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Midi-Pyrénées

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Geu - Pic du Pibeste - 20150213 (1).jpg
Flagge
kein(e) Wappen auf Wikidata: Wappen nachtragen
Region Midi-Pyrénées
HauptstadtToulouse
Einwohner
2.954.157 (2013)
Fläche
45.348 km²
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Nord-Pas-de-CalaisPicardieChampagne-ArdenneLothringenElsassHaute-NormandieBasse-NormandieBretagneCentre-Val de LoireÎle-de-FranceBurgundFranche-ComtéPays de la LoirePoitou-CharentesLimousinAquitanienMidi-PyrénéesLanguedoc-RoussillonAuvergneRhône-AlpesProvence-Alpes-Côte d’AzurKorsikaAndorraMonacoLiechtensteinÖsterreichLuxemburgBelgienNiederlandeVereinigtes KönigreichDeutschlandSchweizItalienGuernseyJerseySpanienMidi-Pyrénées in France.svg

Midi-Pyrénées liegt im Südwesten Frankreichs.

Départements[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Kapitol von Toulouse
Albi

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Canal du Midi (Canal des Deux Mers) in Toulouse
  • Der Canal des Deux Mers stellt die Verbindung zwischen Atlantik und Mittelmeer her; kann mit Sport- und Hausbooten befahren werden; parallel zu ihm führt ein Fahrradweg
  • Pyrenäen, zu dieser Region gehört der zentrale Teil dieses Hochgebirges, die höchste Erhebung auf französischer Seite ist der 3298 Meter hohe Vignemale
  • Gorges du Tarn, tief eingeschnittenes Flusstal in Form eines Canyons

Hintergrund[Bearbeiten]

Historisch bestanden hier die Provinzen (bzw. Teile der Provinzen) Guyenne und Gascogne, Languedoc und Foix. Albi war im Mittelalter ein Zentrum der religiösen Bewegung der Katharer (daher auch Albigenser genannt), die von der katholischen Kirche brutal bekämpft wurden. Die Region Midi-Pyrénées wurde 1960 gebildet. 2016 wurde sie mit Languedoc-Roussillon zur neuen Großregion Okzitanien fusioniert.

Sprache[Bearbeiten]

Zweisprachige Straßenschilder in Toulouse: oben Französisch, unten Okzitanisch

Traditionell wird in dieser Region Okzitanisch gesprochen, das aber seit über hundert Jahren gegenüber dem Hoch-Französischen auf dem Rückmarsch ist. Die meisten Einwohner sprechen heute nur noch eine „südlich“ eingefärbte Form des Französischen. In einigen Städten wurden aber zweisprachige Schilder aufgestellt. Fremdsprachen sind wie überall in Frankreich kaum verbreitet. Lediglich in Toulouse sind die Englischkenntnisse aufgrund der ansässigen internationalen Unternehmen etwas besser als in anderen französischen Städten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Wichtigster Flughafen der Region ist Toulouse-Blagnac, der sechstgrößte Flughafen Frankreichs, wohin es auch Direktflüge von verschiedenen Flughäfen im deutschsprachigen Raum gibt. Wesentlich kleiner ist der Flughafen Tarbes-Lourdes-Pyrénées, dorthin gibt es mehrmals täglich Verbindungen von Paris-Orly sowie saisonale Charterflüge für die Wallfahrer. Auf Platz drei folgt der Flughafen Rodez-Aveyron. Wer in den Südwesten der Region möchte, kann auch einen Flug nach Pau, für den Südosten nach Carcassonne in Erwägung ziehen.

Mit dem Zug[Bearbeiten]

Mit dem TGV (mehrmals täglich) braucht man etwa 5½ Stunden von Paris nach Toulouse, von Bordeaux gut zwei Stunden. Ein weiterer TGV-Halt ist in Montauban. Eine weitere TGV-Linie führt von Lyon über Nîmes und Montpellier nach Toulouse (Lyon–Toulouse in 4:10 Std.). Zwischen Montpellier und Toulouse lohnt sich der TGV jedoch nicht, denn der IC Marseille–Bordeaux ist hier genauso schnell, manchmal sogar schneller. Zwischen Bayonne und Toulouse fahren mehrmals täglich IC (über Pau, Lourdes und Tarbes). Zweimal am Tag gibt es einen IC von Paris-Austerlitz über Limoges, Cahors, Caussade und Montauban nach Toulouse.

Von Frankfurt am Main brauchen die schnellsten Verbindungen knapp 11 Stunden nach Toulouse (Umsteigen in Paris), von Köln gut 10 Stunden. Von Basel kommt man über Dijon und Lyon in weniger als acht, von Zürich in unter neun Stunden nach Toulouse.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Eurolines bieten von mehreren deutschen Städten Fernbusverbindungen mit Umsteigen in Tours nach Toulouse. Von Köln nach Toulouse braucht man so zum Beispiel 19:45 Std. und bezahlt standardmäßig 98 € (Promo-Preise unter Umständen günstiger).

Ouibus, die Fernbustochter der französischen Staatsbahn SNCF, bietet Fahrten von Straßburg (18:45 Std.; 34–60 €), Brüssel (ca. 15 Std.; 31–60 €), Lille (14:15 Std.; 28–54 €), London (ca. 20 Std. Nachtfahrt; 44–70 €), der Bretagne (Brest–Quimper–Lorient; ca. 18½–21½ Nachtfahrt; 38–70 €), der Côte d’Azur (Nizza–Cannes; 10–11 Std.; 21–27 €) und der baskischen Atlantikküste (Donostia San Sebastián–Biarritz–Bayonne; 3:40–5:25 Std.; 15–25 €) sowie Bordeaux (3–4 Std.; 9–12 €) nach Toulouse an.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Panorama im Tal des Tarn mit Viaduc de Millau

Wichtigste Magistrale der Region ist die Autobahn A 20 («L’Occitane»), die Paris mit Toulouse verbindet. Vom Mittelmeer kommend erreicht man die Region auf der A 61, von Bordeaux auf der A 62, von der Biskayaküste (Biarritz) auf der A 64.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf dem Canal des Deux Mers kann man mit Hausbooten oder Kajaks entweder von Castets-en-Dorthe an der Mündung der Garonne in den Atlantik über Agen und Moissac (Canal latéral à la Garonne) oder von Sète am Mittelmeer über Béziers und Carcassonne (Canal du Midi) nach Toulouse fahren.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

In die Region führt der französische Radwanderweg V80 entlang dem Canal des Deux Mers von Bordeaux nach Toulouse. Er ist auch mit dem europäischen Fernradweg EuroVelo 3 („Pilgerroute“ oder «Scandibérique») verbunden, auf der man sogar von Deutschland starten kann. Wer in den Norden der Region, das Tal des Lot will, kann bei Aiguillon auf den V86 («Véloroute de la Vallée du Lot») abzweigen, der nach Cahors führt. Am Canal du Midi entlang soll man künftig auch vom Mittelmeer nach Toulouse fahren können, er ist aber noch nicht lückenlos fertiggestellt. Auch der V81, der einmal am Fuße der Pyrenäen entlang vom Atlantik zum Mittelmeer führen soll, hat noch einige Lücken.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Durch die Region führen mehrere Zweige des Jakobswegs, namentlich die Via Podiensis bzw. Fernwanderweg GR 65, auf dem man von Genf, dem Alpenraum, der Rhône oder südlichen Auvergne nach Figeac, Cahors und Moissac wandern kann, sowie die Via Tolosana, die von Arles und Montpellier nach Toulouse und weiter über Auch und Pau in die Pyrenäen führt.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Rocamadour
Basilika Saint-Just von Vancabrère (vorne) und Kathedrale Saint-Bertrand-de-Comminges (Hintergrund)
  • UNESCO-Welterbestätten am Jakobsweg:
    • romanische Benediktinerabtei Sainte-Foy in Conques (Aveyron), insbesondere deren Klosterkirche
    • Rocamadour: äußerst pittoresker, an einen steilen Hang gelehnter mittelalterlicher Ort mit Krypta Saint-Amadour und Basilika Saint-Sauveur; Rocamadour ist einer der touristisch meistbesuchten Orte Frankreichs
    • Toulouse: romanische Basilika Saint-Sernin, Hôtel-Dieu Saint-Jacques
    • romanische Basilika Saint-Just in Valcabrère (Haute-Garonne)
    • Saint-Bertrand-de-Comminges (Haute-Garonne): frühchristliche Basilika und romanisch-gotische Kathedrale, außerdem gibt es in dem Ort Überreste der antiken keltisch-römischen Stadt Lugdunum Convenarum und spätmittelalterliche Fachwerkbauten
  • Viaduc de Millau (Aveyron): 2004 fertiggestellte Autobahnbrücke über den Tarn, die mit 2460 Metern die längste Schrägseilbrücke der Welt und bei einer maximalen Pfeilerhöhe von 343 Metern das höchste Bauwerk Frankreichs ist

Aktivitäten[Bearbeiten]

Skiressort La Mongie (Tourmalet/Pic du Midi)
  • Wandern auf dem Jakobsweg, insbesondere auf der Via Tolosana von Arles über Toulouse und Auch nach Oloron-Sainte-Marie an den Pyrenäen oder der Via Podiensis von Le-Puy-en-Velay über Figeac, Conques, Cahors, Moissac und La Romieu nach Saint-Jean-Pied-de-Port
  • Hausboot- oder Kajakfahren oder Radfahren entlang dem Canal des Deux Mers
  • Klettern in den Gorges du Tarn oder in den Pyrenäen
  • Wintersport in den Pyrenäen, z. B. Saint-Lary-Soulan, Grand Tourmalet/​Pic du Midi, Ax les Thermes

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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