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Nordsudan

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Der Nordsudan besteht aus den beiden sudanesischen Bundesstaaten asch-Schamālīya (Nordstaat) und Nahr an-Nīl (Nilfluss). Aufgrund der Vielzahl archäologischer Zeugnisse ist diese Region das am meisten besuchte Gebiet in Sudan.

Städte[Bearbeiten]

  • 1 ʿAtbara ʿAtbara in der Enzyklopädie Wikipedia ʿAtbara im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsʿAtbara (Q753906) in der Datenbank Wikidata – Eisenbahn- und Straßen-Verkehrsknotenpunkt, der die Hauptstadt mit dem Norden und der Rotmeerregion Sudans verbindet.
  • 2 Ad-Dāmir Ad-Dāmir in der Enzyklopädie Wikipedia Ad-Dāmir im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAd-Dāmir (Q311312) in der Datenbank Wikidata (Ed Damer) – Hauptstadt des Bundesstaats Nahr an-Nīl.
  • 3 Dunqulā Dunqulā in der Enzyklopädie Wikipedia Dunqulā im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDunqulā (Q821321) in der Datenbank Wikidata – Auch Dongola, Hauptstadt des Bundesstaats asch-Schamālīya. Hauptwirtschaftszweig ist die Landwirtschaft. Zu beiden Seiten des Nils werden Gemüse und Obst angebaut.
  • 4 Karīma Karīma in der Enzyklopädie Wikipedia Karīma im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarīma (Q1729372) in der Datenbank Wikidata
  • 5 Marawī Marawī in der Enzyklopädie WikipediaMarawī (Q2784541) in der Datenbank Wikidata (Merowe).
  • 6 Schandī Schandī in der Enzyklopädie Wikipedia Schandī im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchandī (Q997838) in der Datenbank Wikidata – historische Stadt auf halben Weg zwischen Charṭūm und Port Sudan. Hier lebt die nubische Volksgruppe der al-Dschaʿaliyūn, aus der auch der einstige sudanesische Präsident ʿUmar al-Baschīr stammt.
  • 7 Wādī Ḥalfā Wādī Ḥalfā in der Enzyklopädie Wikipedia Wādī Ḥalfā im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWādī Ḥalfā (Q740865) in der Datenbank Wikidata

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Aus dem Inland[Bearbeiten]

Asphaltierte Fernverkehrsstraßen und Autobahnen verbinden die Hauptstadt mit dem Norden und der Rotmeerregion Sudans. Die bisher längste Autobahn führt von Charṭūm nach Schandī, ʿAtbara und Port Sudan.

Aus dem Ausland[Bearbeiten]

Der Grenzübergang 1 Qusṭul-Aschkeit, offiziell Gustul Land Port, arabisch: ‏ميناء قسطل البري‎, Mīnāʾ Qusṭul al-Barrī, ist momentan der einzige Straßen-Grenzübergang zwischen Ägypten und Sudan. Ein Visum für Sudan kann man zum Beispiel in Assuan erhalten. Die Registrierung in Sudan muss entweder bei der Polizei in Wādī Ḥalfā oder beim Aliens Registration Office des Innenministeriums in al-Charṭūm innerhalb von drei Tagen vorgenommen werden.

Bei der Einreise mit einem Fahrzeug muss man ein für Sudan gültiges Zolldokument, das Carnet de Passage, vorlegen, das als Bürgschaft für die noch nicht vollzogene Verzollung gebraucht wird.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Obwohl der Nil grundsätzlich schiffbar ist, besteht kaum noch Passagierverkehr auf dem Fluss.

Möglicherweise verkehren noch Passagierschiffe zwischen Karīma und Dunqulā, und zwar bei ausreichendem Wasserstand etwa zwischen Juli und Februar. Die Fahrt dauert etwa zwei bis vier Tage, je nach Richtung.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

2 Wadi Halfa Airport (IATA: WHF). Wadi Halfa Airport in der Enzyklopädie WikipediaWadi Halfa Airport (Q7959222) in der Datenbank Wikidata. Es gibt keine Linienflüge zu diesen kleinen Flughafen. Von Zeit zu Zeit bedient Sudan Airways den Flughafen. (21° 48′ 10″ N 31° 31′ 19″ O)

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Entlang des Nils[Bearbeiten]

Diese Region ist Heimstätte vieler bedeutsamer historischer Stätten nubischer und Meroitischer Kulturen. Zu deren Hinterlassenschaften gehören Tempel, Siedlungen, Paläste und ausgedehnte Friedhöfe mit Pyramiden.

Lageplan von Nordsudan
1 Nubia-See Nubia-See in der Enzyklopädie WikipediaNubia-See (Q2004032) in der Datenbank Wikidata – der sudanesische Teil des Nassersees bedeckt auch den zweiten Nilkatarakt.
Wādī Ḥalfā
Top-Sehenswürdigkeit 2 Ṣāi Ṣāi in der Enzyklopädie WikipediaṢāi (Q1380487) in der Datenbank Wikidata – Nilinsel
3 Dschabal Dūscha Dschabal Dūscha in der Enzyklopädie Wikipedia Dschabal Dūscha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDschabal Dūscha (Q20170884) in der Datenbank Wikidata (Gebel/Jebel Dosha) – Felsentempel Thutmosis’ III.
Top-Sehenswürdigkeit 4 Ṣulib Ṣulib in der Enzyklopädie Wikipedia Ṣulib im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsṢulib (Q1457914) in der Datenbank Wikidata (Soleb)
5 Ṣādīnqā Ṣādīnqā in der Enzyklopädie Wikipedia Ṣādīnqā im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsṢādīnqā (Q3954148) in der Datenbank Wikidata (Sedeinga)
6 Sīsibī Sīsibī in der Enzyklopädie Wikipedia Sīsibī im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSīsibī (Q2274450) in der Datenbank Wikidata
7 Wādī Sabū Wādī Sabū in der Enzyklopädie WikipediaWādī Sabū (Q7396467) in der Datenbank Wikidata
8 3. Nilkatarakt 3. Nilkatarakt im Medienverzeichnis Wikimedia Commons3. Nilkatarakt (Q71108004) in der Datenbank Wikidata
Top-Sehenswürdigkeit 9 Karma an-Nuzul Karma an-Nuzul in der Enzyklopädie Wikipedia Karma an-Nuzul im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarma an-Nuzul (Q1107569) in der Datenbank Wikidata (ad-Daffūfa)
10 Tumbus Tumbus in der Enzyklopädie Wikipedia Tumbus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTumbus (Q1457296) in der Datenbank Wikidata
Dunqulā
11 al-Kawa al-Kawa in der Enzyklopädie Wikipedia al-Kawa im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsal-Kawa (Q1341882) in der Datenbank Wikidata
12 Alt-Dunqulā Alt-Dunqulā in der Enzyklopädie Wikipedia Alt-Dunqulā im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlt-Dunqulā (Q433112) in der Datenbank Wikidata (Old Dongola)
13 az-Zūma az-Zūma in der Enzyklopädie Wikipediaaz-Zūma (Q229610) in der Datenbank Wikidata
Top-Sehenswürdigkeit 14 al-Kurrū al-Kurrū in der Enzyklopädie Wikipedia al-Kurrū im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsal-Kurrū (Q2119834) in der Datenbank Wikidata
Marawī (Merowe)
Top-Sehenswürdigkeit 15 Dschabal al-Barkal Dschabal al-Barkal in der Enzyklopädie Wikipedia Dschabal al-Barkal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDschabal al-Barkal (Q499019) in der Datenbank Wikidata
Karīma
16 Nūrī Nūrī in der Enzyklopädie Wikipedia Nūrī im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNūrī (Q2119839) in der Datenbank Wikidata
17 Marawī-Staudamm Marawī-Staudamm in der Enzyklopädie Wikipedia Marawī-Staudamm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarawī-Staudamm (Q1921988) in der Datenbank Wikidata – der Stausee bedeckt den einstigen 4. Nilkatarakt.
Nahr an-Nīl
ʿAtbara
18 5. Nilkatarakt 5. Nilkatarakt im Medienverzeichnis Wikimedia Commons5. Nilkatarakt (Q71109688) in der Datenbank Wikidata
Ad-Dāmir
Top-Sehenswürdigkeit 19 Meroë Meroë in der Enzyklopädie Wikipedia Meroë im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMeroë (Q5780) in der Datenbank Wikidata – Königsstadt und ausgedehnte Friedhöfe mit zahlreichen Pyramiden, Unesco-Weltkulturerbe.
Schandī
Top-Sehenswürdigkeit 20 al-Muṣawwarāt aṣ-Ṣafrāʾ al-Muṣawwarāt aṣ-Ṣafrāʾ in der Enzyklopädie Wikipedia al-Muṣawwarāt aṣ-Ṣafrāʾ im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsal-Muṣawwarāt aṣ-Ṣafrāʾ (Q286426) in der Datenbank Wikidata
21 an-Naqʿa an-Naqʿa in der Enzyklopädie Wikipedia an-Naqʿa im Medienverzeichnis Wikimedia Commonsan-Naqʿa (Q1760360) in der Datenbank Wikidata
22 6. Nilkatarakt 6. Nilkatarakt im Medienverzeichnis Wikimedia Commons6. Nilkatarakt (Q71109996) in der Datenbank Wikidata

In der Libyschen Wüste[Bearbeiten]

  • 23 Karkūr Ṭalḥ Karkūr Ṭalḥ im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKarkūr Ṭalḥ (Q14212781) in der Datenbank Wikidata – im Gebel el-ʿUweināt mit prähistorischen Felsgravuren und Felsmalereien. Das Tal ist einer der Höhepunkte im länderübergreifenden Gilf-Kebir-Nationalpark.
  • 24 Qalʿat Abū Aḥmad Qalʿat Abū Aḥmad in der Enzyklopädie WikipediaQalʿat Abū Aḥmad (Q1491628) in der Datenbank Wikidata (Gala Abu Ahmed) – kuschitische Festung unbekannter Funktion aus napatanischer Zeit (etwa 750–350 v. Chr.) mit den Ausmaßen 120 × 180 Meter, etwa 110 Kilometer westlich des Nils im Wadi Howar gelegen. Die Festung wurde 1984 von Archäologen der Universität Köln entdeckt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

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