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Rkoni

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Rkoni
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Rkoni ist eine Klosteranlage in der Munizipalität Kaspi in der georgischen Region Schida Kartli. Die älteste Kirche der Klosteranlage stammt aus dem 7. Jahrhundert und unweit davon befindet sich eine gut erhaltene Bogenbrücke aus der Zeit der Königin Tamar (1160-1213) sowie die Ruine einer mittelalterlichen Festungsanlage.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Der Klosterkomplex Rkoni samt historischer Bogenbrücke (georgisch რკონი; rkʼɔnɪ) befindet sich in der Nähe vom Dorf Tschatschubeti etwa 35 km südwestlich von Kaspi. Rkoni ist sinnvollerweise nur mit einem Auto zu erreichen, wenn man keine organisierte Tour (Ab Tiflis oder Mzcheta) buchen möchte. Die Zufahrt erfolgt ab Mzcheta über die Regionalstraße [[|]] bis zur Ortschaft 1 Achalkalaki , Abzweigung nach Rkoni und Ertazminda. Alternativ kann mann Achalkalaki (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stadt in Samzche-Dschawachetien) auch über die Autobahn S1Symbol: AS Samtavisi, Kaspi und über die Bezirkshauptstadt erreichen. Dort zweigt man auf eine schlechte Schotterstraße Richtung Süden ab und folgt dieser Piste für etwa 20 km (Geländewagen empfehlenswert). In der Ortschaft Achalkalaki ist der Weg schwer zu finden, man sollte immer wieder einmal nach dem Weg fragen. Nach einigen Kilometern passiert man die Ortschaft Ertazminda mit einer sehenswerten Basilika. Nachdem man auch das Dorf Tschatschubeti passiert hat, erreicht man am Ende der Straße ein kleines Dorf. Hier stellt man den Wagen ab und muss ab sofort zu Fuß weiter gehen. Der Weg führt über einen schaukelnden Holzsteg und noch etwa 2 km leichten Fußmarsch bis zum Kloster, nach einem weiteren Kilometer erreicht man die historische Bogenbrücke.

Alternativ kann man mit Geländewagen und entsprechender Offroad-Fahrpraxis Rkoni auch von Kwatachewi oder Manglissi erreichen, ebenso ist es möglich, durch die Berge auf nicht ausgeschilderten Wegen und Pfaden anzureisen (Gehzeit aus Tiflis mehrere Tage, aus Birtwissi 1-2 Tage.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kloster Rkoni[Bearbeiten]

Klosteranlage Rkoni
Historische Bogenbrücke in Rkoni
Burgruine Rkoni

Das 1 Kloster Rkoni erhebt sich auf einer hoch liegenden Lichtung, geschützt von steilen Berghängen. Auf dem von einer Mauer umschlossenen Klostergelände entstanden über die Jahrhunderte zwei Kirchen, ein Glockenturm und mehrere Lager- und Wirtschaftsgebäude. Der Bauplan des Klosters zeigt einen sakralen Bezirk um die Kirchen und einen profanen Bereich für die Versorgung der Gläubigen.

Die beiden Kirchen sind unterschiedlich gut erhalten. Die größere Mutter-Jesu-Kirche steht im Zentrum der Anlage. Die dreischiffige Basilika wurde im 7. Jahrhundert errichtet. Die Nebenschiffe sind vom Hauptschiff durch zwei massive Pfeiler getrennt. Die kleinere Kirche wurde Johannes dem Täufer geweiht. Als Baumaterial für beide Kirchen wurde sorgfältig bearbeiteter Buntsandstein bräunlicher und gelblicher Tönung verwendet. Die in der Fassade verwendeten Kreuzsymbole (Bolnissikreuze) und Zierornamente sind trotz der Witterungsbedingungen noch in einem relativ guten Erhaltungszustand.

Spätere Reparaturen und zusätzliche Stützpfeiler wurden nur laienhaft, wohl vom Klosterpersonal selbst, mit kleinformatigen Kalksteinen ausgeführt. Ein beschädigter Glockenturm wurde mit Ziegelmauerwerk auf die erforderliche Höhe ergänzt. Das Mauerwerk blieb unverputzt. Die schadhaften Stellen wurden nur punktuell durch Spolien und andersfarbige Steine ersetzt, daher kann die ursprüngliche Gestaltung rekonstruiert werden. In jüngster Zeit wurden die Dächer neu verblecht. Doch das Innere der Kirchen ist weitaus stärker vom Verfall betroffen, als die äußere Hülle vermuten lässt. Dies gilt vor allem für einige nur noch in Fragmenten vorhandenen Bildwerke: Schäden basieren auf Putzablösungen vom Mauerwerk und Pilzbefall und leider auch Vandalismus und Graffitti.

Bogenbrücke (Tamar-Mepe-Brücke)[Bearbeiten]

Etwa 1 km entfernt liegt die historische 2 Bogenbrücke von Rkoni. Die einbogige Steinbrücke wurde von der georgischen Königin Tamar (1160-1213) gestiftet und ist noch begehbar aber nicht durch Geländer abgesichert (Absturzgefahr!) Sie hat infolge des Verfalls nur noch eine nutzbare Breite weniger als zwei Metern.

Burgruine Rkoni[Bearbeiten]

Auf einem Berg am Zusammenfluss zweier Flüsse liegt in Sichtweite des Dorfes mit Parkplatz eine mittelalterliche Burgruine. Es gibt keinen Weg oder Pfad hinauf, man muss querfeldein gehen. Wenn man nicht den kurzen Weg nehmen möchte, bei dem man eine Furt mit starker Strömung durchwaten muss, muss man etwa drei Kilometer bis zur Bogenbrücke stromaufwärts gehen und dann auf der anderen Seite des Flusses wieder retour.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Umgebung bietet nur wenige Betätigungsmöglichkeiten abseits von Wandern und ähnlichen Aktivitäten, wobei man alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände aus Tiflis mitbringen muss. Vor Ort gibt es nichts zu kaufen.

Einkaufen, Küche, Nachtleben und Unterkunft[Bearbeiten]

In der Umgebung gibt es keine Geschäfte, keine Restaurants und keine Beherbergungsbetriebe. Proviant muss man selbst mitbringen. Die Umgebung bietet jedoch genug Möglichkeiten für ein Lagerfeuer, an dem man Mzwadi grillen kann und es gibt auch genug Orte, um in der freien Wildbahn das Zelt aufzustellen. Wer nett fragt, kann bei Einheimischen gegen einen geringen Betrag eine Übernachtungsmöglichkeit bekommen. Die nächsten Minimärkte sind in Achalkalaki an der Regionalstraße შ 29.

Sicherheit und Gesundheit[Bearbeiten]

Kriminalität ist nicht vorhanden, doch man sollte alle Sicherheitsvorkehrungen für Bergwanderungen beachten, da das Wetter rasch umschlagen kann und auch im Hochsommer die Nächte kalt werden können.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Für nahegelegene Sehenswürdigkeiten - insbesondere die Basilika von Ertazminda, die Art-Villa Garikula, die Kirche in Metechi, den Saakadze-Turm in Noste, das Kloster Kwatachewi und die Basilika Samtawissi - siehe den Reiseführer zu Kaspi.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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