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Moudon

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Moudon
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Moudon ist eine schweizerische Stadt im Kanton Waadt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Moudon war noch bis zum 31. Dezember 2007 Bezirkshauptort des Bezirkes Moudon. Seit dem 1. Januar 2008 ist sie ein Teil des neuen Bezirkes Broye-Vully.

Die Gemeinde Moudon umfasst neben dem Städtchen Moudon noch die Ortsteile Bressonnaz, Grange-Verney und Le Plan.

Schon zur Zeit der Römer befand sich hier eine Siedlung mit dem Namen Minnodunum. Diese lag an der wichtigen Heerstrasse von Aventicum (Avenches) durch das Broyetal nach Octodurum (Martigny) und weiter über den Pass des Grossen Sankt Bernhard. Es sind allerdings bis jetzt nur wenige archäologische Funde aus dieser Zeit gemacht worden.

Die erste urkundliche Erwähnung der heutigen Stadt erfolgte im Jahre 1156. Leider ist über die Stadtgründung keine verlässliche Quelle bekannt, die einen sprechen von einer Stadtgründung durch den Grafen von Genf um 1130, andere von einer zähringischen Neugründung um 1190. Verbürgt jedoch ist, dass Moudon im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts in den Einflussbereich der Savoyer geriet. Für die Savoyer wurde das Städtchen zu einem wichtigen Stützpunkt im Waadtland. Es wurde sogar um 1260 zur Residenz des savoyischen Vogtes in der Waadt. Somit wuchs die Bedeutung von Moudon rasch an. Im Jahre 1285 erhielt Moudon die Stadtrechte. Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte die Stadt eine Blütezeit, war sie doch das administrative Zentrum und der Tagungsort der waadtländischen Stände. Im Jahre 1536 als die Berner das Waadtland eroberten, gelangte auch Moudon unter die Berner Herrschaft. Und wurde sogleich Sitz eines Landvogtes, welcher über die Landvogtei Moudon herrschte. Der zweite Vogt (Wolfgang von Erlach), verlegte seinen Hauptsitz 1542 in das Schloss von Lucens, welches er als besser zu verteidigen betrachtete. Dadurch verlor Moudon seine Bedeutung als Verwaltungszentrum des mittleren Broyetals.

Mit Gründung der Waadt wurde es wieder Bezirkshauptort, und erlangte damit seine Stellung als administratives Zentrum zurück. Mit dem Bau der Eisenbahn 1876 entwickelte sich Moudon zu einem Industriestandort.

Anreise[Bearbeiten]

Die Hauptstrasse Nummer 1 von Payerne nach Lausanne führt unmittelbar an Moudon vorbei. In Payern muss auch die Autobahn A 1 verlassen werden.

Der Bahnhof Moudon liegt an der Broyelinie, die nur von Regionalzügen befahren wird. Die Züge der S 21 fahren von Lausanne nach Payern. Von der Deutschschweiz führt die schnellste Anreise über Freiburg und Payern.

Es gibt Buslinien nach Lausanne, Yverdon und Romont.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt ist in zwei Teile gegliedert: die ursprüngliche Oberstadt, genannt Le Bourg, und die Unterstadt an der Broye.

  • Die reformierte Kirche Saint-Etienne
  • Das Zeughaus
  • Der Broye-Turm
  • Das Maison des Etats du Pays de Vaud
  • Das Château de Rochefort
  • Das Château de Carrouge
  • Das Stadtmuseum (Musée du Vieux-Moudon) befindet sich im Château de Rochefort, Rue du Château 50 Tel. 021 905 27 05

Öffnungszeiten: April - November; Mi, Sa, So 14 - 18 Uhr

  • Musée Eugène-Burnand, Rue du Château 48, Tel. 021 905 33 18

Öffnungszeiten: April - November; Mi, Sa, So 14 - 18 Uhr

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Hôtel du Chemin de Fer, Place St-Etienne 4, Tel. 021 905 70 91
  • Piscine-camping de Moudon, Le Grand-Pré, Tel. 021 905 17 52

Geöffnet zwischen Mai und September

Ausflüge[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Office du tourisme, Place de la Douane. Tel.: +41(0)21 905 88 66, Fax: +41(0)21 905 55 50.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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