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Neu-Abu Simbel

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Der Große (links) und Kleine Tempel von Abu Simbel
Neu-Abu Simbel ·أبو سمبل الجديدة
GouvernementAssuan
Einwohner
2.535 (2006)
Höhe
189 m
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Lage
Lagekarte von Ägypten
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Neu-Abu Simbel

Neu-Abu Simbel oder Abu Simbal el-Gadida (auch Ipsambul, Ibsambul, arabisch: ‏أبو سمبل الجديدة‎, Abū Simbal al-ǧadīda; frz. Abou Simbel) ist ein ägyptisches Dorf mit etwa 2.500 Einwohnern[1] am Westufer des Nassersees etwa 280 Kilometer südwestlich von Assuan und 40 Kilometer nördlich der ägyptisch-sudanesischen Grenze. In seiner Nähe wurden die Tempel Ramses’ des Großen und der der Nofretiri (Nefertari) wiedererrichtet. Das ursprüngliche Abu Simbel ist in den Fluten des Nassersees untergegangen. Zusammen mit weiteren pharaonischen Denkmälern am Nassersee gehören die Tempel zum Unesco-Weltkulturerbe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Archäologische Stätten[Bearbeiten]

Als Höhepunkt seines Tempelprogramms, als Machtdemonstration über Nubien und als Ausdruck seiner Vergöttlichung ließ Ramses II. (auch Ramses der Große; 19. Dynastie, Neues Reich) hier zwei gewaltige Tempelanlagen in den anstehenden Sandsteinfelsen anlegen, der südliche ist ihm und den Göttern Ptah, Re-Harachte und Amun-Re geweiht, der nördliche seiner Frau Nefertiri und der Hathor von Ibschek (Faras). Inschriften datieren den Bau ins 34. Regierungsjahr Ramses’ II. Insbesondere der Große Tempel betont die starke Bedeutung des Sonnenkultes.

Die Tempel sind erst recht spät in das Bewusstsein der Reisenden getreten. Erst 1813 besuchte der Schweizer Orientreisende Johann Ludwig Burckhardt auf seiner Nubien-Exkursion als erster Europäer diese Tempel.

Wie fast alle Denkmäler am Nil südlich des 1. Katarakts bei Assuan wären die Tempel Opfer in den Fluten des Nasser-Stausees geworden. Ein gewaltiges Forschungs- und Rettungsprogramm der Unesco seit 1963 konnte dies verhindern. 1980 wurden beide Tempel, nun an 180 m landeinwärts gelegener und 64 m höherer Stelle wieder der Öffentlichkeit übergeben. Die Bauausführung lag in den Händen der deutschen Firma Hochtief Essen.

Orientierung in der Siedlung[Bearbeiten]

Von der Fernverkehrsstraße, die am Flughafen vorbeiführt, kommend gelangt man auf die Ramsis St. (arabisch: ‏شارع رمسيس‎, Schāriʿ Ramsīs). Diese Straße führt durch den gesamten Ort und endet unmittelbar am Eingang zu den Tempelanlagen. Ein 1 Straßenabzweig (22° 20′ 45″ N 31° 36′ 56″ O) führt nach Nordwesten, der u. a. zur Polizei und zur Haltestelle der Minibusse führt. Nordöstlich des Abzweigs befindet sich das Nobaleh Ramses Hotel, südwestlich ein Markt. Die Ramsis St. führt weiter über den 1 Bankenplatz (22° 20′ 28″ N 31° 36′ 55″ O), arabisch: ‏ميدان البنوك‎, Mīdān al-Bunūk, von dem man in südlicher Richtung mehrere Banken und das Seti Abu Simbel Hotel erreicht. Etwa 100 Meter vor dem Eingang zu den Tempelanlagen führt in südlicher Richtung eine Straße zum Nefertari Hotel.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

EgyptAir bietet zwei- bis dreimal täglich Flüge von Kairo (CAI), Luxor (LXR) und Assuan (ASW) an. Der 2 Flughafen Abu Simbel Flughafen Abu Simbel in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Abu Simbel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Abu Simbel (Q774216) in der Datenbank Wikidata (ABS) befindet sich etwa 4 Kilometer von den Tempeln entfernt. Mit Bussen oder Taxis gelangt man zu den Tempeln. Vor dem Flughafen befinden sich Parkplätze.

Bei direkter Anreise aus Deutschland ist eine zusätzliche Übernachtung in Kairo oder Assuan einzuplanen (bzw. zu empfehlen), da sonst unzumutbare Wartezeiten zwischen den Flügen entstehen können.

Wer mehr Zeit für die Besichtigung benötigt, sollte nicht mit demselben Flugzeug zurückfliegen, mit dem man gekommen ist. Die Besichtigungszeit beträgt nämlich nur 90 Minuten. Übernachten kann man vor Ort.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Bislang ist Neu-Abu Simbel für Ausländer mit einem PKW bzw. Taxi nicht erreichbar. Busfahrten in Konvois ab 4 und 11 Uhr morgens ab Assuan und zurück ab 10 Uhr morgens und 14 Uhr sind möglich. Es gibt mindestens einen Konvoi pro Tag, bei Bedarf mehrere. Über die Fahrzeiten informiere man sich bei der Touristenpolizei in Assuan.

Über eine Autofähre kann man von der 3 Fähranlegestelle in Abu Simbel (22° 21′ 45″ N 31° 37′ 55″ O) aus den Ort 4 Qusṭul (22° 14′ 0″ N 31° 34′ 0″ O), arabisch: ‏قسطل‎, auf dem östlichen Ufer des Nassersees erreichen. Hier beginnt die Wadi-Halfa-Qustul-Autobahn, die über den Grenzübergang 5 Qustul-Aschkeit (22° 0′ 5″ N 31° 30′ 46″ O), auch Gustul Land Port, in den Sudan führt.

Es ist denkbar, Abu Simbel auch mit geländegängigen Fahrzeugen von ed-Dāchla aus durch die Westliche Wüste zu erreichen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Upper Egypt Travel bietet zwei Linienbuspaare täglich (ab Assuan 8 und 17 Uhr, ab Abu Simbel 6 und 13 Uhr) an. Die Fahrt dauert etwa vier Stunden. Der Fahrpreis beträgt LE 60 (Stand 2018). Der 6 Busbahnhof befindet sich im Norden von Neu-Abu Simbel, etwa 30 Minuten fußläufig bis zu den Tempeln. In Assuan beginnt oder endet die Fahrt am zentralen Busbahnhof. In Neu-Abu Simbel gibt es die Tickets nicht im Vorverkauf. Man erwirbt sie im Bus.

Mit dem Kreuzfahrtschiff[Bearbeiten]

Eine Kreuzfahrt auf dem Nassersee, beginnend in Abu Simbel oder Assuan, ermöglicht zudem den Besuch anderer archäologischer Stätten am Nassersee. Die meist genutzte 7 Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe befindet sich unterhalb des Kleinen Tempels. 8 9 Weitere befinden sich weiter westlich in Buchten.

Mobilität[Bearbeiten]

Fassade des Großen Tempels von Abu Simbel
Relief nubischer Gefangener am Zugang zum Großen Tempel von Abu Simbel
Die südlichste Statue Ramses’ II. vor der Fassade des Großen Tempels von Abu Simbel
Pfeilerhalle des Großen Tempels von Abu Simbel
Allerheiligstes im Großen Tempel von Abu Simbel

Die Ramsis St. führt unmittelbar bis an die Tempelanlagen heran. Sie können die archäologische Stätte mit Taxi oder Sammeltaxi von den Hotels in Abu Simbel aus erreichen.

Die Haltestelle für Minibusse für die Weiterfahrt in die umliegenden Dörfer und für die Busse nach Assuan befindet sich im Norden von Neu-Abu Simbel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Beide Tempelanlagen sind in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt LE 160 und für Studenten LE 80 (Stand 10/2017). Seit Februar 2018 kann für LE 300 ein Video-/Fototicket für beide Tempel erworben werden. Das 1 Besucherzentrum mit Kasse und Restaurant befindet sich am Ende der Ramsis St. westlich der Tempelanlagen. Im Besucherzentrum gibt es Modelle der Tempel Ramses’ II. und der Nefertari. Fotografieren ist in den Tempeln nicht mehr erlaubt.

Großer Tempel[Bearbeiten]

Der südlichere der beiden 2 Tempel ist dem Ptah, Amun-Re, dem vergöttlichten Ramses II. und dem Re-Harachte geweiht. Schon die Fassade ist beeindruckend: sie ist 30 m hoch und 35 m breit. Zu beiden Seiten des Eingangs befinden sich zwei 22 m hohe Sitzfiguren Ramses’ II., eine dieser Figuren ist bereits im Altertum geborsten. Neben den Unterschenkeln sieht man seine Mutter Tuya, seine Ehefrau Nefertiri und einige Kinder. Über dem Eingang zum Tempel sieht man den falkenköpfigen Re-Harachte, der den Thron-Namen Ramses’ II., User-maat-Re, symbolisiert. An der Nord- und Südseite der Fassade befinden sich je eine kleine Kapelle, die nördliche ist als Sonnenheiligtum gedacht.

Hinter dem Eingang betritt man eine erste Pfeilerhalle mit acht Osirisfigurenpfeilern des 55 m langen Tempels. Diese Halle ist 8 m hoch und 18 m lang. An den Seitenwänden befinden sich Feldzugdarstellungen, an der rechten (nördlichen) Wand die Darstellung der Qadesch-Schlacht und an der linken Wand Feldzugdarstellungen Ramses’ II. gegen die Nubier, Libyer und Syrer. An der Decke befinden sich Darstellungen des Nechbet-Geiers mit ausgebreiteten Flügeln.

Am westlichen Ende der ersten Pfeilerhalle hat man Zugang zu acht Magazinräumen an den Seiten und zu einer weiteren Pfeilerhalle in der Mitte. Von dieser Pfeilerhalle erreicht man dann eine Querhalle und schlussendlich das Sanktuar mit den Göttern Ptah, Re-Harachte, dem vergöttlichten Ramses II. und Amun-Re.

Kleiner Tempel[Bearbeiten]

Fassade des Kleinen Tempels von Abu Simbel

Der 3 Kleine Tempel ist der Hathor von Ibschek (Faras) und der Nefertiri geweiht. Auch dieser 21 m lange Tempel besitzt eine beeindruckende Fassade: zu beiden Seiten erheben sich je zwei 10 m hohe Standfiguren Ramses’ II. und eine seiner Lieblingsfrau Nefertiri. Durch den Eingang betritt man eine Pfeilerhalle mit sechs Hathorpfeilern. Auf den Pfeilern ist Nefertiri vor den Göttinnen Hathor und Mut und vor Ramses II. dargestellt. Dieser Halle folgen eine Querhalle mit je einem Magazinraum an den Seiten und das Sanktuar. Am Ende des Sanktuars befindet sich eine Nische mit der Darstellung der Hathor-Kuh im Halbrelief.

Weitere Denkmäler[Bearbeiten]

  • An der äußersten Südseite der Terrasse des Großen Tempels befindet sich die im Fels vertiefte so genannte Vermählungsstele Ramses’ II. mit einer Tochter des hethitischen Königs Hattuschili III., später genannt Maatneferure.
  • Weiterhin befinden sich südlich des Großen Tempels und nördlich des Kleinen Tempels 27 in den Fels gemeißelten Stelen. Sie stammen zumeist aus der Zeit Ramses’ II.

Künstlicher Hügel[Bearbeiten]

Nach der Versetzung des Tempels wurde ein künstlicher Berg in Form einer riesigen Stahlbetonkuppel gebaut, die mit Sand und Felsen überhäuft wurde, um den ursprünglichen Berg nachzubauen. Der Eingang dieser Kuppel befindet sich auf der Nordseite des Tempels und ist vom Ticket-Shop nicht zu übersehen.

Eine Besichtigung des Bauwerks ist nicht möglich, die Tür wurde seit 2004 nicht mehr geöffnet.

Moscheen[Bearbeiten]

An der Ramsis St. befinden sich zwei Moscheen: die 4 Moschee Abu Simbel, arabisch: ‏مسجد أبو سمبل‎, Masǧid Abū Simbal, etwa 400 Meter vor dem Eingang zu den Tempeln, und die 5 Badr-Moschee, arabisch: ‏مسجد بدر‎, Masǧid Badr, nordöstlich vom Markt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sonnenwunder[Bearbeiten]

Zweimal im Jahr, heutzutage am 21. Februar und am 21. Oktober, kommt es zu einem besonderen Schauspiel, dem sog. „Sonnenwunder“: die Strahlen der Morgensonne erreichen das Sanktuar des Großen Tempels, und die Figuren von Re-Harachte, dem vergöttlichten Ramses II. und Amun-Re werden ausgeleuchtet. Die Figur des Ptah bleibt immer im Dunkel. Das Schauspiel ist aber kein Geheimtipp mehr: im Oktober 2005 versammelten sich hier etwa 5000 Touristen, um dabei zu sein. Und wohl nur die wenigsten können es sehen.

Die unterschiedlichen Längen des Sonnen- und des Kalenderjahres führen dazu, dass sich der Tag des Sonnenwunders um etwa einen Tag verschieben kann.

Aus diesem Anlass gibt es alljährlich am 21./22. Februar und am 21./22. Oktober das Abu-Simbel-Festival mit Musik- und Tanzdarbietungen.

Ton- und Lichtshows[Bearbeiten]

Ton- und Lichtshow vor dem Großen Tempel von Abu Simbel

Dreimal täglich wird eine 1 Ton- und Lichtshow südlich des Tempels Ramses’ II. veranstaltet. Der Eintrittspreis beträgt für Ausländer LE 75 (Stand 7/2013).

Tag Erste Show Zweite Show Dritte Show
Montag English Français Español
Dienstag English Français 日本語
Mittwoch English Français Deutsch
Donnerstag English Français اللغة العربية الفصحى
Freitag English Français Italiano
Samstag English Français Deutsch
Sonntag English Français Italiano
Oktober bis März, Start 19:00 Uhr 19:45 Uhr 20:30 Uhr
April bis September, Start 20:00 Uhr 20:45 Uhr 21:30 Uhr
  • Empfehlenswert ist die spätere Veranstaltung, da die Show im Dunkeln noch atemberaubender ist.
  • Während die Vorstellungen in der jeweiligen Sprache über die Lautsprecher zu hören sind, erhält jeder Zuschauer auch Kopfhörer, über die man seine gewünschte Sprache auswählen kann.
  • Im Anschluss an die letzte Show kann man meist den Großen Tempel nochmals besuchen.

Hinweise zum Besuch[Bearbeiten]

  • Der Tempel liegt nur am Vormittag in der Sonne. Deswegen reisen die meisten Touristen zu dieser Zeit an. Wer in Ruhe den Tempel besichtigen möchte, sollte dies am Nachmittag tun, auch wenn dann beide Tempelfassaden im Schatten liegen, oder am frühen Morgen, bevor die ersten Touristen kommen.
  • Im Winter ist es in den Nacht- und frühen Morgenstunden sehr kühl. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Jacke.
  • Im Frühsommer und im Herbst ist mit Sandstürmen zu rechnen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Einen 1 Markt findet man im Dorf in der Ramsis St., an der Ecke zum Straßenabzweig. Etwa 150 Meter nördlich des Seti Abu Simbel Hotels befindet sich ein 2 Basar.

Küche[Bearbeiten]

Restaurants finden man in den vor Ort befindlichen Hotels. Einfache Garküchen gibt es an der Hauptstraße im Dorf.

Nachtleben[Bearbeiten]

Ein Nachtleben findet nur in den Hotels wir Eskaleh, Seti Abu Simbel und Nefertari statt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Abu Simbel Village Hotel (قرية أبو سمبل السياحية, Qaryat Abū Simbal as-Siyāḥīya). Tel.: +20 (0)97 340 0092, (0)97 340 0170. 1-Stern-Hotel mit 25 Doppelbettzimmern. Einzel-, Doppelzimmer, Frühstück, Mittag- und Abendessen kosten LE 70, LE 90, LE 10, LE 15 bzw. LE 15 (Stand 2012). (22° 20′ 53″ N 31° 37′ 14″ O)

Mittel[Bearbeiten]

  • 2 Nobaleh Ramsis Hotel (فندق نوبالية رمسيس, Funduq Nūbālīya Ramsīs), Ramsis St, Abu Simbel. Tel.: +20 (0)97 340 1118, (0)97 340 1189, Fax: +20 (0)97 340 1189, E-Mail: . 1-Stern-Hotel mit 34 Doppelbettzimmern, etwa 1,5 km von den Tempeln entfernt. In Lehmziegelarchitektur mit Kuppeln. Der Zahn der Zeit nagt am Hotel. Für ein 1-Stern-Hotel sehr teuer. Einzel-, Doppelzimmer und Suiten zu $ 31,50, $ 48,50 bzw. $ 60 (Stand 2012). (22° 20′ 49″ N 31° 36′ 58″ O)
  • 4 Applicators Hotel (فندق التطبيقيين, Funduq at-Taṭbīqiyīn, Applicator Hotel). Tel.: +20 (0)97 340 1284, Fax: +20 (0)97 340 1284, E-Mail: . 2-Sterne-Club-Hotel mit 12 zumeist Doppelbettzimmern. Einzel-, Doppelzimmer, Suite, Frühstück, Mittag- und Abendessen kosten LE 180, LE 280, LE 350, LE 15, LE 30 bzw. LE 30 (Stand 2012). (22° 20′ 59″ N 31° 36′ 44″ O)

Gehoben[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Nördlich des Bankenplatzes (arabisch: ‏ميدان البنوك‎, Mīdān al-Bunūk) befindet sich das 2 Krankenhaus Abu Simbel (Hospital Abu Simbel), am nordöstlichen Dorfausgang das 3 Abu Simbel International Hospital (Tel.: (0)97 349 9257, 24 Stunden täglich geöffnet).

Südlich vom Markt gibt es eine 4 Apotheke.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Tourist-Information[Bearbeiten]

In Neu-Abu Simbel gibt es keine Touristinformation. Hilfe gibt es in den Hotels.

Banken[Bearbeiten]

Südlich des Bankenplatzes (arabisch: ‏ميدان البنوك‎, Mīdān al-Bunūk), etwa 2 Kilometer vor dem Tempel, bzw. nördlich des Seti Abu Simbel Hotels befinden sich drei Banken auf engstem Raum: die 3 Nationalbank, daneben die 4 Banque Misr und gegenüber die 5 Banque du Caire. Zudem verfügen alle Banken über Bankautomaten. Die Banken sind sonntags bis donnerstags 8:30 bis 14:00 Uhr geöffnet, die Nationalbank ab 9:00 Uhr.

Polizei und Touristenpolizei[Bearbeiten]

Die Hauptdienststelle der 5 Polizei befindet sich im Norden der Siedlung. Dienststellen der Touristenpolizei befinden sich etwa 500 Meter vor dem Tempel neben der Post und am Tempelareal (Tel.: (0)97 340 0277, 24 Stunden).

Weiteres[Bearbeiten]

In geringer Entfernung zum Eingang zu den Tempeln befindet sich an der Nordseite der Ramsis St. das 6 Rathaus von Abu Simbel.

Eine 10 Tankstelle befindet sich am nordöstlichen Ortsausgang.

Auf dem Weg zum Flughafen befindet sich das 7 Hauptpost- und Telegrafenamt. Ein weiteres Postamt befindet sich südlich der Abu-Simbel-Moschee. Die Postämter sind sonntags bis donnerstags 8:30 bis 14 Uhr geöffnet.

Internetzugang bietet nur die Eskaleh Ecolodge.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ein Passieren der Grenze zum Sudan ist für Ausländer gegenwärtig nicht möglich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Allgemein
    • Burckhardt, Johann Ludwig <Burckhardt, John Lewis>: Travels in Nubia. London : John Murray, Albemarle Street, 1819, S. 90 ff. (1. Auflage), S. 81–85 (2. Auflage, 1822).
    • Desroches-Noblecourt, Christiane ; Gerster, Georg: Die Welt rettet Abu Simbel. Wien [u.a.] : Koska, 1968.
    • Säve-Söderbergh, Torgny: Temples and tombs of Ancient Nubia : the international rescue campaign at Abu Simbel, Philae and other sites. London : Thames and Hudson, 1987, ISBN 978-0500013922.
  • Großer Tempel von Abu Simbel
    • Donadoni, Sergio [u.a.]: Le Grand Temple d’Abou-Simbel. Le Caire, 1975–1989 (bisher 5 Bände), (Collection scientifique / Centre d’Étude et de Documentation sur l’Ancienne Égypte).
  • Kleiner Tempel von Abu Simbel
    • Desroches-Noblecourt, Christiane ; Edel, Elmar ; Youssef, A. A.: Abou-Simbel : petit temple. Le Caire : Centre de documentation Egyptologique, 1958.
    • Desroches-Noblecourt, Christiane ; Kuentz, Ch.: Le petit temple d’Abou Simbel : nofretari pour qui se léve le dieu-soleil. Le Caire, 1968 (2 Bände).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen nach dem ägyptischen Zensus von 2006, Central Agency for Public Mobilization and Statistics, eingesehen am 16. Dezember 2014.
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