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Villazón

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Villazón
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Villazón ist eine Stadt im äußersten Süden Boliviens an der Grenze zu Argentinien. Villazón ist ein wichtiger Verkehrs- und Handelsknotenpunkt; die Stadt hat etwa 35.000 Einwohner.

Zusammen mit der argentinischen Stadt La Quiaca bildet Villazón eine kleine Agglomeration mit etwas mehr als 50.000 Einwohnern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Villazón ist eine Einkaufsstadt, die besonders bei den Bewohnern Nordargentiniens beliebt ist. Negative Folge der Grenznähe ist ein florierender Schmuggelmarkt.

Für den Reisenden sind eher die Verkehrsverbindungen wichtig, da es weder direkte Bus- noch Zugverbindungen von Bolivien nach Argentinien gibt und daher ein Umsteigen am Grenzort zwingend notwendig ist. Zum Verweilen lädt die Stadt nicht unbedingt ein, auch die Kriminalität ist höher als in Städten vergleichbarer Größe.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Zahlreiche Busunternehmen fahren Villazón von den Großstädten Boliviens aus an.

Bei einer Weiterfahrt nach Argentinien ist es meistens empfehlenswert, die Tickets erst am argentinischen Busbahnhof in La Quiaca zu kaufen. Die Verkäufer kommen z.T. schon am Busbahnhof auf ankommende Reisende zu um ihnen die Weiterfahrt anzudrehen. Es sei denn, man schlägt beim Handel mit dem Verkäufer einen Abschlag heraus. Ansonsten läuft man Gefahr, für Zusatzdienste zu zahlen (z.B. ein Taxi über die Grenze) die eigentlich nicht notwendig sind.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Oruro, Uyuni und Tupiza aus fährt der Expreso del Sur / Wara Wara del Sur nach Villazón. Kommt man aus La Paz, ist eine gute Vorgehenswese die Reise mit dem Bus nach Oruro und dann weiter mit diesem Zug.

Der Bahnhof liegt nördlich des Zentrums in einem kleinen Park.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt ist an das bolivianische Straßennetz angebunden. Die Straße nach Tupiza, Potosí und La Paz ist asphaltiert. Die Straßen in Richtung Tarija und Westen sind teilweise etwas abenteuerlich.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Villazón ist eine moderne Stadt, die erst am 20. Mai 1910 gegründet wurde. Es ist also nicht verwunderlich, dass man altkoloniale Bauten vergeblich sucht. Die Kirche ist immerhin im Neo-Kolonialstil gehalten, aber eigentlich unspektakulär. Interessanter sind da schon eher die modernen Bauten, etwa ein kleines Hochhaus in der Avenida República Argentina, bei dem wohl versucht wurde, die "moderne Bauweise" mit indianischen Mustern zu kombinieren. Ebfenfalls findet sich in den Außenbezirken ein kurioses Denkmal, das einem "dreifüßigen Tor" ähnlich sieht.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

In den Geschäften der Hauptstraße und einigen kleinen Shopping-Galerien wird alles Erdenkliche angeboten - je nach Wechselkurs zum argentinischen Peso günstiger oder teurer als im Nachbarland.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Bekannt ist Villazón für seinen Karneval, bei dem ein farbenprächtiger Umzug durch die Straßen rund um die Plaza stattfindet.

Unterkunft[Bearbeiten]

Es gibt zahlreiche Hotels und Herbergen. Man sollte jedoch auf Empfehlungen von Einheimischen oder Reisenden mit Erfahrung achten, da nicht alle vertrauenswürdig sind.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Staatsbürger des Mercosur und Boliviens können die Grenzlinie ohne Formalitäten passieren. Alle anderen müssen sich auch bei einem Kurzbesuch den Pass abstempeln lassen.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ein lohnender Ausflug geht nach Tupiza, eine Stadt in einer sehenswerten Schlucht einige Kilometer nördlich.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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