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San Juan (Argentinien)

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San Juan
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San Juan ist eine Stadt in den Ebenen des Cuyo und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz San Juan. Sie liegt in einer fruchtbaren Oase, umgeben von steppenhaften Gebirgen, und hat einschließlich ihrer Vororte etwa 450.000 Einwohner.

Die Stadt ist für argentinische Verhältnisse ungewöhnlich modern und vom Rationalismus geprägt, Kolonialarchitektur findet sich kaum. Dafür vermittelt sie mit viel Grün ein angenehmes Flair, und es locken zahlreiche Kulturangebote, außerdem gibt es in der Umgebung mehrere lohnende Ausflugsziele.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am östlichen Rand der Voranden im zentralen Westen von Argentinien. Das Tal Valle de Tulum, in dem die Stadt liegt, und seine Nachbartäler Valle de Zonda und Valle de Ullum gehört eigentlich zu den trockensten Gegenden Argentiniens, doch dank des aus den Anden kommenden, relativ wasserreichen Rio San Juan gelang es den Sanjuaninos, wie die Einwohner genannt werden, es in eine reiche Oasenlandschaft zu verwandeln. Es wird Wein, Obst und Gemüse angebaut. Das Klima ist im Sommer sehr heiß und im Winter kühl, doch die Trockenheit mildert die Temperaturen ab.

Der moderne Charakter der Stadt San Juan rührt vor allem daher, dass die Stadt gleich zweimal (1894 und 1944) von Erdbeben zerstört wurde. Besonders das Erdbeben von 1944 war verheerend, 10.000 Menschen (ein Großteil der damaligen Einwohnerzahl) starben, und nur sehr wenige Altbauten überlebten.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Es gibt ein- bis zweimal am Tag Flugverbindungen der argentinischen Fluglinie Aerolíneas Argentinas sowie von LAN von Buenos Aires nach San Juan. Andere Städte werden derzeit nicht angeflogen, man kann aber hier auf das relativ nahgelegende Mendoza ausweichen, das einen größeren Flughafen besitzt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Bahnstrecken nach San Juan werden allesamt nur von Güterzügen befahren. Eine Reaktivierung ist derzeit nicht in Sicht.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse verbinden die Stadt mit den meisten anderen Großstädten Argentiniens, mit Ausnahme des Nordostens (in Córdoba oder Rosario umsteigen). Mehrmals täglich gibt es Verbindungen nach Buenos Aires, Córdoba, La Rioja und San Miguel de Tucumán sowie (ca. alle 2-3 Stunden) ins nahe Mendoza.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Der von Buenos Aires kommende Besucher kann entweder die Ruta 7 bis Mendoza nehmen und dann auf der Ruta 40 nach Norden fahren, oder er nimmt die Ruta 9 bis Córdoba und ab dort die Ruta 20 nach San Juan, was etwas direkter ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Stadtbusse fahren nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch in die Umgebung (z.B. zum beliebten Naherholungsziel Dique de Ullum) werden noch beim Fahrer mit Geld bezahlt (Stand Anfang 2012), auch Wechselgeld wird bei kleinen Scheinen gegeben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bei dem Erdbeben am 15.1.1944 wurde die Stadt und damit alle historischen Gebäude nahezu vollständig zerstört.

  • Kathedrale, an der Plaza 25 de Mayo. 1979 erbauter modernes Backsteintempel mit klaren Formen und einem 80 m hohem spitzen Turm. Das Innere der Kirche ist ungewöhnlich spartanisch und schnörkellos gestaltet. Auf den Turm kann man mit einem Aufzug gegen eine geringe Gebühr fahren, von dort hat man eine schöne Aussicht auf Stadt und Umgebung.
  • Museo Ciencias Naturales. Naturwissenschaftliches Museum in einem ehemaligen Bahnhof. Hier finden sich zahlreiche Fossilien aus dem Naturpark Ischigualasto, auch bekannt unter dem Namen Valle de la Luna.
  • Museo Provincial de Bellas Artes im Parque de Mayo, Av. del Libertador San Martín, ein interessantes Kunstmuseum. Mittwochs ist der Eintritt frei, Montags geschlossen.
  • Centro Cívico, Av. del Libertador San Martín Ecke Av. España. Imposantes modernes Gebäude, dessen Bau wegen mehrerer Unterbrechungen mehr als 20 Jahre dauerte und erst 2009 fertiggestellt wurde. Hier befinden sich die meisten Ministerien der Provinzregierung.
  • In der Avenida Rioja finden sich zahlreiche rationalistische Bankgebäude sowie an der Ecke zur Av. Roza das riesige Postamt, das leider einen Schliff vertragen könnte.
  • Schön sind die Schatten spendenden Alleen.

Parks[Bearbeiten]

  • Parque de Mayo. Der einzige zentral gelegene Park der Stadt und an heißen Tagen ein Zufluchtsort für Einheimische und Besucher. Der Park hat einen Fischteich und wird von mehreren Museen und anderen öffentlichen Gebäuden gesäumt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Baden kann man im Stausee Ullum, 15 km nordwestlich der Stadt. An diesem See gibt es sowohl öffentliche Strände wie beim Embarcadero oder eintrittspflichtige Privatstrände mit Bars und Sonnenschirmen wie Costa Magna. Anfahrt mit der Buslinie 29.
  • Mehrere Weingüter können besucht werden (inkusive Weinprobe), darunter die historische Antigua Bodega, Salta 794. . Einige Hotels bieten geführte Touren an.

Einkaufen[Bearbeiten]

Regionale Produkte kann man auf der Av. San Martín östlich der Plaza Laprida in mehreren Geschäften einkaufen.

Küche[Bearbeiten]

Die Gastronomiemeile der Stadt ist die westliche Avenida del Libertador zwischen Parque de Mayo und Av. de Circunvalación. Im Zentrum gibt es fast nur Cafés und Schnellrestaurants, die über die Siesta (14-18 Uhr) geschlossen sind.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Die meisten Bars und Diskotheken befinden sich auf der Avenida del Libertador, westlich des Parque de Mayo. Dort findet sich auch ein Casino.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hostel Triásico, Pedro Echágüe 520 Este. Tel.: +54 (0)264-4219528.. Günstiges, sehr einfach eingerichtetes Hostel etwas nordöstlich des Zentrums in einer ruhigen Gegend.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Hotel Alkazar****, Calle Laprida 82 Este. Tel.: +54 (0)264 4214965. Das Hotel ist angenehm und war im Januar 2005 sehr preiswert.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ein beliebter Ausflug geht nach El Barreal und Calingasta, zwei kleinen Orten in einem Andental, das 150 km westlich liegt. Dort gibt es vielfarbige Felslandschaften, ein Skigebiet sowie eine große Fläche (Pampa del Leoncito), die als Mekka für Kitebuggy-Segler gilt. Busse (Gesellschaft El Triunfo) fahren zweimal am Tag vom Busbahnhof ab und sollten in Ferienzeiten mindestens einen Tag vorher gebucht werden.
Parque Natural Provincial Ischigualasto
  • Nach Mendoza, dem 165 km weiter südlich gelegenen Weinzentrum Argentiniens.
  • Etwas weiter ist ein Ausflug zum Nationalpark Parque Natural Provincial Ischigualasto, dem Valle de la Luna, Weltnaturerbe der UNESCO. Diese lohnende Reise kann man nicht an einem Tag (hin und zurück) machen. Man sollte in San Agustín de Valle Fértil ein Hotel buchen. Von San Juan nach San Agustin sind es 300 km (Busse täglich vom Terminal) und dann noch 80 km zum Park. Die Straßen sind größtenteils asphaltiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Guía YPF, in den alten Ausgaben der Band Centro Oeste, mit umfangreichen Informationen.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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