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Dingolfing

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Dingolfing
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Karte von Dingolfing

Dingolfing ist eine Stadt in Niederbayern, liegt an der Isar und am Isar-Radweg und zählt gut 18.000 Einwohner. Die Stadtanlage ist bemerkenswert: Die 1 Kernstadt (Unterstadt) liegt auf einer Ebene rechts der Isar, sie wird überragt von einer 2 Oberstadt, die sich auf einer Erhebung befindet, die zu drei Himmelsrichtungen steil abfällt. Beide Stadtteile sind an ihrer einzigen historischen Verbindung, dem Steinweg, durch ein innerstädtisches Tor, den 3 Reiserbogen getrennt. Inzwischen liegt der größere Teil des bebauten Stadtgebiets jedoch links der Isar. Hier befindet sich auch das große Industriegebiet, das den 1 größten Produktionsstandort des Automobilherstellers BMW weltweit mit über 20.000 Mitarbeitern beherbergt.

Hintergrund[Bearbeiten]

In der Trennung zwischen Ober- und Unterstadt lässt sich eine Doppelgründung erkennen: Während die wittelsbachischen Herzöge in der Oberstadt Fuß fassten, versuchte sich der Bischof von Regensburg in der Unterstadt zu behaupten, ehe die Wittelsbacher im Zuge ihres Landesausbaus den Bischof im 13. Jahrhundert aus der Stadt drängten und die Gesamtstadt 1265 per Vertragsschluss in ihrer Hand vereinigten.

Die erste urkundliche Erwähnung fand jedoch schon wesentlich früher statt: Im Jahr 833 fand der Ort Tinguluinga mit einer Kirche und einem Königshof erstmals Eingang in die Geschichtsbücher.

Die ersten Ansiedlungen links der Isar gegen Ende des 13. Jahrhunderts waren in erster viehwirtschaftlicher Natur und umfassten die sog. Schwaigen von Goben im Westen bis Sossau am Osten des heutigen Stadtgebiets. Diese Siedlungen wie auch die Vorstädte Fischerei und Gries sind heute größtenteils der Wohn- und Industriebebauung gewichen.

Im Zeitalter der späten Gotik (1350-1600) blühte in Dingolfing der Handel, die in der Textil- und Lederverarbeitung tätige Bevölkerung verschaffte der Stadt einen gewissen Reichtum. Von diesem Reichtum zeugt auch die stattliche Kirche St. Johannes, deren Grundsteinlegung im Jahr 1467 erfolgte.

Das Zeitalter des Wachstums endete im 17. Jahrhundert durch die großen Kriege der europäischen Mächte. Im Dreijährigen Krieg kam es zur Besetzung und Plünderung des Stadtgebiets durch die Schweden, im Österreichischen Erbfolgekrieg kam es 1743 zu einer Katastrophe für die Stadt. Im Zuge von Kampfhandlungen zwischen feindlichen österreichischen Truppen einerseits und den verbündeten Franzosen andererseits gingen große Teile der Stadt in Flammen auf. Die Stadt konnte sich von diesem Schlag nur sehr langsam erholen und versank in weitgehende Bedeutungslosigkeit.

Eine Wende setzte Mitte des 19. Jahrhunderts ein, als neue Straßen gebaut wurde und Dingolfing über die Strecke Landshut-Plattling ans Eisenbahnnetz angebunden wurde. Nach und nach siedelten sich Gewerbe- und - bis heute prägend - Industriebetriebe in Dingolfing an. Aus einer Reparaturwerkstätte für Landmaschinen wurde 1905 die Glaswerke, die Landmaschinen und nach dem Zweiten Weltkrieg auch Kraftfahrzeuge wie Motorroller oder das bekannte Goggomobil herstellten. Im Jahr 1967 ging das Werksgelände in den Besitz von BMW über und wurde zu nach und nach zum größsten und wichtigsten Produktionsstandort der Firma ausgebaut.

Vom Zweiten Weltkrieg blieb Dingolfing weitgehend verschont, einzig die Wehrmacht sprengte bei ihrem Abzug die Isarbrücke. Dieser Umstand und die florierende Indstrie trugen zu der rasanten Entwicklung Dingolfings in der Nachkriegszeit zu einer der reichsten Gemeinden Deutschlands bei. Durch den massiven Zuzug von Facharbeitern konnten immer neue Wohngebiete geschaffen und die soziale Infrastruktur verbessert werden. Dieser Prozess hält bis heute an.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
München105 km
Landshut31 km
Straubing34 km
Deggendorf45 km
Passau85 km
Regensburg66 km
Mühldorf am Inn52 km
Altötting62 km
Salzburg128 km
Nürnberg174 km

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Dingolfinger Bahnhof (Bahnhofstraße 76, 84130 Dingolfing) liegt an der Bahnstrecke Landshut-Plattling. Durch den vor einigen Jahren eingerichteten, stündlich verkehrenden DonauIsar-Express ist Dingolfing ohne Umsteigen von München, Landshut, Plattling und Passau erreichbar.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Dingolfing besitzt drei Anschlussstellen (Dingolfing-West, Dingolfing-Mitte, Dingolfing-Ost) an der 1988 eröffneten A 92, die durch das Isartal verläuft. Die parallel zur Autobahn verlaufende ehemalige B 11, die Dingolfing ebenfalls tangiert, verlor damit an Verkehrsbedeutung, ist aber immer eine wichtige regionale Verkehrsachse. Von der Anschlussstelle Dingolfing-Ost, die im Jahr 2002 mitsamt der Ostumfahrung Dingolfing eröffnet wurde, besteht eine leistungsfähige Verkehrsverbindung in das parallel zum Isartal verlaufende südlichere Vilstal.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Landau liegt an dem 290 km langen Isar-Radweg ca. 50 km oberhalb der Isarmündung bei Deggendorf.

Mobilität[Bearbeiten]

Seit Mitte 1997 verfügt Dingolfing über ein Stadtbusnetz namens Dingo, das aus vier Linien besteht, die jeweils nach der Farbgebung der Busse benannt sind. Zentraler Treffpunkt der Linien ist zu jeder vollen Stunde der Spitalplatz im Stadtzentrum, die beiden innerstädtischen Linien treffen sich dort sogar alle halbe Stunde.

Für Besucher der Stadt stehen außerdem einige wenige (z. T. kostenpflichtige) Parkplätze zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Stadtpfarrkirche St. Johannes von Südosten
Stadtpfarrkirche St. Josef

Die 4 Stadtpfarrkirche St. Johannes ist eine spätgotische Hallenkirche und von 1467 bis 1502 erbaut. Es handelt sich um einen stattlichen, unverputzten Backsteinbau mit 83 Meter hohem Turm. Wenngleich die Werkmeister unbekannt sind, so kann die Kirche doch der Landshuter Bauschule um Hans von Burghausen und Hans Stethaimer zugeordnet werden. Im Jahre 1868 wurde die barocke Zwiebelhaube des Turms durch einen Spitzhelm ersetzt. Die Innenausstattung und die Glasmalereien stammen größtenteils aus der Phase der Regotisierung der Kirche während des späten 19. Jahrhunderts Hervorzuheben sind ein überlebensgroßes spätmittelalterliches Kruzifix, das hängend im Vierungsgewölbe angebracht ist ("kolossaler Herrgott von Dingolfing", Anfang 16. Jahrhundert) sowie spätmittelalterliche Plastiken der Kirchenpatrone Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer. Ebenso ist ein ursprüngliches Glasgemälde des Spätmittelalters im Norden auf Höhe des Chores erhalten. Der zugehörige Pfarrhof ist ein stattlicher barocker Bau aus dem Jahre 1729 mit Walmdach. Im Bereich der Pfarrkirche befindet sich auch die spätmittelalterliche Deifaltigkeits-, Erasmi- oder Schusterkapelle, an die im Westen im 17. Jahrhundert ein barocker Karner und im 19. Jahrhundert eine Lourdes-Grotte angefügt wurde.

Nachdem in Dingolfing bereits zu Zeiten des älteren bayerischen Stammesherzogtums im 8. Jahrhundert nachweislich Kirchensynoden stattfanden, kann für diese Zeit mit Sicherheit von der Existenz einer Pfarrkirche ausgegangen werden. Grabungen im Chorbereich im Jahr 1974 haben diese Vorgängerkirche archäologisch nachgewiesen. Ebenso ist durch Bodenbefunde gesichert, dass um die Mitte des 13. Jahrhunderts an der Stelle der heutigen Kirche ein romanischer Bau errichtet wurde, der mit 32 Metern Länge nahezu die Ausmaße der heutigen Kirche aufwies.

Die 5 Wallfahrtskirche Geißelung Christi im Süden der Stadt (rechts der Isar) ist eine kleine barocke Wallfahrtskirche, die der Dingolfinger Baumeister Matthias Weigenthaler 1753 geschaffen hat. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Niederlassung der Franziskaner mit zugehöriger Klosterkirche im neogotischen Stil, die 1853 bis 1867 erbaut wurde.

Im Ortsteil Brunn (südlich von Dingolfing) liegt die kleine gotische 6 Filialkirche St. Ägidius, die im Kern in das 14. Jahrhundert datiert wird.

Aus bauhistorischer Sicht ist auch die 7 Pfarrkirche St. Josef sehr interessant. Das Sichtziegelbauwerk ist das letzte große Werk des bedeutenden Münchner Architekten Robert Vorhoelzer, der als Vertreter der dortigen Postbauschule zu den wichtigen Architekten der klassischen Moderne gerechnet werden darf; der Bau wurde postum von 1954 bis 1956 errichtet, da in Dingolfing durch den starken Zuzug nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Einrichtung einer zweiten Pfarrei als nötig erachtet wurde. (Die Grenze zwischen den beiden Pfarreien stellt bis heute der links der Isar verlaufende Längenmühlbach dar.) Das Gotteshaus findet sein Pendant in der Pfarrkirche Maria Königin des Friedens in München-Giesing. Motive dieses Bauwerks entwickelte Vorhoelzer für St. Josef fort. Unter den Ausstattungsstücken ist eine Madonnenfigur von 1628 aus der 1945 untergegangen Stiftskirche Obermünster in Regensburg erwähnenswert.

Ebenfalls links der Isar (im Stadtteil Höll) befindet sich die 8 Filialkirche St. Anton, die bereits vor 1432 als Kirche des zugehörigen Siechen- und Leprosenhauses erbaut wurde und der älteste noch bestehende Kichenbau in Dingolfing ist. Das Gotteshaus wurde 1895 im Zuge des Neubaus von Langhaus und Turm erweitert. Als einziges Bauelement bei dieser Erweiterung blieb der spätgotische Chor mit Netzgewölbe erhalten.

Die 9 Evangelische Erlöserkirche von Gustav Gsaenger, die 1960 eröffnet wurde, ist ein bemerkenswerter Bau mit vorgeblendetem Bruchsteinmauerwerk aus Bayerwald-Granit. Die Kirche ist durch eine große hellverglaste Rosette aus Betonfiligran im Westen, Buntfenster im Osten und ein Glasgemälde im Chorfenster und einen campanileartigen Turm mit markanten Akzenten versehen.

Stadtbefestigung[Bearbeiten]

Stadtbefestigung Dingolfing
Hochbrücke von unten

Die 10 Hochbrücke ist eine hohe, auf fünf Jochen errichtete Backsteinbrücke, die 1612 vollendet wurde. Der bayerische Herzog und nachmalige Kurfürst Maximilian I. hatte den Bau durch einen Nachlass der Stadtsteuer gefördert. Das Bauwerk überbrückt den Asenbach und stellt eine wichtige Zufahrt zur Oberstadt von der Isarhangleite aus dar.

Ein anderer Weg zur Oberstadt führt von der Unterstadt über den sog. 11 Reiserbogen, ein offenes Tor am Steinweg, herauf. Er wird auch Reiches Schultor genannt, da auf ihm seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts die städtische Bürgerschule untergebracht war. Seit 1814 ist er in Privatbesitz.

Das Stadtbild Dingolfings wurde seit dem späten 19. Jahrhundert durch den Abbruch der Stadttore (mit Ausnahme des 12 Wollertores am nordöstlichen Ende des Marienplatzes), die weitgehende Niederlegung der Stadtmauern (bis auf Reste an der West- und Ostseite der Oberstadt) und innerstädtische Gebäudeabbrüche verändert, so dass die Stadt heute durch ein weitgehend beliebiges Erscheinungsbild gekennzeichnet ist. Zahlreiche innerstädtische Baumaßnahmen der zurückliegenden Jahrzehnte taten ein Übriges. Die Anlage eines Straßentunnels in die Obere Stadt, der als kleinstädtisches Prestigeprojekt gelten kann, führte zu einer deutlichen und irreversiblen Störung der historischen Topographie im Nordostbereich der Oberen Stadt/Steinweg. Die Erhaltung dreier historischer Handwerkerhäuser in der Lederergasse, war das Ergebnis langwieriger, kontroverser und teilweise polemischer Debatten, nachdem auch hier der Abriss bereits beschlossen schien.

Weitere Bauwerke[Bearbeiten]

Herzogsburg, Hauptfassade

Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist die 13 Herzogsburg, ein ehem. herzoglich-bayerisches Verwaltungsgebäude aus der Zeit der Reichen Herzöge des Landshuter Teilherzogtums. Sie gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten der Spätgotik in Niederbayern. Sie wurde in den 2000er-Jahren renoviert und beherbergt ein Museum mit Objekten zur Vor- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, zur Handwerksgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert sowie zu Mobiliar, Kleidung, Werkzeug und Gerät zur ländlichen Arbeit und zur allgemeinen Zeitgeschichte. Darunter ist auch eine Spezialsammlung über Bilder und Zeichen der Volksfrömmigkeit. Im Erdgeschoss ist heute auch das Trauungszimmer für standesamtliche Hochzeiten untergebracht. Das Dachgeschoss beherbergt einen großen Veranstaltungssaal mit Galerie, hier finden Konzerte und Ausstellungen statt. Die historisierende Fassadenbemalung, die im Zuge der Renovierung auf das zuvor sichtbare Backsteinmauerwerk aufgebracht wurde, ist eine freie Nachempfindung ohne historische Vorlage und nicht unumstritten.

Der Stinkerturm ist ein halbrunder Backsteinturm der Stadtbefestigung mit Kegeldach aus Hohlziegeln (wohl aus dem 13. Jahrhundert) und diente als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und auch als Bürgerarrest. Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1997 war er in Privatbesitz, dann ging er in städtisches Eigentum über.

Der Storchenturm ist ein verputzter Backsteinturm der Stadtbefestigung (wohl aus dem 15. Jahrhundert), bis 1815 mit Storchennest. Im Jahre 1862 wurde er restauriert und verändert, 1905 mit einem Zeltdach ausgestattet. Er ist Eigentum des Freistaates Bayern.

Plätze[Bearbeiten]

Der zentrale Platz der Stadt Dingolfing mit zahlreichen Geschäften ist der wohl der 14 Marienplatz (früher Wollerzeile) in der Unterstadt. Durch seine große Breite bietet der Marienplatz Besuchern der Stadt Dingolfing auch Parkraum.

Parallel zum Marienplatz, eine Häuserzeile weiter, liegt der 15 Spitalplatz. Neben Rathaus und dem Busbahnhof der Dingo-Linien gibt es hier ebenfalls diverse Geschäfte und Parkplätze.

Unweit von Marien- und Spitalplatz, ebenfalls in der Unterstadt, befindet sich der 16 Pfarrplatz. Er dient lediglich als begrünter Eingangsbereich zur Stadtpfarrkirche St. Johannes.

In der Oberstadt befindet sich schließlich der Straßenzug 17 Obere Stadt, der durch seine Breite eindeutig platzartigen Charakter besitzt. Hier befinden sich verschiedene Ämter, unter anderem das Landratsamt des Landkreises Dingolfing-Landau, und es gibt ausreichend Parkraum für Behördengänger.

Links der Isar befindet sich der 18 Dr.-Martin-Luther-Platz als Vorplatz der Evangelischen Erlöserkirche. Außerdem befinden sich hier die Mittelschule Dingolfing und die Städtische Musikschule Dingolfing. Entsprechend sind auch hier genügend Parkplätze angelegt worden.

Etwas weiter stadtauswärts liegt noch der 19 St.-Josef-Platz, der sich neben seiner Nähe zur Pfarrkirche St. Josef auch durch die Grundschule St. Josef, die dazugehörige Turnhalle und ein Parkdeck samt Tiefgarage auszeichnet.

Museen[Bearbeiten]

Das 20 Museum Dingolfing (Obere Stadt 19, 84130 Dingolfing) in der sog. Herzogsburg wurde 2008 eröffnet. Hier gibt es Objekte zur Vor- und Frühgeschichte, zur Stadtgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, zur Handwerksgeschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, zu Mobiliar, Kleidung, Werkzeug und Gerät bei der ländlichen Arbeit und zur allgemeinen Zeitgeschichte. Darunter ist auch eine Spezialsammlung über Bilder und Zeichen der Volksfrömmigkeit.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Mittefastenmärkte: Bei der Erteilung der Stadtrechte an Dingolfing im Jahre 1274 war auch das Marktrecht eingeschlossen. Die letzten verbliebenen Märkte in Dingolfing sind die Mittefastenmärkte, die an zwei aufeinanderfolgenden Mittwochen in der Fastenzeit stattfinden (jeweils 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr in der Unterstadt). Aus historischen Gründen werden sie von den Einheimischen noch immer als Ledigen- und Verheiratetenmarkt bezeichnet.
  • Dingolfinger Kirta: Die Dingolfinger Kirta findet an sechs Tagen (Freitag bis Mittwoch) rund um das dritte Oktoberwochenende statt und schließlich somit den Volksfestreigen in Bayern (April bis Oktober) ab. Das Fest ist bereits über 200 Jahre alt, hat sich dennoch seine Urwüchsigkeit und Bodenständigkeit bewahrt.
  • Dingolfinger Nikolausmarkt: Vom ersten bis zum zweiten Adventswochenende findet auf dem Marienplatz der Dingolfinger Nikolausmarkt statt. Die gesamte Innenstadt verwandelt sich dann in ein Lichtermeer, es gibt 30 weihnachtlich geschmückte Holzbuden, der Duft von Glühwein und Weihnachtsgebäck erfüllt die Besucher. Außerdem kommt täglich der Nikolaus mit seiner Engelschar und beschenkt die Kleinen mit Süßigkeiten.

Küche[Bearbeiten]

Auf der Website der Stadt Dingolfing findet sich folgende Zusammenstellung der Gastronomie-Betriebe: Gasthäuser und Restaurants Dingolfing

Unterkunft[Bearbeiten]

Ebenfalls auf der städtischen Homepage sind einige Beherbergungsbetriebe aufgelistet: Hotels und Gasthöfe Dingolfing

Arbeiten[Bearbeiten]

  • BMW
  • Develey
  • SAR Elektronic GmbH

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Dingolfing mit BMW-Werk, von Oberdingolfing aus fotografiert
  • 21 Rathaus Dingolfing, Dr.-Josef-Hastreiter-Straße 2, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 501-0, Fax: +49(0)8731 501-166, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 8:00-12:00 Uhr, Mo-Do 13:00-16:30 Uhr.
  • 22 Stadthalle Dingolfing, Dr.-Josef-Hastreiter-Straße 4, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 501-123, Fax: +49(0)8731 501-33123, E-Mail: .
  • 23 Caprima Dingolfing, Stadionstraße 44, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 4614, Fax: +49(0)8731 501-166, E-Mail: . TIPP: 1983 eröffnetes Wellen-Erlebnisbad mit Außen- und Innenbereich, um 2000 umgestaltet, weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt Geöffnet: Winter 10:00-22:00 Uhr, Sommer 9:00-22:00 Uhr. Preis: Erwachsene 90 Minuten 2,50 €, Erwachsene Tageskarte 6,30 €, ermäßigt 90 Minuten 1,90 €, ermäßigte Tageskarte 5,00 €.
  • 2 Eissporthalle Dingolfing, Stadionstraße 48, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 501-189. TIPP: im Winter z. T. für den Publikumslauf geöffnet, im Sommer auf Anfrage Rollhockey möglich
  • 3 Cinema Filmpalais, Mengkofener Straße 1, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 7807 (Programmansage), +49(0)8731 3261160 (Reservierung). TIPP: tolles Kino am nördlichen Stadtrand im Gewerbegebiet Salitersheim Geöffnet: Mo-Fr 14:00-23:00 Uhr, Sa/So/Feiertag 12:00-23:00 Uhr.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • 1 Polizeiinspektion Dingolfing, Bräuhausgasse 2, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 3144-0, Fax: +49(0)8731 3144-40.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 2 Kreiskrankenhaus Dingolfing, Teisbacher Straße 1, 84130 Dingolfing. Tel.: +49(0)8731 88-0.
  • Die letzte reine Postfiliale in Dingolfing ist das 3 PostbankFinanzcenter (Bruckstraße 18, 84130 Dingolfing). Abgespeckte Dienstleistungen erhalten Postkunden auch bei 1 Edeka Aktiv-Markt Leeb (Bahnhofstraße 31, 84130 Dingolfing), bei 2 Kaufland (Fronterhausener Straße 1, 84130 Dingolfing), im 3 Prima Markt (Teplitzer Straße 30, 84130 Dingolfing) und bei 24 Wolf Schreibwaren (Siemensstraße 1, 84130 Dingolfing).

Ausflüge[Bearbeiten]

Markt Teisbach[Bearbeiten]

Markttor Teisbach
Pfarrkirche St. Vitus in Teisbach

Die ehemalige Marktgemeinde Teisbach wurde im Zuge der Gebietsreform von 1972 der Stadt Dingolfing angegliedert. Den 1.100-Einwohner-Ort erreicht man zum Beispiel mit dem roten Dingo, einer der vier Dingolfinger Stadtbuslinien. Der Markt Teisbach soll im ausgehenden 8. Jahrhundert gegründet worden sein.

Um 1180 wurde durch Graf Heinrich von Frontenhausen eine Burg in Teisbach erbaut. 1204 vermachte sie Graf Konrad, der letzte seiner Linie, (zusammen mit anderen Erbgütern) das an das Domkapitel und den Bischof von Regensburg. Nach der Zerstörung der alten Burg durch Herzog Otto III. von Bayern im Jahre 1251 baute der Bischof die Burg neu auf, konnte aber nicht mehr an den alten Standort östlich des Teisbachs wählen, da dieser nun zur Grenze zwischen Teisbach und Dingolfing wurde. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg aus finanziellen Gründen den bayerischen Herzögen übergeben. Davon ausgehend wurde das Landgericht Teisbach errichtet, erst 1512 wurden Teisbach die historischen Marktfreiheiten verliehen. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg fast komplett neu errichtet und im 19. Jahrhundert neugotisch verändert. Die heute als 2 Schloss Teisbach bekannte rechteckige Anlage mit Kuppelturm, Schwalbenschwanzzinnen und Ringmauer war bis 1803 Amtssitz des Pflegers über das Gericht Teisbach. Das Schloss war bis Anfang 2013 in Privatbesitz, als es von der Stadt Dingolfing erworben wurde.

Das 25 Markttor Teisbachs wurde anstelle eines früheren Tores 1718 durch den Dingolfinger Stadtmaurermeister Georg Weigenthaler erbaut. Es trennt den Marktplatz vom sog. Oberen Markt. Noch heute muss es bei Durchfahrt durch Teisbach passiert werden.

Die 26 Pfarrkirche St. Vitus in Teisbach wurde 1849 im neuromanischen Stil erbaut und 1850 geweiht. Im Inneren befinden sich bemalte Holzfiguren aus dem 18. Jahrhundert.

Interessant ist auch der Teisbacher Fasching, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts zur Tradition gehörte. Alljährlich findet am Faschingssonntag ein Faschingsumzug mit prachtvoll geschmückten Wagen statt. Aufgrund der Bedeutung Teisbachs als regionale Narrenhochburg wurde im Jahr 2004 von der Dingolfinger Bildhauerin ein Narrenbrunnen für Teisbach geschaffen.

Etwa 20 Kilometer südöstlich von Dingolfing liegt in der Gemeinde Reisbach der weithin bekannte 4 Bayern-Park Reisbach. Der Freizeitpark bietet nach eigenen Angaben etwa 80 Attraktionen auf 40 Hektar Fläche. Die jährliche Besucherzahl liegt bei etwa 300.000. Der Park ist etwa von Mitte April bis Mitte Oktober geöffnet, der Eintritt für Menschen über 140 cm Körpergröße beträgt in der Saison 2015 18,50 €.

Vilstal[Bearbeiten]

Etwa 10 Kilometer südlich von Dingolfing (und dem Isartal) verläuft das 27 Vilstal. Der Besucher kann hier die Märkte Frontenhausen und Reisbach, den Vilstalsee (Stausee) und die schöne Natur- und Kulturlandschaft entlang des Vilstalradwegs erkunden.

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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