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Unesco-Welterbestätten in Asien
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Hội An

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HoiAnOldQuarter.jpg
Hội An
ProvinzQuảng Nam
Einwohner
121.716 (2008)
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Vietnam
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Hội An

Die vietnamesische Kleinstadt Hội An liegt in der Provinz Quảng Nam am Südchinesischen Meer.

Chinesischer Tempel

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Reisebusse verkehren täglich entlang der Küste von Đà Nẵng, Huế und Nha Trang nach Hội An. Anzumerken ist, dass sich die Straße aus Nha Trang in einem erbärmlichen Zustand befindet und man für eine Fahrt den ganzen Tag einplanen muss. Die Bahn ist im Vergleich dazu die bessere Alternative.

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen befindet sich in Đà Nẵng, dem Ziel regelmäßiger Flüge aus Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und einiger unregelmäßiger Flüge aus Bangkok, Singapur und Siem Reap (Angkor Wat) ist. Ein Taxi vom Flughafen nach Hội An kostet etwa 15 US-$. Für die Strecke zum Flughafen kann man in einem der vielen Reisebüros in der Stadt einen Sitz im Minibus buchen. Abholung vom Hotel, 35 Minuten Fahrt, ab 900000 VND.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es existiert kein Bahnhof. Der nächste Bahnhof befindet sich in Da Nang, wo Züge aus Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Huế, Nha Trang und anderen Städten des Landes halten. Die meisten Reisevermittlungen und Hotels können im Voraus Bahntickets buchen.

Chin. Tempel, Innenhof
Japanische Brücke

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Altstadt von Hội An gehört zum Weltkulturerbe und ist durch seine gut erhaltenen alten Gebäude und Tempel mit eines der Highlights einer Reise. Es gibt einen Sightseeing-Pass für 125.000 VND (Juli 2017), der für die Besichtigung einzelner Tempel, Gemeinschaftshallen und der ältesten Häuser der Stadt berechtigt. Ebenfalls kann man mit diesem Pass die Japanische Brücke überqueren (nur tagsüber). Diese verbindet den japanischen Teil der Stadt mit dem chinesischen Teil. Hoi An war ursprünglich ein wichtiger Handelshafen, was die chinesischen und japanischen Händler veranlasste, sich hier niederzulassen und den Handel von hier aus zu betreiben.

Lampenladen
Gemüsehändler

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Cua Dai. Ein Strand zum Entspannen, wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Ein Taxi vom Stadtzentrum zum Strand kostet etwas 3 US-$. Es ist auch möglich, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren, wobei man einen hervorragenden Blick auf die Reisplantagen entlang der Strecke hat. Am Strand selbst gibt es einige Restaurants, die Meeresspezialitäten und Getränke anbieten. Bei ihnen erhält man auch Liegestühle. Ferner existieren einige gehobene Hotelanlagen in diesem Gebiet.

Einkaufen[Bearbeiten]

Hội An hat sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg der Schneider entwickelt. An jeder Ecke wird man höflich angesprochen und man versucht den Touristen in den Laden zu bekommen. Stellenweise kann dies schon etwas nervig sein. Viele Touristen kommen allerdings auch hierher um sich neu einkleiden zu lassen. Die Preise sind nicht unbedingt günstiger als Konfektionsware in der Heimat. Qualitativ kann man sich in jedem Laden vom Möglichen überzeugen. Die Modelle sind aus den in Europa gängigen Katalogen nachgemacht. Aber auch mit der Umsetzung seiner eigenen Vorstellungen trifft man auf willige Könner. Das gleiche trifft auch auf Schuhe und andere Lederwaren zu. An der Nhi Trung (viele Hotels) sind die Schneider zu finden. Innerhalb eines Tages schneidern die KönnerInnen (nach Mass) ein qualitativ hochwertiges Kleid. Knöpfe mit dem gleichen Stoff überzogen und wer will mit eingesticktem Symbol. Preis und Leistung vorher genau abmachen. Sehr zu empfehlen.

Seidenraupenzucht
Kleider nach Mass im Schneiderladen

Küche[Bearbeiten]

Ganz früh am Morgen bieten die Gemüsebauern aus der Region ganz frische Ware an. In den Restaurants sind die Angebote ebenfalls immer sehr einladend. Wer ein saftiges Steak sucht, wird aber enttäuscht werden. Alles wird klein gehackt. Auch das schönste Filet sieht dann aus wie Geschnetzeltes. Durch die Zubereitung im Wok schmeckt aber alles ausgezeichnet und ist bekömmlich.

Einige, der im Reiseführer beschriebenen Restaurants und Cafés waren geschlossen, oder nicht mehr in Betrieb. Touristisch sehr frequentiert ist die Straße Bach Dang. Dementsprechend hoch ist der Preis, aber nicht die Qualität. In den Parallelstraßen Tran Phu und Nguyen Thai Hoc gibte es bessere Cafés und Restaurants. Empfehlung: Neben dem Hotel Vinh Hung an der Straßenecke sitzt man schön, netter Service, große Auswahl, sauber, gut und günstig.

Lokale Spezialitäten zu einem günstigen Preis findet man bei den Essensständen im Central Market. Die Gerichte werden zu Fixpreisen angeboten und die meisten Stände verfügen über bebilderte Speisekarten in englischer Sprache. Günstige Nudel- und Reisgerichte gibt es ab 20.000 Dong.

  • Café des Amis. Preis: VND 80.000/ Menü.

Nachtleben[Bearbeiten]

Marktstand für Suppe
Hotel Innenhof mit Pool

Die meisten Restaurants schließen gegen 22:00 oder 23:00. Kneipen die auf Touristen zugeschnitten sind haben länger auf, wenn viel Betrieb ist, teilweise so lange, bis der letzte geht.

  • Tam Tam Café, in der Altstadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Saubere Hotels: Die Hotels überall in und um die Altstadt herum, z.b. sind an der Einfallstraße wenn man von Da Nang kommt, rechts. Einbiegen in die Nhi Trung. Ein einfaches aber meist sauberes Zimmer findet man problemlos ab 12 US$, mit Klimaanlage evtl. mehr. Oft auch mit Swimming Pool.

Ausflüge[Bearbeiten]

Vietnam antik: Perlmuttverzierte Stühle

Von Hội An aus kann man Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Sehr sehenswert ist die ehemalige Tempelstadt My Son der Cham-Kultur, ca. 30 km von Hoi An entfernt. Touren kann man in jedem Hotel für ca. 5-10 US$ buchen. Besonders billige Tourangebote sollte man vermeiden, da der Veranstalter den niedrigen Preis durch große Gruppen und Besuche von Restaurants und Souveniershops wieder auszugleichen versucht. Reisende berichten von 6-Stündigen Touren bei denen die Besichtigungszeit der Tempelstadt weniger als eine Stunde betrug. Sinh Tourist verspricht 2,5 Stunden bei den Tempeln bei einem Tourpreis von 160.000 Dong (exklusive Eintritt, Stand November 2013). Ein 6-Sitzer-Auto für Hin- und Rückfahrt kostet inkl. Fahrer 35 US$. Eintritt ist bei beiden Varianten nicht inklusive und kostet 80.000 Dong.

Ebenfalls sollte man sich einen Ausflug zum nahe gelegenen Strand nicht entgehen lassen. Im Monat Oktober kann es durchaus passieren, dass die Straßen in Wassernähe überspült sind. Für die Einheimischen eine Gaudi, und gerade auch die Kinder und Jugendlichen amüsieren sich mit ihren Fahrrädern und Motorbikes köstlich dabei.

Per Boot auf die idyllische Insel Cam Kim, wo die Bootsbauer zu Hause sind. Wir besuchten auf einer nahe gelegenen Insel auch eine der Töpfereien, die die vielen kleinen Souvenirs herstellen, die in Hội An für das Zehnfache zu kaufen sind. Andere Töpfereien stellen in Massen Haushaltsgeschirr her.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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