Zum Inhalt springen

Schweizerischer Nationalpark

Artikelentwurf
Aus Wikivoyage
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Schweiz > Schweizer Alpen > Graubünden > Schweizerischer Nationalpark

Der Schweizerische Nationalpark ist ein alpines Schutzgebiet, das im Schweizer Kanton Graubünden liegt.

Eine Brücke über einen Bach im Schweizerischen Nationalpark

Hintergrund

[Bearbeiten]

Geschichte

[Bearbeiten]

Bei der Gründung des Nationalparks im Jahre 1914 war es der erste in den Alpen liegende Nationalpark. In den folgenden Jahren wurde der Park stetig erweitert, zum letzten Mal im Jahre 2000.

Landschaft

[Bearbeiten]

Der Nationalpark liegt in einer alpinen Zone des Engadins. Der tiefste Punkt ist auf 1400 m.ü.M., der höchste auf 3174 m.ü.M. Durch die Waldrodungen im 19.Jahrhundert besitzt der Park relativ viele Matten, auf denen kein Wald mehr wächst, da die Baumsprossen von Tieren weggefressen werden.

Flora und Fauna

[Bearbeiten]

Die Flora des Parkes ist sehr ausgeprägt. Er besitzt mehr als 650 höhere Pflanzenarten, die sich alle an den nährstoffarmen Boden der alpinen Regionen angepasst haben. Typische Pflanzen sind:

  • Das Edelweiss
  • Der Blaue Enzian
  • Der rhätische Alpenmohn
  • Das Elberreiskreuzkraut

Die Fauna des Parkes ist ebenso ausgeprägt, es hat mehr als 5000 Tierarten, wobei die Mehrheit davon wirbellose sind. Trotzdem gibt es noch 30 Säugetierarten und 100 Vogelspezien. Beispiele sind:

  • Der Steinbock
  • Die Gemse
  • "Die Kreuzotter"
  • Das Alpenmurmeltier
  • Der Tannenhäher
  • Der Rothirsch
  • Der Bartgeier
  • Gelegentlich auch ein Braunbär, aus Italien kommend.

Klima

[Bearbeiten]

Das Klima ist trocken, rau, mit starker Sonneneinstrahlung

Anreise

[Bearbeiten]

Empfohlen wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.

Auf der Straße

[Bearbeiten]

Vom Schweizerischen Mitteland aus, am besten über den Flüelenpass oder mit Autoverladung des Vereinastunnel in das Engadin. Je nach Wunsch, das Auto an der Ofenpassstrasse parken, die mitten durch den Park führt, oder ausserhalb des Parkes.

Öffentlicher Verkehr

[Bearbeiten]

Die Rhätische Bahn fährt stündlich durch den Vereinatunnel nach Scuol. Hier oder anderswo aussteigen und dann zu Fuß weiter. Oder In Salinas umsteigen und in Zernez auf das Postauto wechseln, das ins Müstertal fährt. Denn diese Linie führt über die Ofenpassstrasse und somit direkt in den Nationalpark.

Die Alternative ist die Anreise über Italien, ab Meran mit der Vischgauerbahn bis Mals, dort hat man alle 2 Stunden Anschluss auf das Postauto durch das Münstertal.

Mobilität

[Bearbeiten]

Auf der Ofenpassstrasse, die gebaut wurde um das Münstertal an das schweizerische Strassennetz anzubinden, kann man sich ideal mit dem Fahrrad, mit dem Auto oder mit Postauto durch den Park bewegen. Ansonsten kommt man nur zu Fuß oder mit dem Helikopter voran, da im Park auf den Fußwegen ein absolutes Fahrradverbot gilt. Auch Wanderer dürfen die markierten Wege nicht verlassen. Es lohnt sich aber im Park zu wandern, da man viele Teile nur zu Fuß erreichen kann, wie das Val Cluozza.

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten]

Das höchste Sehensgut ist sicherlich die Landschaft, z. B. das Val Cluozza. Dadurch, dass im Park striktes Jagdverbot herrscht, auch nicht zur natürlichen Regulierung, sind die Tiere sehr zutraulich, so dass es keine Seltenheit ist, dass ein Steinbock bis auf ein paar Meter zu Menschen kommt.

Aktivitäten

[Bearbeiten]

Die Aktivität besteht vor allem daraus, die Natur zu genießen, zu bewundern und zu entdecken. Auch zum Wandern eignet sich der Park hervorragend.

Einkaufen

[Bearbeiten]

Einkaufsmöglichkeiten bestehen im Park nicht, dafür aber im offiziellen Nationalparkzentrum in Zernez.

Küche

[Bearbeiten]

Zum Essen wird das Nationalparkhotel an der Ofenpasstrasse empfohlen. Es ist ein typisches schweizerisches Gasthaus. In der Cluozzahütte kann man sich mit einer kleinen Verpflegung eindecken.

Unterkunft

[Bearbeiten]

Innerhalb des Nationalparks gibt es 2 Schlafmöglichkeiten:

Cluozzahütte

[Bearbeiten]

Die kleine Holzhütte existierte bereits vor dem Nationalpark und wurde bei der Gründung vom Park auch gleich in ihn übernommen. Die Hütte bietet einfache Massenlager an und kleine Zimmer. Gebucht werden kann entweder eine einfache Übernachtung oder eine Halbpension. Da die Hütte im Val Cluozza liegt, kann sie nur zu Fuß erreicht werden.

Hotel Parc Naziunal Il Fuorn

[Bearbeiten]

Das Hotel bietet 60 Betten an, sowie 20 Betten in einer Gruppenunterkunft. Alle Zimmer liegen in der mittleren Preisklasse. Da das Hotel an der Ofenpassstrasse liegt, kann es durch den ÖV (Postauto) oder mit dem Auto erreicht werden.

Daneben direkt an der Nationalparkgrenze am Ofenpass:

Naturfreundehaus Ova Spin

[Bearbeiten]

Einfache Hütte für Selbstversorger mit Matratzenlager für 20 Personen plus 16 in der Dependance.

Im Val Trupchun komfortabler und ebenfalls unmittelbar an der Nationalparkgrenze:

Parkhütte Varusch

[Bearbeiten]

Ideal für Tagesbesucher, mit Glück sind Steinböcke und Hirsche zu beobachten. Ein gutes Fernglas ist empfehlenswert. Von Zernez aus mit dem Auto bis zum Parkplatz Prasüras und 30 Minuten Fußmarch erreichbar. Es werden ausserdem Kutschenfahrten dahin angeboten. Übernachtung bis 35 Personen in Doppel- und Dreibettzimmern und Matratzenlager. Restaurant mit einfacher Küche.

Camping

[Bearbeiten]

Im Nationalpark ist Camping strikt verboten, aber es gibt Campingplätze ausserhalb des Parkes.

Sicherheit

[Bearbeiten]

Solange man sich auf den Wegen hält, sollte nichts passieren. Allerdings sollte man nicht ausser acht lassen, dass man sich im Gebirge befindet. Die grösste Gefahr geht hier von der Natur aus, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.

Ausflüge

[Bearbeiten]

Ausflügen sind keine Grenzen gesetzt, z. B. den Besuch des Naturlehrpfades im Nationalpark oder des Nationalparkzentrums in Zernez.

Literatur

[Bearbeiten]
[Bearbeiten]
Artikelentwurf
Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.