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Unesco-Welterbestätten in Afrika
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Karnak/Freilichtmuseum

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Kapellen verschiedener Könige im Freilichtmusem
Freilichmuseum Karnak
المتحف المفتوح بالكرنك
Gouvernement Luxor
Höhe
78 m
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Lage
Lagekarte von Ägypten
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Karnak/Freilichtmuseum

Das Freilichmuseum Karnak (englisch: Karnak Open Air Museum, französisch: Le Musée de Plein Air de Karnak, arabisch: ‏المتحف المفتوح بالكرنك‎, al-Matḥaf al-Maftūḥ bi-l-Karnak), das sich in der Nordwestecke des Tempelbezirks des Amun-Re befindet, enthält wiedererrichtete Monumente, die während der 2000-jährigen Bauzeit des Tempels des Amun-Re bzw. des Month-Tempels in el-Madāmūd in Folge von Erweiterungen abgerissen wurden und in Fundamenten oder in Pylonen wiederverbaut wurden. Zu den Höhepunkten zählen die Weiße Kapelle Sesostris’ I., die Rote Kapelle der Hatschepsut und die Alabasterkapelle Amenophis’ II.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Grabungen im Tempelbezirk seit dem 19. Jahrhundert haben Tausende Tempel-, Stelen- und Statuenfragmente zu Tage befördert. Diese wurden zum großen Teil auf den Freiflächen im Nordwesten und Südwesten des Tempelbezirks abgelegt. Wichtige Funde gelangten insbesondere bei der Untersuchung des III. Pylons in den Jahren 1923 bis 1954, als Steinblöcke abgerissener Kapellen zum Vorschein kamen. Hierzu gehörten u. a. die Weiße Kapelle Sesostris’ I., die Alabasterkapelle Amenophis’ I. und die Rote Kapelle der Hatschepsut. Weitere wichtige Baufragmente wurden seit Anfang des 20. Jahrhunderts im sog. Cachettenhof, dem ersten Hof vor dem VII. Pylon, vom französischen Ägyptologen Georges Legrain geborgen.

Bereits 1935 wurde im Bereich des heutigen Freilichtmuseums die Weiße Kapelle wiedererrichtet. Der Bereich wurde zwar schon früh als Museum angesprochen. Die Nutzung als Museum setzte aber voraus, dass hier vorhandene Überreste aus der Spätzeit erst vorab untersucht wurden. In den nicht öffentlich zugänglichen Bereichen dauern die Grabungen noch an.[1]

Das Freilichtmuseum wurde am 22. April 1986 eingeweiht und so interessierten Reisenden zugänglich gemacht. Zum Museum gehören sowohl wiedererrichtete Monumente als auch bedeutsame Einzelfunde, die auf Steinbänken präsentiert werden.

Anreise[Bearbeiten]

Das Museum erreicht man durch die Nordmauer des Großen Vorhofes im Tempelbezirk des Amun-Re. Ein direkter Zugang zum Museum ist nicht vorhanden. Unmittelbar vor dem Museum befindet sich das Tickethäuschen. Der Eintrittspreis beträgt für Ausländer LE 60, für ausländische Studenten LE 30 (Sand 10/2017).

Um optimale Lichtverhältnisse zum Fotografieren zu erzielen, sollte die Besichtigung vorzugsweise vormittags erfolgen.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Museum muss zu Fuß ergründet werden. Es wurden nur an einigen Stellen Gewegplatten ausgelegt. Über weite Teile wurde der natürliche Untergrund belassen oder mit Schotter verfestigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Beschreibung erfolgt entsprechend der Lage der Monumente.

Kapelle Amenophis’ II.[Bearbeiten]

Die Alabasterkapelle Amenophis’ I. wird weiter unten beschrieben.

Die Alabasterkapelle Amenophis’ II. befindet sich nur wenige Meter hinter dem Tickethäuschen an der östlichen Seite des Weges.

Die Kapelle wurde zur Zeit des Königs Amenophis’ II. in der 18. Dynastie (Regierungszeit 1425 bis 1397 v. Chr.) westlich des IV. Pylons zwischen dem Obeliskenpaar Thutmosis’ I. aus Kalzit in der Mitte des Festhofs Thutmosis’ II. errichtet. Sie lag somit in der Tempelachse. Die Eingang war nach Osten zum IV. Pylon ausgerichtet. Zwischen dieser Kapelle und dem Pylon befanden sich noch die Obeliskenpaare Thutmosis’ III. und der Hatschepsut. Thutmosis IV. ließ diese Kapelle abreißen. Der Großteil der Blöcke diente später als Füllmaterial für den III. Pylon. Zwei Kapellenfragmente wurde zu Stelen Ramses’ II. umgewandelt und vor dem Tempel A im Tempelbezirk der Mut aufgestellt. Die Fragmente wurden Mitte des 20. Jahrhunderts wiedergefunden und 2006 zur Kapelle im Freilichtmuseum zusammengefügt.

Um einen Eindruck vom ursprünglichen Aussehen zu erlangen, wurden auch die Obelisken Thutmosis’ I. rekonstruiert. Diese Obelisten wurden mit Zungenmauern mit der Kapelle verbunden. Die Kapelle wurde mit Rundstäben an den Ecken versehen. Den oberen Abschluss auf allen Seiten bildet eine Hohlkehle.

Die Außenseiten der Kapelle wurden mit einem Flachrelief versehen und sicher bemalt. Das Innere der Kapelle war undekoriert. Vor der Rückwand befand sich wohl einst eine rote Granitstele Amenhoteps’ II.

Die Türpfosten wurden mit je drei Anbetungsszenen Amenophis’ II. vor Amun versehen. Am oberen Ende des rechten Pfostens ist der schreitende Gott mit einem Was-Zepter in der linken und dem Ankh-Zeichen in der rechten Hand auszumachen. Auf dem linken Pfosten ist der ithyphallische Gott Amun mit einer Geißel auszumachen. Auf dem Sturz wurden je drei Anbetungszenen spiegelbildlich angeordnet, dabei ist der rechte Teil besser auszumachen. Amenophis II. opfert hier jeweils vor dem thronenden Amun-Re. Die Hohlkehle wurde mit einer Flügelgottheit dekoriert.

An den Seiten, hinter den Obelisken, wurden weitere Anbetungsszenen, wohl in vier Registern, angebracht.

Die Kapelle diente wohl als Statuenschrein des Königs. Für die Aufnahme einer Götterbarke war sie wohl zu klein. Problematisch ist eigentlich auch ihr früherer Standort in der Tempelachse. Aufgrund des fehlenden Zugangs der Kapelle im Westen hätten die Prozessionen vom Nilufer um die Kapelle herumgeführt werden müssen. Es ist jedoch denkbar, dass zu jener Zeit die meisten Prozessionen über die Nord-Südachse erfolgten.

Links neben der Kapelle wurden zwei Granitstatuen wohl desselben Königs aufgestellt.

Kalksteinkapelle der Hatschepsut[Bearbeiten]

Unweit von der Kapelle Amenophis’ II. befindet sich an der westlichen Seite des Weges die Kalksteinkapelle der Hatschepsut, das Nṯrj-mnw (Netjeri-menu), das göttliche Momument der Königin Hatschepsut (18. Dynastie, Regierungszeit 1479 bis 1458 v. Chr.). Sie ist gegenwärtig die jüngste Erweiterung des Museums. 204 Kalksteinfteinfragmente ließen eine teilweise Rekonstruktion zu, die vier Jahre andauerte. Die Kapelle wurde im Februar 2013 der Öffentlichkeit übergeben.[2] Wahrscheinlich wurde sie kurz nach dem Tod Thutmosis’ II. errichtet, etwa zur Zeit der Regentschaft der Hatschepsut, die die Königsrolle für den noch unmündigen Thutmosis III. einnahm, weil die Namensnennung Thutmosis’ III. gelegentlich durch Hatschepsut oder Thutmosis II. ersetzt wurde.

Die unregelmäßige, etwa 12 Meter breite Kapelle, diente wohl als Barkenkapelle. Auf der linken Seite befindet sich ein Durchgang mit zwei Kammern. Daneben befinden sich an der Vorderseite die Türen zu zwei Räumen. Von der Rückseite gelangte zum zu einer Querhalle, die wohl zu drei nebeneinander liegenden Räumen führte.

Die Kapelle war offensichtlich nur dem Amun geweiht. In den Szenen sind Thutmosis II., Hatschepsut, Thutmosis III. und die älteste Tochter der Hatschepsut und Thutmosis’ II., Neferu-Re, dargestellt. Hatschepsut und Thutmosis’ II. sind auch zusammen zu sehen, manchmal in Begleitung ihrer Tochter, die selbst nicht allein auftritt. Die gemeinsame Darstellung der Hatschepsut mit Thutmosis III. ist selten. Dabei stehen sie jedoch jeweils allein vor dem Gott Amun.

Bänke mit Einzelfunden[Bearbeiten]

Nördlich der Kalksteinkapelle, westlich des Weges, werden auf mehreren Bänken bedeutsame Einzelblöcke präsentiert. Nicht selten werden sie hier kurz vor der Wiedererrichtung eines Monuments platziert.

Weiße Kapelle Sesostris’ I.[Bearbeiten]

Weiße Kapelle Sesostris’ I.

Nördlich der vorgenannten Bänke fällt der Blick gleich nach Westen auf die Top-Sehenswürdigkeit Weiße Kapelle oder Chapelle blanche, auch wenn sich vorher im Bereich der Südmauer des Museums noch Zeugnisse von Sesostris III. und Amenophis IV. befinden.

Die Weiße Kapelle oder Chapelle blanche gehört zu den frühesten Bauten des Tempelbezirks des Amun-Re, ist das älteste geschlossene Bauwerk des Tempelbezirks und wurde von Sesostris I. in der 12. altägyptischen Dynastie (Regierungszeit etwa 1975–1930 v. Chr.) anlässlich seines ersten Sedfestes, seines ersten Krönungsjubiläums, als Barkenschrein errichtet. Sie war Teil der Tempelanlage Sesostris’ I. im Bereich des heutigen offenen Hofes vor der Festhalle Thutmosis’ III. Im Neuen Reich wurde sie abgerissen, und ihre Blöcke wurden als Füllmaterial im III. Pylon zur Zeit Amenophis’ III. verbaut. 1927 wurden die Blöcke dieses Tempels im III. Pylon wiedergefunden, und bis 1930 konnten alle Blöcke geborgen werden. 1935 wurde die Kapelle wiedererichtet.

Die aus Kalzit – auch ägyptischer Alabaster genannt – errichtete Kapelle zeigt den König Sesostris I. bei verschiedenen Opferhandlungen vor den Göttern Amun, Amun-Min, Amun-Kamutef, Amun-Re und Amun-Re-Kamutef. An den Außenseiten sind zusätzlich Gottheiten und Embleme der einzelnen Gaue genannt.

Zu beiden Seiten führt eine Rampentreppe zum quadratischen Pfeilerheiligtum mit einer Seitenlänge von 6,54 Metern. Die Pfeilerhalle mit 16 Pfeilern erhebts sich auf einem 1,2 Meter hohen Sockel. An allen Seiten sind je vier Pfeiler zusehen. Innerhalb der Kapelle wurde ein Barkensockel errichtet. Den oberen Abschluss der Kapelle bildet eine Hohlkehle.

Alle Pfeiler wurden von allen Seiten dekoriert. Der König Sesostris I. ist jeweils mit einem oder zwei Göttern dargestellt. Der König tritt einerseits als Handelnder auf. Er begleitet z. B. den Transport des Kultbildes, er opfert Getränke, Brot, Milchgefäße, Weihrauch, Lattich und Zwiebeln oder er umgreift einen Gott. Andererseits empfängt er auch Leben und Dauer von Gottheiten. Auch wenn das Sedfest nicht dargestellt ist, es ist aber auf 34 Pfeilerseiten erwähnt.

Eine Absperrung verhindert heutzutage den Zugang in das Innere der Kapelle.

Vortor Amenophis’ IV.[Bearbeiten]

Vortor Amenophis’ IV.

Das Vortor Amenophis’ IV. war einst Teil des III. Pylons, der von Amenophis III. errichtet wurde. Amenophis IV., der spätere Echnaton, vollendete den Pylon. Das Sandsteintor stand noch bis Ende der 1950er-Jahre an seinem ursprünglichen Standort am Nordturm des III. Pylons. Das Vortor wurde abgebaut, um an im Pylon verbaute Tempelteile zu gelangen.

Auf der 14 Meter hohen und 10 Meter breiten Wand wurde der laufende Amenophis IV. dargestellt, wie er die Schöpfe aller seiner Feinde mit der linken Hand ergreift, um sie mit der Keule in der rechten Hand zu erschlagen. Derartige Szenen gehören zu den gängigsten Darstellungen der Königsikonografie. Der Körper des Königs und seine Inschrift wurden nach seiner Regentschaft grob ausgehackt. Oberhalb der niederzuschlagenden Feinde sind seine Namen noch auszumachen, die aus den ersten fünf Regierungsjahren stammten. Das sind sein Eigenname Amenhotep-netscher-heqa-waset, „Amun ist zufrieden, Gott und Herrscher von Theben“, in der Mitte und sein Thronname Nefer-cheperu-Re-wa-en-Re, „Mit vollkommenen Gestalten, Einziger des Re“, auf der rechten Seite. Das Relief war einst bemalt, wie man an den roten Haaren der Feinde erkennen kann.

Bauten Sesostris’ III.[Bearbeiten]

Die Funde stammen allesamt aus dem Month-Tempel in el-Madāmūd. Sesostris III. (12. Dynastie, Regierungszeit 1882 bis 1842 v. Chr.) ist als Bauherr im Tempelbezirk des Amun-Re nicht belegt. Die Baufragmente wurden Ende der 1920er-Jahre vom französischen Ägyptologen Fernand Bisson de La Roque (1885–1958) im Fundament des Haupttempels im Month-Tempel freigelegt.

Tor zum Salbenspeicher[Bearbeiten]

Tor zum Salbenspeicher
Außenseite des Tors zum Salbenspeicher

Das umfangreichste Monument Sesostris’ III. ist sein Top-Sehenswürdigkeit Kalksteinportal zum Salbenspeicher (englisch Ointment storeroom, französisch Magasin à onguents sacrés). Vom Ausgräber wurde der Speicher noch als Speicher der Gottesopfer (Magasin des offrandes divines) bezeichnet. Das Tor stellt eines der bedeutendsten Funde aus el-Madāmūd. Es vereinigt Inschriften der Könige Sesostris III. und Sobekemsaf I..

Die Außenpfosten des Tores besitzen je eine zweispaltige, spiegelbildlich identische Inschrift des Königs, die Innenpfosten nur eine einspaltige, ebenfalls spiegelbildlich identische. Auf allen Pfosten ist sein Thronname Chai-kau-Re, „Mit erschienenen Ka-Kräften, ein Re“, auf den Innenpfosten auch noch sein Horusname Netjeri-cheperu, „Mit göttlichen Gestalten“, lesbar. Die Inschrift an der Vorderseite lautet übersetzt wie folgt: „Goldhorus Cheper, der König von Ober- und Unterägypten Chai-kau-Re, geliebt von Month in Madamūd und dem Leben gegeben ist ewiglich. Er hat es gemacht unter seinen Denkmälern für seinen Vater Month in Madamūd. Die Schaffung eines Tors des Lagers für heilige Salben für ihn aus schönem weißen Kalkstein, um es als Geschenk für das Leben zu machen.“ (nach J. J. Clère)

Sicher besaß das Tor einen Sturz. Die Annahme, es würde sich hierbei um den im Louvre gezeigten, 2,30 Meter breiten Sturz E 13.983 handeln, ist aber umstritten. Auf dem Sturz opfert der König in einer Doppelszene Brot bzw. Kuchen vor Month, Herrn von Theben.

Die Dekoration im langen Durchgang stammt aber nicht von Sesostris’ III., sondern von Sobekemsaf I., dem dritten König der 17. Dynastie, Regierungszeit 1619 bis 1603 v. Chr.). In den Inschriften ist sein Thronname Sechem-Re-wadj-chau, „Mächtiger, ein Re, mit gedeihenden Erscheinungen“ leicht auszumachen.

Die linke, heute die Südwand des Durchgangs enthält drei Szenen, und zwar den König vor Month, den Wein reichenden König vor Month und den Brot opfernden König, der von Amun-Re gefolgt wird, vor Month. Die rechte Wand zeigt den König in zwei Szenen, und zwar wie er Brot an Month reicht und den laufenden König, der Gefangene erschlägt. Vom König sind aber nur noch seine Füße erhalten, und die Darstellung der Gefangenen fehlt heute.

Zwei Türsturze Sesostris’ III.[Bearbeiten]

Unmittelbar westlich hinter dem Tor zum Salbenspeicher befinden sich zwei Türsturze Sesostris’ III. vor der Tempelumfassungsmauer. Sein Thronname lässt sich leicht ausmachen.

Tor Sesostris’ III.[Bearbeiten]

In geringer Entfernung, meist im Schatten befindet sich auch noch ein Kalksteintor Sesostris’ III., das sowohl an den Außen- als auch Innenpfosten eine dreispaltige Inschrift enthält. Die Ausgräber nanten das Tor porte à assises, „Fundamenttor“.

Türsturz Sesostris’ I.[Bearbeiten]

Türsturz Sesostris’ I.

In geringer Entfernung, ebenfalls unmittelbar vor der Tempelumfassungsmauer, wurde ein Kalkstein-Türsturz Sesostris’ I. aufgestellt. Er wurde im ersten Hof vor dem VII. Pylon gefunden. In der Mitte des Sturzes empfängt der König, der von seiner Ka-Seele gefolgt wird, Leben vom Gott Amun. Der König mit der Doppelkrone und einem Schurz mit Zeremonialschwanz hält in der rechten Hand einen Stab und in seiner linken eine Keule. Die Zeremonie anlässlich seines Krönungsjubiläums erfolgt im Besein von vier weiteren Göttern, die in beiden Händen Jahresrispen als Zeichen eines langen Lebens für den König halten. Dies sind auf der linken Seite der Kriegsgott Month mit Mondsichel und Doppelfederkrone und die Kronengöttin Oberägyptens, Nechbet, sowie auf der rechten Seite der Schreibergott Thot und die Kronengöttin Unterägyptens, Buto. Die Kronengöttinnen sind an ihrer Geierhaube auszumachen.

Alabasterkapelle Thutmosis’ IV.[Bearbeiten]

Wenden wir uns nun den Kapellen nördlich der Weißen Kapelle zu. Diese drei Kappellen stammen alle von Königen der 18. Dynastie. Alle wurden aus Kalzit, auch als ägyptischer Alabaster bekannt, errichtet. Und sie dienten alle demselben Zweck als Barkenstation für den Gott Amun-Re.

Die Kapelle Thutmosis’ IV. wurde aus etwa 50 Einzelfragmenten zwischen Oktober 1995 bis 1997 fast vollständig wiedererichtet. Sie wurden im II. und im III. Pylon als Füllmaterial eingesetzt. Die Kapelle wurde von Thutmosis IV. in der Südwestecke des Festhofes Thutmosis’ II., etwa an der Stelle des Südturm des III. Pylons, gegenüber der Kapelle Thutmosis’ III. errichtet. Unter Amenophis IV. wurde sie abgebrochen. Um 1923 wurde sie von Maurice Pillet wiederentdeckt.[3]

Der heutige Zugang im Osten befand sich einst im Norden. Der Türrahmen enthält auf den Pfosten gleichartige Darstellungen Thutmosis’ IV., wie er die Krone Oberägyptens bzw. Unterägyptens trägt. Über dem König befand bzw. befindet sich je eine fünfspaltige Inschrift, unterhalb des Königs je eine dreizeilige mit Anrufungen an die Götter Amun, Amun-Re, Nechbet, Wadjet (Buto), Geb und Atum. Thutmosis IV. ist mit seinem Eigen-, Thron- und Horusnamen genannt. Der Sturz zeigt die Flügelsonne und seinen Thronnamen Men-cheperu-Re, „Bleibend sind die Erscheinungen des Re“.

Die Seitenwände sind von innen und außen meist mit vier Ritualszenen in zwei Registern geschmückt. Am besten lässt sich die linke Außenwand betrachten, da sie meist im Sonnenlicht liegt. Im oberen Register sieht man von links nach rechts den König, wie er Milch an den ithyphallischen Amun-Re und wie er Weihrauch an Amun opfert, wie er den Gott viermal verehrt und wie er vom Gott Atum zu Amun-Re Geführt. Im unteren Register opfert der König Qebehu-Vasen, Weingefäße sowie Weihrauch. In der letzten Szene führt Month den König zu Amun-Re.

Die Innenseite dieser Wand ist ebenfalls in zwei Registern dekoriert. Das obere Register ist aber nicht mehr vollständig erhalten. Von rechts nach links sieht man den thronenden König, den knienden König, eine Opferliste vor der Barke des Amun und wie der König von einem Gott umarmt wird. Im unteren Register sieht man den anbetenden bzw. opfernden König in vier Szenen.

Die gegenüberliegende Innenwand ist ähnlich aufgebaut. Von links nach rechts erkennt man den anbetenden, thronenden und opfernden, knienden König vor einem Opferaufbau. Es folgt wieder die Opferliste mit der Barke des Amun und der von einem Gott umarmte König. Auch im unteren Register opfert der König viermal an den Gott Amun-Re.

Alabasterkapelle Thutmosis’ III.[Bearbeiten]

Die Kapelle Thutmosis’ III. wurde 2016 westlich hinter der Kapelle Thutmosis’ IV. wiedererrichtet. Im Gegensatz zum Neuen Reich lässt sich die Kapelle von allen Seiten betrachten.

Alabasterkapelle Amenophis’ I.[Bearbeiten]

Die Top-Sehenswürdigkeit Alabasterkapelle Amenophis’ I. ist wie die vorherigen Kapellen eine Barkenstation und sie enthält die früheste Darstellung der heiligen Barke des Amun-Re. Diese Kapelle wurde von Amenophis I. unter dem Namen „Amun andauernd an Denkmälern“ errichtet und von Thutmosis I. vollendet. Unter Hatschepsut wurde sie letztmals modifiziert und unter Thutmosis III. abgebrochen. Der ursprüngliche Standort ist nicht mehr bekannt. Sie stand vielleicht im Hof der Tempelanlage des Mittleren Reichs. Die Blöcke der Kapelle wurden zwischen 1922 bis 1927 im III. Pylon freigelegt[4] und 1947 an seiner jetzigen Stelle wieder zusammengefügt.[5]

Die Kapelle ist 6,75 Meter lang, 3,6 Meter breit und 4,5 Meter hoch. Die beiden Zugänge an den Schmalseiten wurden einst mit Holztüren verschlossen. Die Kanten der Kapelle mit einem Rundstab versehen. Die Dekorationen wurden als versenktes Relief ausgeführt. Den oberen Abschluss der Kapelle bildet eine Hohlkehle, die mit einem cheker-Fries versehen ist. Die Pfosten der Zugänge enthalten jeweils eine dreispaltige Widmungsinschrift.

Die Innenwände der Kapelle wurden unter Amenophis I. mit je zwei Registern dekoriert. Die rechte, nördliche Wand zeigt im oberen Register den thronenden König vor einem Opferaufbau und den knienden König mit zwei nw-Gefäßen vor einem Opferaufbau. Rechts außen wird der König von Amun umarmt. Den Hauptteil nimmt aber die Darstellung der Barke auf einem Sockel und die Opferliste ein. Im unteren Register gibt es vier Szenen. In ihnen wird von links nach rechts der König gezeigt, wie er eine Nimset-Vase, Weihrauch und Salbe vor Amun opfert und wie er anbetend Amun begrüßt.

Die gegenüber liegende Seite ist vergleichbar. Im oberen Register thront auf der linken Seite der König vor einem Opferaufbau, und davor kniet er mit zwei nw-Töpfen vor einem Opferaufbau. Es folgt die Barke des Amun-Re mit der Opferliste. In der letzten Szene wird der König von Amun umarmt. Im unteren Register ist der anbetende bzw. opfernde König viermal vor Amun zu sehen. Einmal opfert der König Weißbrot, zweimal Lattich. In der zweiten Szene von links erhält er Leben von Amun.

Die Decke ist mit fünfzackigen Sternen versehen.

Die nördliche Außenseite wurde von Amenophis. I. mit einem Register dekoriert. Der König ist in drei Szenen dargestellt. Links opfert der König vor dem ithyphallischen Gott Amun. Zwischen ihnen befindet sich ein Opferaufbau, hinter Amun ein Tempel. In der folgenden Szene ist der König beim hes-Vasenlauf vor dem Gott zu sehen. In der rechten Szene opfert der König im Beisein mit seiner Ka-Seele dem ithyphallischen Amun.

Die südliche Außenseite wurde von Thutmosis. I. ebenfalls mit einem Register dekoriert. Der König wird bei verschiedenen Zermonialhandlungen gezeigt. So findet sich hier auf der linken Seite der König mit seiner Ka-Seele, wie er vier Kälber zu dem ithypallischen Amun führt. In der Mitte wird der Ruderlauf des Königs vor dem Gott Amun gezeigt. In der rechten Seite sieht man den König bei der Errichtung des śḫnt-Gestänges vor demselben Gott.

Relief mit Sedfestlauf Amenophis’ I.[Bearbeiten]

Relief mit dem Zeremoniallauf Amenophis’ I.

Unmittelbar vor der Peristylhalle Thutmosis’ IV. wurde ein Teil einer Wand einer Kapelle Amenophis’ I. aus mehreren Fragmenten zusammengesetzt. Es zeigt den laufenden König Amenophis’ I. in einer Doppelszene, je einmal mit der Krone Unter- oder Oberägyptens, anlässlich seines Sedfestes, also seines Krönungsjubiläums. Vor ihm steht auf dem Podest wohl seine Gemahlin.

Rote Kapelle der Hatschepsut[Bearbeiten]

Die Top-Sehenswürdigkeit Rote Kapelle oder Chapelle Rouge wurde von der Königin Hatschepsut in der 18. Dynastie als Barkenkapelle errichtet. Durch die verwendeten Baumaterialien wie dem schwarzen Granit, dem grauen Diorit für den Sockel und die Türrahmen sowie den roten Quarzitsandstein ist dieses Monument einzigartig. Anfänglich wurde die Kapelle nach ihrem Tod unter ihrem Nachfolger, Thutmosis III., von ihm weitergenutzt und mit eigenen Reliefs versehen. In späterer Zeit seiner Regentschaft wurde sie aber abgerissen. Unter Amenophis III. wurden die Steinblöcke als Füllmaterial für den III. Pylon eingesetzt. Die meisten Blöcke, insgesamt 319, wurden zwischen 1923 und 1947 innerhalb und im Umfeld des III. Pylons wiedergefunden. Auch wenn noch etwa 150 Blöcke fehlen, hat man sich bereits zur Rekonstruktion der Kapelle entschlossen.

Rote Kapelle der Hatschepsut

Die Kapelle ist 6,5 Meter breit, 15 Meter lang und 7,2 Meter hoch und besteht aus zwei hintereinander liegenden Räumen. An der Außenseite sind im Sockel zahlreiche Gaugötter dargestellt. Auf den Quarzitblöcken sind sowohl innen als auch außen zahlreiche Opferdarbietungen und Zeremonien sowohl von Hatschepsut als auch Thutmosis III. dargestellt. Beide Herrscher lassen sich nur an ihren Inschriften unterscheiden, weil Hatschepsut natürlich im Ornat eines männlichen Königs dargestellt wurde.

Im über dem Sockel liegenden zweiten Register ist das göttliche Orakel dargestellt. Die dritten bis fünften Register widmen sich dem Opetfest und dem Schönen Fest vom Wüstental. Das sechste Register enthält Opferdarstellungen. Im siebenten und achten Register werden Krönungsaktivitäten sowie Zeremonien mit Thutmosis III. thematisiert.

Peristylhof Thutmosis’ IV.[Bearbeiten]

Die Top-Sehenswürdigkeit Peristylhof Thutmosis’ IV. ...

Auf dem Rückweg finden sich im Bereich der Ostmauer noch nachfolgende kleinere Baufragmente und Statuen.

Sturz vom Tor Amenophis’ I.[Bearbeiten]

Der Türsturz und Teile der Pfosten und Laibung des gewaltigen Tores Amenophis’ I. wurden im Winter 1901/1902 im Cachettenhof von Georges Legrain (1865–1917) gefunden. Von diesem Tor wird im Freilichtmuseum der Innensturz präsentiert.

In einer Doppelszene erscheint der König Amenophis I. mit einer Rede vor dem Gott Re. Zu beiden Seiten gibt es je eine weitere Szene. Auf der linken Seite wird der König vom Totengott Sokar und dem schakalköpfigen Seelengott von Nechen, dem Repräsentaten Oberägyptens, zur oberägyptischen Kronengöttin Nechbet geführt. In ähnlicher Weise führen Horus und der falkenköpfige Seelengott von Pe (Buto) als Repräsentant Unterägyptens den König zur unterägyptischen Kronengöttin Buto. Unterhalb dieser Szenen befindet sich eine zweizeilige Widmungsinschrift, die von rechts gelesen wird. In der Übersetzung von Kurt Sethe lautet sie:

[1] „[Es lebt der Horus, „der Stier der die Länder bändigt“, nbtj „gross an Schrecken“, der König von Ober- und Unterägypten Ḏśr-k3-rʿ (Amenophis I.), er lebe] ewiglich; er hat es gemacht als sein Denkmal seinem Vater Amon, dem Herrn der Throne beider Länder, indem er sein Haus baute, indem er seinen Tempel herstellt, indem er das südliche Tor ‚śḳ3-ḥtp‘ 20 Ellen (hoch) aus weissem [schönen ʿjnw] Stein aufstellt. […] [2] […] Amon in Karnak (ỉpt-ỉśwt). Er liess aber seine Majestät wissen von seinem Geiste, weil er ihn so sehr viel mehr liebte als alle (anderen) Götter. (Solches) machte ihm der gute Gott Imn-ḥtp (Amenophis I.), mit Leben beschenkt ewiglich.“ (Der in eckigen Klammern angegebene Text wurde aus der Widmungsinschrift der Außenseite rekonstruiert.)

Auf der nicht zugänglichen Außenseite des Sturzes ist der König im Sedfestlauf im Beisein der Götter Iunmutef, Meret und Thot zu sehen. darunter befindet sich eine ähnliche Widmungsinschrift wir auf der Innenseite.

Relief Sethos’ I.[Bearbeiten]

Baufragment mit dem Eigennamen des Königs Sethos I.

Daneben wurde ein Baufragment Sethos’ I. aufgestellt. Die Arbeiter waren des Altägyptischen nicht mächtig, deswegen liegt das Fragment heute auf dem Kopf. Der Block stammt möglicherweise von einem Türsturz oder einem Deckelbalken. In den beiden Zeilen ist im Wesentlichen der Eigenname des Königs, Sethi meri en-Imen, „Seti, geliebt von Amun“, zu lesen.

Sachmet-Statuen[Bearbeiten]

An der Ostmauer des Museums wurden mehrere Statuen der löwengestaltigen Kriegs- und Heilgöttin Sachmet, „die Mächtige“, bzw. Mut-Sachmet aufgestellt. Die Göttin Sachmet geht hier in der Verbindung mit Mut ganz auf. Die Sitzbilder stammen aus dem Tempelbezirk der Mut südlich des Temeplbezirks des Amun-Re und wurden aus Diorit angefertigt. In einigen Fällen wurden die Seitenflächen der Throne mit dem Vereinigungssymbol dekoriert.

Diese Statuen ließ der König Amenophis III. (1388 bis um 1351 v. Chr.) anfertigen. Er ließ im Mut-Tempel größenordnungsmäßig 600 derartige Statuen aufstellen. Amenophis III. konnte auf ein hohes Alter zurückblicken. Er feierte u. a. die Thronjubiläen im 30., 34. und 37. Regierungsjahr. Der König war in den letzten Jahren seines Lebens leidend und erhoffte sich von Sachmet Hilfe.

Scheichgrab[Bearbeiten]

Unmittelbar nördlich des Torsturzes Amenophis’ I. erhebt sich ein neuzeitliches Grab eines islamischen Scheichs. Das Tempelareal war bis ins 19. Jahrhundert bewohnt, und so verwundert es nicht, hier auch eine derartige Grabstätte zu finden. Zwei ähnliche Grabstätten befinden sich auch vor dem südlichen Turm des I. Pylons.

Das Grab wurde in traditioneller Form aus luftgetrockneten Lehmziegeln errichtet. Das quadratische Grabgebäude wird von einer achtseitigen Trommel und einer Kuppel bekrönt. Im Gebäude und in der Trommel wurde auf jeder Seite je ein Fenster eingelassen.

Der Eigentümer des Grabs ist nicht bekannt.

Küche[Bearbeiten]

Zu beiden Seiten des Vorplatzes des Tempelbezirks des Amun-Re gibt es kleine Restaurants und Kioske. Das Café im Bereich des Kolossalskarabäus Amenophis’ III. existierte 2013 nicht mehr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels gibt es in Karnak und in Luxor.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Besuch des Freilichtmuseums kann sinnvollerweise mit dem des Tempelbezirks des Amun-Re verbunden werden. Auf dem Rückweg kann man bereits die Schlachtendarstellungen Sethos’ I. an der nördlichen Außenmauer des großen Säulensaals betrachten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alabasterkapelle Amenophis’ I.:
  • Alabasterkapelle Thutmosis’ IV.:
    • Larché, François: Reconstruction of the barque shrine of Tuthmosis IV at Karnak. In: Egyptian archaeology : the bulletin of the Egypt Exploration Society (EA), ISSN 0962-2837, Nr. 13 (1998), S. 19–22.
    • Grimal, Nicolas ; Larché, François: Karnak 1994-1997. In: Cahiers de Karnak, Bd. 11 (2003), S. 7–64.
    • Cagnard, Léo: Chapelle de calcite de Thoutmosis IV. Internetpublikation.
  • Kalksteinkapelle der Hatschepsut:
    • Gabolde, Luc: Monuments décorés en bas relief aux noms de Thoutmosis II et Hatchepsout à Karnak. Le Caire : Institut français d’archéologie orientale, 2005, (Mémoires / Institut Français d'Archéologie Orientale du Caire ; 123), ISBN 978-2-7247-0405-1. Getrennter Text- und Tafelband.
  • Rote Kapelle der Hatschepsut:
    • Burgos, Franck ; Larché, François: La Chapelle Rouge [d’Hatshepsout] : le sanctuaire de barque d’Hatshepsout. Paris : Éd. Recherche sur les Civilisations, 2006–. Bisher sind zwei Bände (2006, 2008) erschienen.
    • Biston-Moulin, Sébastien ; Pulicani, E.: Chapelle rouge. Internetpublikation.
  • Tor Amenophis’ I.:
    • Legrain, Georges: Second rapport sur les traveau exécutés à Karnak du 31 Octobre 1901 au 15 Mai 1902. In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 4 (1903), S. 1–40, sechs Tafeln, insbesondere S. 14–19, Tafel V.I.
    • Sethe, Kurt: Urkunden der 18. Dynastie I. Leipzig : Hinrichs, 1914, (Urkunden des ägyptischen Altertums ; 4. Abt., Bd. 1: Urkunden der 18. Dynastie : historisch biographische Urkunden), S. 22 f., Inschrift B.
  • Tor zum Salbenspeicher:
    • Bisson de LaRoque, F[ernand] ; Clère, J. J.: Rapport sur les fouilles de Médamoud ; [5]: (1927). In: Fouilles de l’Institut Français d’Archéologie Orientale du Caire (FIFAO), ISSN 0768-4703, Bd. 5,1 (1928), S. 93 f., Abb. 68 f., S. 97–99, Abb. 72 f., S. 107–115, Abb. 78 f., S. 122 f., Abb.
    • Bisson de LaRoque, F[ernand]: Rapport sur les fouilles de Médamoud ; [7]: (1929). In: Fouilles de l’Institut Français d’Archéologie Orientale du Caire (FIFAO), ISSN 0768-4703, Bd. 7,1 (1930), S. 94–106, Tafeln VIII–XIV.
  • Vortor Amenophis’ IV.:
    • Sa'ad, Ramadan: Les travaux d’Aménophis IV au IIIe pylône du Temple d’Amon Rê à Karnak. In: Kêmi : revue de philologie et d’archéologie égyptiennes et coptes, ISSN 0373-6059, Bd. 20 (1970), S. 187–193. Zweite Serie: Karnak 3.
  • Weiße Kapelle Sesostris’ I.:
    • Lacau, Pierre ; Chevrier, Henri: Une chapelle de Sésostris Ier à Karnak. Caire : Institut français d’archéologie orientale, 1956–1969. Getrennter Text- und Tafelband.
    • Strauß-Seeber, C.: Bildprogramm und Funktion der Weißen Kapelle in Karnak. In: Gundlach, Rolf ; Rochholz, Matthias (Hg.): Ägyptische Tempel - Struktur, Funktion und Programm : (Akten der Ägyptologischen Tempeltagungen in Gosen 1990 und in Mainz 1992). Hildesheim : Gerstenberg, 1994, (Hildesheimer Ägyptologische Beiträge [HÄB]; 37), ISBN 978-3-8067-8131-1, S. 287–318.
    • Rouviere, Laurie: Chapelle blanche. Internetpublikation.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Open Air Museum, Centre Franco-Égyptien d’Étude des Temples de Karnak.

Einzelnachweise

  1. Zimmer, Thierry: Quelques trouvailles effectuées lors de l’aménagement du Musée de Plein Air de Karnak. In: Cahiers de Karnak, Bd. 8 (1987), S. 381–390.Béout, Pierre ; Gabolde, Marc ; Grataloup, Catherine ; Jaubert, Olivier: Fouilles dans le secteur nord-ouest du temple d’Amon-Rê : Sondage contre le massif 16 de l’enceinte de Nectanébo, carré VI.R. Fouille d’une structure de briques rubéfiées, carré VI.Q/R. In: Cahiers de Karnak, Bd. 9 (1993), S. 161–204.Leclère, Fr. ; Marchand, S.: Données complémentaires sur les structures de briques crues rubéfiées du musée de Plein Air de Karnak. In: Cahiers de Karnak, Bd. 10 (1995), S. 349–380.Jet, J.-Fr.: Sondage dans le secteur oriental du musée en plein air de Karnak : constructions d’époque saïto-perse. In: Cahiers de Karnak, Bd. 12 (2007), S. 335-354.Horn, Fr.: Terres cuites de la Basse Époque à Karnak : sondages du secteur oriental du musée en plein air, zone 6. In: Cahiers de Karnak, Bd. 12 (2007), S. 327–334.
  2. Kalksteinkapelle der Hatschepsut in Karnak zugänglich, Nachricht vom 10. Februar 2013.
  3. Pillet, Maurice: Rapport sur les travaux de Karnak (1922-1923). In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 23 (1923), S. 99–138, insbesondere S. 112.Chevrier, Henri: Rapport sur les travaux de Karnak (1936-1937). In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 37 (1937), S. 173–200, insbesondere S. 192.
  4. Pillet, M[aurice]: Rapport sur les travaux de Karnak (1921-1922). In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 22 (1922), S. 235–260, insbesondere S. 238–240, Tafel I.I.Pillet, Maurice: Rapport sur les travaux de Karnak (1922-1923). In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 23 (1923), S. 99–138, insbesondere S. 112–117.
  5. Chevrier, H[enri]: Rapport sur les travaux de Karnak (1947-1948). In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 47 (1947), S. 161–183, insbesondere S. 165–169. Die Jahresangabe im Titel hätte eigentlich 1946-1947 heißen müssen.
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