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Essonne

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Département Essonne

Essonne ist ein Département in der französischen Region Île-de-France.

Topografische Karte des Départements

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Essone ziehen unter anderem, so wie überall in der Île-de-France, die reich möblierten, bewohnten Privatschlösser, in denen die französische Lebenskunst ihren höchsten Ausdruck findet, die Besucher an. Viele der Besitzer öffnen an den Sonntagen der Sommermonate grosszügig ihre privaten Lebensbereiche, um die Neugier von Nachbarn und Reisenden aus der Ferne zu stillen. Nicht wenige unter Ihnen sind die direkten Nachfahren früherer Staatsdiener oder sonstiger hoher Würdenträger. Die Öffnungszeiten prüft man besser telefonisch nach, denn wenn im Herbst das Laub von den Rasenflächen gefegt ist, schliessen sich viele Parkgitter und ziehen sich die Schlossherren und ihre Familien in ihre Privatsphäre zurück.

Burgen, Schlösser, Parks und Gärten[Bearbeiten]

  • Château de Dommerville, 91670 Angerville en Essonne. Tel.: +33 (0)1 64952023. Anreise von Paris (60 km) über Etampes per RER C. Besichtigung nur nach vorheriger Vereinbarung. Ein in den Jahren 1777 bis 1782 für den Marquis de Hallot, Generalleutnant der königlichen Armee errichtetes Schloss, das sich unter anderem im Besitz des General Rochambeau, einem Helden des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges befand. Beeindruckend ist die Ehrentreppe, kurios der erstaunliche Fayence-Kachelofen des Speisesaales mit seinem palmenförmigen Ofenrohr.
  • Château du Saussay, 91610 Ballancourt-sur-Essonne. Tel.: +33 (0)1 64932010. Anreise per Bahn zum Bahnhof Ballancourt und Taxi oder auf Müllers Rappen (3 km). Zwischen Corbeil-Essonnes und La Ferté-Alais im Tal der Essonne in eine ländlich-romantische Umgebung und einen 5 Hektar grossen, von Wasserflächen durchzogenen Park eingebettet liegt dieses in den Regierungszeiten der Könige Heinrich IV. und Ludwig XIII. am Standort eines von der spanischen, damals Corbeil belagernden Armee niedergebrannten Vorgängerbaus errichtete und im 18. Jahrhundert umfassend umgebaute Schloss, das sich seit 1620 im Besitz der Familie von Bourbon-Busset befindet. Dementsprechend reich ist es ausgestattet mit Möbeln, Zierrat, Gemälden und all jenem, was viele Generationen einer aristokratische Familie anzuhäufen vermögen. Als Gast in einem bewohnten Privatschloss entdeckt man den mit kostbaren Boiserien und stilvollen Möbeln ausgestattet Salon, von dessen Wänden die Porträts der im 18. Jahrhundert hier ansässigen Ahnen nach dem Rechten zu schauen scheinen, die große und die kleine Bibliothek von Jacques de Bourbon Busset, Mitglied der Académie Française, der das Schloss seinen Kindern und heutigen Besitzern überliess, den Speisesaal und eine kleine Kapelle. Geöffnet: 15. März – 15. Oktober, So + an Feiertagen 14.00 – 18.00 Uhr.
  • Domaine de Courson, 91680 Courson-Monteloup. Tel.: +33 (0)1 64589012. Die 1670 für Guillaume de Lamoignon, den Präsidenten des Parlementes oder Obersten Gerichtshofes angelegte Domäne gestattet einen Einblick in das ländliche Leben im 17. Jahrhundert. Das Schloss bewahrt die Gemäldegalerie des Herzogs von Padou. Der von Louis-Martin Berthault entworfene englische Landschaftspark wurde originalgetreu wiederhergestellt. Geöffnet: 15. März – 15. November: Sa, So + Feiertage.
  • Schloss und Parc Départemental de Chamarande, 91730 Chamarande. Tel.: +33 (0)1 60825201. Beeindruckende Gebäude aus der Zeit Ludwigs XIII. und ein 98 Hektar großer Landschaftspark verschiedener Stile bilden den Rahmen für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die von dem Conseil Général, Besitzer der Domäne, ausgerichtet werden. Preis: Eintritt frei.
  • Château de Dourdan, Place du Général-de-Gaulle, 91410 Dourdan. Tel.: +33 (0)1 64596683. Entgegen der Bezeichnung château kein neuzeitliches Schloss, sondern eine von König Philippe-Auguste - der auch Paris mit festen Mauern umgab - um 1222 errichtete, stark befestigte Trutzburg, dessen seither unveränderter Bergfried ein bemerkenswertes und seltenes Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur ist. Der früher geheime unterirdische Gang, der bis in den Donjon führt, ist heute den Besuchern zugänglich. Erhalten sind der Brunnen, und das Backhaus und auf dem Weg hinauf in die Höhen des Wehrgangs, von dem sich ein überwältigender Ausblick bietet, geht es vorbei an der riesigen Feuerstelle des Kamins. Sogar die Latrinen sind noch intakt. Ein wenig bekanntes aber beeindruckendes und authentisches Stück Mittelalter. Sehenswert ist auch das im benachbarten ehemaligen Salzspeicher untergebrachte Museum. Geöffnet: Mi – So 1.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr, bzw. Fr nur bis 17.00 Uhr. Geschlossen im Januar und am 25. Dezember.
  • Château du Marais, 91530 Le Val-Saint-Germain bei Saint-Chéron. Tel.: +33 (0)1 64589160, +33 (0)1 64589133. Anreise von Paris mit dem Auto über die A10 bis zur Ausfahrt Dourdan, von Dourdan in Richtung Saint-Chéron. mit dem RER C in Richtung Dourdan bis zum Bahnhof Saint-Chéron. Das private, bewohnte Schloss ist vom 15. März bis zum 15. November So und an Feiertagen von 14.00 bis 18.00 Uhr, für Gruppen auf gesonderte Anfrage geöffnet. Die Domäne, ihr 1910 wiederhergestellter französischer barocker Park und das im Jahr 1778 im Auftrag von Jean Le Maître, Generalzahlmeister der Artillerie und der Genietruppen von dem Architekten Barré am Standort einer früheren Burg - von der die Wassergräben und ein zu einem Taubenhaus umfunktionierter Turm erhalten blieben - errichtete Schloss ist von perfekter, für Frankreich so charakteristischer Ausgewogenheit und Eleganz. Le Maîtres Nichte Adélaïde de la Briche, die es 1786 erbte, hielt in diesem erlesenen Rahmen ihren literarischen Salon. Seit 1899 befindet sich das Schloss sich im Besitz des ältesten Zweiges der Familie Talleyrand-Périgord und beherbergt ein kleines Museum zu Ehren des berühmtesten Familienmitgliedes: des überaus klugen und ehrgeizigen französischen Staatsmannes Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754-1838). Die heutigen Besitzer erbten das Schloss von ihrer Mutter Helen-Violette de Talleyrand-Périgord, duchesse de Sagan (1915-2003), die in zweiter Ehe mit dem Politiker, Kabinettschef Charles de Gaulles und Minister Gaston Palewski verheiratet war, dessen Andenken ebenfalls einige Räume des gewidmet sind. Das Schloss verfügt über eine fabelhafte Möbel- und Kunstsammlungen. Preis: Eintritt: Park 6 €, Park und Schloss 6,50 €.
  • Château Saint-Jean de Beauregard, 91940 Les Ulis. Anreise ab Paris (28 km) mit dem Auto ab Porte d'Orléans über die A6 und A10 in Richtung Chartres bis zur Abfahrt Les Ulis oder ab Pont de Sèvres über die N118 bis zur Abfahrt N° 14 (Les Ulis centre commercial), von dort ausgeschildert, oder per RER bis zur Station Orsay mit Busanschluss bis zur Haltestelle "Centre commercial Ulis 2", von dort 1 km zu Fuss über den Parkplatz des Handelszentrums, durch die Unterführung und geradeaus durch das Dorf Saint-Jean de Beauregard. Die im unberührten Tal der Salmouille gelegene Domäne und ihr vollständig möbliertes und bewohntes Schloss sind vor allem bekannt für den 17 Hektar großen Park, von denen 2 Hektar als Obst- und Blumengarten und ein weiterer Bereich als englischer Landschaftspark ausgestaltet sind, und die dort regelmässig veranstalteten botanischen Ausstellungen (Journées des Plantes). Geöffnet: vom 15. März bis zum 15. November, So + Feiertags 14.00 – 18.00 Uhr, Gruppen auf gesonderte Anfrage.
  • Château de Courances, Milly-la-Forêt. Tel.: +33 (0)1 64980736. Anreise von Paris (47 km) über die A6, Ausfahrt Milly-la-Forêt (N° 13), von dort 5 km über die ausgeschilderte Route. Der Ursprung des Namens Courances, der auf die Schönheit der das Gelände durchquerenden fliessenden Gewässer zurückgehen soll, erweist dem von André Le Nôtre entworfenen Barockpark, der einer der bedeutendsten und perfektesten der Île-de-France ist, gebührende Ehre. Ihm vorausgegangen war der Bau des Schlosses, das mehrmals dem Zeitgeschmack angepasst wurde, zuletzt im 19. Jahrhundert im Auftrag des damaligen Besitzers, des steinreichen deutschen Bankiers Baron Samuel Haber von dem Architekten Gabriel-Hippolyte Destailleur. Geöffnet: Von Ostern bis Allerheiligen, So + an Feiertagen.
  • Propriété Caillebotte, 8 rue de Concy, 91335 Yerres. Tel.: +33 (0)1 69489393. Das zwischen 1860 und 1879 im Besitz der Familie von Gustave Caillebotte befindliche Anwesen, in dem der Maler Dutzende von Gemälden schuf, wurde im Jahr 2007 von der Stadt Yerres restauriert, die unter anderem auch den 11 Hektar großen englischen Landschaftsgarten mit seiner Orangerie und einem erstaunlichen Eiskeller (1830) wiederherstellte.

Museen[Bearbeiten]

  • Musée français de la photographie, 78 rue de Paris, 91570 Bièvres. Tel.: +33 (0)1 69351650. Das Museum der Photografie zeigt in sechs Sälen Dokumente und Apparate und sonstige Exponate zur Geschichte, der Technik und den Einsatzgebieten der Photografie seit 1816. Geöffnet: außer Di, an Feiertagen und vom 25. 12. bis zum 02. 01. täglich 9.30 – 12.30 Uhr + 13.30 – 17.30 Uhr. Preis: Eintritt € 3, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Ermäßigung für Studenten, Senioren, Soldaten, Behinderte.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Cressonnières de la Villa Paul, 17 route de Courcelles, 91660 Mereville. Tel.: +33 (0)1 64950064. Die Kressezucht ist Haupteinnahmequelle der Gemeinde Méréville, die den Beinamen Hauptstadt des grünen Goldes für sich beansprucht. In der Villa Paul ist inzwischen die 5. Generation der Familie Barberot mit Leib und Seele der Kresse verschrieben und öffnet ihren Betrieb zur Besichtigung. Geöffnet: Mo – Sa 10.00 – 12.00 Uhr + 14.00 – 18.00 Uhr + nach Vereinbarung.
  • Verrerie d'Art de Soisy-sur-Ecole, Le Moulin des Noues, 91840 Soisy-sur-l'Ecole. Tel.: +33 (0)1 64980003. Die 48 km südlich von Paris zwischen Vaux-le-Vicomte und Etampes auf dem Weg nach Fontainebleau (18 km) gelegene Glasbläserei, ist von der Porte d'Italie in Paris mit dem Bus zu erreichen. Anfahrt mit dem Auto über die A 6 (Gabelung Bretelle Fontainebleau N7E) bis zur Ausfahrt Milly-la-Forêt, dann in Richtung Cély und von dort in Richtung St. Germin/Ecole. Die einzige noch aktive der früher zahlreich in der Île-de-France vertretenen Glasbläsereien, in der den Kunsthandwerkern bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden kann und ihre schimmernden und einzigartigen mundgeblasenen Kunstwerke, vom Briefbeschwerer bis zur Lampe zum Atelierpreis erstanden werden können (ab 5 € - 250 €). Eine lohnende Etappe auf dem Weg nach Fontainebleau oder Vaux-le-Vicomte. Geöffnet: Di 14.00 – 18.00 Uhr, Mi – Fr 10.00 – 12.30 Uhr + 13.30 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 12.30 Uhr + 14.00 – 18.30 Uhr, So 14.30 – 18.30 Uhr. Mo + Di vormittags geschlossen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die Essonne ist unter anderem als bedeutendes Zentrum des Anbaus von Kresse bei Méréville in den Tälern der Essonne, der Juine, der Choulette und der Ecole bekannt. Der cresson de Méréville wird als Rohkost, als gedünstetes Gemüse und als cremige Suppe aufgetragen, zu grüner Sauce verarbeitet auf vielerlei andere Arten verzehrt.

Die Knollenzieste oder Japanische Kartoffel, auch Chinesische Artischocke, in Frankreich Crosne genannt, leitet ihren französischen Namen sogar von einer Gemeine der Essonne ab. In der Tat experimentierten in diesem Ort ab 1871 Nicolas-Auguste Pailleux und der wissenschaftliche Mitarbeiter des Muséum d'histoire naturelle Désiré Bois mit dem Anbau von Wintergemüse, und zogen dort unter anderem ab 1882 auch die in China und Japan beheimatete Knollenpflanze Stachys affinis, mit grossem Erfolg, nachdem Alexandre Dumas der Jüngere das Rezept des sogenannten Francillon-Salates oder auch Japanischen Salates - in einem seiner Bühnenstücke preisgab. Proust erwähnt sie in Du côté de chez Swann. Die in Deutschland heute kaum bekannte Knollenzieste hat einen feinen, artischockenähnlichen Geschmack. Sie wird gebraten oder gedünstet als Beilage gereicht oder ähnlich wie Kartoffelsalat zubereitet.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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