aber insofern "günstig", als dass die Schifffahrt goldene Zeiten für die Stadt gebracht hatte und die Mittel vorhanden waren, neue, standesgemäße Häuser (die heutigen Patrizierhäuser) zu bauen. In diesem Zuge wurde die Stadt auch neu konzipiert, auch mit dem Wunsch, den Wohlstand der Bürger zum Ausdruck zu bringen: Weiß war damals die mit Abstand teuerste Farbe, daher wählte man weiße Farbe für den Hausanstrich.

Als einen deutlichen Einschnitt erlebte der Ort - wie auch andernorts - die Zeit des 2. Weltkrieg: Als Seefahrerstadt waren viele Opfer unter den einheimischen Seeleuten zu beklagen, und viele Überlebende hatten mit Spätfolgen zu kämpfen. Für diese Seeleute wurde 1968 Konvoibyen eröffnet, ein Seemansheim, dessen Name auf die Konvoifahrten im Atlantik während des 2. Weltkrieges anspielt, auf denen diese Seeleute ihren Dienst geleistet hatten.

Insgesamt blieb Risør äußerlich seit den Neubauten nach dem Stadtbrand von 1861 bis heute nahezu unverändert, selbst die Betonbauphase der 1960er Jahre ging an der Stadt - diesmal aus Gründen einer schlechten wirtschaftliche Lage - vorüber. So kann die Stadt heute stolz auf den Status einer der schönsten, komplett bewahrten Holzhausstädte Norwegens verweisen, große Teile der Stadt stehen unter Denkmalschutz.

Anreise[Bearbeiten]

Die Fähre Strecke zwischen Risør und Øysang

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen bestehen mehrfach täglich aus Arendal. Außerdem gibt es Fernbusverbindungen auf der Strecke KristiansandOslo. Der Zentrale Busknotenpunkt für Fernbusverbindungen und die Busse von und nach Risør ist Vinterkjær an der E18.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die E18 führt etwa 10 km nördlich von Risør vorbei, Anschluss über Fylkevej 416.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Von Risør Gibt es eine Autofähre über den Søndeledfjorde nach Øysang.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Søndeled Kirche. Foto: Andreas Ausland
Frydendal Kirche (tidligere Ytre Søndeled kirke). Foto: Andreas Ausland
  • Søndeled kirke. Die im Kern mittelalterliche Kirche in Søndeled wurde zwischen 1150 und 1200 erbaut und erhielt im 17. Jahrhundert eine Erweiterung.
  • Risør kirke. Die Kirche in Risør wurde 1647 als Kreuzkirche erbaut. Das Altarbild stammt von einem Rubens-Schüler, es war ursprünglich für eine Kirche in Riga bestimmt. Das Schiff, auf dem das Bild transportiert wurde, ging jedoch zwischen Risør und Lyngør unter, und das gerettete Bild wurde der Kirche 1667 geschenkt. Der Rahmen des Bildes stammt wie auch die Kanzel aus dem Jshr 1674.
  • Frydendal kirke. Eine Langkirche mit zwei Türmen, wurde 1879 gebaut.


Aktivitäten[Bearbeiten]

Risør ist bekannt für ein breites Kunst- und Kulturangebot und wird auch die Kulturhauptstadt der Region genannt.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Risør Kammermusikfest. Internationales Musikfestival Ende Juni.
  • Villvin Kunsthandwerkermarkt. Kunst- und Handwerksmarkt am zweiten Wochenende im Juli.
  • Risør Bluegrass Festival. Jährliches Musikfestival, im Juli.
  • Risør Holzschifffestival. Am ersten Wochenende im August.
  • Beyond Risør. Designertreffen, alle zwei Jahre (ehemals als 100 % Risør bekannt).

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die lokale Tageszeitung heißt Aust Agder Bladet.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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