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Telawi

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თელავი, Telawi, Telavi
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Telawi (georg. თელავი, in engl. Umschrift Telavi), 70 km östlich von Tiflis, ist die Hauptstadt der georgischen Verwaltungsregion Kachetien. Die Stadt im Alasanital ist - neben Sighnaghi - ein bedeutendes touristisches Zentrum der Region und bietet sich dank der großen Auswahl an Unterkünften als Basislager für die Erforschung der Umgebung (Kirchen, Klöster, Weinbau) an. Andererseits ist Telawi samt der umliegenden Sehenswürdigkeiten auch eine gute Destination für einen Tagesausflug ab Tiflis.

Das Alasanital ist das bedeutendste Weinbaugebiet Georgiens und gilt als "die Wiege des Weinbaus", von wo aus sich der Wein über die gesamte Welt verbreitet hat.

Die Ähnlichkeit des Städtenamens mit Tel Aviv wird in zahlreichen georgischen Witzen angesprochen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Telawi erscheint erstmals im 2. Jahrhundert auf der Weltkarte Geographike Hyphegesis vom griechischen Geographen Ptolemäus als Teleda. Der Name entstammt dem georgischen Wort Tela und bedeutet auf deutsch Ulme.

Unter Kwirike des Großen wurde die Stadt im 9. Jahrhundert Hauptstadt des Königreichs Kachetien-Heretien Und entwickelte sich durch die Lage an der Seidenstraße bis ins 12. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelszentrum Georgiens. König Artschil II. machte den Ort zur Hauptstadt Kachetiens, errichtete einen Palast und eine Festung.

Heute ist die Telawi ein Zentrum des georgischen Weinbaus und Sitz vieler Weinkellereien..

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Einige Kilometer nördlich der Stadt befindet sich der 1 Typ ist GruppenbezeichnungFlughafen Khurdgelauri, der jedoch derzeit nicht in Betrieb ist. Planungen der letzten Jahre, diesen Flughafen auszubauen, verliefen im Sand.

Somit ist der nächste Flughafen mit Linienbetrieb in Tiflis

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 2 Typ ist GruppenbezeichnungBahnhof liegt etwa 3 km nordöstlich des Stadtzentrums, jedoch findet auf der kachetischen Bahn (Tiflis-Gurdschaani-Telawi) seit Jahren kein Personenverkehr mehr statt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

In Telawi gibt es zwei Busbahnhöfe, beide befinden sich an der Alasani-Allee (Alazani Ave.). Der 3 Typ ist Gruppenbezeichnungneue Busbahnhof wurde etwa 300 m nördlich des 4 Typ ist Gruppenbezeichnungalten errichtet.

Ab Tiflis fahren stündlich Minibusse vom Bahnhof Samgori meist mit kurzem Stopp in Isani nach Telawi (ca. 7 GEL). Diese nehmen die deutlich längere Fahrstrecke über Gurdschaani.

Ab Isani fahren auch sog. "Sammeltaxis". Ein Taxifahrer sucht 4 Passagiere bis das Auto voll ist und fährt dann, jeder Passagier zahlt für sich. Die Reise ist meist schneller und angenehmer als mit einem Minibuss (aber etwas teurer, 12 GEL p.P.), es kann aber passieren, dass man Stunden warten muss, bis das Auto voll ist. Erfahrungsgemäß sind die Chancen auf eine kurze Wartezeit am frühen Nachmittag am höchsten. Die "Sammeltaxen" fahren den direkten Weg über den Pass.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Über 900 Jahre alte Platane (platanus orientalis)
  • Ab Tiflis gibt es zwei Anfahrtswege: Die klassische Route führt die ს 5 entlang über Sagaredscho nach Bakurstsike, von dort nimmt man die Regionalstraße შ 42 über Gurdschaani nach Telawi. Wegstrecke: ca. 140 km. Die neu ausgebaute Regionalstraße შ 38 zweigt kurz nach der Tifliser Stadtgrenze bei Vaziani von der ს 5 ab und führt über den Gombori-Pass direkt nach Telawi (ca. 70 km). Die Gombori-Strecke ist deutlich kürzer, jedoch wegen der vielen Kurven kaum schneller. Bei Schneelage empfiehlt es sich, den langen Weg zu fahren, da man so meist in der Ebene bleibt.
  • Ab Aserbaidschan kann man den Grenzübergang Lagodechi nehmen und dann über die Regionalstraße შ 43 von Ninigori über Kwareli fahren, bei Gremi dann geradeaus auf die Regionalstraße შ 70 direkt nach Telawi. Auch diese Strecke ist sehr gut ausgebaut.
  • Die Regionalstraße zwischen Achmeta über Tianeti zur Georgischen Heeresstraße ist nur mit Geländefahrzeug befahrbar.

Mobilität[Bearbeiten]

Innerhalb Telawis kann man zu Fuß gehen, in die Umgebung fahren Minibusse. Auch Taxis bzw. Autostopp bieten gute und günstige Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Altstadt von Telawi[Bearbeiten]

Reiterstandbild König Erekle II.
  • Die Fassaden zahlreicher Gebäude in der Innenstadt Telawis werden seit einigen Jahren von der Regierung mit großem Aufwand saniert oder neu gestaltet, teilweise werden auch Gebäude neu errichtet. Die Neugestaltung geschieht in einem historisierenden Stil, in dem zuvor auch die rund 50 Kilometer entfernte Kleinstadt Sighnaghi neu gestaltet wurde. Auch das markante Hochhaus des ehemaligen Hotels Intourist, das länger von Flüchtlingen aus Abchasien bewohnt wurde und dann leer stand, wird komplett saniert. Die Sanierungstätigkeiten werden im In- und Ausland ambivalent gesehen. Einerseits ist es wichtig, das nach Jahrzehnten einmal wieder in die alte Bausubstanz investiert wird. Andererseits erfolgt die Sanierung teilweise nicht originalgetreu und ignoriert den Denkmalschutz. Kritiker meinen auch, die Sanierung umfasst nur die Errichtung potemkinscher Fassaden, die dahinterliegenden Häuser bleiben im gleichen schlechten Zustand wie vorher.
  • Im Stadtzentrum erinnert ein 1 Typ ist GruppenbezeichnungReiterdenkmal an König Erekle II., der von 1744 bis 1798 Kachetien regierte.
  • Unweit des Denkmals steht der 2 Typ ist Gruppenbezeichnungälteste Baum Georgiens, eine 900 Jahre alte Platane, die 46 Meter hoch ist und deren Krone 36 Meter misst. Im Volksmund trägt sie den Namen Chadari.

Palast von König Erekle II[Bearbeiten]

Die Architektur der 3 Typ ist Gruppenbezeichnungköniglichen Residenz zeigt persische Einflüsse, die aus der Zeit der Besetzung durch den südlichen Nachbarn herrühren. Die Festung Batoni (georgisch Batonis Ziche) rund um den Palast mit Zinnen und Wachtürmen stammt aus dem Mittelalter. Sie beherbergt heute eine Bildergalerie und ein historisch-ethnographisches Museum.

Zinandali[Bearbeiten]

Das Dorf Zinandali (წინანდალი, Tsinandali) befindet sich ca. 7 km östlich von Telawi und ist eine der wichtigsten Weinbauorte des Landes. Dort befindet sich das zum Weinbaumuseum ausgebaute Weingut Zinandali und das Haus-Museum von Alexandre Tschawtschawadse.1 Typ ist Farbbezeichnung

Weingut Zinandali

Der georgische Offizier und Dichter Alexandre Tschawtschawadse errichtete in Zinandali 1835 sein Landhaus 1835, das Weingut wurde 1886, nach Überwindung der Reblauskrise, gegründet. Viele der Kellerräume, die für eine Lagerkapazität von zehn Millionen Liter ausgelegt sind, wurden im Laufe der Jahre geleert. Einige Raritäten sind jedoch erhalten geblieben. In der Schatzkammer lagern rund 16.500 Flaschen bei konstant 10-14 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 60-70 %. Etwa 500 Flaschen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Ihre Trinkfähigkeit wird jedoch angezweifelt, da seit Sowjetzeiten keine Flasche mehr neu verkorkt oder aufgefüllt wurde. Erst seit 2003 werden wieder geringe Mengen Wein eingelagert.

Neben der weinhistorischen Bedeutung hat das Weingut auch einen wichtigen literaturistorischen Hintergrund. Der Erbauer Alexandre Tschawtschawadse war einer der bedeutendsten georgischen Dichter, dessen Wohnsitz im 19. Jahrhundert zu einem Treffpunkt bedeutender Literaten wurde. Unter anderem weilten Alexandre Dumas, Marie Felicité Brosset, Alexander Puschkin, Michail Lermontow und Alexander Gribojedow in diesem Weingut. Daher wird es auch "literarisches Herz der Schreiber und Poeten genannt.

Das Weingut beherbergt neben seinem sanierten Hauptgebäude auch mehrere renovierte Nebengebäude und einen großen, gepflegten Park. Weinproduktion findet in diesem historischen Weingut nicht mehr statt, jedoch gibt es einen gehobenen Gastronomiebetrieb.

Kloster Ikalto[Bearbeiten]

Historische Weinamphoren (Kwewri) in der Klosteranlage Ikalto

7 Kilometer westlich von Telawi befindet sich die frühere Akademie und das Kloster von Ikalto. 2 Typ ist Farbbezeichnung

Das Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts durch Zenon Iqaltoeli (dt. der von Iqalto kommt) gegründet, einem christlichen Religionsstifter, der zu den so genannten 13 syrischen Vätern gehörte. Er soll dort auch begraben sein. Im 12. Jahrhundert gründete der Theologe Arsen Iqaltoeli, im Auftrag des georgischen Königs David dem Erbauer, die Akademie. Er wurde an der Akademie von Mangana in Konstantinopel ausgebildet und war zunächst in der etwas älteren Akademie von Gelati zusammen mit Johannes Petrizi tätig. Die Akademie war jahrhundertelang das kulturelle Zentrum Georgiens. Sie lehrte Theologie, Philosophie, Astronomie, Rhetorik, Jura und Mathematik. Auf dem Gelände wurden auch Weinbau und das Schmiedehandwerk betrieben. 1616 wurde die Akademie durch Schah Abbas I. zerstört.

1938 wurde das Gelände archäologisch untersucht. Dabei wurden 59 Gebäude gefunden, mehrere Handwerksbetriebe und eine Kelterei. Auf dem Gelände befindet sich heute drei Kirchen und die Ruine der Akademie. Die Hauptkirche, Chwtaeba (dt. Heilig-Geist), stammt aus dem 8. Jahrhundert.

Klosterkomplex Schuamta[Bearbeiten]

Etwa 10 km westlich von Telawi an der Strecke über den Gomboripass, befindet sich die Abzweigung zu den Klosteranlagen Alt Schuamta und Neu Schuamta. Die Klöster Schuamta (der Name bedeutet "zwischen den Bergen gelegen") liegen am Fuße des Berges Ziwgombori, in etwa 1015 m Seehöhe. 2008 wurden beide Klöster renoviert und die Zufahrtsstraße asphaltiert.

Kloster Alt Schuamta
Kloster Neu Schuamta

Nach etwa 3 km erreicht man zuerst Neu Schuamta(georgisch ახალი შუამთა; ɑχɑlɪ ʃʊɑmtʰɑ)3 Typ ist Farbbezeichnung, ein georgisch-orthodoxes Nonnenkloster aus dem 16. Jahrhundert. Die Hauptkirche des Klosters wurde aus Ziegelsteinen errichtet, die Wände sind mit Fresken verziert. Die Frau des Königs Lewan II., Tinatin, gründete dieses Kloster, als Alt Schuamta verödete. Die Gründerin Tinatin ist in Neu Schuamta gestorben, wo sich auch ihr Grab befindet.

Nach weiteren 2 km erreicht man schließlich Alt Schuamta (georgisch ძველი შუამთა; d͡zvɛlɪ ʃʊɑmtʰɑ)4 Typ ist Farbbezeichnung, mit einer Basilika aus dem 5. Jahrhundert sowie zwei Kirchen mit Kuppeln, beide aus dem 7. Jahrhundert. Die größere Kirche mit Kuppel ähnelt hinsichtlich Typ und Architektur dem georgischen Kloster Dschwari. Alle Kirchen des Klosters sind aus behauenem Stein erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde Alt Schuamta aufgegeben und erst vor einigen Jahren wieder besiedelt.

Wehrkirche Gremi[Bearbeiten]

Die Gremier Kathedrale (georgisch გრემის ტაძარი)5 Typ ist Farbbezeichnung ist eine georgisch-orthodoxe Kathedrale im Dorf Gremi, 10 km nordöstlich von Telawi im Bezirk Kwareli und liegt auf einer Anhöhe westlich des Dorfes. Die Gremier Kathedrale wurde 1565 vom kachetischen König Lewan errichtet, Die Fresken stammen aus dem Jahr 1577. Die Kathedrale ist aus Ziegelstein erbaut und hat drei Eingangstüren an den westlichen, südlichen und nördlichen Wänden. Bevor die Kathedrale erbaut wurde, stand auf der Anhöhe ein Turm, der noch heute neben der Kirche als freistehender Glockenturm dient. Mit der mächtigen Ziegelmauer war Gremi gleichzeitig eine Festung.

Wehrkirche Gremi

Die Werkirche liegt direkt an der Regionalstrasse შ 43, von Telawi aus folgt man der შ 70 bis sie in die შ 43 übergeht und dieser dann geradeaus Richtung Kwareli. Von Telawi fahren Minibusse nach Gremi, Schilda und Kvareli bei der Kirche vorbei (2 GEL). Ein Taxi von Telawi kostet 10 GEL. 2 km weiter oben im Dorf kann auch die TEMI Gemeinschaft besucht werden, sofern man sich für soziale Einrichtungen und/oder Wein interessiert (Siehe Aktivitäten, unten).

Alawerdi[Bearbeiten]

Kloster Alawerdi

Das orthodoxe Alawerdi-Kloster (georgisch: ალავერდი, ალავერდის მონასტერი)6 Typ ist Farbbezeichnung liegt in der Nähe des gleichnamigen Dorfes, etwa 15 km von Telawi und 25 Kilometer von der Stadt Achmeta entfernt. Die Zufahrt erfolgt über die Regionalstraße შ 184 (Atskuri - Kwemo Alwani)

Das Kloster wurde im 4. Jahrhundert von Ioseb Alawerdeli (Ioseb von Alawerdi) begründet. Im 11. Jahrhundert wurde eine neue größere Kirche des Klosters von Kwirike III. (König von Kachetien) errichtet. Dieses Gebäude ist noch heute eine Hauptkirche des Alawerdi-Klosters und unter dem Namen „Alawerdi-Dom“ (georgisch: ალავერდის ტაძარი) bekannt. Der Dom ist die drittgrößte Kirche in Georgien (nach der Sameba-Kathedrale und der Swetizchoweli-Kathedrale) und mit 50 Metern die zweithöchste nach der Sameba-Kathedrale.

Nekressi[Bearbeiten]

Historische Stadt Nekressi, Ausgrabungen
Klosteranlage Nekressi

Nekressi (georgisch ნეკრესი; nɛkʼrɛsɪ)7 Typ ist Farbbezeichnung ist eine historische Stadt und ein georgisch-orthodoxes Kloster in der Nähe des Dorfes Schilda, 10 km westlich von Kwareli und ca. 35 km nordöstlich von Telawi. Die Stadt wurde im 2. oder 1. Jahrhundert v. Chr. vom iberischem König Parnadschomi gegründet, im 4. Jahrhundert n.C. ließ König Mirdat dort eine Kirche errichten, in der sich im 6. Jahrhundert einer von den dreizehn syrischen Vätern – Abibos Nekresseli – betätigte. In dieser Zeit wurde auch das Bistum von Nekressi gegründet, das bis ins 19. Jahrhundert existierte. Bald wurde Nekressi wegen der strategisch günstigen Lage ein wichtiger Ort in der Region. Nekressi war ein Zentrum für Ausbildung und Hagiographie.

Der Klosterkomplex Nekressi besteht aus mehreren Kirchen und anderen klösterlichen Gebäuden. Das älteste Gebäude des Klosters, die kleine Basilika aus dem 4. Jahrhundert, ist gleichzeitig eine der ältesten noch heute vorhandenen Kirchen in Georgien. Im Kloster gibt es weiters eine große Basilika aus dem 7. Jahrhundert, die ein Beispiel für eine Dreikirchenbasilika, ein eigenständiger georgischer Kirchenbautyp ist. Im 8. Jahrhundert wurde in Nekressi eine weitere Kirche mit Kuppel errichtet. Im Komplex steht auch ein zweistöckiger Bischofspalast aus dem 8./9. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde im Kloster ein Turm errichtet. Die historische Stadt ist teilweise archäologisch aufgearbeitet und kann besichtigt werden.

Die Anfahrt nach Nekressi erfolgt etwa 5 km westlich von Kwareli über eine asphaltierte Stichstraße (შ 197) von der Regionalstraße შ 43. Nach etwa 3 km erreicht man einen Parkplatz, wo man das Auto abstellen muss, dort befinden sich auch die Ausgrabungen. Der Zugang zum Kloster ist anschließend entweder zu Fuß möglich (etwa 2,5 km steil bergauf) oder mit einem Shuttlebus, der zwischen Parkplatz und Kloster pendelt (1 GEL).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Weinverkostung und Kellereibesichtigungen in der Umgebung

  • 1 Typ ist GruppenbezeichnungWeingut Marani in Kurdgelauri (5 km nördlich von Telawi), Tel +995 350 23 61 11; E-Mail info@marani.co - Kellerführungen Mo-Fr (Werkt.) 10-16 Uhr (11 Euro p.P.), Verkostung (10-16 Uhr täglich) ab 12 Euro p.P.
  • Weingut Schuchmann, in Kisiskhevi (5 km östlich von Telawi). Siehe "Küche". Preis: Weinverkostung 15-35 Lari p.P., mit Essen ab 30 Lari p.P. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • TEMI Gemeinschaft, in Gremi (2 km von der Wehrkirche, siehe oben). Tel.: +995 591 633 633, E-Mail: . Bio Qualitätsweine produziert von einer Gemeinschaft sozial benachteiligter Menschen. Man kann einfach vorbeigehen und wird sehr freundlich aufgenommen. Jemand der Deutsch und/oder Englisch und ev. auch Russisch (und natürlich Georgisch) spricht, wird immer dort sein. Ab zwei Personen werden Verkostungen, das Öffnen eines Qvevris (Amphore zur traditionellen Weinherstellung) oder selber Tschurtschchela Machen (Walnuss-Traubensaft-Spezialität) angeboten. Preis: Zwischen 4 und 10 Lari p.P. (Anmeldung erbeten, mind. drei Stunden vorher). - Alles zusammen (Verkostung, Qvevri, Tschurtschchela), besonderes Essen, traditionelle Gesänge, ..: 55 Lari p.P. mit Anmeldung drei Tage im Voraus. Typ ist Gruppenbezeichnung

Fahrradtour

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Der 1 Typ ist GruppenbezeichnungStädtische Markt befindet sich an der Alazanis Gamziri gegenüber vom alten Busbahnhof.
  • Im Stadtzentrum befinden sich Filialen der größten Banken des Landes samt zahlreicher Geldautomaten

Küche[Bearbeiten]

In und um Telawi gibt es zahlreiche kleinere und größere Restaurants. Eine große Auswahl an Restaurants und Cafés findet man im Stadtzentrum in der Erekle II. Straße sowie rund um den Königspalast. Auch im Umland befinden sich zahlreiche Ausflugsrestaurants, die gute und preiswerte georgische Küche bieten. Ansonsten sind auch die Hotelrestaurants (s. "Unterkunft") gute Adressen zum Essen, wo man kaum was falsch machen kann.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

In Telawi und Umgebung gibt es eine große Auswahl an günstigen Privatunterkünften sowie eine Handvoll Mittelklassehotels:

  • 2 Rcheuli Marani, I. Chavchavadze Str. 154. Tel.: +995 570 506030, E-Mail: . Preis: DZ 105 GEL.; Die Rcheuli-Kette betreibt in mehreren georgischen Städten ordentliche Mittelklassehotels mit angeschlossenem Restaurant.

Auch das Weingut Schuchmann in Kisiskhevi bietet einige wenige aber gehobene Zimmer an, Preise ab 170 GEL pro Zimmer (Kontaktdaten siehe "Küche")

Lernen[Bearbeiten]

  • Staatliche Iakob Gogebaschwili Universität Telawi, im Süden der Stadt. Sie wurde 1999 gegründet und unterrichtet neben Geistes-, Sozial-, Naturwissenschaften und Medizin vor allem Önologie (Weinbau). Vorläufer war das 1939 gegründete Pädagogische Institut. 2006 hatte sie 2.241 immatrikulierte Studenten sowie 225 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter.
  • Die Georgische Technische Universität betreibt eine Filiale in Telawi.

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalitätsrate in Telawi ist gering.

Gesundheit[Bearbeiten]

Zahlreiche Kliniken - auch spezialisiert - befinden sich im Süden der Stadt am Berghang, in der Nähe der Universität.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

In Telawi gibt es eine 1 Touristeninformation, Erekle II. Straße 9. Tel.: +995 350 275317, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa-So 10-17 Uhr.

  • Die Postleitzahl von Telawi ist 2200
  • Georgische Post, Servicecenter Telawi, Erekle II. Str. 12.
  • Im Stadtzentrum befinden sich auch Servicecenter der gängigsten Mobilfunkanbieter Georgiens

Ausflüge[Bearbeiten]

Telawi ist ein gutes Basislager, um Kachetien genauer zu erkunden. Gute Ausflugsmöglichkeiten ab Telawi bieten sich an in die diversen Kirchen und Klöster der Umgebung, sowie nach:

  • Pankisital.
  • Kwareli und See.
  • Lopotasee.

Weiters ist Telawi eine gute Zwischenstation am Weg nach Tuschetien.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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