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Aghūrmī

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Aghūrmī ·أغورمي
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Aghurmi (auch Aghormy, arabisch: ‏أغورمي‎, Aghūrmī) ist ein Dorf und eine archäologische Stätte im Osten der Stadt Siwa. Es ist die älteste Ansiedelung in Siwa und beherbergt mit dem Orakeltempel des Amun, dem Ammoneion, die wohl bedeutendste archäologische Stätte der Senke. Gegenwärtig leben im Dorf unterhalb des Burgberges etwa 1.500 Menschen. Mag der hiesige Tempel in seiner baulichen Gestaltung eher von geringer Bedeutung sein, seine weltgeschichtliche Bedeutung ist umso größer: hier wurde Alexander d. Gr. die Gottessohnschaft zugesprochen. Damit konnte er König von Ägypten werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Über den Tempel wie über Zug Alexanders nach Siwa berichtet der griechische Geschichtsschreiber Diodor:[1]

„Der Tempel soll von dem Aegypter Danaus erbaut seyn. Der heilige Bezirk des Gottes gränzt gegen Mittag und Abend an die Wohnungen der Aethiopier; gegen Mitternacht aber haust ein Libyscher Nomadenstamm und die Völkerschaft der Nasamonen, die sich bis in das Binnenland erstreckt. Die Ammonier [Bewohner der Ammonsoase] wohnen in Dörfern; aber in der Mitte ihres Landes ist eine Burg, mit einer dreifachen Mauer befestigt. Die erste Ringmauer schließt den Pallast der alten Herrscher ein; die zweite den Frauenhof mit den Wohnungen der Kinder und Weiber und Verwandten, auch die Festungswerke des Platzes, und überdies den Tempel des Gottes und die heilige Quelle, in welcher die Opfer, die man dem Gotte bringt, geweiht werden; die dritte aber die Herbergen der Trabanten [Leibwächter] und die festen Schlösser für die Leibwache des Herrschers. Außerhalb der Burg ist nicht weit entfernt noch ein anderer Tempel des Ammon erbaut unter dem Schatten vieler großen Bäume. In der Nähe desselben ist eine Quelle, die wegen ihrer Beschaffenheit Sonnenquelle heißt.“

Wenn Reisende des ausgehenden 18. und im 19. Jahrhundert die sehr wohl beschwerliche Expedition nach Siwa unternahmen, so hatten sie nur ein Ziel: den von griechischen Historikern beschriebenen Orakeltempel des Jupiter-Amun aufzusuchen, in dem Alexander dem Großen die Gottessohnschaft im Jahr 311 v. Chr. zugesprochen wurde – eine wichtige Voraussetzung, um König (Pharao) von Ägypten im Ptah-Tempel zu Memphis werden zu können.

Aghūrmī ist die älteste Ansiedelung in der Senke Siwa. Der Name entstammt einem Berber-Dialekt und bedeutet „Dorf“. Es gibt auch eine zweite Bezeichnung, Shargieh, die vom arabischen Wort Scharqīya, Oststadt, abstammt.

Seit wann das Dorf besteht, weiß man nicht. Man weiß nur, dass es sich im Bereich des Tempels befand und dass der Tempel um 570 v. Chr. errichtet wurde.

Heute leben die etwa 1.500 Einwohner[2] ausschließlich außerhalb des Tempelberges.

Der Tempelberg[Bearbeiten]

Alexander der Große in Siwa
Da die Griechen in Siwa großes Ansehen genossen, wurde der Ort als Orakelstätte zur Legitimation Alexanders des Großen als Gottessohn wohl nicht zufällig gewählt. Der Bericht des Hofhistorikers Kallisthenes über den Zug nach Siwa ist uns durch Diodor[1] überliefert. Alexander reiste mit seinem Heer nach Siwa, das er im Januar/Februar 331 v. Chr. erreichte. Unterwegs ereilten den Zug zwei Vorkommnisse, die als Vorsehungen gewertet wurden: Zum einen regnete es, nachdem die mitgeführten Wasservorräte aufgebraucht waren, bzw. zwei Raben wiesen den Weg nach Siwa, nachdem der Zug in einem gewaltigen Sturm getrennt wurde. Der öffentlichen Orakelprozession folgte im Tempelhof eine weitere Prozession im Beisein von Alexander und einem kleinen Teil seiner Gefolgschaft. Ohne Beisein anderer Personen befragte Alexander das Orakel. Später bestätigt er nur, dass die Antwort in seinem Sinne ausgefallen war. Natürlich beschenkte er daraufhin den Tempel und die Priester. Nach seinem Tod wollte Alexander in der Senke Siwa in der Nähe seines Gottesvaters Amun bestattet werden.[3] Sein Nachfolger, Ptolemaios I., ordnete aber an, dass der Leichnam Alexanders in Alexandria bestattet werden sollte. Sein Grab wurde bis heute nicht gefunden.

Der Tempelberg inmitten des Dorfes Aghurmi ist ein etwa 20 bis 25 Meter hoher Kalkstein-Zeugenberg. Er misst etwa 120 Meter in Ost-West- und etwa 80 Meter in Nord-Süd-Richtung. Der einzige natürliche Zugang befindet sich im Süden und führt zu einem abschüssigen Plateau.

In der westlichen Hälfte bis an den nördlichen Steilhang reichend befindet sich der Tempel. Im Westen des Tempels befand sich der Palast des Oasenkönigs, der gleichzeitig der Hohepriester war. Weiterhin befanden sich auf dem Berg im Nordosten der Frauenbezirk der Königin und der Harem sowie im Süden die Priesterwohnungen und Soldatenunterkünfte.

Bis 1972 war der Burgberg mit modernen Lehmziegelhäusern überbaut. Der Tempelbereich wurde erst 1971/72 freigelegt.

Baugeschichte des Tempels[Bearbeiten]

Seit wann der Tempel besteht und ob er einen Vorgängerbau besaß, weiß man nicht. Man hat als einzigen zeitlich Hinweis im Sanktuar (Allerheiligstes) die Kartusche des Königs Amasis (um 470 v. Chr., 26. Dynastie) gefunden. Der Tempel war ein Auftragswerk der ägyptischen Amun-Priesterschaft. Bereits bei der Planung war sein Einsatz zur Abhaltung des Königsorakels vorgesehen. Errichtet wurde der Tempel von griechischen Handwerkern aus der Cyrenaica (Nordost-Libyen), was am Stil und den Werkzeugspuren ablesbar ist. Die hiesigen Bewohner hatten selbst keine Erfahrung im Bau von Steingebäuden.

Widmung und Zweck des Tempels[Bearbeiten]

Der Tempel war dem Gott Amun bzw. der thebanischen Dreiheit Amun, seiner Gefährtin Mut und ihrem Sohn Chons geweiht. Amun ist hier Orakelgott. In seiner Form mit gestrecktem Phallus ist er zudem Fruchtbarkeitsgott. Amun wurde mit dem römischen Gott Jupiter gleichgesetzt.

Der Tempel war mit dem 400 Meter südlicher gelegenen Amun-Tempel von Umm ʿUbeida über eine Prozessionsstraße und damit kultisch verbunden.

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Orakel in Siwa
Eine wenig bekannte Prozedur im alten Ägypten war das Orakelverfahren der Priesterschaft als Form der Gottesgerichtsbarkeit. Es wurde in Karnak und Siwa, dessen Orakel mit dem von Karnak in Verbindung stand, durchgeführt. Zum einen gab es öffentliche Prozessionsorakel, die hier in Siwa zwischen Aghūrmī und Umm ʿUbeida durchgeführt wurden. Die mitgeführte Barke reagierte auf Fragen der Orakelpriester mit Nicken für Ja oder Zurückweichen für Nein. Privatpersonen konnten das Orakel nur außerhalb des Tempels befragen (lassen). Für Könige, Priester und hohe Würdenträger fand das Orakel auch in den Höfen oder Sälen in den Tempeln statt. Eine Besonderheit stellte das geheime Königsorakel dar, das nur von Königen oder ihren Vertretern unter Ausschluss der Öffentlichkeit befragt werden konnte. Hier gab es keine Ja-Nein-Entscheidung, sondern der König erhielt einen von den Priestern ausgearbeiteten schriftlichen Gotteserlass. Im Fall von Siwa war die Legitimation Alexanders des Großen der bedeutendste Fall. In Karnak ließ sich mit einem Orakelspruch Hatschepsut die Durchführbarkeit ihrer Punt-Expedition[4] und Thutmosis IV. die seines Feldzuges gegen die Seevölker[5] bestätigen.

Man mag es nicht glauben: der Tempel ist erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt. Dies hatte zwei Gründe: zum einen gibt es in kurzer Entfernung zwei Amun-Tempel, der zweite in Umm ʿUbeida, zum anderen verhinderte die Feindseligkeit der hiesigen Einwohner jegliche Untersuchung bis 1820.

Zwar besuchten der Brite George Browne (1768–1813) 1792,[6] der Deutsche Friedrich Hornemann (1772–1801) als islamischer Kaufmann verkleidet 1798,[7] der Franzose Frédéric Cailliaud (1787–1869) 1819[8] und der Deutsche Heinrich Freiherr von Minutoli (1772–1846) 1820[9] die Senke. Sie beschreiben aber allesamt den Tempel von Umm Ubeida. 1820 betritt der Italiener Bernardino Drovetti (1776–1852) unter dem Schutz ägyptischer Truppen den Hügel von Aghurmi. Den Tempel entdeckt er aber nicht.

1853 entdeckt James Hamilton den Tempel von Aghurmi.[10] Leider kennen wir von ihm nur sein Buch, aber keine Lebensdaten.

Mehrere deutsche und ein ägyptischer Forscher trugen in der Folgezeit unser Wissen zu Aghurmi zusammen. Dies sind 1869 Gerhard Rohlfs (1831–1896),[11] 1899/1900 Georg Steindorff (1861–1951),[12] 1932/1933 Steindorff gemeinsam mit Herbert Ricke (1901–1976) und Hermann Aubin,[13] 1971/72 Ahmed Fakhry (1905–1973) und ab 1980 Klaus P. Kuhlmann. Die Erforschung des Tempels ist noch nicht abgeschlossen.[14] So wurden in den letzten Jahren im Bereich des Tempels drei Gräber gefunden, die zeitgleich mit der Errichtung des Tempels oder früher angelegt wurden. Derartige Tempelbegräbnisse sind seit der dritten Zwischenzeit auch aus Theben bekannt.

Anreise[Bearbeiten]

Der Ort ist leicht von der Stadt Siwa aus erreichbar. Man folge der Straße im Nordosten des Mīdān es-Sūq, dem Marktplatz von Siwa, in östlicher Richtung vorbei am Siwa Paradise Hotel. Die grünen Laternen am Straßenrand zeigen an, dass man sich auf dem rechten Weg befindet. Die Straße ist zwar schmal, lässt sich aber auch von einem Transporter oder Pick-up befahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Südseite des Burgbergs von Aghurmi
Eingang zur Akropolis von Aghurmi
Tempel von Aghurmi
Blick auf das Sanktuar des Tempels
Sanktuar des Tempels
Inschrift im Sanktuar des Tempels
Siedlungsreste und Minarett auf dem Burgberg
Moschee von Aghurmi
Brunnen auf dem Burgberg

Die Hauptsehenswürdigkeit von Aghurmi ist natürlich der Bergberg. Am Tickethäuschen im Süden des Berges in der Nähe zum Eingang erhält man die Eintrittskarten zum Preis von LE 25 (Stand 3/2011).

Wie in alten Zeiten erreicht man die Holzpforte über einen kleinen Anstieg. Hinter der Pforte führt eine Treppe zum Plateau. Der Weg setzt sich bis an das Nordende des Plateaus fort. Zur Rechten erkennt man noch einige, heute aber unbewohnte Wohnhäuser. Zur Linken erblickt man bereits den Tempel. Im Bereich linken Südendes des Weges befindet sich der Brunnen von Aghurmi.

Die Tempelanlage ist 15 m breit und 52 m lang, der eigentliche Tempel 14 m breit und 22 m lang. Man erreichte den Tempel vom Süden her über den offenen Vorhof. Im Norden befindet sich der etwa 8 m hohe Tempel, der aus lokalem Kalkstein errichtet und teilweise in den gewachsenen Fels getrieben wurde. Der Tempel besaß keine Steindecke, vielmehr war er mit halbierten Palmstämmen bedeckt.

Die Durchgänge ermöglichen einen direkten Blick auf das Sanktuar (Allerheiligstes). Die Tordurchgänge schließen oben mit einer Hohlkehle ab, der vordere Durchgang besitzt zudem zu beiden Seiten eine Halbsäule. Der Tempel ist mit Ausnahme des Allerheiligsten ansonsten undekoriert.

Als erstes betritt man zwei hintereinander liegende Hallen. Die vordere ist etwa 7,75 m breit und 4,75 m tief, die zweite 4,50 m tief. An der Rückwand der zweiten Halle befinden sich die Zugänge für die linke Halle, das Allerheiligste und zu einem Korridor zur Rechten.

Das Allerheiligste ist 3,3 m breit und 6,2 m tief. Es ist die einzige Halle mit figürlichen Darstellungen und Inschriften. Auf der linken Eingangswand erblickt man Sethirdis, den Fürsten von Siwa, den Großen der Fremdländer und Vorsteher der Wüsten. Seine Figur ist zerstört, er trug als Haarschmuck eine Feder, die ihn als Libyer auswies. Er huldigt acht auf der linken Wand dargestellten Göttern. Dies sind Amun-Re (Amunrasonther), seine Gefährtin Mut, Dedun-Amun – ein sonst nur aus Nubien bekannter Gott –, die löwenköpfige Göttin Tefnut, der widderköpfiger Harsaphes – Hauptgott von Ihnasiya –, erneut Mut, der ibisköpfige Thot und seine Gefährtin Nehemet-awai.

Die rechte Eingangswand zeigt den König (Pharao) Amasis (26. Dynastie) mit unterägyptischer Krone, wie er Wein verschiedenen Göttern auf der rechten Wand opfert. Dies sind Amun-Re, die Göttin Mut, ein widderköpfiger Gott mit Doppelfederkrone (wohl Amun oder Harsaphis, Herr von Herakleopolis), Chons (?), zwei nicht erkennbare Gottheiten, der Löwengott Miysis (auch Mihōs, Mahes) und eine Göttin mit Doppelkrone.

Der Zweck der Halle zur Linken des Sanktuars ist unbekannt. Vielleicht diente sie zur Aufbewahrung von Tempelgerätschaften.

Der Korridor zur Rechten ist das eigentlich Wichtige am Orakeltempel. Der etwa 70 cm breite Gang setzte sich an der Nordwand des Tempels fort und führte zu einer Geheimkammer oberhalb des Allerheiligsten und zu einer Felskammer. Von der Geheimkammer aus konnten die Priester die Vorgänge abhorchen. Gesprochen haben sie aber nicht, sprechende Orakel waren in Ägypten nicht üblich. Die Felskammer diente als Schreib- bzw. Arbeitsplatz der Priester.

Im Süden des Areals befindet sich ein aus Steinblöcken errichteter Brunnen mit etwa 2 Meter Durchmesser. Von Westen aus gelangt man über eine etwa 70 cm breite Treppe zum Brunnenschacht in 3,5 m Tiefe.

Der hohe Turm in Bereich des Eingangs ist ein Minarett. Die zugehörige Moschee wurde um 2010 restauriert und lässt sich ebenfalls besichtigen.

Man versäume nicht, die hervorragende Aussicht zu genießen. Im Norden erblickt man sowohl den Gräberberg Gebel el-Mautā als auch etwas im Westen die Altstadt von Schālī. Im Süden kann man die Hügelkette Gebel ed-Dakrūr erblicken.

Einkaufen[Bearbeiten]

Auf Touristen hat man sich nun auch eingestellt. Es werden u.a. Textilien feilgeboten und Henna-Tattoos z.B. auf die Hand aufgebracht. Wer ganz stimmig das Orakel befragen will, kann hierzu auch Räucherstäbchen erwerben.

Küche[Bearbeiten]

Restaurants gibt es in der nahe gelegenen Stadt Siwa. An der ca. 1,5 km entfernten Sonnenquelle befindet sich zudem ein kleines Café.

Unterkunft[Bearbeiten]

Unterkünfte gibt es in der nahe gelegenen Stadt Siwa.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Besuch des Tempels von Aghurmi lässt sich mit dem des Tempels von Umm ʿUbeida einschließlich der Sonnenquelle verbinden. Man kann zudem den Besuch des Gräberberges Gebel el-Mautā oder des Doppelberges Gebel ed-Dakrūr anfügen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Fakhry, Ahmed: Siwa Oasis. Cairo : The American Univ. in Cairo Pr., 1973, (The oases of Egypt ; 1), ISBN 978-977-424-123-9 (Nachdruck), S. 150–164 (in Englisch).
  • Kuhlmann, Klaus P[eter]: Das Ammoneion : Archäologie, Geschichte und Kultpraxis des Orakels von Siwa. Mainz : von Zabern, 1988, (Archäologische Veröffentlichungen ; 75), ISBN 978-3-8053-0819-9, S. 14–37, Abb. 1–14, Tafeln 8–27. Auf den Seiten 127–137 wird das Orakelverfahren von Siwa beschrieben.
  • Bruhn, Kai-Christian: „Kein Tempel der Pracht“ : Architektur und Geschichte des Tempels aus der Zeit des Amasis auf Aġūrmī, Oase Siwa. Wiesbaden : Harrassowitz, 2010, (Ammoniaca ; 1), (Archäologische Veröffentlichungen ; 114), ISBN 978-3-447-05713-4.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Diodorus 〈Siculus〉: Diodor’s von Sicilien historische Bibliothek übersetzt von Julius Friedrich Wurm, Band 13. Stuttgart : Metzler, 1838, S. 1633–1636 (17. Buch, §§ 49–51, Zitat aus § 50, S. 1634 f., Alexanderzug § 49, S. 1633 f.).
  2. Einwohnerzahlen nach dem ägyptischen Zensus von 2006, eingesehen am 3. Juni 2014.
  3. Pompeius Trogus in der Überlieferung durch Justinus, Auszug aus der Philippischen Geschichte, 12. Buch, § 15, 7, „Zuletzt befahl er, seinen Leib im Tempel des Jupiter Ammon beizusetzen“, und 13. Buch, § 4, 6, „Und König Arrhidaios erhielt den Auftrag, die Leiche Alexanders in den Tempel Jupiter Ammons zu überführen.“
  4. Blumenthal, Elke u.a.: Urkunden der 18. Dynastie : Übersetzungen zu den Heften 5 – 16. Berlin : Akademie, 1984, S. 24–26, Nr. 342–348.
  5. Helck, Wolfgang u.a.: Urkunden der 18. Dynastie : Übersetzungen zu den Heften 17 – 22. Berlin : Akademie, 1961, S. 143 f., Nr. 1545–1548.
  6. Browne, William George: W[illiam] G[eorge] Browne’s Reisen in Afrika, Aegypten und Syrien in den Jahren 1792 bis 1798. Leipzig [u.a.], Weimar : Heinsius, Verl. d. Industrie-Comptoirs, 1800, S. 26–28.
  7. Hornemann, Friedrich: Fr. Hornemanns Tagebuch seiner Reise von Cairo nach Murzuck, der Hauptstadt des Königreichs Fessan in Afrika in den Jahren 1797 und 1798. Weimar : Verl. d. Landes-Industrie-Comptoirs, 1802, S. 25–31.
  8. Cailliaud, Frédéric: Voyage a Méroé, au fleuve blanc, au-delà de Fâzoql dans le midi du Royaume de Sennâr, a Syouah et dans cinq autres oasis ... Tome I et II. Paris : Imprimerie Royale, 1826, S. 117 ff., Band I, 250; Tafelband II, Tafel XLIII.
  9. Minutoli, Heinrich Freiherr von: Reise zum Tempel des Jupiter Ammon in der Libyschen Wüste und nach Ober-Aegypten in den Jahren 1820 und 1821. Berlin : August Rücker, 1824, S. 85–162, Tafeln VII–X.
  10. Hamilton, James: Wanderings in North Africa. London : Murray, 1856, S. 282 ff.
  11. Rohlfs, Gerhard: Von Tripolis nach Alexandrien : Beschreibung der im Auftrage Sr. Majestät des Königs von Preussen in den Jahren 1868 und 1869 ausgeführten Reise, Bd. 2. Bremen : Kühtmann, 1871, S. 103–105, 133–136.
  12. Steindorff, Georg: Durch die Libysche Wüste zur Amonsoase. Bielefeld [u.a.] : Velhagen & Klasing, 1904, (Land und Leute : Monographien zur Erdkunde ; 19), S. 118, Abb. 34 (S. 44), Abb. 67 (S. 89), Abb. 68 (S. 91).
  13. Steindorff, Georg; Ricke, Herbert; Aubin, Hermann: Der Orakeltempel in der Ammonsoase. In: Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde (ZÄS), ISSN 0044-216X, Bd. 69 (1933), S. 1–24.
  14. Kuhlmann, Klaus-Peter: The Ammoneion project preliminary report by the German institute’s mission to Siwa oasis. In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte (ASAE), ISSN 1687-1510, Bd. 80 (2006), S. 287–297.
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