Benutzer:Alexander Leisser/sandbox/Hoher Atlas

Aus Wikivoyage
Hoher Atlas
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Der Atlas (arabisch: ,جبال الأطلس, DMG Ǧibāl al-Aṭlas, Tamazight: ⵉⴷⵓⵔⴰⵔ ⵏ ⵡⴰⵟⵍⴰⵚ) ist ein Hochgebirge im Nordwesten Afrikas, das sich in einer Länge von etwa 2300 Kilometer über die Maghreb Staaten Marokko, Algerien und Tunesien erstreckt. Er bildet eine markante Scheidelinie zwischen dem relativ feuchten Klima im äußersten Norden des Maghreb und der extrem trockenen Sahara. Das Gebirge gliedert sich in mehrere Gebirgsketten, von denen das Rifgebirge, der Mittlere Atlas, der Hohe Atlas, der Antialtlas, der Jbel Sirwa und der Jbel Sarhro in Marokko liegen. Der höchste Gipfel des Atlas ist mit 4167 Metern der Jbel Toubkal im Hohen Atlas.

Geographie[Bearbeiten]

Karte von Hoher Atlas

Der Hohe Atlas erhebt sich vom Westen an der Atlantikküste bei Agadir in ost-nord-östliche Richtung bis vor die marokkanisch-algerische Grenze, wo er noch Höhen bis zu 2500m erreicht. Zur Küste und nach Norden senkt sich der Hohe Atlas gemächlich ab, während er nach Süden hin steil zum Anti-Atlas abfällt.

Der westliche Teil[Bearbeiten]

Der westliche Teil ist der älteste Abschnitt des Hohen Atlas. Sein Höhepunkt ist der 1 Jbel Toubkal Jbel Toubkal im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Jbel Toubkal in der Enzyklopädie Wikipedia Jbel Toubkal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJbel Toubkal (Q503433) in der Datenbank Wikidata, mit 4167m der höchste Berg Marokkos. Er ist von der Stadt Marrakesch aus sichtbar. Das Massiv besteht aus Jura- und Kreideformationen , die von tiefen erosionsgeschnitzten Tälern durchzogen sind. Dieser Teil umfasst das Ourika-Tal , der einzige Ort im Hohen Atlas, an dem die gefährdeten Berberaffen (Macaca sylvanus ) , gefunden werden.

Der zentrale Teil[Bearbeiten]

Eine feste Kreidemasse, die morphologisch von tafelförmigen Zonen dominiert wird, welche eine Höhe von 2.500 m erreichen. Sie erstreckt sich von Azilal bis Ouarzazate mit Hochebenen, Schluchten, Kastenschluchten und Gipfeln, die manchmal durch Erosion zersplittert werden. Mehrere Gipfel in diesem Gebiet überschreiten 4.000 m, wobei 2 Jbel M'Goun Jbel M'Goun in der Enzyklopädie Wikipedia Jbel M'Goun im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJbel M'Goun (Q3050555) in der Datenbank Wikidata mit 4068m der höchste Gipfel in diesem Teil des Hohen Atlas ist.

Der östliche Teil[Bearbeiten]

Der östliche Teil des Hohen Atlas bildet in großer Höhe riesige Hochebenen, die das Quellgebiet des Moulouya-Flusses bilden. Dieser Teil umfasst die feste Masse des Tamlelt, dessen nördlicher Rand von höheren Gipfeln, wie dem 3 Jbel Ayachi Jbel Ayachi in der Enzyklopädie Wikipedia Jbel Ayachi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJbel Ayachi (Q3088347) in der Datenbank Wikidata auf 3747m , besetzt ist. Die Höhe fällt nach Osten ab, wo die Berge in die Saharazone münden. Nahe des Dorfes Tazouda wurde 1999 ein Sauropode aus der mittleren Jurazeit entdeckt. Dieser Atlassaurier (auch Tazoudasaurus),etwa 15 Meter lang, soll ein Vorfahr der in Amerika vorkommenden Sauropoden sein.[1][2]

Klima[Bearbeiten]

Das ozeanische Klima dominiert den Norden und Süden des westlichen Hochatlas bis zum Jbel Toubkal sowie den nördlichen Teil des zentralen Hochatlas von Jbel Toubkal bis Imilchil , da sie den Störungen des Nordatlantiks ausgesetzt sind. Diese Regionen sind relativ feucht mit unregelmäßigen, aber gelegentlich sintflutartigen, Niederschlägen. Der jährliche Niederschlag liegt zwischen 600 und 1.000 mm. Die Dürre in den Sommermonaten wird unterbrochen von Gewittern. Der Schnee fällt zwischen November und April, kann aber in den Gipfeln von September bis Juni anhalten. Wichtige Flüsse fließen durch die Täler (einschließlich Asif Melloul, Oued n'Fiss und Oued Tessaout) und versorgen die fruchtbaren Becken wie Aït Bou Guemez und Imilchil. Diese Bedingungen ermöglichen die Existenz von Kiefern-, Eichen- und Zedernwäldern. Diese Wälder sind jedoch aufgrund der Verringerung des jährlichen Niederschlags, der Übernutzung der Bäume (die zum Bauen und Heizen verwendet werden) und der Überweidung von Schafziegen rückläufig.

Kontinentales halbtrockenes oder Steppenklima beherrscht den südlichen Teil des zentralen Hochatlas vom Jebel Toubkal bis Imilchil und im gesamten orientalischen Hochatlas von Imilchil. Diese Regionen sind durch Temperaturschwankungen gekennzeichnet. Es erstreckt sich von den Steppengebieten nach Süden in die felsige Wüste. Darüber hinaus ermöglichen einige lokalisierte Täler, die durch Bewässerung versorgt werden, die Landwirtschaft. Wälder sind selten. Dieser Teil vom Hohen Atlas ist den Rocky Mountains im Westen der Vereinigten Staaten sehr ähnlich.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Strassennetz[Bearbeiten]

Offizielle Straßennummerierung
In den letzten Jahrzehnten wurden die Nummern der Straßen öfters geändert. Zuletzt wurde 2018 ein neues Nummernsystem eingeführt. Die alten Bezeichnungen für Nationalstraße (N),Regionalstrasse (R) und Provinzstraße (P) erhalten außerdem ein 'R'-Präfix . Die Umsetzung vor Ort kann aber Jahrzehnte dauern. Google und Apple verwenden weiterhin die alte Nummerierung, Openstreetmap stellt auf die neuen um. Im Artikel wird die neue Nummerierung verwendet und die alten in Klammern.
Entlang der Nordseite[Bearbeiten]

Von 1 Agadir Website dieser Einrichtung Agadir in der Enzyklopädie Wikipedia Agadir im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAgadir (Q170525) in der Datenbank Wikidata führt die Autobahn A3 nach Nordosten bis 2 Marrakesch Website dieser Einrichtung Marrakesch in der Enzyklopädie Wikipedia Marrakesch im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMarrakesch (Q101625) in der Datenbank Wikidata. Von Marrakesch läuft die RN 8 entlang der Nordseite des Hohen Atlas weiter nach Osten über 3 El Kelaâ des Sraghna El Kelaâ des Sraghna in der Enzyklopädie Wikipedia El Kelaâ des Sraghna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEl Kelaâ des Sraghna (Q3985724) in der Datenbank Wikidata bis 4 Beni Mellal Website dieser Einrichtung Beni Mellal in der Enzyklopädie Wikipedia Beni Mellal im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBeni Mellal (Q817279) in der Datenbank Wikidata, wo sie die Autobahn A4, nach Casablanca, trifft. Die RN 8 zieht weiter nach Norden bis Kasba Tadla, danach Richtung Osten bis Tighassaline und als RN 29 zwischen den beiden Nationalparks 4 Khenifra Nationalpark Khenifra Nationalpark in der Enzyklopädie WikipediaKhenifra Nationalpark (Q3364458) in der Datenbank Wikidata und 5 Nationalpark Östlicher Hoher Atlas Nationalpark Östlicher Hoher Atlas in der Enzyklopädie WikipediaNationalpark Östlicher Hoher Atlas (Q3364517) in der Datenbank Wikidata hindurch bis Zaida. Dort trifft man die RN 13 , die in den Süden nach 5 Midelt Website dieser Einrichtung Midelt im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Midelt in der Enzyklopädie Wikipedia Midelt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMidelt (Q2501809) in der Datenbank Wikidata und 6 Errachidia Errachidia im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Errachidia in der Enzyklopädie Wikipedia Errachidia im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsErrachidia (Q1980885) in der Datenbank Wikidata führt.

Südseite[Bearbeiten]

Auf der verkehrstechnisch und touristisch eher erschlossenen Südseite des Hohen Atlas

Von Agadir führt sowohl die RN 10, als auch die RP 1714 nach 7 Taroudant Website dieser Einrichtung Taroudant in der Enzyklopädie Wikipedia Taroudant im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTaroudant (Q762727) in der Datenbank Wikidata. Weiter nach Osten führt die RN 7/RN 10 über 8 Oulad Berhil Oulad Berhil in der Enzyklopädie WikipediaOulad Berhil (Q3358157) in der Datenbank Wikidata. Die RN 7 zweigt nach 8 Kilometer nach Norden ab und führt über den 6 Tizi n'Test Tizi n'Test in der Enzyklopädie Wikipedia Tizi n'Test im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTizi n'Test (Q8559758) in der Datenbank Wikidata nach Marrakesch. Die RN 10 zieht weiter nach Osten über 9 Aoulouz Aoulouz in der Enzyklopädie WikipediaAoulouz (Q2858000) in der Datenbank Wikidata, 10 Taliouine Taliouine in der Enzyklopädie Wikipedia Taliouine im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTaliouine (Q1001873) in der Datenbank Wikidata und 11 Taznakht Taznakht in der Enzyklopädie Wikipedia Taznakht im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTaznakht (Q13420293) in der Datenbank Wikidata nach 12 Ouarzazate Ouarzazate in der Enzyklopädie Wikipedia Ouarzazate im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOuarzazate (Q505208) in der Datenbank Wikidata. Von Ouarzazte zieht die RN 10 weiter nach 13 Skoura Skoura in der Enzyklopädie Wikipedia Skoura im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSkoura (Q986666) in der Datenbank Wikidata, 14 El-Kelâa M’Gouna El-Kelâa M’Gouna in der Enzyklopädie Wikipedia El-Kelâa M’Gouna im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEl-Kelâa M’Gouna (Q1018286) in der Datenbank Wikidata nach 15 Boulmane du Dades Boulmane du Dades in der Enzyklopädie Wikipedia Boulmane du Dades im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBoulmane du Dades (Q2435851) in der Datenbank Wikidata. 16 Tinghir Website dieser Einrichtung Tinghir im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Tinghir in der Enzyklopädie Wikipedia Tinghir im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTinghir (Q335141) in der Datenbank Wikidata Errachidia

Pässe[Bearbeiten]
  • 7 Tizi n'Tichka von Marrakech nach Ouarzazate
  • Tizi n'Test
  • 8 Tizi Tigdane (3006m)
  • 9 Tizi n'Timicha (2409m)
  • 10 Tizi n'Tabgourt (2667m) RP2040
  • 11 Col du Tirherhouzine (2709m) von Imlichil nach Todhra (Nord-Süd-Verbindung)
  • 12 Col de Ouane (Tizi n'Ouano) (2910m) von Agdal nach Boulmane (Dades Tal) (Nord-Süd-Verbindung)

Marker[Bearbeiten]

17 Ouzoud Ouzoud (Q86430024) in der Datenbank Wikidata 18 Demnate Website dieser Einrichtung Demnate in der Enzyklopädie Wikipedia Demnate im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDemnate (Q2540234) in der Datenbank Wikidata

19 Asni Asni im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Asni in der Enzyklopädie Wikipedia Asni im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAsni (Q512217) in der Datenbank Wikidata 20 Oukaïmeden Oukaïmeden im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Oukaïmeden in der Enzyklopädie Wikipedia Oukaïmeden im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOukaïmeden (Q3090623) in der Datenbank Wikidata 21 Khénifra Khénifra in der Enzyklopädie Wikipedia Khénifra im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKhénifra (Q990115) in der Datenbank Wikidata


Entlang der Nordseite der Gebirgskette

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]