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Târgu Mureș

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Kulturpalast
Târgu Mureș · Marosvásárhely
Neumarkt am Mieresch
KreisMureș
Einwohner
134.290 (2011)
Höhe
320 m
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Lage
Lagekarte von Rumänien
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Târgu Mureș

Târgu Mureș (deutsch: Neumarkt am Mieresch, ungarisch: Marosvásárhely), die inoffizielle Hauptstadt des traditionell überwiegend ungarischsprachigen Szeklerlands in Zentralrumänien, ist allemal eine Reise wert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Târgu Mureș ist eine Gründung der Szekler, eine ungarisch sprechende Volksgruppe, die im Osten Siebenbürgens heimisch ist. Es wurde im Jahr 1300 erstmals urkundlich erwähnt als Forum Siculorum. 1482 wurde das Marktrecht verliehen. Die Stadt gehörte zum Fürstentum Siebenbürgen, später zum Königreich Ungarn und damit schließlich zum Habsburgerreich.

Noch 1910 waren fast 90 % der Bevölkerung Ungarn (einschließlich ungarischsprachiger Juden). Nach dem Ersten Weltkrieg fiel der Ort dann – wie ganz Siebenbürgen – an Rumänien. Seither gab es einen stetigen Zuzug von Rumänen. Heute besteht die Bevölkerung fast zu gleichen Teilen aus Rumänen (50 %) und Ungarn (47 %), des weiteren gibt es noch gut 2 % Roma. Auch bei den Religionsgemeinschaften gibt es eine Vielfalt: 47 % sind rumänisch-orthodox, 30 % evangelisch-reformiert, 13 % römisch-katholisch, jeweils knapp 3 % unitarisch und griechisch-katholisch (uniert), 5 % gehören anderen Religionen an.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen «Transilvania» befindet sich 14 Kilometer südwestlich von Târgu Mureș. Er wurde 2005 modernisiert und ist inzwischen nach Cluj-Napoca der zweitmeist frequentierte Flughafen der Region Siebenbürgen (der sechstwichtigste in ganz Rumänien). Er ist ein wichtiges Ziel der ungarischen Billiglinie Wizz Air, die aus dem deutschsprachigen Raum Direktflüge von Dortmund, Hahn, Karlsruhe und Memmingen hierher anbietet. Mehr internationale Verbindungen gibt es nach Cluj, von dort sind es 100 Kilometer nach Târgu Mureș.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Am Bahnhof von Târgu Mureș halten hauptsächlich Regionalzüge. Einmal am Tag gibt es einen durchgängigen Interregio von Timișoara (8 Std.) über Alba Iulia (2:45 Std.) hierher. Von Bistrița braucht man gut drei Stunden, von Miercurea Ciuc fünf (jeweils zweimal täglich). Von Cluj-Napoca kommend, muss man entweder in Razboieni oder in Aiud umsteigen und braucht mindestens 3½ Stunden. Von Sibiu und Brașov gibt es jeweils täglich einen durchgängigen Zug, der rund 6 Stunden braucht, von Bukarest 9 Stunden. Von Wien sind es mit dem Nachtzug knapp 19 Stunden (einmal Umsteigen in Vintu de Jos).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Von Cluj fahren mehrmals täglich Busse nach Târgu Mureș, die zwischen 2:10 und 2:40 Std. brauchen und 20–25 Lei kosten. Zweimal täglich fährt ein Minubus, der nur 1½ Stunden braucht. Von Sighișoara fahren Busse und Minibusse in einem dichten Takt, sie brauchen zwischen einer und 1:15 Std. und kosten etwa 13 Lei. Von Sibiu braucht die schnellste Busverbindung 2:40 Std und kostet 20 Lei, von Brașov oder Miercurea Ciuc drei Stunden (35 Lei), von Bukarest 6:45 Std.

Von Budapest fährt ein Minibus von Transervice einmal täglich in sechs Stunden. Die schnellsten Verbindungen aus Deutschland und Österreich werden von Danytur und Partener Touring angeboten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Durch Târgu Mureș führt der Mureș-Radweg von Brâncovenești nach Alba Iulia und Arad

Zu Fuß[Bearbeiten]

Auf dem Marienweg kann man von Mariazell (Österreich) durch ganz Ungarn nach Târgu Mureș wandern.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Târgu Mureș

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Panorama am Piața Trandafirilor im Stadtzentrum von Târgu Mureș: orthodoxe Kathedrale, (neues) Rathaus, Verwaltungspalast mit der Kreispräfektur, Kulturpalast (v.l.n.r.)
Panorama am Piața Trandafirilor im Stadtzentrum von Târgu Mureș: orthodoxe Kathedrale, (neues) Rathaus, Verwaltungspalast mit der Kreispräfektur, Kulturpalast (v.l.n.r.)

Das Stadtbild der Altstadt ist vom Barock, vom Jugendstil und von der Architektur der Zwischenkriegszeit geprägt.

Griechisch-katholische Kirche der Verkündigung des Herrn, davor Statue des Bürgermeisters der Zwischenkriegszeit, Emil Dandea

Kirchen und Synagoge[Bearbeiten]

  • Reformierte Kirche. In der Festung (Biserica Reformată din Cetate), ihre Ursprünge gehen auf das 14. Jahrhundert zurück.
  • Catedrala Ortodoxă. Orthodoxe Kathedrale, nach der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien erbaut.
  • Griechisch-katholische Kirche der Verkündigung des Herrn. Biserica Buna Vestire, 1926-1936 nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom errichtet. Auch „kleine Kathedrale“ (Catedrala Mică) – im Vergleich zur „großen“ rumänisch-orthodoxen – genannt.
  • Römisch-katholische Kirche St. Anton der Minoriten. 1740–1767 errichtet und Minoriten-Kloster, 1750 errichtet und 1903 erneuert.
  • Synagoge (Sinagoga). Von 1899–1900 mit einem zentralen großen Rosettenfenster, hervorgehoben durch zwei Ecktürme sowie eine Kuppel auf achteckiger Basis. Hauptraum mit seitlichen Emporen.
  • Holzkirche des Heiligen Erzengels Michael. 1793 errichtet und 1814 erneuert.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • Mittelalterliche Burg. Im 15. Jahrhundert errichtet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Nationaltheater
  • Kulturpalast (Palatul Culturii). 1911–1913 erbaut im ungarischen Jugendstil erbaut, das Dach ist mit Majolika-Ziegeln gedeckt. Fassade und Innenraum sind mit bunten Mosaiken verziert. Im Palast befindet sich ein prachtvoller Spiegelsaal. Beherbergt heute das Geschichts- und Kunstmuseum sowie die Philharmonie.
  • Verwaltungspalast (Palatul Administrativ). Altes Rathaus, heute Sitz der Kreispräfektur, 1906–1908 im ungarischen Secessionsstil errichtet.
  • Rathaus (Primăria). 1936–1942 im rumänischen Brâncoveanu-Stil erbaut.
  • Teleki-Bolyai-Bibliothek. 1799–1803 in barockem Stil gebaut, ist eine der bedeutendsten Bibliotheken in Siebenbürgen. Sie besitzt viele wertvolle alte Bücher. Im Gebäude befindet sich zudem ein Museum zur Erinnerung an die siebenbürgischen Mathematiker Farkas und János Bolyai.
  • Casa Bányai. Prächtiges Bürgerhaus aus der Belle Epoque (erbaut 1904–1907) mit aufwändig verzierter Fassade.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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