Haag in Oberbayern

Erioll world 2.svg
Artikelentwurf
Aus Wikivoyage
Haag in Oberbayern
Einwohner6.520 (2019)
Höhe540 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Haag in Oberbayern ist eine Marktgemeinde im Landkreis Mühldorf am Inn in Oberbayern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Haag auf einem Stich von Michael Wening (um 1700)

Haag liegt rund 45 km östlich von München nahe der Kreuzung der Bundesstraßen B12 und B15. Die Marktgemeinde war bis zum Aussterben der Haager Grafen (letzter Graf Ladislaus) im Jahr 1566 ein reichsunmittelbares Territorium (in dem seit 1558 Religionsfreiheit bestand) und kam dann an die bayerischen Wittelsbacher, unter denen es mit der Religionsfreiheit schnell vorbei war. Die formelle Vereinigung mit dem Kurfürstentum Bayern erfolgte erst 1804, als die immerhin rund 270 qkm große Grafschaft Haag dem Landgericht Wasserburg zugeschlagen wurde. Bis Ende 1969 verblieb in Haag ein Amtsgericht. Bei der Auflösung des Landkreises Wasserburg in der Gebietsreform 1972 kam Haag zum Landkreis Mühldorf.

Haag wird bis heute von den Resten der auf einem Moränenhügel gelegenen Burg mit ihrem markanten, wuchtigen Turm beherrscht.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächstgelegen ist der Flughafen München-Franz Josef Strauß Website dieser Einrichtung Flughafen München-Franz Josef Strauß in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen München-Franz Josef Strauß im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen München-Franz Josef Strauß (Q131402) in der Datenbank Wikidata (IATA: MUC).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Haag ist seit der Stilllegung der Bahnstrecke Matzbach-Thann-Haag im Jahr 1974 ohne direkte Bahnanbindung. Nächstgelegener Halt ist im 8 km entfernten Soyen an der Bahnstrecke Rosenheim-Mühldorf. Von München kommend muss in Mühldorf oder Rosenheim umgestiegen werden.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von München führt die schnellste Anreise über die Bundesautobahn 94 bis zur Ausfahrt 14 Dorfen und von dort nach Süden über die Bundesstraße B15 über Sankt Wolfgang (mit sehenswerter gotischer Kirche) nach Haag. Kurz bevor man den Ort erreicht, wird die Bundesstraße B12 gekreuzt. Etwas verkürzt wird die Anreise von München, wenn man die A94 bereits an der Ausfahrt 12 Hohenlinden verlässt und die B 12 nimmt.

Von Landshut und Rosenheim aus erreicht man Haag unmittelbar auf der B15.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Haag liegt zwar nicht weit vom Inn, der ist hier aber nicht schiffbar.


Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Haag in Oberbayern

Das kleine Ortszentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden. Einige Parkplätze finden sich beim Friedhof südlich der Burg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Wappen von Haag geht auf das Geschlecht der Gurren zurück
Burg Haag vom Marktplatz aus gesehen
  • Von besonderem Interesse ist die Burg mit ihrem 40 m hohen markanten Bergfried. Die sechs quadratischen Untergeschosse stammen aus romanischer Zeit, der siebte Stock mit seinen Ecktürmchen wurde um 1500 errichtet. Das aufgemalte große Schimmelwappen der Grafen von Haag wurde 1985 erneuert. Am östlichen Zugang der Torturm im Mauerbering, dessen unterer Teil romanisch ist. Vorgelagert eine Freitreppe. Die Gebäude im inneren Burghof wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebrochen. Vom unteren Schloss hat sich das barocke Löwentor erhalten.
  • Gerberhaus, Kirchdorfer Straße 5.
  • Marktbrunnen. Der Brunnen aus Rotmarmor stammt aus dem Jahr 1659.
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Ausstattung ist nach einem Brand 1849 größtenteils neugotisch.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Vom Biergarten des Wirtshauses zum Hofgarten auf der Südseite des Burgbergs hat man einen prächtigen Alpenblick. Wirtshaus möglicherweise dauerhaft geschlossen!

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Aus Haag kommt das bekannte Unertl-Weißbier.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Im nicht weit entfernen Gars am Inn liegen zwei alte barockisierte Klöster: Kloster Gars am Inn und Kloster Au am Inn. Oberhalb Au am Inn liegt die Burg Megling (auch als Stampflschlössl bekannt). Oberhalb Au auch die Filialkirche St. Petrus, ein interessanter Rundbau.

Literatur[Bearbeiten]

  • Handbuch der Historischen Stätten Bayern I, Alfred Kröner Verlag Stuttgart 2006, S. 292 f., ISBN 978-3-520-32401-6.
  • Georg Dehio (Begr.), Ernst Götz u. a. (Bearb.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern IV: München und Oberbayern, 3. Aufl. 2006, S. 423 f., München und Berlin: Deutscher Kunstverlag, ISBN 978-3-422-03115-9.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.