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Dzierżoniów

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Dzierżoniów
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Dzierżoniów (deutsch: Reichenbach im Eulengebirge) ist ein Bergort in der Woiwodschaft Niederschlesien zwischen dem Eulengebirge und den Zobtengebirge, Teilgebirgen der Mittelsudeten. Seine Lage mach den Ort zum wichtigen Zentrum des Tourismus im Eulengebirge. Der Ort ist Ausgangsbasis für Wanderungen in die umliegenden Gebirge.

Hintergrund[Bearbeiten]

Panorama

Der Ort entstand vor 1230 und wurde 1250 erstmals urkundlich erwähnt. 1296 entstand die Barbarakirche mit Spital. Das Rathaus wurde vor 1337 gebaut. Zur gleichen Zeit entstanden Klöster der Augustiner und Johanniter und wahrscheinlich auch der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. In der Zeit des polnischen Partikularismus gehörte er zu wechselnden Teilherzogtümern, zuletzt zum Herzogtum Schneidwitz-Jauer, das 1368 von Böhmen abhängig wurde. Die Hussitenkriege und der Dreißigjährige Krieg brachten Zerstörung und Leid der Bevölkerung. 1525 wurden die Klöster aufgelöst und der Ort ging zur Reformation über, nach 1648 setzte die Gegenreformation ein. 1742/1763 kam der Ort an Preußen. Im 19. Jahrhundert begann sich der Tourismus zu entwickeln, insbesondere als 1855 der Ort mit Świdnica. Der Ort entwickelte sich, mit Ausnahme der Zeiten der Weltkriege, stätig weiter. 1945 kam der Ort an Polen.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Dzierżoniów
Altstadt
Panorama von Süden
Blick vom Rathausturm auf die Hohe Eule

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist in Breslau.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Ort verfügt über einen Bahnhof an der Strecke von Legnica nach Katowice.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Regelmäßig verkehren Überlandbusse nach Wałbrzych und Dzierżoniów und Fernbusse in weitere Städte in der Region.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Alle größeren Straßen führen über Kłodzko oder Wałbrzych.

Von Deutschland führt die A4, die in Polen ebenfalls A4 heißt, bis zur Grenze. Sodann kann man die Autobahn bei Breslau verlassen und weiter nach Ząbkowice Śląskie fahren. Alternativ kann man auch die Landstraße unmittelbar ab Zgorzelec an der deutsch-polnischen Grenze nehmen und über Jelenia Góra fahren.

Aus Süddeutschland und der Schweiz kann man alternativ über Prag fahren.

Von Österreich aus fährt man über Brünn.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Ort ist gut zu Fuss zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • baorckes Schloss aus dem frühen 17. Jahrhundert
  • barocke Nepomukstatute
  • gotische Marienkirche
  • gotische Georgskirche
  • gotische Dreifaltigkeitskirche
  • klassizistische Marienkirche
  • Synagoge
  • jüdischer Friedhof
  • zahlreiche Bürgerhäuser und Villen
  • Spital
  • Stadtmauer

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Sommer ist Wandern und Mountainbiken sehr beliebt. Im Winter kann man Wintersport treiben.

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufsmöglichkeiten sind gegeben. Für das ausgiebige Shoppen empfielt sich ein Besuch Breslaus.

Küche[Bearbeiten]

Aufgrund der zahlreichen Wälder und Gebirgsflüsse ist die regionale Küche auf frische Waldfrüchte, Wild und Fisch spezialisiert.

Nachtleben[Bearbeiten]

Zum Feiern empflielt sich ein Besuch Breslaus.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im Ort gibt es zahlreiche Fremdenzimmer und Pensionen aller Preisklassen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Vor dem Gang ins Gebirge ist stets der aktuelle Wetterbericht zu prüfen. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sollte grds. immer mitgenommen werden.

Gesundheit[Bearbeiten]

Zu allgemeinen Fragen über (Kur)Leistungen für in Deutschland oder Österreich gesetzlich Versicherte, Versorgung mit Apotheken und deutschsprachigen Ärzten/Apothekern, siehe Artikel zu Polen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

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