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Qūṣ

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Qūṣ ·قوص
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Qus (auch Kus, arabisch: ‏قوص‎, Qūṣ), das griechische Apollonospolis micra, lateinisch Diocletianopolis, ist eine Stadt in Oberägypten im Gouvernement Qinā, etwa 10 Kilometer südlich von Qift auf der Ostseite des Nils. Neben zwei Pylonen eines pharaonischen Tempels besitzt die Stadt zahlreiche bauliche Zeugnisse aus mittelalterlicher, islamischer Zeit.

Anreise[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Stadt erreicht man leicht mit einem PKW oder Taxi vom nahe gelegenen Luxor aus. Sie befindet sich an der Fernverkehrsstraße QināEdfu.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Qūṣ liegt an der Bahnlinie KairoAssuan. Allerdings halten hier nur sehr wenige Schnellzüge, so dass man auf Personenzüge z.B. von Luxor aus angewiesen ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pylone eines pharaonischen Tempels.
  • Islamisches Stadtzentrum.
  • Ölmühle. Etwas versteckt in Gassen des Marktviertels gibt es eine uralte Ölmühle – die wegen ihrer hochwertigen Produkte weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt ist. Wer sie besucht, der bekommt einen erstaunlichen Einblick - wie auch ohne große Industriemaschinen produziert werden kann. Produktionswerkzeuge sind drei Ölpressen und die Mühle deren großer Mahlstein aus Rosenquarz - immer noch von einer Kuh in Gang gesetzt wird und im Verkaufsraum steht. Hier werden Öle von A wie Aleovera bis Z wie Zimtöl von hervorragender Reinheit und zu 100% ohne Chemische Zusätze hergestellt, die zur äußeren und auch inneren Anwendung genutzt werden können. Im Angebot sind Behältnisse von 50 ml bis 5 Liter. Aber auch viele verschiedene Cremes, Tinkturen für allerlei Wehwehchen, Haarshampoo oder Teesorten fehlen nicht im Angebot des kleinen Ladens.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Restaurants gibt es im nahe gelegenen Luxor.

Unterkunft[Bearbeiten]

Unterkünfte gibt es in Luxor.

Ausflüge[Bearbeiten]

Sechs Kilometer südlich von Qūṣ befindet sich das Dorf Garāgūs mit überwiegend koptischer Bevölkerung, in dem Handwerke wie Keramikherstellung und Webereien ansässig sind.

Literatur[Bearbeiten]

  • Garcin, Jean-Claude: Un centre musulman de la Haute-Egypte médiévale, Qūṣ. Le Caire : Institut français d’archéologie orientale du Caire, 1976, (Textes arabes et études islamiques ; 6), ISBN 978-2-7247-0400-6.
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