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La Línea

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La Línea de la Concepción
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La Línea de la Concepción ist eine Stadt in Andalusien. Wie der Name sagt, war hier lange die Frontlinie zwischen dem britischen besetzten Gibraltar und Spanien. Aus dem Dorf, das sich um das Militärlager des 18. Jahrhunderts gebildet hatte wurde 1870 eine selbstständige Gemeinde. Noch heute sieht man im etwa 250 Meter breiten, teilweise zum Park umgestalteten Streifen zwischen der Av. Principe de Asturias unmittelbar an der Grenze und der Av. del Ejécito („Straße der Armee“) Bunkeranlagen aus der Zeit der letzten kompletten Absperrung, die von 1969 bis 1985 dauerte. Während dieser Zeit wurde, um für die Verluste aus dem grenzüberschreitenden Handel zu kompensieren Industrieförderung geleistet. In der Bucht Richtung Algeciras entstand ein Ölhafen mit Lagertanks. An der Westseite gab es eine Fischfabrik, nach der ein kleiner Hafen La Atunara benannt ist.
Es gibt eine kompakte Altstadt um Kirche, Rathaus und Markthalle. Die Urb. Residencial Guadiaro und Las Dunas 17 sind zur Mittelmeerseite hin und für Touristen uninteressant.

Hintergrund[Bearbeiten]

La Línea ist vor allem Durchgangsstation für Fahrten nach Gibraltar, touristische Attraktionen gibt es kaum. Zahlreiche in Gibraltar Arbeitende haben sich hier Wohnungen gesucht, da die Mieten günstiger sind. Auch kommen viele der an der Costa del Sol lebenden Briten hierher, um einmal „richtiges“ Essen zu bekommen - wobei sich einem Mitteleuropäer die Frage aufdrängt weshalb man klassisches englisches Essen der spanischen Küche vorziehen möchte. Gibraltar gehörte nie der EU-Mehrwertsteuerzone an, so daß es für bestimmte Güter auch für Spanier günstiger ist, diese auf dem Felsen zu kaufen. Bei den meisten Waren kommt man jedoch in Spanien deutlich günstiger weg, so daß die meisten Felsbewohner zum Einkaufen über die Grenze kommen.

Anreise[Bearbeiten]

Blick vom Plaza de la Constitución auf den Fels englischer Affen.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen von Gibraltar wird nur aus Großbritannien angeflogen.

Aus Mitteleuropa gelangt man einfacher zum Flughafen Malaga oder Jerez de la Frontera. Beide sind jeweils über 110 Kilometer entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof San Roque-La Línea nach der Renovierung 2010.

1 Bahnhof San Roque-La Línea (12 km von La Línea). An der Strecke nach Algeciras wird dieser Haltepunkt nicht allzu oft bedient. Es gibt Verbindungen nach Madrid-Puerta de Atocha sowie Granada und Cordoba. JWD, es gibt keine Busverbindung.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

2 Estación de Autobuses de La Linea. Vergammelt. Von/nach Algeciras, mit Linie 120 oder San Roque, dort fährt die Linie M-230 (bzw. M-121), gelangt man wochentags halbstündlich, am Wochenende stündlich, von kurz vor 8 bis 22.00 in den Ort. Estepona bedient acht Mal täglich M-240. Die Busse sind behindertengerecht. Wenige Schließfächer, die Wertmünze ist bei der Klofrau zu kaufen (€ 5), wenn man sie findet. Geöffnet: 6.30-22.30.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es gibt eine Ausfahrt von der Küstenautobahn.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Hafen von La Linea (Plan 2009).

3 Marina Alcaidesa (Ca. 15 Min. Fußmarsch entlang der Hauptstraße bis zum Ortskern). Tel.: +34 956 021 660. Der 2010 eröffnete Yachthafen wird vor allem angelaufen, weil die Plätze in Gibraltar, wo der Diesel billiger ist, schnell voll sind. Anmeldung auf Kanal 9. Bei Nord-Westwind ungünstig anzulaufen. Der Hafen kann zum internationalen einklarieren genutzt werden. Geöffnet: Büro tgl. 8.00-20.00.

Mobilität[Bearbeiten]

Am besten zu Fuß. Wenn nicht gerade ein Flugzeug landet ist der Weg in die Innenstadt von Gibraltar in einer halben Stunde zu gehen.

Die Parkplätze im Grenzbereich können in der Hochsaison schnell voll werden. Lange Staus am 1 Grenzübergang sind nicht mehr so häufig seit der Kompromiß über die Souveränität des Flughafens Drohgebärden der einen oder anderen Regierung überflüssig gemacht hat. Dies könnte sich nach dem Brexit bald wieder ändern. Auf spanischer Seite hat automatisierte Kontrollautomaten installiert.

Es gibt drei Stadtbuslinien (Einzelfahrt € 1; 2018), die alle am 1 Plaza de la Constitución ihren Anfang haben:

  1. Atunara zum Hospital über Las Dunas, wochentags halbstündlich, sonntags stündlich.
  2. Junquillos zum Hospital über Rocamar, wochentags halbstündlich, sonntags stündlich.
  3. Margarita Center über Hospital, Rundlinie, alle 60 oder 90 Minuten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Museo del Istmo ist in der ehemaligen Kommandantur untergebracht.
2 Iglesia de la Inmaculada.

3 Museo Taurino Pepe Cabrera, C/ Mateo Inurria, 2. Dem Stierkampf gewidmete Ausstellung. Geöffnet: Mo.-Fr. 11.30-14.00. Preis: € 3.

4 Museo Cruz Herrera, Av. de España, 7. Vor allem Ölporträts von Frauen, aber auch „exotisches“ wie Playmobilburgen oder Figuren zusammenschweißt aus Gabeln und Löffeln.

Der 5 Plaza Fariñas, in den 1990ern nächtlicher Treffpunkt von Drogenhändlern, wird seit der Umgestaltung besser kontrolliert und ist nun höchst angenehm.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Blick auf den Osten der Stadt mit der Mole von La Atunara (2008).

1 Playa La Atunara (Playa de Levante), Paseo del Mediterráneo. Nichts besonderes, aber etwa zwei Kilometer langer, 30 Meter breiter grauer Sandstrand mit Blick auf Gibraltar.

Ende Mai veranstaltet man, im Turnus mit anderen Städten der Region und Gibraltar, durchaus aufwendig die Juegos del Estrecho, eine Sportveranstaltung.

Einkaufen[Bearbeiten]

1 Mercado Municipal, Calle Álvarez Quintero, 56. Typisch spanische kleinstädtische Markthalle. Geöffnet: Mo.-Sa. 8.00-14.00.

An Supermärkten gibt es einen innerstädtischen 2 Mercadona und an der Calle Cartagena, der Hauptstraße, die den nördlichen Stadtrand bildet einen 3 Carrefour sowie Lidl.

Der 2019 anstehende Brexit wird zumindest zollrechtlich keine Änderung bringen, da Gibraltar nie im EU-Zollgebiet war. Das bedeutet, daß für Verbrauchsgüter nur die geringen Freimengen für Nicht-EU-Staaten gelten. Die Ausfuhr von Zigaretten aus Gib ist auf 200 beschränkt. Bei der Einreise nach Spanien wird vom Zoll stichprobenartig kontrolliert.

Küche[Bearbeiten]

Die üblichen kleinen spanischen Bars sind zahlreich.

Nachtleben[Bearbeiten]

2 Palacio de Congresos (Stadthalle), Av. Príncipe de Asturias. Veranstaltungen und Theateraufführungen aller Art.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die Unterkünfte hier werden gern als preisgünstige Alternative zu den teuren Hotels Gibraltars genutzt. Bei den Hostales gilt: je näher an der Grenze, umso teurer.

Günstig[Bearbeiten]

1 Wohnmobil-Stellplatz (Mit Blick von der Grenze linker Hand, am Rande des Yachthafens). U.a. auch kleines WC und Waschsalon (€ 4 Wasch, € 3 Trockner. Nur € 1 Münzen, keine Wechselmöglichkeit oder Waschpulver). Keine Kassettenleerung und Duschen. Preis: € 12.

2 Camping Sureuropa, Camino Sobrevela, s/n. Geöffnet: Ganzjährig geöffnet. Preis: Zelt € 4,70-5,50.

3 Hostal París, Calle del Sol, 58. Tel.: +34 956 17 13 12. Preis: € 30.

4 La Esteponera, Calle Carteya, 10. Tel.: +34956176668. Einfach und sauber. Instabiles WLAN. Geöffnet: Winterpause Mitte Dezember bis Dreikönig. Preis: Einzel mit Bad € 25, ohne 15. Doppel 35.

Mittel[Bearbeiten]

Wer standardisierte internationale Mittelklasse sucht hat die Auswahl zwischen AC Hotel by Marriott und Holiday Inn Express.

Gehoben[Bearbeiten]

5 Ohtels Campo de Gibraltar (vormals Iberostar), Av. Príncipe de Asturia. Eine architektonische Monstrosität ist dieser den Palacio de Congreso abschirmender Riegel. Preis: Einzel ab € 65; o.F., Parkplatz extra.

Gesundheit[Bearbeiten]

2 Centro de salud La Linea-Centro La Velada. Preis: EU-Krankenversicherungskarte gültig.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl: 11300

Autovermietung, Wechselstube, Waschsalon, Souvenirläden, zwei amerikanische Hamburgerbrater usw. findet man mit dem Rücken zur Grenzabfertigung in den gassenförmig angelegten Buden wenn man Richtung Altstadt blickt. Das Postamt und Touristeninfo sind am Plaza Constitution anschließend.

Ausflüge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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