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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Świdnica

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Świdnica
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Friedenskirche

Świdnica (deutsch: Schweidnitz) ist eine Stadt in Polen in der südwestlichen Woiwodschaft Niederschlesien. Der geschichtsreiche Ort hat eine sehenswerte Altstadt. Die barocke evangelische Friedenskirche aus Fachwerk gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Świdnica/Schweidnitz gehört zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Städten in Niederschlesien. Im Mittelalter war es ein wichtiger Handelsplatz im Piasten-Herzogtum Schlesien. Die erste urkundliche Erwähnung als Stadt erfolgte 1243. Bereits im späten 13. Jahrhundert verfügte Schweidnitz über ein eigenes Münzrecht und eine Münzstätte. Auf diese Zeit geht auch der Marktplatz (Ring) und ein erster Vorläufer des Rathauses zurück.

Nach der Aufteilung des Herzogtums Breslau wurde Schweidnitz 1290/91 Residenz eines eigenständigen Zweig-Fürstentums, das folglich Herzogtum Schweidnitz genannt wurde. Zudem war Schweidnitz bereits Anfang 14. Jahrhunderts ein Zentrum der Bierbrauerei. Schweidnitzer Bier wurde z. B. im Breslauer Ratskeller ausgeschenkt sowie bis nach Prag, Thorn und Budapest geliefert. Das Herzogtum Schweidnitz existierte jedoch nur 77 Jahre, bis der letzte Herzog Bolko II. 1368 kinderlos starb. Seine Nichte Anna von Schweidnitz wurde durch ihre Heirat mit Karl IV. Königin von Böhmen, römisch-deutsche Königin und Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs.

Das Herzogtum Schweidnitz fiel dadurch erblich an die Krone Böhmens. In dieser Zeit wurde das Territorium von Landeshauptleuten verwaltet. Ab 1522 breitete sich die Reformation in Schweidnitz aus, fast alle Kirchen der Stadt wurden evangelisch. Mit dem Königreich Böhmen gehörte auch Schweidnitz von 1526 bis 1740 zum Herrschaftsbereich der österreichischen Habsburger. Mitte des 16. Jahrhunders war Schweidnitz gemessen an Bevölkerung und wirtschaftlicher Bedeutung nach Breslau die zweitwichtigste Stadt in Schlesien. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Schweidnitz schwer zerstört und geplündert, wovon sich die Stadt nur schwer wieder erholte und langfristig an Bedeutung verlor. Zudem führten die Habsburger ab 1622/24 eine zwangsweise Rekatholisierung durch, der evangelische Glaube wurde unterdrückt.

Der Westfälische Frieden von 1648 erlaubte es jedoch den Protestanten in Schlesien, eine kleine Zahl an Gotteshäusern zu bauen, unter einer Reihe von Bedingungen: So durften diese nicht aus Stein, sondern nur aus vergänglichen Materialien bestehen, nicht wie eine richtige Kirche aussehen (insbesondere keinen Turm haben) und mussten binnen nur eines Jahres errichtet werden. Folglich entstanden die drei sogenannten Friedenskirchen als Fachwerkkonstruktionen aus Holz, Lehm und Stroh, von denen eine in Świdnica steht.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg kam Schweidnitz – wie der größte Teil Schlesiens – 1741 an Preußen. Anschließend waren die meisten Kirchen der Stadt wieder evangelisch. Friedrich der Große ließ die Stadt zur Festung ausbauen. Im Siebenjährigen Krieg (1756–63) war Schweidnitz zwischen Preußen und Österreich schwer umkämpft und wechselte mehrfach den Besitzer, Preußen setzte sich schließlich durch.

Eine erneute Blüte erlebte Schweidnitz zur Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. 1844 erhielt die Stadt einen Bahnanschluss. Es siedelten sich Möbel- und Spielzeugfabriken sowie Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Rundfunkindustrie an. Dies verschaffte der Stadt einen Wohlstand, der sich heute noch an vielen prächtigen Bürgerwohnhäusern und städtischen Repräsentationsbauten im Stile der Gründerzeit ablesen lässt. Die Stadtbefestigung wurde 1867 geschleift und durch einen Promenadenring mit Grünanlagen ersetzt.

Nach 1945 wurde die deutsche Bevölkerung fast vollständig vertrieben. Die neuen polnischen Bewohner waren zum Teil ihrerseits Vertriebene aus den Gebieten im Osten Polens, die von der Sowjetunion annektiert wurden. In der sozialistischen Zeit wurde am westlichen Stadtrand eine große Plattenbausiedlung errichtet. Im Zentrum blieb hingegen das historische Stadtbild im Wesentlichen erhalten; auch wenn der Erhaltungszustand vieler Altbauten nicht der beste ist.

Die wohl bekannteste Persönlichkeit aus Schweidnitz war der Jagdflieger Manfred von Richthofen (1892–1918), genannt „Der rote Baron“. Seine Familie zog hierher, als er 9 Jahre alt war. Am Wohnhaus ul. Sikorskiego 19 erinnert eine Gedenktafel an ihn. Weitere bedeutende Schweidnitzer sind bzw. waren der Arzt Albert Neisser (1855–1916; Entdecker des Gonorrhoe-Erregers), der CDU-Politiker Manfred Kanther (* 1939; ehemaliger Bundesinnenminister) und der Kultursoziologe Henning Eichberg (1942–2017).

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Świdnica

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste internationale Flughafen ist der gut 50 km entfernte Kopernikus-Flughafen Breslau (IATA CodeWRO).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Am 1 Bahnhof Świdnica Miasto Bahnhof Świdnica Miasto (Q2697532) in der Datenbank Wikidata halten je Richtung achtmal täglich Regionalzüge der Koleje Dolnośląskie (KD) auf der Linie Legnica–Kamieniec Ząbkowicki–Kłodzko. Die Fahrt von Legnica dauert 1:15 Std., von Kłodzko rund 1½ Stunden. Zudem gibt es täglich sechs direkte Verbindungen von/nach Breslau (Fahrtzeit eine Stunde).

Eine größere Zahl an Verbindungen weist der 10 km entfernte 2 Jaworzyna Śląska Jaworzyna Śląska im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsJaworzyna Śląska (Q2089899) in der Datenbank Wikidata auf, der an der stärker frequentierten Strecke Breslau–WałbrzychJelenia Góra liegt und an dem auch Intercitys halten. Von Jaworzyna Śląska kann man – wenn es keinen passenden Anschlusszug gibt – auch mit dem Taxi oder Minibus (findet man beides vor dem Bahnhof) weiter nach Świdnica fahren.

Aus Richtung Dresden/Görlitz kann man mit Umstieg in Legnica nach Świdnica fahren, aus Berlin/Cottbus oder Wien mit Umstieg in Breslau.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

PKS Świdnica bietet ein paar Verbindungen pro Tag mit Breslau, Jawor, Legnica, Strzegom, Wałbrzych an. Einmal in der Woche gibt es zudem eine direkte Busverbindung mit Krakau und Posen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Świdnica liegt an der recht gut ausgebauten Fernstraße DK35 zwischen Breslau (Wrocław) und Wałbrzych.

Aus Richtung Berlin/Cottbus oder Dresden/Görlitz kommend, kann man auf der Autobahn A4 Richtung Breslau bis zur Anschlussstelle Budziszów fahren. Dann sind es noch 33 km auf den Woiwodschaftsstraßen 345, 374 und 382 via Strzegom. Świdnica ist von der Autobahnausfahrt nicht ausgeschildert, sodass hier gutes Kartenmaterial bzw. Navigationssystem zu empfehlen ist.

Mobilität[Bearbeiten]

In Świdnica sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erreichen. Es gibt auch ein paar Buslinien innerhalb Stadt und ein paar Busverbindungen mit Nachbardörfen. Ein Ticket für die Fahrt innerhalb der Stadt kostet 2 zł.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel

Świdnica war im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine der bedeutendsten Städte Schlesiens, wovon noch viele gotische Kirchen und barocke Bürgerhäuser um den Marktplatz zeugen.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 1 Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel (Katedra św. Stanisława i św. Wacława), Pl. Jana Pawła II. Tel.: +48 (0)74 852-27-29. Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel in der Enzyklopädie Wikipedia Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKathedrale St. Stanislaus und Wenzel (Q11737356) in der Datenbank Wikidata. Die gotische Stadtpfarrkirche wurde 2004 zur Kathedrale der Diözese Świdnica erhoben. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut, als Schweidnitz noch Hauptstadt eines eigenen Herzogtums war. Bemerkenswert ist vor allem der 103 Meter hohe Turm, einer der höchsten Kirchtürme Polens (erst in neuerer Zeit wurde er von Kirchtürmen in Breslau und Stary Lichen überboten). Sehr prächtig ist aber auch die barocke Innenausstattung, darunter das Gemälde Tod des Hl. Wenzel des Barockmalers Michael Willmann.
Innenraum der Friedenskirche
  • 2 Evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit (Kościół Pokoju pw. Świętej Trójcy), Plac Pokoju 6. Tel.: +48 74 852 28 14. Evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit in der Enzyklopädie Wikipedia Evangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEvangelische Friedenskirche zur heiligen Dreifaltigkeit (Q1456840) in der Datenbank Wikidata. Eine der beiden erhaltenen Friedenskirchen in Schlesien. Als Zugeständnis des (katholischen) Kaisers Ferdinand III. durften die Protestanten in Schlesien nach dem Westfälischen Frieden 1648 drei Gotteshäuser bauen, die jedoch nicht aus Stein, sondern nur aus vergänglichen Materialien (Holz, Lehm und Stroh) bestehen und nicht wie eine "richtige" Kirche aussehen durften, außerhalb der Stadtmauern stehen und binnen eines Jahres fertiggestellt werden mussten. Da die schlesischen Protestanten aber zahlreich und einige auch durchaus wohlhabend waren, entstand 1656–57 in der vorgegebenen Zeit die größte Fachwerkkirche Europas. Während das äußere kaum wie eine typische christliche Kirche aussieht, sondern eher wie ein überdimensionierter Stall oder eben ein sehr großes Fachwerkhaus, ist das Innere äußerst prächtig im Barockstil gestaltet, mit exklusiven Logen für die Adelsfamilien, ausgemaltem Deckengewölbe und großer Orgel. Ursprünglich waren auch Türme und Glocken verboten, diese Vorgabe wurde aber durch die Altranstädter Konvention 1707 gelockert, sodass anschließend noch ein Glockenturm angebaut wurde. Zusammen mit ihrer "Schwester" in Jawor gehört die Friedenskirche seit dem Jahr 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Geöffnet: April–Oktober: Mo-Sa 9–18 Uhr, So 12–18 Uhr; November–März: Mo-Sa 9–15 Uhr, So 12–15 Uhr. Unesco-Welterbestätten in Europa
  • Die Friedenskirche ist von einem ummauerten Gelände umgeben, genannt Friedensplatz (Plac Pokoju), „Lutherische Enklave“ oder „Barocker Winkel“. Dazu gehören das ehemalige Pfarrhaus (heute Niederschlesisches Evangelisches Institut), das ehemalige evangelische Gymnasium, das Glöcknerhaus, Wächterhaus und der evangelische Friedhof.
  • 3 Kirche zum Heiligen Kreuz (Kościół Świętego Krzyża), ul. Westerplatte. Kirche zum Heiligen Kreuz in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche zum Heiligen Kreuz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche zum Heiligen Kreuz (Q11746291) in der Datenbank Wikidata. Katholische Pfarrkirche, gehört zum Klosterkomplex der Kreuzherren. Im 13. Jahrhundert begonnen; nach einem großen Stadtbrand 1712 wiederaufgebaut; 1865–68 wesentlich umgestaltet, hat sie nun eine klassizistische Fassade.

Bauwerke[Bearbeiten]

Rathaus
  • 4 Rathaus (Ratusz), Rynek 37/ul. Wewnętrzna 2. Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia Rathaus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsRathaus (Q9304644) in der Datenbank Wikidata. 1329–36 erbaut, ursprünglich gotisch. 1717–20 wurde es stark umgebaut und umgestaltet und hat seither ein barockes Erscheinungsbild. Den Rathausturm (wieża ratuszowa) kann man besteigen. Geöffnet: Di-So 10–18 Uhr. Preis: Aufstieg Turm 2 zł, Kinder 1 zł.
  • Überreste der Festung aus der Zeit Friedrichs des Großen (Twierdza Świdnica). Festung aus der Zeit Friedrichs des Großen in der Enzyklopädie WikipediaFestung aus der Zeit Friedrichs des Großen (Q11698510) in der Datenbank Wikidata. Die Festung Schweidnitz wurde 1747–53 angelegt, nachdem Schlesien zu Preußen gekommen war. Sie musste sich im Siebenjährigen Krieg wiederholt bewähren. Sie wurde 1866/67 geschleift und durch einen Ring aus Grünanlagen ersetzt. An manchen Stellen lassen sich aber noch Überreste der einstigen Forts und Festungsmauern erkennen.
  • 5 Haus von Richthofen, ul. Władysława Sikorskiego 19. Außer einer Gedenktafel erinnert nichts an den "Roten Baron", der hier ab seinem 9. Lebensjahr aufwuchs (kein Museum o. ä). Die Villa ist leider in keinem sonderlich guten Erhaltungszustand.

Denkmäler[Bearbeiten]

Maria-Cunitz-Denkmal
  • 6 Maria-Cunitz-Denkmal, Rynek (vor dem Kaufmannsmuseum). Maria-Cunitz-Denkmal in der Enzyklopädie WikipediaMaria-Cunitz-Denkmal (Q1372819) in der Datenbank Wikidata. Zur Erinnerung an die Astronomin Maria Cunitz (1610–1664), die ihre Jugend in Schweidnitz verbrachte. Cunitz beherrschte sieben Sprachen, schrieb Gedichte, war musikalisch. Ihr besonderes Interesse galt jedoch den Umlaufbahnen der Planeten, wobei sie wegweisende Berechnungsmethoden entwickelte. Die Bronzeskulptur zeigt die Gestalt der Astronomin auf einer Bank sitzend, in einer Hand ihr bedeutendstes Werk Urania propitia („verheißungsvolle Urania“ – die Muse der Sternenkunde), in der anderen eine Armillarsphäre (astronomisches Gerät zur Darstellung der Bewegung von Himmelskörpern).

Museen[Bearbeiten]

  • 7 Kaufmannsmuseum (Muzeum Dawnego Kupiectwa), Rynek 37 (im Rathaus). Tel.: +48 (0)74 852-12-91. Kaufmannsmuseum in der Enzyklopädie WikipediaKaufmannsmuseum (Q664955) in der Datenbank Wikidata. Museum der Geschichte des Kaufmannswesens. Ausstellungsräume zum alten Kaufmannswesen (alte Waagen, Kassen, Firmenschilder, Verpackungen, Einrichtungen einer Gaststätte, eines Kolonialwarenladens und einer Apotheke), zu alten Maßen und Gewichten, zur Geschichte von Świdnica (im spätgotischen Ratsherrensaal) sowie Wissenschaft und Bildungswesen. Geöffnet: Mai–September: Di-Fr 10–17 Uhr, Sa+So 11–17 Uhr; Oktober–April: Di-Fr 10–16 Uhr, Sa+So 11–17 Uhr. Preis: Eintritt 6 zł, ermäßigt 4 zł, freitags kostenlos.
  • 8 Waffen- und Militärmuseum (Muzeum Broni i Militariów), Witoszów Dolny 7A (3 km südwestlich des Stadtzentrums). Tel.: +48 791 376 320. Waffen- und Militärmuseum in der Enzyklopädie WikipediaWaffen- und Militärmuseum (Q11786931) in der Datenbank Wikidata. Sammlung von Waffen und Militaria, vorwiegend aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Geöffnet: täglich 10–18 Uhr. Preis: Eintritt 3 zł, ermäßigt 2 zł.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • 9 Plac Świętej Małgorzaty (Margarethenplatz). Großzügiger, parkartig gestalteter Platz. In der Mitte befindet sich ein Springbrunnen. Zum Teil ist der Platz noch von vornehmen Wohn- und Geschäftsgebäuden aus dem 19. Jahrhundert gesäumt, zum Teil von neueren Bauten aus den 1960er- und 70er-Jahren.

Parks[Bearbeiten]

Brücke im Park Centralny

Die Innenstadt ist von einem Gürtel aus Parks und Grünanlagen umgeben, die im 19. Jahrhundert anstelle der abgetragenen Festung angelegt wurden:

  • 10 Park Centralny (zwischen plac Ludowy, ul. Pionierów Ziemi Świdnickiej und ul. Śląska)
  • 11 Park im. Jana Kasprowicza oder Park Pionierów (zwischen ul. Romualda Traugutta, Sprzymierzeńców und Pionierów Ziemi Świdnickiej)
  • 12 Park Młodzieżowy Park Młodzieżowy im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Młodzieżowy (Q30080456) in der Datenbank Wikidata (westlich des Bahnhofs, nördlich der ul. Armii Krajowej)
  • 13 Park im. Generała Sikorskiego (an der ul. Władysława Sikorskiego)
  • 14 Park Ułanów (nördlich der Friedenskirche, zwischen ul. Łukasińskiego und ul. Parkowa)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern, Fahrradfahren und Wintersport in den südlich gelegenen Sudeten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Im Ort gibt es große Supermärkte und kleine Tante-Emma-Läden.

Küche[Bearbeiten]

Barockes Bürgerhaus am Marktplatz (im Erdgeschoss Restauracja Pepe Rosa)
  • 1 Piwnica Ratuszowa, Rynek 37, 58-100 Świdnica. Tel.: +48 74 640 61 06.Piwnica Ratuszowa auf Facebook. Der Rathauskeller ist das älteste Restaurant in Schweidnitz. In den alten Gewölben gibt es polnische Küche. Geöffnet: täglich 12:00 - 22:00 Uhr.
  • 2 Restauracja Pepe Rosa, Rynek 23 (am Marktplatz). Tel.: +48 730 043 173. Feine italienische Küche (nicht nur Pizza und Pasta, auch Fisch- und Fleischgerichte sowie Salate). Etwas Zeit mitbringen.
  • 3 Baroccafé, plac Pokoju 7 (neben dem Eingang zum Gelände der Friedenskirche). Tel.: +48 534 065 609.Baroccafé auf Facebook. Sehr niedliches und gemütliches Café. Große Auswahl an Kaffee- und Schokoladespezialitäten, hausgemachter Kuchen (z. B. szarlotka–Apfelkuchen), aber auch herzhafte Snacks und Lunchangebot, Biere aus der Region, im Winter Glühwein. Im Sommer idyllischer Gastgarten zum Draußensitzen. Geöffnet: täglich 10–20 Uhr.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben konzentriert sich auf die Altstadt.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotel Red Baron
  • 1 Hotel Fado, Marii Konopnickiej 6, 58-100 Świdnica. Tel.: +48 74 666 63 70. Zimmer mit Telefon, Satellitenfernsehen, Tresor, Haartrockner, kostenloses Internet. Restaurant, Pub, Schwimmbad und Dampfbad.
  • 2 Red Baron Hotel, Lwa Tołstoja 2, 58-100 Świdnica. Tel.: +48 74 856 48 00. Luxushotel mit Restaurant in einer restaurierten Villa liegt im Grüngürtel nordwestlich der Innenstadt, 200 Meter vom Elternhaus des „Roten Barons“ Manfred von Richthofen.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • beeindruckendes altes Krankenhaus/Sanatorium in Mokrzeszów (9 km westlich)
  • Świebodzice (Freiburg in Schlesien; 13 km westlich) – historische Stadt mit Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, frühklassizistischem Rathaus, Pfarrkirche St. Nikolaus, restauriertem historischem Bahnhofsgebäude
  • 15 Burg Grodno Burg Grodno in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Grodno im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Grodno (Q951156) in der Datenbank Wikidata (Kynsburg) bei Bolków, Ruine einer Gipfelburg aus dem 13. Jahrhundert (14 km südwestlich)
  • Dzierżoniów (Reichenbach; 17 km südöstlich, 20 min mit der Bahn) – sehenswerte Altstadt mit gotischer St.-Georgs-Kirche, klassizistischer Marienkirche, historistischem Rathaus, Synagoge und jüdischem Friedhof
  • Wałbrzych (Waldenburg; 22 km westlich) – Schloss Fürstenstein, Palmengarten, Porzellan- und Bergbaumuseum
  • Stollensysteme des Projekts „Riese“ bei Walim – während des Zweiten Weltkriegs ließen die Nazis im Eulengebirge weit verzweigte Stollensysteme anlegen; mutmaßlich sollten diese als sichere Ausweichstandorte für Führerhauptquartier, Oberkommando des Heeres und der Luftwaffe, Reichsaußenminister und Reichsführer SS dienen. 20.000 Häftlinge des KZ Groß-Rosen wurden zum Bau eingesetzt, 5.000 starben dabei. Zu besichtigen sind insbesondere die Stollen am 16 Wolfsberg Wolfsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Wolfsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWolfsberg (Q674453) in der Datenbank Wikidata (Włodarz; 23 km südlich von Świdnica) und die 17 Unterirdische Stadt Osówka Unterirdische Stadt Osówka (Q11800947) in der Datenbank Wikidata (Säuferhöhen; 29 km südlich)
  • 18 Gedenkstätte KZ Groß-Rosen Gedenkstätte KZ Groß-Rosen in der Enzyklopädie Wikipedia Gedenkstätte KZ Groß-Rosen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGedenkstätte KZ Groß-Rosen (Q160268) in der Datenbank Wikidata, bei Strzegom (27 km nordwestlich)
  • Jawor (Jauer; 33 km nordwestlich, 45 min mit der Bahn) – die andere der beiden schlesischen Friedenskirchen
  • Breslau (55 km nordestlich; 1 Std mit der Bahn) – Hauptstadt Niederschlesiens, sehr sehenswerte Großstadt mit reichem Kulturangebot

Literatur[Bearbeiten]

Siehe Artikel zu Polen.

Weblinks[Bearbeiten]

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