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Nationalpark Sierra de las Quijadas

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Der Nationalpark Sierra de las Quijadas liegt in Zentralargentinien im dünn besiedelten Nordwesten der Provinz San Luis. Er schützt eine trocken-rauhe Berglandschaft mit kuriosen, rötlich gefärbten Felsformationen.

Der Park liegt abseits bevölkerter Zentren und ist etwa 150.000 Hektar groß.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Park wurde 1991 gegründet.

Landschaft[Bearbeiten]

Die Landschaft der Sierra de las Quijadas besteht aus niedrigen Gebirgs- und Hügelketten, die sich rund um ein rundes Tal gruppieren, das wie in die Landschaft "hineingefressen" wirkt. Die schroffen Berghänge erinnern an Mauern und Festungen und sind rötlich gefärbt. Außerhalb dieser Hügellandschaft ist das Gebiet flach.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Das Gebiet der Sierra de las Quijadas liegt an der Schnittstelle der geografischen Regionen des Chaco und des Monte. Der Chaco ist eine Busch- und Trockenwaldlandschaft, die im Osten und Norden des Gebiets vorherrscht. Es überwiegen niedrige Bäume mit harten Blättern, eine Vielzahl von Kakteen sowie buschartige Pflanzen. Der trockenere Monte, der im Westen anschließt, weist keine Bäume mehr auf. An größeren Tierarten sind Pumas und Wildkatzen zu nennen.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist warmgemäßigt, mit heißen Sommern und milden Wintern mit frischen Nächten. Der Bewölkungsgrad ist gering und die Sonnenintensität durch die trockene Luft hoch, man sollte also auch wegen dem kaum vorhandenen Schatten an einen guten Sonnenschutz denken. Im Sommer liegen die Tagestemperaturen um 30 °C und die Nachtwerte um 15 °C, im Winter tagsüber bei 20 °C und nachts bei 5 °C. Die angenehmste Zeit ist also im Frühling und Herbst, aber auch dann sollte man die Mittagszeit meiden.

Anreise[Bearbeiten]

Der Park liegt abseits der üblichen Reiserouten, daher ist die Anreise mit dem eigenen oder gemieteten Auto die empfehlenswerteste Variante. Gute Ausgangspunkte sind San Luis (Anreise von dort über die RN 147), San Juan (Anreise über die RN 20 und dann die RN 147) sowie von Osten aus auch Córdoba und Merlo (Anreise ebenfalls über die RN 20). Von Buenos Aires aus hat man die Wahl zwischen der Anreise über Córdoba (RN 9 und RN 20) oder der über San Luis (RN 7 und RN 147), wobei die Variante über Córdoba bis Villa Carlos Paz eine Autobahn ist und dann über eine reizvolle Bergschnellstraße führt. Gut kombinieren lässt sich der Besuch des Parks mit einer Reise in die Sierras de Córdoba oder des Naturreservats Ischigualasto.

Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist von San Luis aus bis zur Abzweigung des Zufahrtswegs möglich, ab dort sind es 8 km bis zum Besucherzentrum Las Aguadas. Von Córdoba und San Juan aus ist der Park ebenfalls mit den Bussen, die zwischen beiden Städten verkehren, erreichbar, doch muss man hier zusätzlich zum Zufahrtsweg noch die etwa 15 km zwischen der Kreuzung RN 20 / RN 147 und der Abzweigung rechnen.

Gebühren/Permits[Bearbeiten]

Trotz seiner Abgeschiedenheit verlangt der Park Eintritt:

  • 30 AR$ für Ausländer ohne Wohnsitz in Argentinien
  • 10 AR$ für in Argentinien Lebende
  • 5 AR$ für Studenten argentinischer Universitäten und Schüler argentinischer Schulen
  • Gratis: Rentner über 65 Jahren, Kinder und Jugendliche unter 16.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel im Park. Einige Fahrwege im Westen sind vorhanden, im interessantesten Teil im Nordosten dagegen gibt es nur einen Zufahrtsweg,

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Potrero de la Aguada ist die Hauptsehenswürdigkeit des Parks. Es handelt sich um ein rundes Tal, das ein natürliches Amphitheater bildet und von rötlichen Felsformationen umgeben ist.

Weiterhin gibt es eine Reihe archäologischer Fundstätten. Die größte davon liegt unweit des Zugangswegs nahe des Potrero de la Aguada.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Es gibt zwei kurze Wanderpfade, die zu Aussichtspunkten am Potrero de la Aguada führen. Weiterhin werden Exkursionen zu den Fundstätten angeboten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Im Park selbst gibt es nur einen Kiosk, an dem man z.B. Getränke kaufen kann. Man sollte also alles Notwendige selbst mitbringen.

Küche[Bearbeiten]

Es gibt eine kleine Snackbar mit einfachen Gerichten.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Es gibt weder im Park selbst noch in der näheren Umgebung Hotels oder Herbergen. Als Übernachtungsbasis bieten sich entweder die Provinzhauptstadt San Luis oder die Kleinstädte San Francisco de Monte de Oro und Quines an, die alle drei jeweils etwa 100 km entfernt liegen.

Camping[Bearbeiten]

Im Park gibt es ein Campingareal, das nur die allernotwendigste Infrastruktur (nur Toiletten, keine Duschen) bietet.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Man kann den Besuch des Parks hervorragend mit einem Besuch der Sierra de San Luis kombinieren. Allerdings sollte man die Entfernungen nicht unterschätzen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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