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Minneapolis–Saint Paul

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Metropolregion Minneapolis-Saint Paul
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Minneapolis und Saint Paul sind die beiden größten Städte im US-Bundesstaat Minnesota. Sie sind faktisch zusammengewachsen und bilden als Twin Cities eine gemeinsame Metropolregion mit insgesamt 3,6 Millionen Einwohnern. Saint Paul ist die Hauptstadt von Minnesota, Minneapolis dagegen die bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Stadt dieses Staats. Gemeinsam bieten sie ein reiches kulturelles Angebot.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name Minneapolis setzt sich aus dem Wort der Dakota-Indianer für „Wasser“ (minne) und dem griechischen Wort für „Stadt“ (polis) zusammen. Er bezieht sich auf die Lage der Stadt am Mississippi-Strom. Der Name Saint Paul geht auf eine dem Apostel Paulus geweihte Kapelle zurück.

Ursprünglich wurde die Gegend von den Dakota besiedelt, die zur Gruppe der Sioux gehören. Erste französische Entdecker erreichten das Gebiet um 1680. Die Vereinigten Staaten erwarben das Gebiet 1803 mit dem Louisiana Purchase von Frankreich. Eine dauerhafte europäisch-amerikanische Präsenz gibt es seit der Errichtung des Fort Snelling am Zusammenfluss der Flüsse Minnesota und Mississippi (10 km südwestlich des heutigen Zentrums von Saint Paul) im Jahr 1819.

Der franko-kanadische Schmuggler Pierre Parrant, genannt „Schweinsauge“, eröffnete 1838 eine Schenke an der Stelle, an der sich heute die Innenstadt von Saint Paul befindet. Um diese herum bildete sich eine Siedlung, die man zunächst wie die Kneipe und ihren Gründer Pig’s Eye nannte. Ein französischer Missionar errichtete 1841 eine katholische Kapelle, die er Saint Paul nannte. Dieser Name übertrug sich dann auf die Siedlung, die 1849 zum Verwaltungssitz des Minnesota-Territoriums erklärt wurde und 1854 das Stadtrecht erhielt. Ein Jahr bevor Minnesota 1858 als 32. Bundesstaat der USA aufgenommen wurde, beschloss das Parlament, die Hauptstadt nach Saint Peter zu verlegen. Einer der Abgeordneten stahl jedoch den Gesetzestext. Deshalb wurde der Beschluss nie umgesetzt und Saint Paul ist bis heute Hauptstadt.

Minneapolis ist ein paar Jahre jünger als Saint Paul: Franklin Steele errichtete 1848 eine Sägemühle an den Saint-Anthony-Fällen am linken Ufer des Mississippi (unmittelbar gegenüber des heutigen Zentrums von Minneapolis), um die herum im Folgejahr eine Siedlung entstand. Nach einem Keuchhusten-Ausbruch, dem Verlust des Jagdwilds und der Wälder durch Abholzung, sahen sich die Dakota 1851 gezwungen, auch das westlich des Mississippi gelegene Land im Vertrag von Traverse des Sioux an die Weißen zu verkaufen. Im selben Jahr gründete John H. Stevens am rechten Ufer des Mississippi die Siedlung Minneapolis, die 1867 das Stadtrecht erhielt und 1872 mit Saint Anthony fusionierte. In den 1880er-Jahren wuchsen sowohl Saint Pail als auch Minneapolis zu Großstädten heran. Das jüngere und zunächst kleinere Minneapolis überholte Saint Paul sogar.

Eine unrühmliche Rolle in der Geschichte von Minneapolis spielte der aus Rumänien eingewanderte Gangster Kid Cann, der in den 1920er- bis 1850er-Jahren großen Einfluss in der Stadt hatte. Ab 1950 war die Einwohnerzahl von Minneapolis rückläufig, weil viele – vor allem weiße Mittelschichtsangehörige – in die Suburbs zogen. Seit 1990 wächst die Bevölkerung aber wieder.

Ein großer Teil der Einwohner von Saint Paul (26 %) hat deutsche Wurzeln. Seit dem Ende des Vietnamkriegs hat Saint Paul auch einen großen asiatischen Bevölkerungsanteil, vor allem aus dem Volk der Hmong, die aus dem Bergland von Vietnam und Laos fliehen mussten, weil sie dort als Verbündete der verhassten Amerikaner galten. Clint Eastwoods Film Gran Torino, der vom Verhältnis zwischen Hmong und alteingesessenen Weißen handelt, sollte zunächst im Raum Minneapolis–Saint Paul spielen, wurde dann aber in Detroit gedreht.

F. Scott Fitzgerald (1896–1940), einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, wurde in St. Paul geboren. Ein weiterer großer Sohn der Stadt ist der Comicautor Charles M. Schulz (1922–2000), der Erfinder der Peanuts. Ihm zu Ehren wurden in der ganzen Stadt große Snoopy-Skulpturen aufgestellt.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Minneapolis–Saint Paul

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der 1 Minneapolis–Saint Paul International Airport Minneapolis–Saint Paul International Airport im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Minneapolis–Saint Paul International Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Minneapolis–Saint Paul International Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinneapolis–Saint Paul International Airport (Q875749) in der Datenbank Wikidata (IATA CodeMSP) ist mit über 38 Millionen Passagieren einer der größten Flughäfen im Mittleren Westen und einer der 20 größten der USA. Er fungiert als Drehkreuz der Fluggesellschaft Delta Air Lines, die (in Kombination mit ihrer Regionaltochter Delta Connection) Verbindungen mit nahezu jedem anderen Flughafen in den USA anbietet. Auch die Billiglinie Sun Country Airlines betreibt hier ein Drehkreuz mit zahlreichen Verbindungen. Aus Mitteleuropa kann man direkt aus Amsterdam (Delta, KLM) hierher fliegen; im Übrigen bieten sich Umsteigeverbindungen über Paris (Air France, Delta), Reykjavik (Delta, Icelandair), London (Delta), Chicago (American, Delta, United) oder Toronto (Air Canada, Delta) an.

Vom Flughafen kann man mit der blauen Metro-Linie in die Innenstadt von Minneapolis fahren. Ins Zentrum von Saint Paul gelangt man mit der Buslinie 54.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Amtrak-Fernzug Empire Builder (Chicago–Saint Paul–Spokane–Portland/Seattle) hält je Richtung einmal pro Tag am 2 Saint Paul Union Depot Saint Paul Union Depot in der Enzyklopädie Wikipedia Saint Paul Union Depot im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaint Paul Union Depot (Q1587587) in der Datenbank Wikidata. Dort kann man in die grüne Linie der Metro umsteigen. Die Fahrt von Fargo (North Dakota) dauert 5½ Stunden, von Milwaukee gut 6 Stunden, von Chicago fast 8 Stunden, von Portland (Oregon) oder Seattle jeweils 37 Stunden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Greyhound-Fernbusse verbinden Minneapolis/Saint Paul mehrmals täglich mit Duluth (2:20–3½ Std; ab 15 $), Fargo (4½–5:40 Std; ab 45 $), Sioux Falls (4:45 Std; ab 56 $), Des Moines (4:50–5½ Std; ab 54 $), Madison (5:15–5:50 Std; ab 19 $), Milwaukee (5½–7½ Std; ab 20 $), Chicago (7½–10 Std; ab 24 $) und Kansas City (8½–10 Std; ab 78 $); einmal pro Tag mit Green Bay (6–6½ Std; ab 70 $). Aus Richtung Omaha kommend muss man in Des Moines umsteigen (insgesamt 7½–8 Std).

  • 3 Minneapolis Bus Station, 950 Hawthorne Avenue (Ecke North 10th Street). Tel.: +1 (612) 371-3325.

In Saint Paul halten die Fernbusse am Union Depot.

Manche Fernbusse halten auch direkt am Campus der University of Minnesota: 4 University of Minnesota Bus Stop, 2428 Delaware Street SE (Ecke Southeast Huron Boulevard).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Metro-Zug
Nice Ride-Leihstation

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Die Metro im Raum Minneapolis–Saint Paul ist ein light-rail-System, vergleichbar mit dem Stadtbahnmodell in europäischen Großstädten, d. h. die straßenbahnartigen Züge fahren teils auf der Straße, teils im eigenen Gleisbett. Die grüne Linie verbindet die Innenstädte von Minneapolis und Saint Paul sowie den Campus der University of Minnesota, die blaue Linie verbindet Minneapolis mit dem Flughafen und der Mall of America. Die Northstar Line ist eine Regionalbahnlinie, die Minneapolis mit den nördlichen und nordöstlichen Vororten entlang des Mississippi (z. B. Fridley, Coon Rapids, bis zum 64 km entfernten Ort Big Lake) verbindet. Darüber hinaus betreibt Metro Transit 127 Buslinien.

Während Metro Transit den größten Teil der Metropolregion Minneapolis–Saint Paul abdeckt, haben sich die südlich gelegenen Vororte am Minnesota River (z. B. Eagan, Burnsville, Apple Valley) für eine eigene Verkehrsgesellschaft entschieden. Der Anbieter heißt dort Minnesota Valley Transit Authority (MVTA) und betreibt 30 Buslinien.

Mit dem Fahrrad und zu Fuß[Bearbeiten]

Skyways in Minneapolis

Minneapolis zählt zu den fahrradfreundlichsten Städten der USA. Nice Ride ist ein öffentliches Fahrradleihsystem mit über 400 Stationen und über 3000 Fahrrädern. Eine Handy-App zeigt, wo man das nächste freie Fahrrad findet. Eine Tagespass kostet 6 $, mit ihm kann man beliebig viele Fahrten von jeweils einer halben Stunde machen.

Auch für Fußgänger sind die Bedingungen in Minneapolis besser als in den meisten Städten der USA. Als sehr fußgängerfreundlich sind der Westen von Downtown und die südlich daran anschließenden Stadtteile Loring Park, Whittier und Uptown einzuschätzen. Eine Besonderheit für Fußgänger bilden die Skyways: Fußgängerbrücken, auf denen man sich vor Wind und Wetter geschützt und ohne Straßen queren zu müssen auf insgesamt 18 Kilometern Länge durch Downtown bewegen kann.

Saint Paul ist im Allgemeinen etwas weniger fahrrad- und fußgängerfreundlich als Minneapolis. In der Downtown kann man sich aber auch hier problemlos zu Fuß bewegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Cathedral of Saint Paul

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Cathedral of Saint Paul, 239 Selby Ave (Bus 21 "Selby Ave & Summit Ave"). Cathedral of Saint Paul in der Enzyklopädie Wikipedia Cathedral of Saint Paul im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsCathedral of Saint Paul (Q655014) in der Datenbank Wikidata. Katholische Kathedrale des Erzbistums Saint Paul und Minneapolis. Sie wurde 1906–15 erbaut und hat die Form einer Kreuzkuppelkirche im neoromanisch-neobyzantinischen Stil.
  • 2 Basilica of Saint Mary, 1600 Hennepin Ave (Bus 4, 6, 12 "Hennepin Ave & 16th St"). Basilica of Saint Mary in der Enzyklopädie Wikipedia Basilica of Saint Mary im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBasilica of Saint Mary (Q810079) in der Datenbank Wikidata. Katholische Kirche, Konkathedrale der Erzdiözese Saint Paul und Minneapolis. Sie wurde 1907–14 erbaut im historistischen Stil.

Bauwerke[Bearbeiten]

Fort Snelling
Staatskapitol von Minnesota
  • 3 Fort Snelling. Fort Snelling in der Enzyklopädie Wikipedia Fort Snelling im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFort Snelling (Q480993) in der Datenbank Wikidata. Historische Festung der US Army am Zusammenfluss von Mississippi und Minnesota. Sie wurde 1819 gegründet.
Minneapolis
  • 4 Stone Arch Bridge. Stone Arch Bridge in der Enzyklopädie Wikipedia Stone Arch Bridge im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStone Arch Bridge (Q742145) in der Datenbank Wikidata. Die historische Eisenbahnbrücke über den Mississippi ist ein Wahrzeichen von Minneapolis. Sie wurde 1883 erbaut, besteht aus 21 Steinbögen und ist 640 Meter lang. Heute wird sie nicht mehr von Zügen, sondern nur noch von Fußgängern überquert.
Saint Paul
  • 5 Minnesota State Capitol, 75 Rev Dr Martin Luther King Jr Boulevard (Metro "Capitol / Rice St" oder Bus 3, 62 "Rice St & University Ave"). Minnesota State Capitol in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota State Capitol im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota State Capitol (Q1789816) in der Datenbank Wikidata. Sitz des Parlaments und der Regierung von Minnesota. 1898–1905 erbaut in einem Mix aus italienischem Renaissance- und französischem Beaux-Arts-Stil nach einem Entwurf des Architekten Cass Gilbert. Die Spitze der marmornen Kuppel ist 67 Meter hoch. Geöffnet: Mo-Fr 8–17.30, Sa 10–15, So 13–16 Uhr; Führungen Mo-Fr 10–14 Uhr jeweils zur vollen Stunde.
  • 6 James J. Hill House, 240 Summit Avenue, Saint Paul (Bus 21 "Selby Ave & Summit Ave"). James J. Hill House in der Enzyklopädie Wikipedia James J. Hill House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJames J. Hill House (Q6136691) in der Datenbank Wikidata. Großzügige Villa des Eisenbahnmagnaten James J. Hill, 1891 erbaut im neoromanischen Stil.
  • 7 Wabasha Street Caves, 215 Wabasha St S (Bus 62, 75 "Wabasha St & Vision Loss Resources"). Wabasha Street Caves in der Enzyklopädie WikipediaWabasha Street Caves (Q17032353) in der Datenbank Wikidata. In den 1840er-Jahren in den Sandsteinfelsen gehauene Höhlen. Sie wurden in der Vergangenheit als Speakeasy (illegale Kneipe) und Treffpunkt der Unterwelt, später als Disco und in neuerer Zeit für Swing-Nächte mit Bigband-Musik genutzt.
  • 8 Minnesota Governor's Residence, 1006 Summit Avenue, Saint Paul (Bus 63 "Grand Ave & Chatsworth St" oder "Grand Ave & Oxford St"). Minnesota Governor's Residence in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Governor's Residence im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Governor's Residence (Q6868289) in der Datenbank Wikidata. 1910 für einen Holzhändler erbaute Villa im Tudorstil. Die Töchter des ursprünglichen Besitzers schenkten sie 1965 dem Staat Minnesota und seitdem dient sie als offizielle Residenz der Gouverneure und ihrer Familien.
  • 9 F. Scott Fitzgerald House, 599 Summit Avenue, Saint Paul (Bus 65 "Summit Ave & Dale St"). F. Scott Fitzgerald House in der Enzyklopädie Wikipedia F. Scott Fitzgerald House im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsF. Scott Fitzgerald House (Q5424041) in der Datenbank Wikidata. In dem Reihenhaus aus braunem Sandstein wohnte 1918–20 der junge Schriftsteller F. Scott Fitzgerald mit seinen Eltern. Er verfasste hier seinen Debutroman Diesseits vom Paradies.
  • 10 Saint Paul Union Depot. Saint Paul Union Depot in der Enzyklopädie Wikipedia Saint Paul Union Depot im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSaint Paul Union Depot (Q1587587) in der Datenbank Wikidata. Der Hauptbahnhof von Saint Paul ist nicht nur ein Ort zum Ankommen und Abfahren, das neoklassizistische Gebäude von 1917–23 ist auch eine Sehenswürdigkeit.

Museen[Bearbeiten]

Walker Art Center
  • 11 Walker Art Center, 1750 Hennepin Avenue, Minneapolis, Minnesota 55403 (Bus 4, 6 "Lyndale Ave S & Vineland Place"). Walker Art Center in der Enzyklopädie Wikipedia Walker Art Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWalker Art Center (Q1851516) in der Datenbank Wikidata. Gilt als eines der besten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst in den USA. Das 1999–2005 erbaute Museumsgebäude wurde vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen. Zu sehen sind Werke der bildenden Kunst (u. a. von Franz Marc, Georgia O’Keeffe, Andy Warhol), aber auch Theaterdarbietungen und Filme.
  • 12 Minneapolis Institute of Art, 2400 Third Avenue South (Whittier; Bus 11 "3rd Ave S & 25th St E" oder Bus 18 "Nicollet Ave S & 25th St W"). Minneapolis Institute of Art in der Enzyklopädie Wikipedia Minneapolis Institute of Art im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinneapolis Institute of Art (Q1700481) in der Datenbank WikidataMinneapolis Institute of Art auf Instagram. Umfassendes Kunstmuseum mit Malerei, Fotografien, Drucke und Zeichnungen, Textilien und Architektur; amerikanische, asiatische, afrikanische, ozeanische und europäische Kunst. Das klassizistische Hauptgebäude stammt von 1915 und wurde von McKim, Mead & White entworfen.
  • Science Museum of Minnesota, 120 W. Kellogg Boulevard, Saint Paul (Metro "Central Station" oder Bus (verschiedene Linien) "6 St at Washington St" oder Bus 94 "5th St & Market St"). Science Museum of Minnesota in der Enzyklopädie Wikipedia Science Museum of Minnesota im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsScience Museum of Minnesota (Q3777245) in der Datenbank WikidataScience Museum of Minnesota auf Twitter. Großes Museum zu Naturkunde, Technik, Physik und Mathematik.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Boote auf Lake Calhoun (Bde Maka Ska)
  • 13 Lakewood Cemetery, 3600 Hennepin Ave (zwischen Lake Calhoun und Lake Harriet; Bus 6 "Hennepin Ave S & 36th St W"). Lakewood Cemetery in der Enzyklopädie Wikipedia Lakewood Cemetery im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLakewood Cemetery (Q1801158) in der Datenbank Wikidata. Landschaftlich, architektonisch und historisch interessanter Friedhof. Er wure ab 1872 nach dem Vorbild französischer Parkfriedhöfe (wie Père Lachaise in Paris) angelegt. Bemerkenswert ist die 1910 erbaute Friedhofskapelle im neobyzantinischen Stil mit kunstvollen Mosaiken, verschiedene Mausoleen und Grabdenkmäler wohlhabender Bürger. Frank C. Mars (Erfinder der Schokoriegel Snickers und Milky Way), Hubert H. Humphrey (US-Vizepräsident), George Mikan (Basketballspieler) und Karl Mueller (Bassist der Rockband Soul Asylum) fanden hier die letzte Ruhe.
  • 14 Lake Calhoun (Bde Maka Ska). Lake Calhoun in der Enzyklopädie Wikipedia Lake Calhoun im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLake Calhoun (Q1800879) in der Datenbank Wikidata. Mit 161 Hektar Fläche der größte See in Minneapolis. Beliebtes Naherholungsgebiet zum Baden, Segeln, Windsurfen, Joggen, Fahrrad fahren, Schwimmen oder Fischen. Er ist mit dem benachbarten 15 Lake of the Isles Lake of the Isles in der Enzyklopädie Wikipedia Lake of the Isles im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLake of the Isles (Q4332113) in der Datenbank Wikidata verbunden, der wiederum eine Verbindung zum 16 Cedar Lake Cedar Lake in der Enzyklopädie WikipediaCedar Lake (Q4218899) in der Datenbank Wikidata aufweist.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Minnesota Vikings
Spiel der Minnesota Twins im Target Field
Im TCF Bank Stadium der Minnesota Golden Gophers

Die Metropolregion Minneapolis–Saint Paul ist mit Teams in allen vier großen Profisportligen der USA vertreten:

  • Minnesota Vikings. Minnesota Vikings in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Vikings im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Vikings (Q221150) in der Datenbank WikidataMinnesota Vikings auf FacebookMinnesota Vikings auf Twitter. American-Football-Team in der NFL. Heimspiele werden im U.S. Bank Stadium ausgetragen.
  • 1 U.S. Bank Stadium, 401 Chicago Ave (Metro "U.S. Bank Stadium"). U.S. Bank Stadium in der Enzyklopädie Wikipedia U.S. Bank Stadium im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsU.S. Bank Stadium (Q7929512) in der Datenbank WikidataU.S. Bank Stadium auf FacebookU.S. Bank Stadium auf InstagramU.S. Bank Stadium auf Twitter. Modernes überdachtes Football-Stadion mit über 66.000 Plätzen (2016 eingeweiht). Heimstätte der Minnesota Vikings, wird aber auch für wichtige College-Baseballspiele der Minnesota Golden Gophers und Großkonzerte von Pop- und Rockstars genutzt.
  • Minnesota Twins. Minnesota Twins in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Twins im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Twins (Q604879) in der Datenbank WikidataMinnesota Twins auf FacebookMinnesota Twins auf InstagramMinnesota Twins auf Twitter. Baseballteam in der MLB-American League. Dreifacher Gewinner der World Series. Heimstadion ist das Target Field.
  • 2 Target Field, 1 Twins Way (Metro, Northstar "Target Field"). Target Field in der Enzyklopädie Wikipedia Target Field im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTarget Field (Q1156635) in der Datenbank Wikidata. Baseballstadion der Minnesota Twins mit Platz für rund 39.000 Zuschauer. Das ESPN-Magazin hat es 2010 als bestes Baseballstadion in Nordamerika bewertet. Hier finden auch große Pop- und Rockkonzerte statt.
  • Minnesota Timberwolves. Minnesota Timberwolves in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Timberwolves im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Timberwolves (Q170558) in der Datenbank WikidataMinnesota Timberwolves auf Twitter. Basketballteam in der NBA. Heimspielstätte ist das Target Center.
  • 3 Target Center, 600 N 1st Ave (Metro "Warehouse Hennepin Ave" oder Bus 94 "7th St N & Hennepin Ave"). Target Center in der Enzyklopädie Wikipedia Target Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTarget Center (Q282675) in der Datenbank Wikidata. Mehrzweckhalle in Minneapolis. Hauptsächlich wird sie für Basketballspiele der Minnesota Timberwolves (Männer) und Minnesota Lynx (Frauen) genutzt; daneben für Konzerte, MMA- und Wrestlingkämpfe.
  • Minnesota Wild. Minnesota Wild in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Wild im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Wild (Q206357) in der Datenbank Wikidata. Eishockeyteam in der NHL. Heimspiele im Xcel Energy Center in Saint Paul.
  • 4 Xcel Energy Center ("The X"), 199 W Kellogg Blvd, Saint Paul (Bus 94 "5th St & 7th St" oder Bus (verschiedene Linien) "6th St & Washington St"). Xcel Energy Center in der Enzyklopädie Wikipedia Xcel Energy Center im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsXcel Energy Center (Q1421388) in der Datenbank Wikidata. Die Mehrzweckhalle in Saint Paul dient in erster Linie für Eishockeyspiele der Minnesota Wild, aber auch Konzerte, Basketball- und Lacrosse-Spiele sowie politische Versammlungen.

Die College-Sportteams der University of Minnesota heißen Golden Gophers. Sie spielen in der Big Ten Conference der NCAA Division I, der obersten Spielklasse des US-Hochschulsports. Besondere Bekanntheit und Beliebtheit haben das Football-, das Basketball- und das Eishockeyteam der Männer. Die großzügigen Sportstätten für Heimspiele befinden sich auf dem Universitätscampus, in der Nähe der Metrostationen Stadium Village und East Bank.

  • 5 Minnesota Golden Gophers Football. Minnesota Golden Gophers Football in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Golden Gophers Football im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Golden Gophers Football (Q6868253) in der Datenbank Wikidata. Heimspiele im TCF Bank Stadium mit über 50.000 Plätzen.
  • 6 Minnesota Golden Gophers Men's Basketball. Minnesota Golden Gophers Men's Basketball in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Golden Gophers Men's Basketball im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Golden Gophers Men's Basketball (Q6868278) in der Datenbank Wikidata. Heimspiele in der Williams Arena.
  • 7 Minnesota Golden Gophers Men's Ice Hockey. Minnesota Golden Gophers Men's Ice Hockey in der Enzyklopädie Wikipedia Minnesota Golden Gophers Men's Ice Hockey im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMinnesota Golden Gophers Men's Ice Hockey (Q6868280) in der Datenbank Wikidata. Heimspiele in der Mariucci Arena.

Kultur[Bearbeiten]

Im Orpheum Theatre
Minneapolis

Nach New York City ist Minneapolis die Stadt mit der höchsten Dichte an Theatern in den USA. Die meisten davon findet man entlang der Hennepin Avenue, die sozusagen dem „Broadway“ von Minneapolis entspricht.

  • 8 Guthrie Theater, 818 South 2nd Street (Bus 22 "Washington Av at Chicago Av" oder Metro "U.S. Bank Stadium"). Guthrie Theater in der Enzyklopädie Wikipedia Guthrie Theater im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGuthrie Theater (Q2027239) in der Datenbank Wikidata. Das bekannteste Theater in Minneapolis. Das moderne Gebäude von 2006 wurde von Jean Nouvel entworfen.
  • 9 Minnesota Orchestra, Orchestra Hall, 1111 Nicollet Mall (Ecke 11th Street). Minnesota Orchestra in der Enzyklopädie WikipediaMinnesota Orchestra (Q1328403) in der Datenbank Wikidata. Klassisches Sinfonieorchester, gegründet 1903. Chefdirigent ist seit 2002 der Finne Osmo Vänskä. Die Konzerte finden in der Orchestra Hall am Peavey Plaza statt.
  • 10 Orpheum Theatre, 910 Hennepin Avenue, Minneapolis, MN 55403. Orpheum Theatre in der Enzyklopädie Wikipedia Orpheum Theatre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOrpheum Theatre (Q7103968) in der Datenbank Wikidata. Traditionsreiches Theater in einem historischen Gebäude von 1921; aufgeführt werden vor allem Musicals. Der König der Löwen von Elton John und Tim Rice wurde hier uraufgeführt.
  • 11 State Theatre, 805 Hennepin Avenue, Minneapolis, MN 55402. State Theatre in der Enzyklopädie Wikipedia State Theatre im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsState Theatre (Q7603574) in der Datenbank Wikidata. Ein weiteres traditionsreiches Theater, seit 1921.
  • 12 Brave New Workshop, 824 Hennepin Ave. Brave New Workshop in der Enzyklopädie WikipediaBrave New Workshop (Q4958376) in der Datenbank WikidataBrave New Workshop auf Twitter. Improvisations- und Sketch-Comedy-Theater.
Saint Paul Winter Carnival
Saint Paul
  • 13 Ordway Center for the Performing Arts, 345 Washington Street, Saint Paul. Ordway Center for the Performing Arts in der Enzyklopädie WikipediaOrdway Center for the Performing Arts (Q7100951) in der Datenbank Wikidata. Kulturzentrum in Saint Paul mit einem Theater- und einem Konzertsaal. Wird für Broadway-Musicals, Opern (Minnesota Opera), Orchesterkonzerte (Saint Paul Chamber Orchestra) und andere Aufführungen genutzt.
  • Saint Paul Chamber Orchestra. Saint Paul Chamber Orchestra in der Enzyklopädie WikipediaSaint Paul Chamber Orchestra (Q2905648) in der Datenbank Wikidata. Professionelles Kammerorchester, kooperiert mit Solisten von internationalem Rang (z. B. der Geigerin Patricia Kopatchinskaja).

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Minnesota State Fair, in Falcon Heights. An 12 Tagen Ende August/Anfang September bis einschließlich Labor Day, eines der größten Volksfeste der USA.
  • Saint Paul Winter Carnival. Im Januar, mit Eisskulpturen, in manchen Jahren auch mit einem Eispalast.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • 1 Dinkytown, rund um SE 4th Street und 14th Ave SE (Buslinien 2, 3 und 6). Dinkytown in der Enzyklopädie WikipediaDinkytown (Q1226555) in der Datenbank Wikidata. In dem Viertel nördlich des Univeritsätscampus wohnen viele Studenten. Es gibt einige kleine Läden, Restaurants und Cafés.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Der Stadtteil 1 Uptown Uptown in der Enzyklopädie WikipediaUptown (Q7899414) in der Datenbank Wikidata (südwestlich des Stadzentrums) ist ein Ausgehgebiet und Zentrum des Nachtlebens. Entlang von Hennepin Avenue, West Lake Street und ihren Nebenstraßen gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés, Bars, ein Theater und zwei Kinos. Ähnliches gilt für das benachbarten Viertel 2 Lyn-Lake Lyn-Lake in der Enzyklopädie WikipediaLyn-Lake (Q6708294) in der Datenbank Wikidata (um die Kreuzung Lyndale Avenue und Lake Street).

Nachtclubs konzentrieren sich vor allem im 3 Warehouse District , entlang der North 1st Avenue, Hennepin Avenue, und 5th Street.

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Eingang zum Campus der University of Minnesota
  • 1 University of Minnesota (kurz "U of M" oder nur "the U"), entlang der Washington Ave SE (Metro "East Bank"). University of Minnesota in der Enzyklopädie Wikipedia University of Minnesota im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUniversity of Minnesota (Q238101) in der Datenbank WikidataUniversity of Minnesota auf FacebookUniversity of Minnesota auf InstagramUniversity of Minnesota auf Twitter. Mit über 50.000 Studenten die größte Universität in Minnesota und eine der renommiertesten im Mittleren Westen. Zu den Alumni gehören 29 Nobelpreisträger (u. a. Bob Dylan), drei Gewinner des Pulitzerpreises und zwei Vizepräsidenten der USA. Der Hauptcampus befindet sich im Ostteil von Minneapolis, ein weiteres Universitätsgelände 5 km weiter östlich im Vorort Falcon Heights.
  • 2 Macalester College, 1600 Grand Ave, Saint Paul, MN, 55105-1899. Macalester College in der Enzyklopädie Wikipedia Macalester College im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMacalester College (Q1141571) in der Datenbank WikidataMacalester College auf FacebookMacalester College auf InstagramMacalester College auf Twitter. Renommiertes Liberal-Arts-College mit internationaler Ausrichtung, das bereits seit 1874 existiert. Die rund 2000 Studenten kommen aus über 90 verschiedenen Ländern. Zu den prominenen Absolventen gehören der UNO-Generalsekretär Kofi Annan, der US-Vizepräsident Walter Mondale und der Schauspieler Peter Berg.
  • 3 University of St. Thomas, 2115 Summit Ave, Saint Paul, MN, 55105-1078. University of St. Thomas in der Enzyklopädie Wikipedia University of St. Thomas im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUniversity of St. Thomas (Q1164229) in der Datenbank WikidataUniversity of St. Thomas auf FacebookUniversity of St. Thomas auf Twitter. Katholische Universität mit knapp 10.000 Studenten.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
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