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Yokohama

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Yokohama
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Yokohama (横浜) ist eine japanische Stadt in Präfektur Kanagawa in der Region Kantō auf der Hauptinsel Honshū.

Hintergrund[Bearbeiten]

Yokohama war vor den 1860ern ein kleines Fischerdorf. Es wurde beim großen Erdbeben 1923 und erneut durch amerikanische Terrorbombardements 1943-45 komplett zerstört. Insofern „historische“ Gebäude existieren, sind diese Nachbauten.

Die südlich von Tokio gelegene und mit ihr über Kawasaki zusammengewachsene Millionenstadt wird oft wegen der Hauptstadt vernachlässigt, obwohl sie touristisch einiges zu bieten hat. Der Aufstieg Yokohamas begann mit der Landung der „schwarzen Schiffe“ im Jahre 1854, d.h. amerikanische Kanonenboot-Diplomatie. Schnell wurde das vorher unbedeutende Fischerdorf zu einer der wichtigsten Hafenstädte Japans. Die Hauptattraktion für Japaner ist der Chinatown.

Administrativ ist die Stadt in 18 Bezirke …ku (区) eingeteilt. Touristisch Interessantes findet sich vor allem in Naka-ku („Mitte,“ 中区), Nishi-ku („West,“ 西区), Minami-ku („Süd,“南区) und m. E. Kanagawa-ku (神奈川区). Für den Besuch des Zentrums sind die Bahnhöfe Kannai, Basamichi und besonders Sakuragichō wichtig.

Einen Einblick in die Schattenseiten Japans, mit seiner mangelhaften sozialen Sicherung kann man im Viertel Kotobuki-chō beim Ishikawachō-Bahnhof erhalten. Es ist dies die traditionelle „Wohngegend“ der als Tagelöhner vegetierenden Obdachlosen und anderer überwiegend männlicher sozial Schwacher.[1]

Anreise[Bearbeiten]

(Alle Eintritte und Preise Sommer 2015.)

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Narita liegt rund 1½ Bahnstunden entfernt und über ihn werden die meisten Reisenden, die nach Yokohama wollen, einreisen. Dieselben Anschlüsse erreichen Reisende, die in Tokio-Haneda landen (Busfahrplan).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Regionalbahnlinien um Yokohama.

Mit der Bahn von Tokio (Hauptbahnhof) über die JR-Yokosuka-Linie ist der 1 Hauptbahnhof Yokohama (横浜駅) in vierzig Minuten erreicht. Von Bahnhof Shimbashi über die JR-Yokosuka-Line sind es 30 Minuten. Mit der privaten Tōkyū Tōyoko Linie (東急東横線) aus Tokio-Shibuya dauert die Fahrt rund 40 Minuten im Schnellzug. Zu Spitzenzeiten kann der Bahnhof - man schleust jährlich 760 Millonen Fahrgäste durch - etwas verwirrend wirken.

Viele Shinkansen aus oder in Richtung Süden halten in 2 Shin-Yokohama (新横浜) dort bestehen Anschlüsse zur „blauen“ Linie der U-Bahn und der Yokohama-Linie (JR横浜線), die von Tokio kommend nach Hachiōji führt.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Kreuzfahrtschiffe legen an am barrierefreien

Mobilität[Bearbeiten]

Netzplan der U-Bahn (Stand 2008).
Netzplan der städtischen Busse (Stand 2008).

Neben mehren Nahverkehrs-Eisenbahnlinien besitzt Yokohama eine Untergrundbahn (横浜市営地下鉄). Es fahren zwei Linen, die „blaue“ Kombilinie 1/3 und die „grüne,“ Nummer 4, eine im Ausbau befindliche Ringlinie. Pläne für Linie 2 wurden auf Eis gelegt. Das Yokohama City Transportation Bureau (横浜市交通局, Yokohama-shi Kōtsūkyoku) betreibt außerdem 156 städtische Buslinien, die ohne Japanischkenntnisse nicht immer einfach zu benutzen sind.

Die meisten Sehenswürdigkeiten sind vom Bahnhof Sakuragichō aus zu Fuß erreichbar.

Die private Sōtetsu (相鉄) betreibt drei Lokalbahnlinien und einige Zubringerbusse.

Mehrere Ausflugsboote bieten Hafenrundfahrten an (engl. Übersicht).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Tempel, Schreine, Kirchen[Bearbeiten]

  • Iseyama-Schrein.
  • Gumyo-ji-Tempel. Beim gleichnamigen Bahnhof der Keikyū-Linie. Zur U-Bahn-Station, ebenfalls nach dem Tempel benannt sind es 400 m.
  • Einer der beiden Haupttempel des Sōtō-Zen ist der 1 Sōji-ji (總持寺), (1-1, Tsurumi 2-chome, Tsurumi-ku). Nicht alle der zwölf Hauptgebäude sind der Öffentlichkeit zugänglich. Gegründet 840 stammt die heutige Anlage aus dem Jahre 1911.
  • Shōmyōji, Komyō'in (im „Bürgerpark“ (市民の森), erreichbar über Bhf. Kanazawa Bunko an der Keikyū-Linie.).
  • Der erst 2006 vollendete 2 Mazu-Tempel (媽祖廟), 136 Yamashitachō, Naka-ku. im Chinatown ist dieser Göttin, die oft mit Kannon verwechselt wird, gewidmet. Deren Ritus hat ihren Ursprung auf der chinesischen Insel Meizhou in der Provinz Fujian und ist besonders dort und auf Taiwan verbreitet, mithin den Gebieten aus denen die meisten chinesischen Zuwanderer stammten.
  • Kreuzkirche. Das Zentrum der seit fast 130 Jahren bestehenden deutschsprachigen evangelischen Gemeinde.
  • Eine der wenigen Moscheen Japans ist die 2006 erbaute Ja’me Masjid, (1-31-13 Hayabuchi, Tsuzuki-ku). Man belästigt die Nachbarn nicht durch fünfmal tägliche Gebetsrufe.[2]

Bauwerke[Bearbeiten]

Bay-Bridge
  • Yokohama-Bay-Bridge, 880 m lang, 1989 vollendet.
Hafenbereich

Der alte Hafen wurde in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem Touristenzentrum aufgehübscht. Das Konzept nennt sich Minato Mirai 21, es soll „der Hafen der Zukunft“ sein. Es kam viel des in Japan beliebten Betons zum Einsatz, um ein weitläufige aber letztendlich steriles, dem Mammon gewidmetes, Viertel zu schaffen. U.a. findet man dort:

  • die 1911-13 als staatliche Lagerhäuser gebauten 1 Red Brick Warehouses (赤レンガ倉庫) (6 min. von den Bahnhöfen Bashamichi oder Nihon-odori). Heute finden dort unterschiedliche kulturelle Aktivitäten statt, es gibt ein Einkaufszentrum und kleine Restaurants. Von hier verkehren auch Flughafenbusse, nach Tokio-Haneda. Geöffnet: ca. 11.00-20.00.
  • das vormals weltgrößte Riesenrad 3 Cosmo Clock 21. Es dient durch Beleuchtung zugleich als Uhr. Geöffnet: 11.00-20.00.
  • Im Vorfeld ein Freizeitpark mit Fahrgeschäften (Achterbahn u.ä.).
  • Port Museum, (2-1-1 Minatomirai, Nishi-ku. Man kann auch das Segelschulschiff Nippon Maru besichtigen. Im Hause gibt es eine Fachbibliothek. Geöffnet: tgl. außer Mo.: 10.00-17.00).
  • Der Manyo Club (Grundgebühr ¥ 2500) ist ein Wellness-Tempel mit künstlichem Onsen dessen Wasser von der Izu-Halbinsel hochgepumpt werden.
  • Den 296 m hohen Landmark-Tower mit Aussichtspunkt im 69. Stock (10.00-21.00, ¥ 1000) kann man nicht übersehen. Die unteren fünf Stockwerke nimmt das Einkaufszentrum Landmark Plaza ein.
  • Auch der 4 Marine Tower beim Yamashita Park verfügt in 106 m Höhe über eine Aussichtsplattform und Luxusrestaurant.

Museen[Bearbeiten]

Pagode im Sankei-en zur Pflaumenblüte.

(Für alle Museen gilt: Geschlossen über Neujahr; fällt der regelmäßige Ruhetag auf einen Feiertag, so ist erst am nächsten Tag geschlossen.)

  • Sankei-en (三溪園), (58-1 Honmokusannotani, Naka-ku. Ein Freilichtmuseum in das man vor der rapiden Modernisierung etliche traditionelle Häuser gerettet hat. Wer an traditioneller japanischer Kultur interessiert ist sollte einen halben Tag für die schöne und weitläufige Parkanlage einplanen. Japaner besuchen ihn gerne zur Zeit der Pflaumen-Blüte, die das Ende des Winters anzeigt, im März. Geöffnet: 9.00-17.00. Preis: ¥ 500).

Im Hafenbereich, in unmittelbarer Nähe des Landmark Towers:

  • Museum of Art, 3-4 Minatomirai, Nishi-ku (U-Bahn: Minatomirai an der Rückseite des Blocks). Geöffnet: tgl. außer Do.: 10.00-18.00. Preis: ¥ 500, Sonderausstellungen extra.
  • Industrial Museum. Geöffnet: tgl. außer Di.: 10.00-17.00. Preis: ¥ 500.
  • 5 HARA-Modelleisenbahnmuseum, 2. OG des Yokohama-Mitsui Bldg. (横浜三井ビルディング2階), 西区高島 1−1−2 (Bahnhof Shintakashima). Geöffnet: tgl. außer Di.: 11.00-18.00. Preis: ¥ 1000.
  • 6 Kanagawa Prefectural Museum (U-Bahn: Kannai; Bahn: Bashamichi). Ein wunderschön altmodisch wirkendes, kulturhistorisches Museum. Es ist im ehemaligen Hauptsitz der Yokohama Specie Bank untergebracht. Beschilderung nicht auf Englisch, aber informatives Faltblatt in dieser Sprache verfügbar. Geöffnet: tgl. außer Mo.: 9.00-17.00. Preis: ¥ 300.
  • 7 Kanazawa Bunko (金沢文庫), 金沢区金沢町 142 (Gleichnamiger Bahnhof an der Keikyū-Linie von Tokio). Es hanelt sich um eine ehemals private Kunstsammlung klassischer japanischer, chinesischer und buddhistischer Werke. Unmittelbar angrenzend ist der „Bürgerpark“ (市民の森) mit den Tempeln Shōmyōji und Komyō'in (s. o Geöffnet: 9.00-16.30. Preis: ¥ 250.
  • 8 Seidenmuseum (シルク博物館), 中区山下町 1. Geöffnet: 9.30-16.30. Preis: ¥ 500.
Nudelmuseen
Schüssel mit Schweinebratenscchiben, sogenannte Kikuzō-Ramen.
  • Der „Drei Minuten Terrine“ gedenkt man im 9 Cup Noodle Museum (カップヌードルミュージアム), 2-3-4 Chinko, Naka-ku (U-Bahn: Bashamichi oder Minatomirai.). Mehr ein Werbeprojekt der Herstellerfirma als „Museum.“ Nicht nur kann man den Prozeß der Herstellung der 1958 erfundenen “instant ramen” erklärt bekommen, sondern auch seine eigenen Kombination dieser Glutamat-Bomben zusammenstellen. Stark besucht an Wochenenden/Feiertagen, gewisse „Aktivitäten“ erfordern dann Vorausbuchung.[3] Preis: ¥ 500 (+ Extra-Aktivitäten).
  • 10 Ramen-Museum (新横浜ラーメン博物館) (5 min. von Shin-Yokohama). ist weniger ein Museum als zwei im Stil eines Dorfes der 1960er aufgemachte Untergeschosse eines Gebäudes mit neun Restaurants die verschiedene Kombinationen dieser „chinesischen“ Nudelart servieren. Geöffnet: 11.00-22.00. Preis: ¥ 300.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Das östliche Tor zum Chinatown des Nachts.
Chinarestaurants en masse.

Chinatown (横浜中華街, Chūkagai) (In der Innenstadt zentral, oder Bhf. Motomachi Chūkagai.). Im ausgehenden 19. Jahrhundert Wohngegend der im Anhang der europäischen Kaufleute (die ihr eigenes Viertel hatten) kommenden Chinesen, ist das Gebiet heute als Kurioität mit etlichen Restaurants und Chinaläden kommerziell durchorganisiert, aber trotzdem ein Ort an dem man in Japan selten erhältliche Spezialitäten finden kann, wie Schildkrötensuppe oder in Schnaps eingelegte Eidechsen – letzteres zur Stärkung der Manneskraft. Die beiden quer zueinander verlaufenden Hauptstraßen sind durch nachgebaute Tore chinesischen Stils (Pailou, 牌樓) begrenzt.

Parks[Bearbeiten]

Hikawa Maru (2008).
  • Kamon-yama-Park.
  • Motomachi-Park. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick, mit dem Ausländerfriedhof. Dessen 4000 Gräber können an Wochenenden im Sommer von 12.00-16.00 Uhr besucht werden. Ein kleines Museum (Spenden erwünscht) öffnet tgl. außer Mo. 10.00-17.00 Uhr.
  • 11 Yamashita Park (山下公園) (in Hafennähe). Bekanntester Park der Stadt, in Sommernächten beliebt bei knutschenden Pärchen und Spannern. Im Park gibt es einen „indischen Brunnen“ mit einem Pavillion um rajputisch-moghulischen Stil.
  • Am Pier liegt das Museumsschiff Hikawa Maru (氷川丸; Baujahr 1928; ¥ 200).
  • 12 NYK Maritime Museum (日本郵船歴史博物館), 3-9 Kaigandori, Naka-ku (Bhf. Bashamichi, Ausgang 6). Es ist der Firmengeshichte einer der großen japanischen Dampferlinien NKK Line gewidmet. Geöffnet: tgl. außer Mo.: 10.00-17.00. Preis: ¥ 400.
  • Nogeyama Zoo (野毛山動物園), 西区老松町 63−10 (Bhf. Hinode-chō). Als südlicher Wurmfortsatz schließt sich der Yokohamashi Nogeyama Park an. Geöffnet: tgl. außer Mo.: 9.30-16.00. Preis: Enritt frei.
  • Etwas außerhalb, gut 7 km vom Zentrum ist Zoorasia (動物園ズーラシア), (旭区上白根町 1175-1. Ein in acht Bereiche gegliederter Zoo. Geöffnet: tgl. außer Di.: 9.30-16.30. Preis: ¥ 600).

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Nissan Stadium, 3300 Kozukuechō, Kohoku-ku (Bahnhöfe: Shin-Yokohama oder Kozuke an der JR-Yokohama-Linie.). Fußballstadion mit Leichtathletikanlage. Interessant ist das angeschlossene Hallenbad, eine in Japan seltene Einrichtung (¥ 500 die erste Stunde, ¥ 200 jede weitere 30 Min. 9.00-22.00, So. und Feiertage bis 17.00 oder 19.30). Der im Norden angrenzende Park Shin-Yokohama-kōen entspricht nicht europäischen Vorstellungen einer solchen Anlage (Japaner „können“ keinen Rasen). Preis: Besichtigung: ¥ 500.
  • 1 Kirin Yokohama Beer Village, 鶴見区生麦 1−17−1 (10 min. von Namamugi an der Keihin-Kyuko-Linie). Tel.: +81 45-503-8250 (jp.). Besichtigungen der örtlichen Kirin-Brauerei (キリンビール 横浜工場). Geöffnet: tgl. außer Mo.: 10.00-17.00. Preis: gratis, aber Reservierung erforderlich. Gruppengöße mind. 10.
  • 13 Hakkeijima Sea Paradise, 金沢区八景島. Auf der gleichnamigen, aufgeschütteten Freizeitparkinsel im Hafenbecken, von der Seibu-Gruppe betrieben. Aquarium und Delphinshow. Geöffnet: 10.00-18.00 (Pleasure Land sommers bis 21.30/22.30). Preis: Eintritt: nur Aqua Resort oder Pleasure Land je ¥ 3000, ganzer Freizeitpark ¥ 5050; Nov.-März etwa 10% billiger.
  • Im 14 Disaster Prevention Centre. nördlich des Hauptbahnhof kann man einen Erdbebensimulator benutzen.[4] Zur Entspannung empfiehlt sich danach der Besuch des 100 Meter entfernten kleinen Tempels Gangyōji (勧行寺) dessen moderne, ungewöhnliche Aussegnungshalle etwas Anderes ist. Bekannt ist der Tempel jedoch für seine 11köpfige-Kannon-Statue.

Einkaufen[Bearbeiten]

Für „Exotisches“ der Chinatown. Die teilweise zur Fußgängerzone gemachte Isezakichō verlängert sich auf der anderen Seite des Bahnhof Kannai zum Hafen hin zur Basha-michi-Einkaufsstraße, die man ein Stück lang gepflastert hat und historisierend dem Flair des 19. Jahrhunderts nachempfunden hat. Sie führt in Richtung Kanagawa Prefectural Museum (s.o).

Die größeren Kaufhäuser haben ihre Filialen sämtlich um den Hauptbahnhof. Hierzu gehören Takashimaya, Mitsukoshi, Lumine (ルミネ), dahinter Sōgō (そごう横浜店) dessen Filiale lange das größte Kaufhaus Japans war, mit der angeschlossenen Galerie von Holzschnitten (Ukiyo-e)

  • 15 Sogo Museum of Art, (2-18 Takashima, Nshi-ku. Geöffnet: Mi.-Mo. 10.00-19.00. Preis: ¥ 500).
  • Der Kamera-Elektronikgigant Yodobashi hat einen Ableger beim Westausgang. Etliche Geschäfte befinden sich in den unterirdischen Pasagen, die all dies verbinden.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

(Preise Sommer 2015)

  • 1 Yokohama Hostel Village (HayashiKaikan), 3-11-2 Matsukage-chō, Naka-ku (4 Min. zu Fuß von JR Ishikawa-chō). Tel.: +81-50-1189-9141. Mehrere Gebäude. Zimmer sind drei Tatami (ca. 5 m²) groß; für Japan nicht ungewöhnlich und durchaus ausreichend für zwei Personen. In den Nebengebäuden werden Unterkünfte für mehrwöchigen Aufenthalt geboten (ab ¥ 3100 per diem). Geöffnet: 6.00-20.00; check-in ab 15.00. Preis: ab ¥ 2250 p.P.
  • Silk Tree, 3-9-4 Matsukage-cho, Naka-ku. Tel.: (045) 719-1541. Geöffnet: bis 22.00. Preis: Einzel ¥ 3000, Doppel: ¥ 4500.

Luxus[Bearbeiten]

  • Yokohama Royal Park Hotel.
  • InterContinental Yokohama Grand.
  • Yokohama Bay Hotel Tokyu.
  • Yokohama Bay Sheraton Hotel and Towers.

Sicherheit[Bearbeiten]

Polizeinotruf: 110. In den meisten Fällen wird eine Vorsprache in der nächsten Polizeibox (kōban; wenig Englisch) ausreichend sein.

Gesundheit[Bearbeiten]

Krankenwagen: 119 (mit Fremdsprachenkenntnissen)

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Fremdenverkehrsämter gibt es in den Bahnhöfen Yokohama, Shin-Yokohama (beide 9.00-21.00) und Sakuragichō (9.00-18.00).

Wie überall in Japan sind Postämter noch zahlreich mit hilfsbereitem Personal, wenn auch oft nur rudimentären Englischkenntnissen. In größeren Postämtern ist auch Geldwechsel möglich. Einigermaßen zentral ist die Filiale

  • Godochosha Nai Post, Dai 2, 5-57 Kitanakadori Naka-ku (Hafenseitig vom Bahnhof Basamichi).

Ebenfalls leicht zu finden ist das neben dem Mazu-Tempel (s.o.) im Chinatown gelegene Postamt.

Bis 31. März 2016 gibt es von NTT East Free Wi-Fi-Karten, die Touristen 336 Stunden lang Gratis-Zugang an entsprechenden Hotspots (Karte) erlauben. Es ist eine vorherige Registrierung unter Vorlage des Reisepasses erforderlich (Registrierungsstellen in Yokohama).

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. 20 Jahre im Leben eines dieser schildert einfühlsam Gill, Tom; Yokohama Street Life: The Precarious Career of a Japanese Day Laborer; 2015 (Lexington Books); ISBN 978-1498511988
  2. Der Islam in Japan ist praktisch bedeutungslos.
  3. Video etwa Minute 6-21.
  4. Aus persönlicher Erfahrung ist anzumerken, daß die Simulation zwar eindrucksvoll ist, aber mit einem echten Erdbeben, im Falle des Verfasser „nur“ der Stärke „japanisch 4 bis 5-“ nicht zu vergleichen ist, wohl weil man im Hinterkopf weiß, daß es eben doch „nur Spiel“ ist.
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