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Luzón

Artikelentwurf
Aus Wikivoyage

Luzón ist die größte Insel sowie als Verwaltungseinheit eine der drei Hauptinselgruppen der Philippinen.

Regionen

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Die Bezirke von Luzón
Der Hauptstadtdistrikt mit der Hauptstadt und 16 weiteren Städten: Caloocan City, Las Piñas City, Makati City, Malabon City, Mandaluyong City, Marikina City, Muntinlupa City, Navotas City, Parañaque City, Pasay City, Pasig City, Quezon City, San Juan City, Taguig City, Valenzuela City, Pateros
Regierungsbezirk im Norden der Hauptinsel
Bezirk im Nordwesten des Landes
Nördlichster Bezirk der Philippinen
Die Reisschüssel der Philippinen
Bezirk in der Mitte von Luzón mit der größten Bevölkerungsdichte nach Metro Manila
Inselwelt im Südwesten Luzóns
Halbinsel im Südosten Luzóns. Hier wird auch Bikolano gesprochen
Karte
Karte von Luzón
  • Manila - Die Hauptstadt der Philippinen.
  • Banaue - Die Stadt mit den berühmten Reisterrassen

Weitere Ziele

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Zu Luzon zählen die Inseln und Archipele:

  • 1 Babuyan-Inseln
  • 2 Batan-Inseln
  • 3 Calaguas-Inselgruppe
  • 4 Catanduanes
  • 5 Marinduque
  • 6 Masbate
  • 7 Mindoro
  • 8 Palawan
  • 9 Polillo-Archipel (Prov. Quezon)
  • 10 Provinz Romblon

Nationalparks

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Auf Luzon wurden mehrere Naturschutzgebiete mit unterschiedlichem Schutzstatus ausgewiesen. Sie sind in den jeweiligen Provinzartikeln beschrieben. Besonders interessant sind:

  • 11 Hundred Islands National Park . Bekanntes Reiseziel in der Provinz. Die Region ist übersät mit vielen kleinen Inseln. Einige besitzen einen Strand. Man kann sich mit einem Boot für ein paar Stunden an einen „eigenen“ Strand fahren lassen.
    Aus dem rund 250 km südlich liegenden Manila fährt man 4½ Stunden.
  • Auf dem Gebiet Luzons wurden steinzeitliche Reste von Besiedlung gefunden, so der 7000+ Jahre alte „Callao-Mann“ (Homo luzonensis) 2019 sowie schon seit den 1960ern die verschiedene Funde, insgesamt fast 3000 Stücke, von vor 16.000-29.000 Jahren verstorbenen Menschen des „Tablon-Mann“ aus der Gegend am Lipuun Point auf Palawan.
Die 12 Callao-Höhle ist Teil eines Nationalparks bei Peñablanca mit 300 Höhlen und kann 9–17 Uhr gegen geringen Eintritt ohne Führer besichtigt werden. Ihre sieben Säle (zwei weitere stürzten beim Erdbeben 1980 ein), deren Decke bis knapp unter die Erdoberfläche reicht, sind alle durch Tageslicht ausgeleuchtet.

Hintergrund

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Aufgrund der abgeschiedenen Lage der Gebirgsregionen entwickelten sich auf Luzon viele endemische Tier- und Pflanzenarten. So ist z.B. Musseromys eine nur auf Luzon endemisch vorkommende Gattung kleiner Altweltmäuse. Alle vier Arten der Gattung, die erst 2009 bzw. 2014 beschrieben wurden, leben in Bergregionen im mittleren und nördlichen Teil. Die Gattung ist nah verwandt mit den Luzon-Baumratten (Carpomys). Ihr Lebensraum sind dicht bewaldete Bergländer in 2100–2400 Metern.

Luzon war vor ca. fünf- bis siebentausend Jahren das erste Ziel der Besiedlung von Ureinwohnern aus Taiwan, die dann später als „Austronesier“ die pazifische Inselwelt besiedelten. Diese “Out of Taiwan”-Modell konnte erst durch die DNS-Analyse bestätigt werden. In den abgelegenen, gebirgigen Regionen leben noch die in zahlreiche Stämme geteilten Nachfahren. Zur deren großen Diversität trug auch die Kopfjagd bei, die es in alter Zeit unattraktiv machte mit Nachbarn in den Tälern nebenan in Kontakt zu treten. Für jene ist die Sammelbezeichnung Aeta (sprich Aïta) bzw. Agta üblich, wobei sie eine Untergruppe der Negritos sind. Die wenigen vorhandenen Studien zeigen, daß deren zivilisationsferne, „natürliche“ Lebensweise wegen hoher Kindersterblichkeit für eine Lebenserwartung von nur 16½ Jahren sorgt, wobei knapp ein Sechtel der Männer durch Mord und Totschlag ums Leben kommt. Ein Zeichen von mangelhafter Ernährung ist Kleinwüchsigkeit – junge Frauen sind, mit 12–13 Jahren ausgewachsen, durchschnittlich 1,4 0m groß.
Aus chinesischen und japanischen Quellen ist ein mittelalterliches Fürstentum belegt. Von den Spaniern wenig behelligt war die Bergregion im 20. Jahrhundert Rückzugsraum für Aufständische, so die Katipunan 1896-1902, anti-japanischer Partisanen und später der “Nice People Around”, der als „Kommunisten“ verteufelten “New People’s Army”. Das Aufkommen und die Ausbreitung von Bergbau, Entwaldung, illegaler Abholzung und Brandrodung führte zu einem stetigen Rückgang der eingeborenen Urbevölkerung.

Sprache

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Seit den Philippinisierungsmaßnahmen im Bildungswesen unter Marcos viel Tagalog. Dazu etliche nord-philippinische Sprachen mit wenigen Sprechern und lokaler Bedeutung, abgesehen vom Ilokano mit dem sich die größte Gruppe verständigt.

Anreise

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Wird international in der Regel über Manila erfolgen.

Mit dem Flugzeug

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Clark International Airport (2003-14: Diosdado Macapagal International Airport, ​IATA: CRK; Halt an der PNR Metro Commuter Line, nach Fertigstellung frühestens 2029) . Der Name kommt von der großen amerikanischen Luftwaffenbasis, die hier bis 1992 bestand. Ausgebaut mit neuem Terminal 2022. Wird vor allem von Billigfliegern des nahen Auslandes bedient.
Subic Bay International Airport (IATA: SFS) . Der Name kommt von der amerikanischen Marinebasis, die hier bis 1992 bestand. Wird 2026 kommerziell nicht für Passagiere, sondern nur für Luftfracht angeflogen.

Regionalflugplätze

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Die regionale Fluggesellschaft Sky Pasada bedient 2025 mit ihren acht kleinen Maschinen vor allem die Flugplätze Nord-Luzons.

Nördlich Manilas
  • 1 Laoag International Airport (IATA: LAO; bei Laoag City, Provinz Ilocos Norte) . Seit der Coronakrise wurden die „internationalen“ Flüge, das waren vor allem Charter aus China gewesen, nicht wieder aufgenommen. Es gibt lediglich Verbindungen mit Manila sowie regionalen Flugplätzen mit Kleinmaschinen.
  • 2 Cagayan International Airport (Lal-lo International Airport, ​IATA: LLC) . Gegenwärtig kein kommerzieller Passagierdienst. Der Landeplatz wird für Luftfracht der Sonderwirtschaftszone genutzt.
  • 3 Flughafen Basco (Basco Airport, ​IATA: BSO; auf der Insel Batan) .
  • 4 Flugplatz Itbayat (Itbayat Airport, ​Jorge Abad Airport; in der Provinz Batanes) . Nur Flüge aus Tuguegarao und Basco in Kleinmaschinen.
  • 5 Flughafen Tuguegarao (Tuguegarao Airport, ​IATA: TUG) . Verbindungen mit Manila und den regionalen (Insel)-Flugplätzen Basco, Binalonan, Calayan, Maconacon, Palanan.
  • 6 Flugplatz Binalonan (35 km von Dagupan City, 65 km von Baguio) .
  • 7 Flugplatz Calayan (SÜdküste der Insel Calayan) . Hat nur Platz für 6–8-Sitzer.
  • 8 Flughafen Cauayan (Cauayan Airport, ​IATA: CYZ), am Südrand der Stadt Cayuan City (Provinz Isabela, 41 km nordöstlich von Santiago) . Verbindungen mit Manila und mit Kleinflugzeugen nach Maconacon und Palanan, beide ebenfalls in der Provinz.
  • 9 Landeplatz Maconacon (Maconacon Airport; Ostküste der Provinz Isabela) . Piste am Meer, geeignet für Kleinmaschinen.
Südlich Manilas
  • 10 Bicol International Airport (IATA: DRP; in Legazpi, Albay) . Obwohl „international“ nur Inlandsflüge.
  • 11 Flughafen Naga (IATA: WNP) . Nur Verbindungen mit Manila und Clark.

Mobilität

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Straßenkilometer
Laoag – Matnog1063 km
Laoag – Santiago (Kalinga Rd)387 km
Laoag – San José365 km
Quezon City – Tuguegarao477 km
Quezon City – Batangas City117 km
Quezon City – Matnog591 km
Manila – Baguio246 km
Manila – 100 Islands (via R8)251 km
Manila – 100 Islands (Küste)356 km
Olongapo (Subic) – Manila154–173 km
Dagupan – Cabanatuan City139 km
Naga City – Caramoan Port151 km
San Francisco (Aurora) – Lucena178 km

Hauptstraßen

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Die „Pan-Philippinische Straße,“ der Maharlika Highway führt Nord-Süd durch die Inselmitte und berührt, von seinem nördlichen Ende in Laoag Laoag – Burgos – Aparri – Lal-lo – Tuguegarao – San Pablo – Cabagan – Ilagan – Cauayan – Santiago – Solano – Bayombong – Santa Fe – San Jose City – Cabanatuan – Gapan – San Miguel – Baliwag – Pulilan – Guiguinto – Quezon City – Calamba – Matnog – Santo Tomas – San Pablo – Tiaong – Candelaria – Sariaya – Tayabas – Pagbilao – Atimonan – Gumaca – Lopez – Calauag – Labo – Daet – Sipocot – Milaor – Naga City – Pili – Nabua – Polangui – Daraga – Sorsogon City – Irosin – Matnog – …🛳

Die Autobahnen North bzw. South Luzon Expressway (NLEX bzw. SLEX) verbinden die Hauptstadtregion mit den entsprechenden Landesteilen.

Der mautpflichtige Metro Manila Skyway im Südosten der Stadt ist mit 39 km eine der längsten auf Stelzen ausgeführten Stadtautobahnen der Welt. Er verbindet NLEX und SLEX. Von ihm zweigt der 12,5 km lange NAIA Expressway zum Flughafen ab.

Der Sumulong Highway kommt geradewegs aus Osten im Stadtgebiet von Antipolo nach Manila.

Die lange vernachlässigte Staatsbahn PNR betreibt Regionalzüge zwischen Laguna und Quezon sowie in der Region Bicol zwischen Sipocot, Naga, Lupi und 12 Bahnhof Legazpi .
Die PNR Metro Commuter Line, mit dem 13 Umsteigebahnhof Tutuban wurde wegen Streckenneubaus bis (mindestens) 2029 komplett stillgelegt.

Siehe auch: Verkehr in Manila

Sehenswürdigkeiten

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Auf Luzón
1 Kirchenruine in Cagsaua , bei der Außenstelle des Nationalmuseums in Bicol, mit dem Vulkan Mayon im Hintergrund
  • Banaue. UNESCO-Welterbe
  • Paoay. UNESCO-Welterbe

Nördliche Inseln

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Die Batan-Inseln (Batanes, zugleich Provinz) liegen nördlich auf halber Strecke zur chinesischen Provinz Taiwan. Nur die Hauptinsel Batan, Itbayat und Sabtang sind bewohnt.

Aktivitäten

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Pilinüsse (von Canarium ovatum-Bäumen) erden roh verzehrt oder mit Honig geröstet, ganz oder gemahlen zu Süßigkeiten verarbeitet.

Sind in den einzelnen Ortsartikeln beschrieben.

Sicherheit

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Der lange als erloschen geltende Vulkan Pinatubo brach im Jahre 1991 und wieder 2021 aus. In jüngerer Zeit gab es schwere Erdbeben 2013, 2019 und 2022. Die Zahl der Todesopfer wird durch die unkontrollierte, schlampige Bauweise vieler Gebäude erhöht. Das ist auch der Grund weshalb Taifune die das Land treffen hunderte oder tausende Todesopfer fordern, der selbe Tropensturm falls er ein paar Tage später Südjapan trifft vielleicht drei oder fünf Opfer fordert.

Klima

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Je nach Höhenlage unterschiedlich, jedoch vom Monsun geprägt mit viel Niederschlägen Juni mit September.

Literatur

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  • The Agta of Northeastern Sierra Madre: Photographs; Manila 2000
  • Elixhauser, Sophie; Ethik in der angewandten Ethnologie: eine Feldforschung zum Tourismus auf den Philippinen; Norderstedt 2006 [Mag.-Arb. Uni München 2004]
  • Ferrer, Miriam Coronel; Region, Nation and Homeland: Valorization and Adaptation in the Moro and Cordillera Resistance Discourses; Singapore 2020 (ISEAS - Yusof Ishak Institute, 2020
  • Heaney, Lawrence R.; The Mammals and Birds of Camiguin Island, Philippines, a Distinctive Center of Biodiversity; Chicago, Ill. 2006 (Field Museum of Natural History)
  • Mijares, Armand; Unearthing Prehistory: The Archaeology of Northeastern Luzon, Philippine Islands; Oxford 2007 (Archaeopress)
  • Oles, Dietmar; Das San-Pablo-Vulkangebiet (Philippinen); Aachen 1988
  • Philippines: Indigenous Peoples of Luzon/The Cordilleras, Bibliographie
Historisch
  • Rinne, Friedrich; Zwischen Filipinos und Amerikanern auf Luzon: Skizzen; Hannover 1901 (Jänecke); Scan
  • Wilcox, W. B.; Through Luzon on highways and byways; Philadelphia 1901 (Franklin); [ark:/13960/t3wt6nn8g Permalink]
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Artikelentwurf
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