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Angeln (Region)

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Angeln (dänisch Angel) ist eine Landschaft zwischen Schlei, Ostsee und Flensburger Förde, im Nordosten Schleswig-Holsteins. Das Landschaftsbild ist durch leichte Hügel, Seen und kleine Wälder geprägt. Typisch für Angeln sind die Knicks (dänisch: levende hegn oder læhegn), die als Strauchhecken die vielen kleinen Felder voneinander trennen.

Lage von Angeln
Karte von Angeln (Region)

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Flensburg. Flensburg in der Enzyklopädie Wikipedia Flensburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlensburg (Q3798) in der Datenbank Wikidata. Zentrum der Region Schleswig
  • 2 Glücksburg. Glücksburg in der Enzyklopädie Wikipedia Glücksburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGlücksburg (Q494617) in der Datenbank Wikidata. Seeheilbad an der Flensburger Förde, bekannt durch sein weißes Wasserschloss
  • 3 Schleswig. Schleswig in der Enzyklopädie Wikipedia Schleswig im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchleswig (Q501661) in der Datenbank Wikidata. historische Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums
  • 4 Kappeln. Kappeln in der Enzyklopädie Wikipedia Kappeln im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKappeln (Q516567) in der Datenbank Wikidata. zentrale Stadt an der Schlei
  • 5 Arnis. Arnis in der Enzyklopädie Wikipedia Arnis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsArnis (Q522492) in der Datenbank Wikidata. die kleinste Stadt Deutschlands
  • 6 Steinberg. Steinberg in der Enzyklopädie Wikipedia Steinberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSteinberg (Q559166) in der Datenbank Wikidata. im Herzen Angelns gelegene Gemeinde
  • 7 Tarp. Tarp in der Enzyklopädie Wikipedia Tarp im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTarp (Q556091) in der Datenbank Wikidata. im Herzen Angelns gelegene Gemeinde

Hintergrund[Bearbeiten]

Angeln war bis zur Völkerwanderung die Heimat der Angeln, die später nach England zogen und diesem ihren Namen gaben. Nach dem Jahr 600 wurde die Landschaft dann durch Dänen und Jüten (Wikinger) besiedelt.

Sprache[Bearbeiten]

In Angeln sind Hochdeutsch, Niederdeutsch (Angeliter Platt) und Dänisch (Südschleswigdänisch) verbreitet. Das bis zu Beginn des 20. Jh. in Angeln und Schwansen gesprochene Angeldänische (als Variante des Südjütländischen/Plattdänischen) wird nicht mehr gesprochen, allerdings haben sich Danismen im Dt. erhalten. Besonders im Flensburger Raum wird auch noch Petuh, eine deutsch-dänische Mischsprache (mit meist deutschem Vokabular, aber dänischem Satzbau und Aussprache) gesprochen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstgelegenen größeren Flughäfen sind Hamburg (HAM; 125–155 km enfernt; ca. 2 Std. mit Bus und Bahn nach Schleswig, 2½ Std. nach Flensburg) und Billund (BLL; 135–175 km). Noch näher liegt nur der kleine Flughafen Sønderborg (SDG; 50–95 km entfernt), der aber ausschließlich von Kopenhagen aus angeflogen wird, sowie der Flughafen Sylt (GWT; 90–130 km; 1:45 Std. mit Bahn und Bus nach Flensburg).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Aus den meisten Teilen des deutschsprachigen Raums erfolgt die Anreise über Hamburg. Von dort fährt stündlich ein Regionalexpress nach Schleswig (gut 1½ Std.), Tarp und Flensburg (rund 2 Std.). Zweimal täglich hält in Flensburg auch der Intercity der Linie Hamburg–Aarhus, der auf der Strecke Hamburg–Flensburg aber kaum Zeitersparnis gegenüber dem RE bringt. Von Kiel gibt es ebenfalls stündlich Regionalexpress-Züge nach Süderbrarup (45 Minuten), Sörup, Husby und Flensburg (1:15 Std.).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Flixbus bietet mehrmals täglich direkte Fernbusverbindungen von Berlin oder Hamburg nach Schleswig und Flensburg an.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Am Westrand der Region Angeln führt die Autobahn A7 (Hamburg–Flensburg–Kolding) vorbei.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Wikinger-Museum Haithabu. Wikinger-Museum Haithabu in der Enzyklopädie Wikipedia Wikinger-Museum Haithabu im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWikinger-Museum Haithabu (Q314723) in der Datenbank Wikidata. Museum über die ehemals bedeutendende Wikingerstadt Haithabu, seit 2018 Welterbe
  • 2 Schloss Glücksburg. Schloss Glücksburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Glücksburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Glücksburg (Q829299) in der Datenbank Wikidata. Wasserschloß in Glücksburg
  • 3 Schloss Gottorf. Schloss Gottorf in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Gottorf im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Gottorf (Q647987) in der Datenbank Wikidata. Sitz des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums in Schleswig
  • 8 Fischersiedlung Holm
  • 4 Thorsberger Moor. Thorsberger Moor in der Enzyklopädie Wikipedia Thorsberger Moor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsThorsberger Moor (Q573279) in der Datenbank Wikidata. Opferplatz der Angeln aus der Eisenzeit
  • 5 Idstedter Räuberhöhle. Idstedter Räuberhöhle in der Enzyklopädie Wikipedia Idstedter Räuberhöhle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIdstedter Räuberhöhle (Q1656929) in der Datenbank Wikidata. Hügelgrab aus der Steinzeit
  • mehrere Herrenhäuser und Holländermühlen
  • Zwischen Kappeln und Schleswig haben sich mehrere öffentliche Gärten zu einer Gartenroute zusammen geschlossen.
  • Das Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt/Langballig gibt einen Einblick in die lokale Hausarchitektur.
  • In Maasholm ist in den 90er Jahren das Naturerlebniszentrum Scheimünde mit Informationen aus den Bereichen Ostsee und Schlei entstanden.
  • Einer der schönsten Häfen an der Schlei ist der Museumshafen Kappeln. Ein weiterer Museumshafen ist der Historische Hafen Flensburg.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wildpferde im Geltinger Birk
  • Fahrradfahren: In Angeln gibt es mehrere Fahrradwege wie den Wikinger-Friesen-Weg an der Schlei oder den Ostseeküsten-Radweg.
  • Wandern: Ein bekannter Wanderweg ist der historische Ochsenweg (dänisch Hærvejen) mit den abzweigenden Angelbowegen. Sehr naturverbunden kann man auch im Naturschutzgebiet Geltinger Birk wandern. Dabei kann man auch Wildpferde beobachten.
  • Dampfeisenbahn fahren: Zwischen Kappeln an der Schlei und Süderbrarup verkehrt die Angelner Dampfeisenbahn.
  • Freizeitparkbesuch: In Tolk bei Schleswig liegt der kleine auf Familien abgestimmte Freizeitpark Tolk-Schau mit einer Nachbildung der Kreisstadt Schleswig.

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Café Lichthof, Falshöft 29, Nieby (OT Falshöft). Tel.: +49 4643 1354. In Falshöft fühlt es sich etwas so an, als wäre man am Ende der Welt. Und dann taucht dieses wunderbare Gartencafé mit selbstgebackenem Kuchen auf. Auch kann man das Cafe gut in Verbindung mit dem Naturschutzgebiet Geltinger Birk besuchen. Geöffnet: In der Hauptsaison Di-So von 13:30-17:30 Uhr, außerhalb Sa-So 13:30-17:30 Uhr.

Regionale Spezialitäten sind der Angler Muck (alkoholisches Getränk ähnlich dem Grog) und die vor allem im Sommer angebotene Gemüsesuppe Schnüüsch (dänisch Snysk).

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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