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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Alcobaça

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Alcobaça
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Alcobaça ist eine Stadt in der Região Centro.

Hintergrund[Bearbeiten]

Alcobaça im Distrikt Leiria liegt nur rund 10 km entfernt vom Atlantik. Die Stadt ist gleichzeitig Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises. Bekanntestes Bauwerk ist das ehemalige Zisterzienserkloster der Heiligen Maria von Alcobaça, es zählt seit 1989 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist in Lissabon

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Alcobaça liegt ca. 110 km nördlich von Lissabon und ist gut erreichbar über die Autobahn A1, Abfahrt Leiria oder Fátima, dann weiter nach Westen.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Alcobaça

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vorderansicht Kloster Alcobaça
Kreuzgang im Kloster Alcobaça

Mosteiro de Alcobaça[Bearbeiten]

Der Sage nach hat Afonso I Henriques, der erste König Portugals, das Kloster im Jahr 1153 gestiftet, nachdem es gelungen war, die Mauren aus der Festung Santarém zu vertreiben. Das Bauwerk wurde zwischen 1178 und 1254 von den Zisterziensern errichtet nach dem Vorbild des Klosters in Clairvaux. Der Bau hat eine Länge von über 200 m, die Klosterkirche ist das größte Gotteshaus in Portugal, aber die viel bewunderte 43 m hohe Fassade mit den barocken Türmen stammt aus einem Umbau im 18. Jahrhundert.

In den Seitenschiffen der Klosterkirche sind zwei besonders prächtige Sarkophage, rechts das Grabmal von Pedro I, links das von Inês de Castro. Der Sohn von König Alfonso liebte die Hofdame Ines, war aber aus politischen Gründen gezwungen, Constanze von Kastilien zu heiraten. Nach dem Tod seiner Gattin lebte er mit seiner großen Liebe Ines bis zu ihrer Ermordung in Coimbra. Die Sarkophage wurden so aufgestellt, dass sich die beiden Liebenden bei der Auferstehung am Jüngsten Tag in die Augen sehen können.

Sehenswert sind die Elemente des Klosters im manuelinischen Stil, so das Portal der Sakristei und der Schlafsaal der Mönche im oberen Stockwerk. Beeindruckend aber auch die Küche: in einem 8 m hohen Kamin konnten ganze Rinder gebraten werden, und das war auch notwendig, denn in der Blütezeit des Klosters galt es, täglich über 1000 Menschen zu verpflegen.

Das Kloster hat darüber hinaus großen Einfluss auf die Kultur Portugals. Hier wurde die erste Apotheke Portugals gegründet, hier wurde 1269 der erste öffentliche Schreibunterricht gegeben, und hier wurde auch die Geschichte des Königreichs (Monarquia Lusitania) geschrieben.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fassade des Klosters
  • Ruinen des Castelo de Alcobaça. Eine Anlage wahrscheinlich maurischen Ursprungs, mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, nur knappe 100 m vom Kloster entfernt.
  • Kirche Misericórdia. Aus dem 16. Jahrhundert.

Museen[Bearbeiten]

  • Museum von Alcobaça, im Südflügel des Klosters.
  • Staatliches Weinmuseum.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Keramikerzeugnisse aus der Umgebung, typisch sind blaue Bemalung auf weißem Grund
  • Kristallglaswaren
  • Baumwolltücher als Kopftuch oder Schals

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Zeltplatz Parque Municipal de Campismo.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nazaré. Wallfahrtskirche Nossa Senhora.
  • Batalha. Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitória.
  • Tomar. Kloster Convento do Christo und Kreuzritterburg.
  • Parque Natural das Serras de Aire e Candeeiros. 39° 30′ 0″ N 8° 47′ 0″ W Hier findet man einige gut erschlossene Höhlen, es gibt Salinen mit Salzgewinnung aus Sole und in der Nähe von Fatima im Steinbruch Pedreira do Galinha sind die größten Saurierspuren der Welt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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