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Girgā

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Girgā ·جرجا
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Girga (auch Girge(h), Jirja, Gerga, arabisch: ‏جرجا‎, Ǧirǧā) ist eine Stadt im ägyptischen Gouvernement Sōhāg, etwa 66 Kilometer südlich der Stadt Sōhāg. Auf engem Raum befinden sich im alten Stadtzentrum der einstigen Hauptstadt Oberägyptens mehrere Moscheen aus osmanischer Zeit, die vom Reichtum und der Größe der Stadt im 18. Jahrhundert künden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lage und Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Stadt Girgā befindet sich im Governement Sōhāg, etwa 66 Kilometer südlich von Sōhāg und 16 Kilometer südlich von Abydos. Die Stadt befindet sich heute unmittelbar am Westufer des Nils, dessen Lauf sich aber erst im 18. und 19. Jahrhundert nach Westen verlagert hat. Zuvor lag der Lauf etwa ein bis zwei Kilometer weiter östlich.

Im Umfeld der Stadt wurden und werden Baumwolle, Getreide, Datteln und Zuckerrohr angebaut. In der Stadt gibt es Baumwollwebereien und Zuckerraffinerien, und es wird Milchwirtschaft betrieben.

In der Stadt lebten 1986 71.564 Personen, 2006 102.597.[1]

Girgā ist Bischofssitz der koptisch-orthodoxen Kirche. Man nimmt an, dass sich der Name der Stadt von einem heute nicht mehr existierenden Kloster des hl. Georg ableitet, das bereits vor der islamischen Stadtgründung existierte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Umgebung von Girgā ist geschichtsträchtig. Man vermutet hier, wohl beim Nachbardorf el-Birba, das antike Thinis (Θίνις, altägyptisch Tjeni). Aus diesem Ort stammte der altägyptische König Menes, der als Reichseiniger des alten Ägyptens in der 1. Dynastie gilt.[2] Von dieser Residenz gibt es jedoch keine archäologischen Zeugnisse. Als Beleg für die Existenz von Thinis können die Gräber auf dem Westufer z.B. bei Nagʿ ed-Deir und bei Nagʿ el-Maschāyich gelten, die von der frühdynastischen Zeit bis ins Mittlere Reich angelegt wurden.

Besiedelt wurde dieses Gebiet in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von arabisierten Berbern vom Stamm der Hawwāra. Der arabische Historiker el-Maqrīzī (1364–1442) berichtet über die Anfänge der Stadt Folgendes:

„Die Hawwâra, welche in der Provinz el-Sa’îd sind, liess el-Dhâhir Barcûc nach dem Treffen mit Badr ben Sallâm dort sich niederlassen, vermuthlich im Jahre 782 [1380/1381 n. Chr.]. Er verlieh nämlich einem von ihnen, Namens Isma’il ben Mâzin, das Gebiet von Dschirdscha, welches verwüstet war; dieser baute es wieder an und blieb dort, bis ihn ’Ali ben Garîb tödtete. Nun folgte ihm ’Omar ben ’Abd el-’Azîz, welcher bis zu seinem Tode die Provinz verwaltete, worauf sein Sohn Mohammed an seine Stelle kam, welcher gewöhnlich Abul-Sanûn genannt wird. Dieser dehnte seine Macht aus und vergrösserte sein Besitzthum, indem er mehr Ländereien anbaute und Zuckermühlen und Pressen anlegte. Nach seinem Tode folgte ihm sein Bruder Jusuf ben Omar.“[3]

Über ein Kloster des hl. Georg berichtete der arabische Geograf Leo Africanus (um 1490 bis nach 1550):

„Giorgia war ein sehr reiches und großes christliches Kloster, St. Georg genannt, 6 Meilen von Munsia [Manschiya], es besaß rings herum viele Ländereyen und Weiden, und enthielt mehr als 200 Mönche. Auch diese gaben den Fremden zu essen, und schickten das, was sie von ihren Einkommen erübrigten, dem Patriarchen zu Kahira, der es unter arme Christen vertheilte. Aber vor 100 Jahren [um 1400] kam die Pest nach Aegypten und raffte alle Mönche dieses Klosters weg. Der Herr von Munsia ließ es daher mit einer Mauer umgeben und Häuser anlegen, worin Kaufleute und allerley Künstler (726) sich niederliessen; er selbst schlug auch, von der Anmuth einiger schöner Gärten, die auf Hügeln nicht weit davon lagen, angelockt, seine Wohnung daselbst auf. Der Patriarch der Jacobiten [Kopten] klagte darüber beym Sultan, dieser ließ daher ein anderes Kloster da, wo die alte Stadt war, bauen; und gab dem so viele Einkünfte, daß 30 Mönche gemächlich davon erhalten werden konnten.“[4]

Die Dominanz der Hawwāra über Oberägypten währte aber nur zwei Jahrhunderte. Die Stadt wurde 1576 unter dem osmanischen Statthalter Ägyptens, Sultan Chādim Massīh Pascha, erobert und ist seitdem Sitz eines Gouverneurs für Oberägypten. Der deutsche Dominikaner und Reisende Johann Michael Wansleben (1635–1679), der sich 1672/1673 in Ägypten aufhielt, beschrieb die Gouverneure von Girgā sowie deren Ernennung und ihr Verhältnis zu Kairo.“[5] Nichtsdestotrotz entwickelte sich Girgā in osmanischer Zeit zu einer der größten Städte Ägyptens.

Girga am Ende des 19. Jahrhunderts[6]

Der englische Reisende und anglikanische Bischof Richard Pococke (1704–1765), der von 1737 bis 1741 im Nahen Osten weilte, berichtete ebenfalls vom Kloster des hl. Georg und den hiesigen Franziskanermönchen:

„Wir kamen zu dem kleinen armen Kloster von Girge an der östlichen Seite unter den Felsen. Die Copten aus Girge gehen hierher in die Kirche, da man ihnen in der Stadt keine Kirche verstattet. Zwey Meilen weiter kamen wir gegen Westen nach Girge; dieses ist die Hauptstadt von Said oder Oberaegypten. Es liegt nicht über eine Viertel Meile von dem Flusse, und hat wohl zwey Meilen im Umkreise, ist schön gebauet, und wo ich mich nicht irre, meist von gebrannten Ziegelsteinen. Der Sangiack, oder Statthalter von Oberaegypten, welcher einer von den Beys ist, residiret hier, und bleibet bei diesem Amte drey oder vier Jahre, nachdem es dem Divan von Cairo, oder dem Volke allhier, beliebig ist. Ich gieng in das Kloster der Missionärs vom Franciscanerorden, welche für Aerzte angesehen werden, aber in geheim eine Kirche haben, und, wie sie mir sagen, gegen 150 Bekehrte. Sie sind oft in grosser Gefahr; die die Soldaten sind sehr grob, indem stets die unruhigsten Janitscharen hierher von Cairo gesendet werden. Dieses hat verursachet, daß die Missionärs zwey oder dreymal die Flucht haben ergreifen müssen, und ihr Haus geplündert worden ist.“[7]

Der französische Künstler und Politiker Vivant Denon (1747–1825), der als Teilnehmer der Ägypten-Expedition Napoleons um den 30. Dezember 1797 von Sohag kommend nach Girga gelangte, formulierte als erster die Vermutung, dass sich der Name der Stadt vom Kloster des hl. Georg ableitete. Zudem war er erstaunt, dass Nahrungsmittel im Überfluss vorhanden waren, und deshalb die Preise stabil blieben:

„Dschirdsché, wo wir um 2 Uhr Nachmittags anlangten, ist die Hauptstadt von Ober-Aegypten; es ist eine neue Stadt, ohne alle Merkwürdigkeiten, eben so groß als Mynyeh und Melaui, kleiner als Siouth, und nicht so hübsch als alle drei. Es hat seinen Namen von einem großen Kloster, das älter als die Stadt, und dem heiligen Georg, welcher in der Landessprache Gerge heißt, gewidmet ist; dies Kloster ist noch da, und wir fanden europäische Mönche darin. Der Nil berührt die Gebäude von Dschirdsché, und reißt alle Tage etwas davon nieder; nur mit großen Kosten ließe sich ein schlechter Hafen für Barken anlegen. Die Stadt ist daher bloß durch ihre Lage, die sie gleich weit von Cairo und Syene ist, und durch ihren fruchtbaren Boden merkwürdig. Alle Lebensmittel fanden wir wohlfeil: das Brod kosten ein Sou (etwa 4 Heller) das Pfund; zwölf Eier gelten 2; zwei Tauben 3; eine Gans von 15 Pfund 12 Sous. War dies aus Armuth? Nein, aus Ueberfluß, denn nach drei Wochen, in denen die Konsumtion durch mehr als 5000 Menschen war vermehrt worden, hatte alles noch den nämlichen Preis.“[8]

Zur Zeit des Vizekönigs Muḥammad ʿAlī (Regierungszeit 1805 bis 1848) wurden die Provinzen 1823/1824 neu zugeschnitten. 1859 wurde die Hauptstadt dieser neuen Provinz von Girgā nach Sōhāg verlegt.

Anreise[Bearbeiten]

Stadtplan von Girgā

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Girgā befindet sich an der Bahnstrecke von Kairo nach Assuan. Der 1 Bahnhof Girgā (26° 20′ 11″ N 31° 53′ 21″ O) befindet sich im Westen der Stadt. Bis zum alten Stadtzentrum im Osten muss man einen knappen Kilometer laufen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Fernverkehrsstraße von Sōhāg nach Qinā und Luxor.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Im Bereich der 2 Anlegestelle der Autofähre (26° 21′ 12″ N 31° 53′ 29″ O) zum Ostufer gibt es einen Hafen.

Mobilität[Bearbeiten]

Aufgrund der Enge der Straßen in der Altstadt empfiehlt es sich, zu Fuß zu laufen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Islamische Bauwerke aus osmanischer Zeit[Bearbeiten]

Mehrere Moscheen, ein Bad und eine Grabstätte befinden sich auf engstem Raum im Bereich des überdachten Basars im Osten der Stadt. Die Entfernung zum Bahnhof beträgt etwa 800 Meter. Alle historischen Moscheen wurden in osmanischer Zeit, etwa im 18. Jahrhundert (12. Jahrhundert AH), errichtet.

Die 1 el-Fuqarāʾ-Moschee (26° 20′ 10″ N 31° 53′ 45″ O), arabisch: ‏مسجد الفقراء‎, Masǧid al-Fuqarāʾ, „Armenmoschee“, oder ez-Zibda-Moschee, arabisch: ‏مسجد الزبدة‎, Masǧid al-Zibda/Zubda, „Buttermoschee“, wurde vom Prinzen Sirāg (arabisch: ‏الأمير سراج‎) errichtet. Ihren volkstümlichen Namen erhielt sie vom benachbarten Markt, auf dem Butter feilgeboten wurde. Prinz Raiyān (arabisch: ‏الأمير ريان‎) ließ sie im Jahr 1145 AH (1732/1733) umbauen. Eine erneute Rekonstruktion wurde unter Ḥasan Afandī bin Muḥammad Aghā al-Aschqar (arabisch: ‏حسن أفندي بن محمد أغا الأشقر‎) im Jahr 1312 AH (1894/1895) ausgeführt.

Eingang der el-Fuqarāʾ-Moschee
Im Inneren der Moschee
Schuscheicha über dem Innenraum der Moschee
Mihrab und Minbar der Moschee

Durch den Eingang gelangt man zum Innenraum der Moschee, dessen Holzdecke auf vier Säulenarkadenreihen lagert. Im vorderen Bereich befindet sich in der Decke ein Lichtdom, eine Schuchscheicha. Die Wände sind fast undekoriert. Unterhalb der Decke gibt es Fenster mit hölzernen Ziergittern. Unmittelbar vor der Gebetsnische, dem Mihrab, hängt ein Kronleuchter an der Decke. Die Moschee besitzt kein Minarett.

Die 2 el-Mitwallī-Moschee (26° 20′ 7″ N 31° 53′ 47″ O), arabisch: ‏مسجد المتولي‎, Masǧid al-Mitwallī, ist ein Neubau an der Stelle der einstigen Moschee. Das zugehörige vierteilige Minarett ist aber noch das originale aus osmanischer Zeit. Der Innenraum der Moschee ist schlicht. Der Raum wird durch Arkaden unterteilt. Die Gebetsnische ist farbig dekoriert, und an der Wand befindet sich ein umlaufendes Schriftband.

Eingang der el-Mitwallī-Moschee
Im Inneren der Moschee
Detail am Minarett der Moschee
Minarett der Moschee

Die 3 Sīdī-Galāl-Moschee (26° 20′ 6″ N 31° 53′ 46″ O), arabisch: ‏مسجد سيدي جلال بك‎, Masǧid Sīdī Galāl Bek, wurde 1189 AH (um 1775/1776) erbaut. Die Moschee wurde aus gebrannten Ziegeln errichtet, nur das hohe Eingangsportal mit seinen Bögen besteht aus Kalkstein. Zur Moschee gehört ein Minarett. Fenster wurden in zwei Reihen angebracht. Das Mauerwerk wurde durch Holzbalken verstärkt. 2009 wurde die Moschee durch den Antikendienst restauriert. Die Arbeiten sollten voraussichtlich 2010 abgeschlossen sein.

Fassade der Sīdī-Galāl-Moschee
Eingangsportal der Sīdī-Galāl-Moschee

In der Nähe der vorgenannten Moschee befindet sich die 4 ʿUthmān-Bek-Moschee (26° 20′ 7″ N 31° 53′ 44″ O), arabisch: ‏جامع عثمان بك‎, Ǧāmiʿ ʿUthmān Bek. Auch sie besticht durch ihr hohes Eingangsportal und die Portal- und Fassadendekoration. Das Innere ist deutlich schlichter und neueren Datums. Die Holzdecke ruht auf einfachen Pfeilern. Die Wände sind von Fenstern in zwei Reihen durchbrochen. Die in Grün gehaltene Gebetsnische ist ornamental mit Koran-Suren versehen.

Eingang der Uthmān-Bek-Moschee
Oberteil des Eingansportals
Im Inneren der Moschee
Mihrab und Minbar der Moschee

Aus der Zeit des Gouverneurs ʿAlī-Bek stammen drei Denkmäler: die Moschee, sein Mausoleum und ein Bad.

Die ʿAlī-Bek-Moschee (arabisch: ‏مسجد علي بك‎, Masǧid ʿAlī Bek) ist heute aber ein kompletter Neubau. Die dreischiffige Moschee besitzt im Mittelschiff einen schmallangen Lichtdom. Die Wände sind weiß. Die Schriftzüge und die Gebetsnische heben sich in Hell- und Dunkelblau ab. Einzig die Bauinschrift ist ein historisches Dokument und nennt das Baujahr 1195 AH (1780/1781).

Fassade und Minarett der ʿAlī-Bek-Moschee
Innenraum der Moschee
Historische Bauinschrift

Das ʿAlī-Bek-Bad (arabisch: ‏حوام علي بك‎, Ḥammām ʿAlī Bek) ist ein klassisches Dampfbad. Es ist zwar heruntergekommen, aber dadurch noch unverändert. Die beiden wichtigsten Räume sind der Heiß- oder Schwitzraum mit seiner Kuppel mit Glaseinsätzen und dem Nabelstein und der Ruheraum mit einem Brunnen in der Raummitte.

Eingang zum Ḥammām ʿAlī Bek
Ruheraum mit Brunnen im Bad
Heißraum des Bads mit Nabelstein
Schuchscheicha über dem Ruheraum
Brunnen im Ruheraum des Bads
Marmorfußboden im Bad

Das Mausoleum des ʿAlī-Bek (arabisch: ‏مقام علي بك‎, Maqām ʿAlī Bek) enthält zwei bedeutende Grabstellen, nämlich hinten die für ʿAlī Bek ḏū al-Fiqār (arabisch: ‏علي بك ذو الفقار‎) und davor die für Aḥmad Muṣṭafā an-Nāṣir (arabisch: ‏أحمد مصطفى الناصر‎). Das Mausoleum wird nach oben mit einer Kuppel abgeschlossen.

Fassade des Mausoleums von ʿAlī Bek
Blick auf die beiden Gräber
Detail einer Grabstelle

Die wohl ungewöhnlichste Moschee ist die sog. 5 eṣ-Ṣīnī-Moschee (26° 20′ 12″ N 31° 53′ 46″ O) oder chinesische Moschee, arabisch: ‏مسجد الصيني‎, Masǧid aṣ-Ṣīnī, „Chinesische Moschee“. Den Namen erhielt sie wegen ihrer Dekoration mit chinesischen Kacheln hauptsächlich im Inneren der Moschee. Die Moschee wurde unter Muḥammad Bek al-Faqārī (arabisch: ‏محمد بك الفقاري‎) errichtet. Das Baujahr ist unbekannt. Der Bauherr wurde 1117 AH (1705/1706) Gouverneur, so dass der Bau wohl um 1150 AH (1737) erfolgte. Die Moschee wurde 1202–1209 AH (1787/88–1794/95) restauriert.

Eingang zur eṣ-Ṣīnī-Moschee
Mihrab und Minbar der Moschee
Minarett der Moschee
Schuchscheicha im Inneren der Moschee
Innenraum der Moschee
Beispiel einer Kachel in der Moschee

Das Innere der Moschee dürfte noch weitgehend original sein. Die Holzdecke mit einem runden Lichtdom wird von Holzstützen getragen. Die Seitenwände und die Stirnwand einschließlich der Gebetsnische wurden mit Kacheln verkleidet, die in der Wand festgenagelt wurden. Die in Blau- und Grüntönen gehaltenen Kacheln besitzen Ornamente, darunter auch Pflanzenornamente. Zur Moschee gehört ein dreigeteiltes, mit einfachen Ornamenten versehenes Minarett.

Kirchen[Bearbeiten]

Die größten Kirchen der Stadt sind die 6 Kirche des hl. Georg (26° 20′ 14″ N 31° 53′ 31″ O) und die 7 Kirche des hl. Markus (26° 20′ 3″ N 31° 53′ 36″ O).

Palastbauten[Bearbeiten]

Im Norden der Stadt, in Ufernähe zum Nil befinden sich mehrere Paläste aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Palast in Girgā
Palast in Girgā
Detail des vorgenannten Palasts

Einkaufen[Bearbeiten]

Markt für Textilien in Girgā

In der Altstadt befindet sich ein großer, teilweise gedeckter Markt.

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Unterkünfte wählt man üblicherweise in Sōhāg.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Besuch der Stadt lässt sich mit dem Besuch des Klosters des Erzengels Michael in Nagʿ ed-Deir auf der anderen Seite des Nils oder mit dem Besuch von Abydos verbinden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Holt, P.M.: Girgā. In: Lewis, Bernard (Hg.): The Encyclopaedia of Islam : Second Edition ; Bd. 2: C - G. Leiden : Brill, 1965, ISBN 978-90-04-07026-4, S. 1114.

Einzelnachweise

  1. Egypt: Governorates & Major Cities, eingesehen am 10. März 2013.
  2. Brovarski, Edward: Thinis. In: Helck, Wolfgang ; Westendorf, Wolfhart (Hg.): Lexikon der Ägyptologie ; Bd. 6: Stele - Zypresse. Wiesbaden : Harrassowitz, 1985, ISBN 978-3-447-02663-5, Sp. 475–486.
  3. Maqrīzī, Aḥmad Ibn-ʿAlī al- ; Wüstenfeld, F[erdinand] [Übers.]: El-Macrizi’s Abhandlung über die in Aegypten eingewanderten arabischen Stämme. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1847, S. 77 f.
  4. Leo <Africanus> ; Lorsbach, Georg Wilhelm [Übers.]: Johann Leo’s des Africaners Beschreibung von Africa ; Erster Band : welcher die Uebersetzung des Textes enthält. Herborn : Buchhandlung der hohen Schule, 1805, (Bibliothek der vorzüglichsten Reisebeschreibungen aus den frühern Zeiten ; 1), S. 550.
  5. P[ère] Vansleb [Wansleben, Johann Michael]: Nouvélle Relation En forme de Iournal, D’Vn Voyage Fait En Egypte : En 1672. & 1673. Paris : Estienne Michallet, 1677, S. 21–25.
  6. Edwards, Amelia B[lanford]: A thousand miles up the Nile. London : Longmans, Green, & Co., 1877, S. 166–167 (dazwischen). Holzschnitt von George Pearson (1850–1910).
  7. Pococke, Richard ; Windheim, Christian Ernst von [Übers.]: D. Richard Pococke’s Beschreibung des Morgenlandes und einiger andern Länder ; Theil 1: Von Egypten. Erlangen : Walther, 1771 (2. Auflage), S. 123 f.
  8. Denon, Vivant ; Tiedemann, Dieterich [Übers.]: Vivant Denon’s Reise in Nieder- und Ober-Aegypten, während der Feldzuge des Generals Bonaparte. Berlin : Voss, 1803, (Magazin von merkwürdigen neuen Reisebeschreibungen ; 25), (Neues Magazin von merkwürdigen Reisebeschreibungen ; 1), S. 158 f.
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