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Cordes-sur-Ciel

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Cordes-sur-Ciel
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Cordes-sur-Ciel ist eine Gemeinde im Département Tarn in Frankreich. Der auf einem Hügel gelegene, mittelalterlich geprägte Ort zählt zu den wichtigsten touristischen Stätten der Region Midi-Pyrénées.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Ortschaft Cordes-sur-Ciel liegt auf einem Hügel, in rund 150 Metern Höhe, zwischen dem Fluss Cérou und dessen Nebenfluss Aurausse. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Grafen von Toulouse unter dem Namen Cordes als Schutzburg während des Albigenserkreuzzugs erbaut. Wegen der Enge der Gassen war der Ort uninteressant für eine industrielle Entwicklung und so hat sich, bis auf ein paar Ausnahmen, ein mittelalterliches Stadtbild erhalten. Dazu kommt eine schöne Aussicht in die umliegenden, flachen Täler.

Im 20. Jahrhundert zog es einige Maler, Bildhauer und Schriftsteller hierher, um in der Ruhe und Abgeschiedenheit zu arbeiten. Unter ihnen war die Schriftstellerin Jeanne Ramel-Cals. Sie nannte den Ort Cordes-sur-Ciel, was so viel bedeutet wie „Cordes am Himmel“. Im Frühjahr und im Herbst bildet sich über den Flüssen Nebel, so dass nur der obere Teil der Ortschaft aus dem Nebelmeer heraus ragt. Dann sieht es so aus, als ob Cordes die einzige Ortschaft weit und breit ist. Die Stadtverwaltung nahm diese Idee auf und 1993 wurde der Name offiziell zu Cordes-sur-Ciel abgeändert. Im Jahr 2014 belegte der Ort den ersten Platz in der Fernsehsendung „Die beliebtesten Dörfer der Franzosen“ (Le Village préféré des Français) auf France 2.

Anreise[Bearbeiten]

Grand Rue de l'Horloge

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist im ca. 90 km südwestlich gelegenen Toulouse-Blagnac. Dorthin gibt es Direktverbindungen von verschiedenen Flughäfen im deutschsprachigen Raum, darunter Frankfurt am Main und München. Vom Flughafen kommt man am besten mit einem Mietwagen nach Cordes-sur-Ciel (Fahrtzeit gut eine Stunde).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Bahnhof ist 1 Cordes-Vindrac Cordes-Vindrac in der Enzyklopädie WikipediaCordes-Vindrac (Q3096287) in der Datenbank Wikidata, 5 km westlich des Ortskerns (und gut 100 Höhenmeter tiefer). Dort halten sechsmal täglich Regionalexpress-Züge (TER) zwischen Toulouse und Capdenac bzw. Figeac. Die Fahrtzeit von Toulouse beträgt etwa eine Stunde. Aus Richtung Paris kommend muss man in Toulouse umsteigen und braucht zwischen 6:40 und gut acht Stunden. Fünfmal am Tag fährt ein Bus der Linie 707 vom Bahnhof in den Ortskern (10 Minuten), sonst kann man ein Taxi nehmen.

Ein weiterer Bahnhof befindet sich in Albi-Madeleine (eins nach Albi Ville), rund 25 Kilometer südöstlich von Cordes. Dort halten ungefähr im Stundentakt TER der Linie Toulouse–Carmaux/Rodez.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Entfernungen
Paris655 km
Montauban60 km
Montpellier245 km
Toulouse85 km

Die Buslinie 707 der Gesellschaft TarnBus fährt werktäglich sechsmal, samstags dreimal von Albi (Busbahnhof am Place Jean Jaurès) über Cordes (Haltestelle an der Bouteillerie) zum Bahnhof Vindrac und zurück. Die Fahrt von Albi nach Cordes dauert 34 Minuten und kostet 2 €, das Ticket kann im Bus gekauft werden. Aktueller Fahrplan

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Route Départementale D 600 führt direkt von Albi nach Cordes-sur-Ciel. Dazu gibt es noch die Route Départementale D 922, sie kommt aus dem Süden aus Gaillac und führt über Laguépie nach Villefranche-de-Rouergue.

Aus Richtung Toulouse kann man die Autobahn A 68 bis zur Anschlusstelle Nr. 9/ Gaillac nehmen. Von dort folgt man zunächst der Beschilderung Richtung Gaillac, später ist dann auch Cordes selbst ausgeschildert. Für die gut 80 km braucht man etwa 1:15 Std.

Von Montauban fährt man auf der D 115 Richtung St-Étienne-de-Tulmont/Nègrepelisse/St-Antonin-Noble-Val; nachdem man Penne passiert hat, wechselt man auf die D 33 Richtung Vaour/Cordes (Abzweig scharf nach rechts), von dort braucht man nur noch der Beschilderung nach Cordes zu wechseln. Insgesamt sind es etwa 60 km, für die man gut eine Stunde Fahrt braucht.

Aus Richtung Paris sowie dem deutschsprachigen Raum kommt man am schnellsten über die mautpflichtige Autobahn A 20, die man bei der Anschlussstelle Nr. 59/ St-Antonin-Noble-Val/Caussade verlässt. Von dort geht es auf verschiedenen Departementalstraßen über St-Antonin-Noble-Val nach Cordes.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Jardin des Paradis, 2 rue des Jardins, 81170 Cordes sur Ciel. Tel.: (0)5.63.56.29.77, E-Mail: . Geöffnet: Geöffnet im Mai, Juni, September und Oktober von Freitag bis Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr; im Juli und August: Samstag von 14:00 bis 19:00 Uhr und den Rest der Woche von 11:00 bis 19:00 Uhr. Preis: Erwachsene zahlen 5,- €, Kinder und Jugendliche 3,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Eintritt.
Église Saint-Michel
Altarbereich von Saint-Michel
  • 3 Église Saint-Michel (église Saint-Michel de Cordes-sur-Ciel), 22 Place Saint-Michel, 81170 Cordes sur Ciel. Église Saint-Michel in der Enzyklopädie Wikipedia Église Saint-Michel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsÉglise Saint-Michel (Q3583186) in der Datenbank Wikidata.
  • Grand Rue Raymond VII mit gotischen Häusern. Entlang der Grand Rue Raymond VII gibt es mehrere gotische Bürgerpaläste mit aufwendigen Steinmetzarbeiten. Besonders sehenswert sind das Maison du Grand Veneur und das Maison du Grand Ecuyer mit seinen Fabelwesen an der Fassade.
  • Mittelalterliche Stadttore und Befestigungsanlagen. Cordes ist von mehreren ringförmigen Stadtmauern umgeben, die jeweils durch Stadttore Zugang in den nächst höher gelegenen Bereich gewähren.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt in Cordes zahlreiche Kunstgalerien und Kunsthandwerksläden.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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