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Porto do Son

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Porto do Son (gal.), Puerto del Son
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Porto do Son ist ein Hafenstädtchen an der Südküste der Ría de Muros e Noia in Galizien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der typische Horreo steht südlich von Porto do Son

Die Gemeinde Porto do Son mit dem Hauptort Villa de Porto do Son nimmt die Westspitze der Landzunge Península de Barbanza zwischen der Ría de Muros e Noia und der südlich sich anschliessenden Ría de Arousa ein.
Das Hafenstädtchen mit einem Fischereihafen und einer Marina hat einen kleinen historischen Kern, die Gemeinde wurde um 1835 unabhängig von der nahe gelegenen Stadt Noia.

Im Gemeindegebiet liegen etliche erwähnenswerte Badestrände und die keltische Siedlung des Castro de Baroña mit ihren runden Hausruinen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist derjenige von Santiago-Lavacolla.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen bestehen mit Santiago und den Orten entlang der Küstenstrasse durch Monbus SA.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Santiago de Compostela resp. der Autopista A9 A Coruña - Santiago - Pontevedra - Vigo erreicht man Noia auf der Landstrasse AC-543 oder die parallel verlaufende im Bau befindliche Schnellstrasse CG-1.5.
Die Küstenstrasse AC-550 zieht von Noia entlang der Küste der Ría nach Süden bis nach Ribeira and der im Süden sich anschliessenden Ría de Arousa, auf der Küstenstrasse ist Porto do Son in einer Distanz von 16 km rasch erreicht.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Porto do Son verfügt über einen Hafen, dieser wird allerdings nur als Fischerei- und Jachthafen genutzt, es existiert kein Fährbetrieb. Mit dem eigenen Boot kann Porto do Son direkt angelaufen werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Im Ort Villa de Porto do Son erreicht man alles problemlos zu Fuss, um die ganze Gemeinde zu erkunden, ist ein Fahrrad oder Motorfahrzeug sinnvoll.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • das Ortszentrum um die 1 Praza de España mit zahlreichen Gässchen liegt im Westen des Hafenbeckens.
  • die 2 Iglesia de San Vicente de Noal liegt an der Küstenstrasse etwas nördlich, von der Terasse ergibt sich ein schöner Ausblick über die Ría mit dem charakteristischen zweigipfligen Monte Louro in der Nähe von Muros auf der Nordseite.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Strände um Porto do Son
Praia de Porto do Son mit dem Mte. Louro
  • Baden und andere Wassersportaktivitäten an den Stränden an der Südküste der Ría:
  • 1 Praia de Caveiro, Zufahrtsmöglichkeit nördlich des Campingplatzes, schöner Ausblick zum Monte Louro
  • die Strände nördlich des Orts der 2 Praia de Porto do Son sind schmäler und durch Strassennähe etwas exponierter.
  • die 3 Praia de Arnela liegt südlich, ebenfalls strassennah
  • die kleine 4 Praia Area Longa ist auf einem Fussweg südlich des Castro de Baroña erreichbar.
  • die 5 Praia de Seiras / Praia de Queiruga mit Toiletten, Spielplatz und Gaststätte liegt weiter südlich in Queiruga.
  • die Zufahrt zur 6 Praia das Furnas geht im Ortsteil Xuno von der AC-550 ab.
  • über die Nebenstrasse CP 7103 und Serans erreicht man die 7 Praia de Orellan
  • in einer geschützten Südwestbucht liegt die Riesendüne von Corrubedo und südlich davon die zum Baden einladende beaufsichtigte 8 Praia do Vilar.

Sämtliche Strände sind feinsandig und relativ flach abfallend, an der an sich rauhen Atlantikküste ist mit Wellenbildung zu rechnen, so dass kleine Kinder unter Aufsicht bleiben müssen.

Duna Corrubedo
Düne von Corrubedo
  • die unter Schutz stehende Riesendüne 3 Duna Corrubedo ist von der AC-550 über die CP 7304 (beschildert Richtung Parco natural / Corrubedo) erreichbar. Von einem Parkplatz aus ist die Düne auf einem kurzen Fussweg zu erreichen, sie darf nur auf dem bezeichneten Holzgitterweg bestiegen werden. Zum Baden muss die 9 Praia do Vilar südwestlich angefahren werden.
  • Besuch des Leuchtturms von Corrubedo am Ende der schnurgerade aus der Ortschaft hinausführenden Strasse, es ergibt sich ein schöner Ausblick auf die Ría.


Castro de Baroña[Bearbeiten]

Castro de Baroña
Castro de Baroña

Die keltische Siedlung 1 Castro de Baroña aus der Zeit des 1. Jh. v.Chr. - 1. Jh. n.Chr. liegt auf einer Halbinsel. Die von einem doppelten Mauerring umgebene Siedlung umfasst ca. 20 Rundbauten, deren hüfthohe Ruinen noch erhalten sind. Im Bereich der Zufahrt auf der Landenge sind noch Karrenspuren erhalten.

Die Zufahrt erfolgt auf der AC-550 bis zum Parkplatz beim Restaurant "O Castro", von dort aus ist das Castro auf einem wenige hundert Meter langen Fussweg zu erreichen. Erste Ausgrabungen im Bereich der Ruinen wurden 1933 durchgeführt.

Dolmen de Axeitos[Bearbeiten]

Dolmen de Axeitos
Dolmen de Axeitos

Der gewaltige prähistorische 1 Dolmen de Axeitos (ein wie aus den Asterix-Bänden bekanntes "Hünengrab") stammt aus der Zeit von 3'600 - 4'000 v.Chr. Er ist von einer kleinen schattigen Parkanlage umgeben.

Die Zufahrt erfolgt von der AC-550 aus, Abzweigung auf Höhe des Spitals Hospital do Barbanza kurz vor Ribeira, dann auf der AC-550 westwärts Richtung Bretal, nach ca. 2 km beschilderter Abzweig in Richtung Dolmen de Axeitos.

Einkaufen[Bearbeiten]

Im Ort Villa de Porto do Son können kleine Einkäufe erledigt werden, die Auswahl an Geschäften und grösseren Supermärkten ist in Noia wesentlich grösser.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

In der ruhigen Gegend muss für ein aktives Nachtleben Noia oder ein Ferienort an der Ría de Arousa aufgesucht werden.

Unterkunft[Bearbeiten]


Gesundheit[Bearbeiten]

  • das 2 Hospital do Barbanza liegt an der AC-550 zwischen Porto do Son und Ribeira und versorgt die ganze Barbanza - Halbinsel.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Mirador de la Curota
Mirador de la Curota

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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