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Qamūlā

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Aus Wikivoyage
Qamūlā · قمولا
GouvernementQinā
Einwohnerzahl1020 (1885)
Höhe
Lagekarte von Ägypten
Lagekarte von Ägypten
Qamūlā

Qamula (auch Kamula, arabisch: ‏قمولا, Qamūlā, gelegentlich auch Qamulah, Kamulah, arabisch: ‏قمولة, Qamūla, koptisch: Ⲕⲁⲙⲟⲗⲓ, Kamoli) bezeichnet heutzutage eine Gruppe von vier ägyptischen Dörfern gleichen Namens westlich des Nils an der Grenze zwischen den Gouvernements Qinā und Luxor. Diese Dörfer markieren das südliche Ende einer Gruppe von sieben Klöstern, die bis nach Naqāda reicht.

Anreise

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Da man nicht mehr auf die Konvoi-Pflicht angewiesen ist, ist Qamūlā relativ einfach erreichbar.

Üblicherweise reist man von Luxor aus mit einem PKW oder Taxi an. Man überquert die Nilbrücke südlich von Luxor und fährt entlang der Straße el-Giza – el-Uqsur unmittelbar westlich des Kanals durch et-Tōd – hier kreuzt man die zu den Memnon-Kolossen führende Straße – nach Norden. Man muss noch eine Straßensperre passieren. Es ist sehr sinnvoll, auf die Frage nach dem Reiseziel Qamūlā oder das südliche Kloster des Erzengels Michael (Deir el-Malāk Mīchāʾil el-qiblī) zu benennen. Wenn man Naqāda als Ziel benennt, kann es sein, dass man aus Sicherheitsgründen aufgefordert wird, über Qinā anzureisen, was natürlich ein riesiger Umweg ist.

Kurz hinter der Sperre biegt man bei 1 25° 47′ 28″ N 32° 42′ 56″ O nach Westnordwest ab. Im Folgenden bleibt man im Wesentlichen auf dieser Straße. Von hier aus erreicht man recht einfach alle sieben Klöster. Wenn die Straße nach Norden abbiegt, befindet man sich im Bereich des südlichen Klosters des Erzengels Michael. Von nun an führt die Straße durch die Wüste.

Nur im Bereich des Dorfes Ḥāgir Danfīq zweigt man auf die östliche Seitenstraße, die direkt durch das Dorf führt, ab und gelangt hinter dem Dorf wieder auf die ursprüngliche Straße (südlicher Abzweig: 2 25° 50′ 39″ N 32° 42′ 1″ O, nördlicher Abzweig 3 25° 51′ 36″ N 32° 42′ 4″ O).

Hintergrund

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Heute besitzen vier Dörfer diesen Namen, und zwar:

Das bedeutendste Dorf ist das südliche Qamūlā.

Berühmt wurden die Dörfer aufgrund ihrer Nähe zu den koptisch-orthodoxen Klöstern in dieser Gegend: auf einer Strecke von ca. 10 km befinden sich sieben Klöster. Die Bedeutung der Dörfer selbst beschränkte sich auf ihre Palmen und ihr Gemüse. Im Jahr 1885 wurden 1020 Einwohner gezählt.

Abū el-Makārim, von Abū Ṣāliḥ dem Armenier zu Beginn des 13. Jahrhunderts überliefert, berichtet über Qamūlā, dass „sich hier eine Kirche befindet, die nach dem glorreichen Martyrer Theodor benannt ist. Der glorreiche Märtyrer Markarios besitzt hier ebenfalls eine Kirche. Und es gibt hier zwei Kirchen für die beiden glorreichen Erzengel Michael und Gabriel. Es gibt auch zwei Kirchen für die glorreichen Märyrer, den hl. Georg und den hl. Victor, Sohn des Romanus. Weiterhin gibt es zwei Kirchen für die glorreichen Heiligen Sinuthius und Johannes Abū Qarqās. Es gibt hier auch zwei Klöster für die glorreichen Märyrer Abā Nūb (siehe hierzu auch Samannūd) und Theodor. Später beschreibt er unter diesen Ort noch das südliche Kloster des Erzengels Michael.

Sehenswürdigkeiten

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Die Dörfer selbst bieten wenig Sehenswertes. Qamūlā ist aber Ausgangs- oder Endpunkt zum Besuch der hiesigen sieben Klöster. Dies sind von Süd nach Nord: das südliche Deir el-Malāk Mīchāʾil, Deir Mār Buqṭur, Deir el-Anbā Pisentius, Deir Mār Girgis el-Magmaʿ, Deir eṣ-Ṣalīb und Deir Abū el-Līf im Dorf Ḥāgir Danfīq und Deir el-Malāk Mīchāʾīl (Naqāda) bei Naqāda.

Küche

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Restaurants gibt es im nahe gelegenen Luxor oder in Theben-West.

Unterkunft

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Unterkünfte gibt es im nahe gelegenen Luxor oder in Theben-West.

Literatur

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  • [Abū al-Makārim] ; Evetts, B[asil] T[homas] A[lfred] (Hg., Übers.) ; Butler, Alfred J[oshua]: The churches and monasteries of Egypt and some neighbouring countries attributed to Abû Sâliḥ, the Armenian. Oxford: Clarendon Press, 1895, S. 282–284, Fol. 104 a, 104 b. Verschiedene Nachdrucke, z. B. Piscataway : Gorgias Press, 2001, ISBN 978-0-9715986-7-6..
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